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Bakelit: Reinigung und Reparatur von Bakelit

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J. H.
 
 
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10.Sep.03 17:33

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EE: Diesen Text, Bakelit: Reinigung und Reparatur von Bakelit (vom ehem. Mitglied J.H.), hatten wir wegen von uns entdeckten Copyrightverletzungen gelöscht. Der Thread ist aber insgesamt so interessant, dass wir ihn bestehen liessen.

Sie finden nun hier und unten (Post 11) weitere Links zum Thema Bakelit.

Unterscheidung Bakelit zu Trolit:


Radios restaurieren: äusserliche Radio-Restauration - Grundsatzartikel aus "Radios von gestern".

Este artículo fue corregido 22.Jul.06 20:54 por Ernst Erb .

Ernst Erb
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10.Sep.03 21:06

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Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   2

Ich finde es sehr gut, wenn Texte dieser Art den Weg in unser Forum finden.
Zumindest der zweite Teil dieses Berichtes ab "Paraffin, ein Gemisch aus festen Kohlenwasserstoffen" stammt wortwörtlich und genau so aus

http://www.deutsches-kunststoff-museum.de/public/wwwboard/messages/205.htm

des "Deutsches Kunststoff Museum", doch hat das seine Webseiten ganz umgestaltet, wie ich jetzt im Juli 2006 feststelle und obiger Link funktioniert nicht mehr. Den ausführlichen Text vom 20. Februar 2001 habe ich dort auch nicht mehr gefunden.

Wir dürfen uns wirklich nicht erlauben, einfach eine Kopie zu ziehen und hier zu veröffentlichen, denn sonst gibt das echte Probleme für uns. Hier wäre das Minimum gewesen, wenigstens die Autoren zu nennen - weil aber eine ungekürzte und ungeänderte Wiedergabe, müsste auch das Einverständnis des Autors vorliegen.

Ich bitte, das so rasch wie möglich nachzuholen. Ich bin dem oberen Teil nicht nachgegangen, doch gilt dafür wohl das Gleiche. Sorry.

Este artículo fue corregido 22.Jul.06 21:05 por Ernst Erb .

Ernst Erb
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14.Sep.03 13:54

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Ich habe Sie schriftlich gebeten, den Beitrag stehen zu lassen, damit andere sehen, was ich meine - und sich beim Verfasser des Originalartikels über das Copyright zu erkunden. Leider habe ich darauf noch keine Antwort - aber Sie haben den Artikel nun kurzerhand gelsöscht.

Das ist entgegen unseren Regeln. Warum das bitte? Hatten Sie eine negative Antwort erhalten?
Herr Schön wollte den Artikel soweit kommentieren, dass er bei uns auch Sinn macht und nicht Unsinn - oder sogar einen inhaltlich korrekten Text bringen.

Hans Kamann
Hans Kamann
 
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14.Sep.03 20:38

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Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   4

Ich habe noch in Erinnerung, daß Bakelit ein krebserregender Stoff ist, oder sein soll. Diese Meldung kann aus den 70er Jahren und bereits überholt sein. Weiss jemand dazu mehr ?

Die Benutzung von Benzin und Paraffin: Ich denke mal es geht hier um "reines" sog. Feuerzeugbenzin ?

Gruss

Hans

Jürgen Stichling
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15.Sep.03 22:44

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Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   5

Ich kann Herrn Schön nur rechtgeben:

Wasser mit Shampoo ist ein hervorragendes Reinigungsmittel. Ich verwende auch oft Wasser mit Seife, davon werden allerdings manche Bakelitgehäuse sehr matt. Bei Plexiglas (Polymethylmethacrylat, z.B. Skala der Philettas Mitte der 50er Jahre) und Polystyrol verwende ich keinerlei Zusätze zum Wasser, insbesondere mit Seife kommt es zur Bildung feinster Risse im Plexiglas, dies kann bis zur völligen Trübheit der Skalenscheibe führen.
Gehört oder gelesen habe ich auch von Sammlern, die Bakelitgehäuse in die Spülmaschine geben. Mein bisher einziger Versuch mit einem DKE Gehäuse verlief sehr positiv, selbst hartnäckige Verkrustungen gingen dabei weg.

Zur Erzeugung einer glänzenden Schicht des so gereinigten Gehäuses verwende ich Autopolitur oder Autowachs.
Für "verwittertes" Bakelit benutze ich Lackreiniger (damit geht auch hartnäckiger Schmutz mit weg) oder Chrompolitur (beides Autopflege), da sind feinste abrasive Partikel enthalten, die die rauhe, verwitterte Schicht abschleifen. Dabei hatte ich noch nie irgendwelche Probleme mit Anlösen oder Farbveränderungen. Wichtig ist aber auch hier das vorherige Reinigen mit Wasser und Shampoo, da man sonst sehr viel von den doch recht teueren Autopflegemitteln braucht.

Este artículo fue corregido 25.Nov.04 19:47 por Jürgen Stichling .

Ernst Erb
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16.Sep.03 15:56

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Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   6

Den folgenden Text habe ich vor bald 20 Jahren für das Buch «Radios von gestern» geschrieben [1-305] - und zitiere ihn hier voll. Natürlich bildet er nur einen kleinen Teil im Kapitel «Restaurieren macht Spass». Kombiniert mit den Ausführungen von Georg Schön (Post 6) kann er wohl helfen, «das Wissen der Oldis» zu ersetzen ;-). Natürlich wäre es gut, wenn noch Kritiken zu diesem Beitrag einlaufen und sinnvolle Erweiterungen und Anregungen. Vielleicht erarbeiten wir zusammen so einen abschliessenden Text, der dann unter «Texte» Aufnahme findet.

