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History of the radio manufacturer Protona GmbH; Hamburg


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Name: Protona GmbH; Hamburg    (D)    
Abbreviation: protona  
Summary: Protona GmbH Hamburg bzw. Monske GmbH in Hannover fabriziert/vermarktet ab 1951 oder 1952 Mini-Tonbandgeräte in verschiedener Ausführung. Der Start ist wohl das Minifon P51 von 1951/52. Es folgt das P53 von 1953. Ein Bild des P55S (1955-57) findet sich in «Radios von gestern» [1-193]. Es gibt auch Modelle mit Uhr oder Schreibutensilien als Mikrophon. Die Daten der späteren Modelle - etwa bis 1965 - fehlen uns.

 
History: Die bis jetzt bekannten Daten über die Hintergründe des Produkts Minifon und dessen Umfeld sind im nachfolgenden Artikel beschrieben. Bis jetzt konnten wir nicht klar herausarbeiten, ob Protona GmbH ebenfalls wie die Monske GmbH in Hannover war. Vor allem ist uns unklar in wessem Auftrag und unter welcher Finanzierung die Kleinfirmen gehandelt haben und wie die Rollenverteilung spielte. Das P in der Modellbezeichnung lässt annehmen, dass Monske GmbH Hannover die Entwicklerin und evtl. Herstellerin war und Protona GmbH das anfängliche Marketing übernahm. Allerdings ist das erste Modell auch unter Mi51 gehandelt. Möglicherweise hat auch Monske das Miniphon vertrieben, z.B. für den Export. Das Minifon wurde auch schon als Miniphon bezeichnet, was falsch ist. Deshalb führen wir aber EIN Modell als Miniphon statt Minifon.

     

Some models:
Ctry  Year  Name  1st Tube  Notes
60  Minifon Telerecord 116a     Protona Minifon Telerecord 116a; Zwischenadapter zum Einschleifen in eine Telephonleitung ... 
65  Minifon Breitband-Mikrofon 122     Protona Minifon Hochleistungs Breitbandmikrofon Typ 122. Handmikrophon nach Bauart Sennhei... 
60  Minifon N3/313 (N3 313)     Protona Minifon Netzteil N3/313 fr Minifon Attache. Leerlaufausgangsspannung 13 V. 
60  Minifon Krawattenmikrofon 119     Protona Minifon Krawattenmikrofon 119 fr Minifon Attache. Mit Ansteckklemme. 
60  Minifon elektrischer Fußschalt...    Protona Minifon elektrischer Fuschalter 112 fr Minifon Attache. 
60  Minifon Stetoset 101     Protona Minifon Stetoset (Gabelkopfhrer) 101 fr Minifon Gerte. Mit Rckhaltefunktion fr das... 
60  Minifon Mini-Akku 805     Protona Minifon Mini-Akku 805 fr Minifon Attache Gerte "im Taschenformat". 
60  Minifon Taschenschalter 133     Protona Minifon Taschenschalter 133 fr Minifon Gerte (Handtellergro). 
60  Minifon Telefonadapter 111     Protona Minifon Telefonadapter 111 fr Minifon Attache Gerte. Mit Saugnapf am Telefon anzub... 
55  Minifon Dynamisches Mikrophon ...    Protona Minifon Dynamisches Mikrofon 307 (tropenfest) mit Ein-/Aus Schalter. Handmikrofon ... 
55  Minifon Spezial Flugzeug Mikro...    Protona Minifon Spezial Flugzeug Mikrofon 118. Handmikrofon mit Schalter. Special aircraft... 
62  Armband-Mikrofon Kristallmikr...    Zubehr zu Minfon-Gerten, verschiedene Versionen, vergoldete und verchromte Varianten, mit ... 

