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| Name: |
TeKaDe
(D)
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| Abbreviation: |
tekade |
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| Products: |
tubes model-types
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| Summary: |
Felten und Guilleaume übernimmt 1904 den von Heller gegründete Betrieb. F&G ist eine der drei Mitglieder des von Lieben-Konsortiums, wo man die Absicht hatte, das Telefonrelais von Brown (GB) durch ein elektronisches Relais zu ersetzen. Die Radioproduktion ist mehrmals über Jahre unterbrochen, da die Kabelherstellung und andere Tätigkeiten interessanter waren.
1912: Süddeutsche Telefon-Apparate-, Kabel- und Drahtwerke, Nürnberg;
1964: TeKaDe Fernmeldeapparate GmbH Nürnberg;
1967: TeKaDe Felten und Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH.
Radios: 1923 bis ca. 1928, 1931-1941, 1947-1957.
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| History: |
Aus Radiokatalog Band 1:
1858 eröffnet Johann Friedrich Heller (1836-1911) in Nürnberg eine mechanische Werkstatt zur Herstellung von physikalischen und medizinischen Apparaten sowie Hausklingelanlagen. Sein erster Lehrling ist 1860 Johann Sigmund Schuckert, der spätere Begründer von Schuckert & Co., die schliesslich Siemens übernimmt und als Siemens-Schuckertwerke GmbH firmiert.
Bald entstehen auch Telegraphenapparate und ab 14.12.1875 heisst die Firma Friedrich Heller, Fabrik Elektrotechnischer Apparate. 1876 beschafft sich Heller in den USA zwei Telefone, verbessert sie (Patente) und kann ab 1883 auch die Post bedienen. Davor liefert Friedrich Reiner, München. Am 15.1889 zieht die Firma nach Nürnberg-Lichtenhof, dem späteren Sitz der TeKaDe [495]. 1895 beschäftigt das Unternehmen 120 Mitarbeiter. 1899 treten die beiden Söhne Alexander und Karl ins Geschäft ein.
1904 gerät die Firma in Schwierigkeiten. Felten und Guilleaume (F&G) in Köln-Mülheim mit Kabelwerk in Nürnberg übernehmen den Betrieb im März 1904 für rund 180'000 Mark. Das Kabelwerk Nürnberg wiederum stammt von der durch Johann Max Joseph Obermaier (1841-1894) gegründeten Telegraphenutensilienfabrik in Nürnberg (Allersberger Strasse), das F&G 1894 (evtl. 1895) übernimmt.
Am 2.8.12 fasst die international tätige F&G die Betriebe in Nürnberg als Süddeutsche Telefon-, Apparate-, Kabel- und Drahtwerke AG zusammen und verwendet dafür das Telegrammwort TeKaDe für «Telephon, Kabel, Draht» (TKD). Als Warenzeichen gilt bis am 25.7.27 die Buchstabenfolge TKD, die sich so nicht durchsetzt.
1916 nimmt TeKaDe die selbständige Entwicklung von Verstärkerröhren (K1 und K2 bzw. T1, T2), zuerst für das Abhörgerät «Ahrendt», auf. Die Produktion erfolgt anfänglich in Augsburg durch die Wolframlampen-Aktiengesellschaft. 1918 siedelt der Betrieb wegen eines Brandes nach Nürnberg um. 1922 beginnen Arbeiten für Telefon-Leistungsverstärker. Ab 1923 stellt TeKaDe auch Rundfunkröhren und -Apparate her [Innovation 1/91, Philips].
1923 produziert TeKaDe Kopfhörer in grosser Zahl. 1924 fertigt die Firma Detektor-Apparate, später auch Radioapparate. Als Röhrenherstellerin tritt TE-KA-DE, wie die Firma den Kürzel auch nennt, vor allem durch die Mehrfachröhren hervor, wobei die VT126, VT139 und VT147 die wichtigsten Vertreter dieser Gattung sind. 1927/28 entwickelt Ernst Presser bei TeKaDe den Selen-Gleichrichter (DRP 501228). Ende der 20er Jahre baut die Firma vorübergehend keine Radiogeräte mehr.
1928/29 befasst sich das Labor mit der Fernsehtechnik und TeKaDe kauft 1929 - gemäss [495] aber 1930 die vom ungarischen Fernsehpionier Denès Mihaly gegründete Firma Telehor in Berlin mit allen Patentrechten. Nun entsteht eine Produktion von Fernsehgeräten, zunächst mit Nipkow-Scheibe und danach mit Spiegelschraube. Bekannt sind auch entsprechende Bausätze.
