Further details for this radio
manufacturer by the members (rmfiorg):
| Minifon, Monske und Protona z.B. P55S oder Minifon P55 (23.09.2003) Ernst Erb 2675/5 |
|
Im deutschsprachigen Raum schreibt man immer von Protona GmbH, wie auch in «Radios von gestern» beschrieben [1-194]. Ein Artikel grundsätzlicher Natur von David Morton unter http://www.acmi.net.au/AIC/MINIFON.htmlgibt als Entwicklungsfirma allerdings die Monske GmbH in Hannover an. Eine andere Quelle nennt ebenfalls diese Firma und gibt das Entwicklungsjahr mit 1952. Dem widerspricht http://www.tonbandwelt.de/big/94.htm mit Jahr 1951 als Serienherstellung in Hannover. Die Masse sind beim Mi51 dann noch 170 x 110 x 35 mm und es sind drei Batterien eingebaut (Heizung Anodenspannung und Motor). Natürlich ist für das Diktieren von Briefen eine stationäre Anlage genügend. Den eigentlichen Zweck verraten die verschiednen Zubehörteile wie Armbanduhr-Mikrofon, Füllhalter-Mikrofon und Telefonadapter bis hin zu Schulterhalfter und ähnlichem Spionage-Zubehör. Eine Prospektabbildung zeigt das Gerät als ITT-Produkt, doch muss ich annehmen, dass ITT das Produkt erst so um 1962 ins Programm aufnahm.
Abstecher zu anderen Firmen:Mohawk ist in den USA wohl ein wichtiger Gegenspieler für ultra kleine Aufnahmegeräte. In der DDR gibt es Ende der 50er jahre ein Reportergerät R-21a (R21a) aus der RFZ (Betriebslaboratorium für Rundfunk und Fernsehen). Anfang der 60er Jahre fabriziert eine mir unbekannte Firma auch einen Einfachst-Recorder mit Name Minipex von ähnlichen Massen. Auch die Japaner bauen (Sony) mit Babycorder eine Versuchsserie (500 Stück). R. Schellin zeigt noch einige andere Modelle von Kleinstaufnahmegeräten der 50er und 60er Jahre auf http://www.tonbandwelt.de/big/94.htm
Erste Entwicklungsschritte:Die Armour Research Foundation in Chicago (ARF) hat eigentlich das Grundmodell in den 40er Jahren entwickelt und da schon Miniaturröhren verwendet. Das Gerät hat aber noch ca. 5 Kg gewogen. Hintergrund: Das erste Drahttongerät wurde grundsätzlich 1898 von Valdemar Poulsen vorgestellt, doch gab es schon 1887 Patente über Idee und Verfahren [Radios von gestern, 1-192].Verwandte Firmen der ARF wie Minifon Export Corp. in New York und Harvey Radio in NY City waren für den Vertrieb zuständig. In England (UK) hat EMI das Minifon vertrieben. Ich bin mir noch nicht sicher, welches Modell Stahldraht für 5 Stunden Aufnahme-/Wiedergabezeit mit 4.55 Zoll/Sek. (auch 9.1 möglich) erreichte bei einer sechsfachen Rückspulgeschwindigkeit. Gemäss «Radio and Television Engineers' Reference Book,» 1954, George Newnes Ltd. (Seiten 46-65, 46-66) arbeitet der Motor mit 6 bis 12 Volt Gleichstrom, wobei Akku oder Batterie möglich war.
Jedenfalls kam gemäss http://www.vidipax.com/museum/msm14.html das P55 mit Stahldraht-Rollen für eine Stunde Aufnahmezeit. Aber ebenfalls 1955 erschien die Bandkassette mit 30 Minuten Spielzeit pro Spur. Am meisten hat sich wohl das Minifon P55 durchgesetzt.
Schliesslich kamen transistorisierte Mini-Tonbandgeräte ab ca. 1962 durch die Tochtergesellschaft U.S., Felderal Electric Corp der ITT auf den Markt. ITT kam etwas später mit dem Minifon Attache auf den Markt wie z.B. mit dem Hi-Fi-Modell 978H. Aber mit dem Modell 240 gab es Anfang der 60er Jahre dennoch auch eine Stahlband-Ausführung, wobei Modell 240L der Langspielversion entspricht gegenüber der Normalversion 240S. Die Weiterentwicklung ging hin bis zu einem in einer Uhr eingebauten Mikrofon.Siehe Bild: http://www.technikantik.at/Navigation/TECHNIK/Minifon/minifon.html
1965 hat ITT das Produkt Minifon aufgegeben. Leider funktioniert der originale Link eines ausführlichen Artikels nicht mehr, weshalb ich hier diese Kurzübersetzung bringe. Der Origina... More...
|
| |
|