[rmxhdet-en]

Further details for this radio manufacturer by the members (rmfiorg):

Minifon, Monske und Protona z.B. P55S oder Minifon P55 (23.09.2003) Ernst Erb  2675/5
Im deutschsprachigen Raum schreibt man immer von Protona GmbH, wie auch in «Radios von gestern» beschrieben [1-194]. Ein Artikel grundsätzlicher Natur von David Morton unter http://www.acmi.net.au/AIC/MINIFON.htmlgibt als Entwicklungsfirma allerdings die Monske GmbH in Hannover an. Eine andere Quelle nennt ebenfalls diese Firma und gibt das Entwicklungsjahr mit 1952. Dem widerspricht http://www.tonbandwelt.de/big/94.htm mit Jahr 1951 als Serienherstellung in Hannover. Die Masse sind beim Mi51 dann noch 170 x 110 x 35 mm und es sind drei Batterien eingebaut (Heizung Anodenspannung und Motor). Natürlich ist für das Diktieren von Briefen eine stationäre Anlage genügend. Den eigentlichen Zweck verraten die verschiednen Zubehörteile wie Armbanduhr-Mikrofon, Füllhalter-Mikrofon und Telefonadapter bis hin zu Schulterhalfter und ähnlichem Spionage-Zubehör. Eine Prospektabbildung zeigt das Gerät als ITT-Produkt, doch muss ich annehmen, dass ITT das Produkt erst so um 1962 ins Programm aufnahm. Abstecher zu anderen Firmen:Mohawk ist in den USA wohl ein wichtiger Gegenspieler für ultra kleine Aufnahmegeräte. In der DDR gibt es Ende der 50er jahre ein Reportergerät R-21a (R21a) aus der RFZ (Betriebslaboratorium für Rundfunk und Fernsehen). Anfang der 60er Jahre fabriziert eine mir unbekannte Firma auch einen Einfachst-Recorder mit Name Minipex von ähnlichen Massen. Auch die Japaner bauen (Sony) mit Babycorder eine Versuchsserie (500 Stück). R. Schellin zeigt noch einige andere Modelle von Kleinstaufnahmegeräten der 50er und 60er Jahre auf http://www.tonbandwelt.de/big/94.htm  Erste Entwicklungsschritte:Die Armour Research Foundation in Chicago (ARF) hat eigentlich das Grundmodell in den 40er Jahren entwickelt und da schon Miniaturröhren verwendet. Das Gerät hat aber noch ca. 5 Kg gewogen. Hintergrund: Das erste Drahttongerät wurde grundsätzlich 1898 von Valdemar Poulsen vorgestellt, doch gab es schon 1887 Patente über Idee und Verfahren [Radios von gestern, 1-192].Verwandte Firmen der ARF wie Minifon Export Corp. in New York und Harvey Radio in NY City waren für den Vertrieb zuständig. In England (UK) hat EMI das Minifon vertrieben. Ich bin mir noch nicht sicher, welches Modell Stahldraht für 5 Stunden Aufnahme-/Wiedergabezeit mit 4.55 Zoll/Sek. (auch 9.1 möglich) erreichte bei einer sechsfachen Rückspulgeschwindigkeit. Gemäss «Radio and Television Engineers' Reference Book,» 1954, George Newnes Ltd. (Seiten 46-65, 46-66) arbeitet der Motor mit 6 bis 12 Volt Gleichstrom, wobei Akku oder Batterie möglich war. Jedenfalls kam gemäss http://www.vidipax.com/museum/msm14.html das P55 mit Stahldraht-Rollen für eine Stunde Aufnahmezeit. Aber ebenfalls 1955 erschien die Bandkassette mit 30 Minuten Spielzeit pro Spur. Am meisten hat sich wohl das Minifon P55 durchgesetzt. Schliesslich kamen transistorisierte Mini-Tonbandgeräte ab ca. 1962 durch die Tochtergesellschaft U.S., Felderal Electric Corp der ITT auf den Markt. ITT kam etwas später mit dem Minifon Attache auf den Markt wie z.B. mit dem Hi-Fi-Modell 978H. Aber mit dem Modell 240 gab es Anfang der 60er Jahre dennoch auch eine Stahlband-Ausführung, wobei Modell 240L der Langspielversion entspricht gegenüber der Normalversion 240S. Die Weiterentwicklung ging hin bis zu einem in einer Uhr eingebauten Mikrofon.Siehe Bild: http://www.technikantik.at/Navigation/TECHNIK/Minifon/minifon.html 1965 hat ITT das Produkt Minifon aufgegeben. Leider funktioniert der originale Link eines ausführlichen Artikels nicht mehr, weshalb ich hier diese Kurzübersetzung bringe. Der Origina...   More...
 
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