1930 verzeichnet TeKaDe einen monatlichen Ausstoss von 100'000 Rundfunk- und Spezialverstärkerröhren. Aus wirtschaftlichen Gründen gliedert die Mutterfirma F&G das Gebiet Vermittlungstechnik und Ämterbau ab 1.1.30 in die zusammen mit der Standard Elektrizitätsgesellschaft Berlin (SEG, Tochter von ST&T USA) neu gegründete Süddeutsche Apparatefabrik (SAF) in Nürnberg ein.
1931 erfolgt ein Abkommen mit Telefunken, wonach ab September TeKaDe auf eigene Rundfunkröhrenherstellung verzichtet bzw. für Telefunken Röhren herstellt. Diese Vertragsproduktion erreicht bis 1939 an die 760'000 Stück pro Jahr.
Ab 1931 produziert TeKaDe wieder Rundfunkgeräte, wobei die Serien nun jährlich einige tausend Geräte erreichen. 1933 büsst SEG ihr AK und die Beteiligung F&G ein, so dass TeKaDe wieder eine eigene Tätigkeit für die Vermittlungstechnik aufbaut. Die Ausweitung der Rundfunkgerätefertigung erfordert 1934 einen Umzug nach Schmalkalden (Thüringen), bis TeKaDe 1937 in Nürnberg das Werk der ehemaligen Sichel-Bleistiftfabrik an der Schwabenstrasse kauft und einrichtet.
1938 präsentiert die Firma einen Fernseh-Heimempfänger für Bilder von 27 x 30 cm Grösse [664905]. 1939 (oder 1938?) stellt TeKaDe zur Funkausstellung in Berlin ein TV-Gerät mit Bildröhre und 441 Zeilen vor. 1939 beschäftigt das Unternehmen 1538 Personen und übernimmt 1940 an der Landgrabenstrasse in Nürnberg weitere 5700 qm Nutzfläche. Danach gibt es verschiedene Verlagerungsbetriebe.
Als letzten Rundfunkempfänger vor dem Zweiten Weltkrieg baut TeKaDe den 6-Kreis-Super WK40. 1941 kommen noch 15'000 DKE zur Auslieferung. Luftangriffe vom 2.1.45 zerstören das Werk zu 80%. Der Wiederaufbau zieht sich bis 1951 hin. Ab Juli 1945 erteilt die US-Besatzungsmacht die Bewilligung zur Reparatur von Rundfunkempfängern; ab Dezember 1945 startet die Röhrenproduktion. Die Konstruktion des Mittelklassesupers WK45 beginnt, wobei die Auslieferung der Serie von 1000 Geräten erst 1947 erfolgen kann [Innovation 1/91, S.15]. Der Einkreiser GW46 in Blechgehäuse zu RM 100,- kommt mit 1000 Stück im gleichen Jahr zur Auslieferung. Ende 1947 fertigt der Betrieb monatlich 20'000 Röhren.
Im Mai 1949 erscheint der 6-Kreis-4-Röhren-Kleinsuper GWK48 mit U21er-Serie und der 1-Kreis-Empfänger WK47. TeKaDe produziert wieder die wichtigsten Röhrentypen und neu das Kondensatormikrophon M034 mit der eigens entwickelten Röhre TV1. Am 6.9.50 gründen Philips und F&G mit je 50% Anteil die Firma Felten und Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH (FGF) mit Sitz in Nürnberg, die zuerst in den Räumen von TeKaDe fertigt und Ende 1953 eigene Räumlichkeiten an der heutigen Thurn-und-Taxis-Strasse bezieht. FGF ist international auf dem Gebiet der Trägerfrequenz-Systeme (Apparate und Kabel) sehr erfolgreich und später auch im Richtfunk tätig.
1952 kann TeKaDe auf der Industrieausstellung in Berlin zwei TV-Nachkriegsmodelle vorstellen, wobei das Tischgerät FS1020 seine erste Präsentation im Oktober 1951 erlebte. 1956 beschliesst der Aufsichtsrat jedoch, alle Aktivitäten für den Unterhaltungssektor einzustellen und sich auf die finanziell interessantere Produktion von Kabeln und Postgeräten zu konzentrieren. Im gleichen Jahr endet die Röhrenherstellung mit den letzten Typen EF42, ECH42, EM80, ECC83. Unter Lizenzvertrag mit Western Electric entstehen Versuche zur laboratoriumsmässigen Halbleiterfertigung. Ab 1955 kann TeKaDe Spitzen-Germanium-Dioden und ab 1956 NF-Transistoren herstellen. Ab 1958/59 ensteht im Werk Schwabenstrasse eine Halbleiterfertigung, wobei auf 6000 qm 700 Mitarbeiter tätig sind, doch gibt das Unternehmen die Produktion 1961/62 aus wirtschaftlichen Gründen (Japan) auf.
Auf dem Rundfunkgerätesektor bildet der 8-Kreis-Super W688 1957 das letzte Gerät. 1964 geht der Apparatebau in die neu gegründete TeKaDe Fernmeldeapparate GmbH Nürnberg über, die sich 1967 mit FGF zur TeKaDe Felten und Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH zusammenschliesst.
1982 erfolgt die Gründung der Philips Kommunikations Industrie AG (PKI) und die Zusammenfassung von F&G Fernmeldekabel- und Anlagenwerk in Köln-Mülheim, Philips Data Systems in Siegen-Weidenau und Eiserfeld, Drahtwerk Arolsen und TeKaDe in dieser Firma. Ende 1990 beschäftigt PKI in Deutschland nahezu 8000 Mitarbeiter.
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Some models:
| Ctry |
Year |
Name |
1st Tube |
Notes |
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62
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Pegelmesser PMK-59
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GFT25
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Transistoren sind mehrfach vorhanden.
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| D |
34 / 35
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Schaltkasten f. Kraftverstärke...
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REN904
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Schaltkasten V5498 zum Anschlu von Mikrofon, Elektrodose und Radio mit Umschalter und Laut...
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| D |
34 / 35
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Kraftverstärker 20W
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REN904
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Dreistufig reichlich 20 Watt Ausgangsleistung (voll ausgesteuert leistet der Verstrker 24 ...
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| D |
34 / 35
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Kraftverstärker 7,5 W
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REN904
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| D |
34 / 35
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Kraftverstärker 100 Watt
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REN904
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Anschlu fr Mikrofon, Elektrodose und Radio, 3 Ausgnge, angepasst fr Belastungen von ca. 10...
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| D |
53 / 54
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Melodie W387 EM34
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EC92
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Zweistufige Bandbreitenregelung; drehbare Ferritantennte.
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| D |
51
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Pegelmesser TF 300KHz U1169
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ECH21
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Pegelmesser fr hochfrequente Wechselspannungen nach dem berlagerungsverfahren. Anwendung z...
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| D |
58 / 59
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BTE24/15c (BTE 24/15c)
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GFT32
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TeKaDe 15-W-Leistungsendstufe BTE24/15c. Eingang 1200 Ohm/1 V, Ausgang 670 Ohm (...
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| D |
58 – 60
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BTM12/10e (BTM 12/10 e)
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GFT20
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TeKaDe 10-W-Vollverstrker BTM 12/10e. Eingnge: 200 Ohm/1 mV, 100 kOhm/250 mV, Au...
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| D |
58 – 60
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BTM24/30 (BTM 24/30)
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GFT20
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TeKaDe 30-W-Vollverstrker BTM24/30. 5 Eingnge, 3 Ausgnge. Fernbedienung fr Ein- ...
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| D |
30
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Fernsehbaukasten Telehor
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Fernsehbaukasten System Telehor, kompletter Satz fr den mechanischen Fernsehteil, bestehen...
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| D |
43
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Verstärker TKD 10/43
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RV12P2000
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Verstrker fr Sprache und Musik Leistungsaufnahme = 50 Watt Eingangswiderstand = 90 k...
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| [rmxhdet-en] |
Further details for this radio
manufacturer by the members (rmfiorg):
| Radio TKD inconnue (06.12.2006) Lukas Faoro 587/2 |
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Bonjour!
Qui connait cette radio?
Alimentation 220VAC, tubes RGN2004, RENS1214, REN704d, REN904, REN904, REN1004, RE604 (sur la photo la 2004 a été remplacée par 2 AZ1 - montage provisoire!)
S'agit-il vraiment d'une TKD? Il me semble avoir vu un modèle semblable au musée de l'Audiorama à Territtet...
Merci d'avance pour vos réponses, meilleures salutations à tous
Lukas
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| Tekade VT139 Dreifachrröhre (07.12.2003) Dirk Becker 668/0 |
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Für die Tekade VT139 siehe auch: http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=14463
Gruß
Dirk Becker
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