Pressmassen (Bakelit)

Bakelit ist der Markenname für das vom 1899 nach den USA ausgewanderten Leo Hendrik Baekeland (Gent, Belgien 1863-1944 Beacon, NY) erfundene Kunstharz. Baekeland versuchte seit 1904, Phenol und Formaldehyd unter Verwendung von Katalysatoren zu hochmolekularen Produkten zu kondensieren, die unter Hitze und Druck verformbar sind. Andere Forscher vor ihm versuchten dasselbe ohne Erfolg, wenn man von Kondensationsprodukten für den Ersatz von Bernstein durch Blumer absieht. Am 18.2.07 meldet Baekeland das erste Patent an; weitere sechs Patente folgen im gleichen Jahr. Mit dem Patent Nr. 233803 lässt er sein Verfahren in Deutschland ab 31.1.08 schützen. Seine Erfindung ist das bis heute gültige, allgemeine Prinzip zur Herstellung hochvernetzter duroplastischer Kunststoffe.

Die Rütgerswerke AG in Erkner bei Berlin - mit ihrer sechzigjährigen Erfahrung in der Destillation von Steinkohleteer - gründen am 25.5.10 mit Baekeland als Minderheitsaktionär die Bakelite Gesellschaft mbH und stellen in Europa als erste Press-Stoff her. Auch wenn der Name Bakelit ein Markenname ist, bezeichnet man später jeden Press-Stoff aus Formaldehyd und Phenolharz gerne als Bakelit - so stark hat das Produkt einmal den Markt beherrscht! Es dauert rund zwanzig Jahre, bis ein weiterer duroplastischer Kunststoff (UF) - Karbamidharze auf Basis von Harnstoff und Formaldehyd - als Werkstoff hinzukommen.

Pressmassen (Phenoplaste) bzw. Phenol-Formaldehydharze (PF) bilden die klassischen Kunststoffe. Es sind Gemische aus harzartigen Stoffen, Kunstharzen (chemisch gleichartig aufgebaute, meist nicht makromolekulare Stoffe von harzartiger Beschaffenheit) und Füllstoffen. Letztere bestimmen wesentlich die Eigenschaften der Pressmasse. Ohne Füllstoffe (Pressharze, Kunstharze) verpresst die Industrie das Material zu durchsichtigen Teilen. Je nach Art des Formverfahrens - meist Pressung oder Spritzung unter Druck und Hitze - entstehen verschiedene Eigenschaften. Es sind drei Verfahren zu unterscheiden: Kaltpressmassen lässt man erst nach der Formung im Härteofen härten. Beim Formpressverfahren füllt man das Rohmaterial in die beheizte Pressform ein und härtet bei 400-600 kp/cm2; beim Press-Spritzverfahren spritzt man die Masse mit beheiztem Kolben unter Druck von 1000-2000 kp/cm2 in den Formraum ein.

Bakelit lässt sich von moderneren Kunststoffen schwer unterscheiden. Das spezifische Gewicht von Bakelit ist jedenfalls grösser und Bruchstellen sind porös. Es hat nur aussen eine glatte Struktur, während die meisten anderen Kunststoffe homogen sind. Durch die Füllstoffe zeigt Bakelit bei näherer Betrachtung kleinste Unebenheiten auf der Oberfläche. Gehäuse aus "synthetischem Kunststoff" verwendet man in Europa erst ab den 50er Jahren, wobei Bakelit viele Jahre gleichzeitig Verwendung findet.

Pressmassen im engeren Sinn sind beim Radio gepresste Formteile, die aus einer Mischung von Holzmehl oder Asbestfaser mit Bakelit unter hohem Druck und Temperatur von 160 Grad entstehen, wobei auch Metallteile eingepresst sein können. Sie sind unter den Markennamen Tenazit, Thesit, Taumalit, Esconit, Bernit, Turbax, Resinol, Tenatext und Trolitan bekannt. Die Stoffe verwechselt man immer wieder mit dem reinen Bakelit.

Reparieren
Zu Pulver vermahlene Teile aus Bakelit lassen sich bei Bruchreparaturen an Gehäusen mit Zweikomponentenklebstoff (z.B. Araldit) mischen und neu formen. Dabei ist die Wandung auf beiden Seiten mit Karton oder anderen geeigneten Materialien, die sich wieder lösen lassen, aufzubauen. Überstände gehören danach weggeschliffen. Nicht zersplitterte Teile sind zuerst zusammenzukleben. Fehlstellen schleift man nass und poliert sie auf. Alle Bakelitstücke sollten Sie als Reserve ganz oder zermahlen aufheben und den Apparatetyp zur Farbübereinstimmung notieren.

Als Kleber eignen sich Stabilit (Express oder Ultra), Kömmerling DE 872 oder UHU-plus. Es sind beide Klebeflächen zu bestreichen. Um unzersplitterte Bruchstellen passgenau zu kleben, verwenden Sie jedoch vorzugsweise einen "Sekundenkleber" (Cyanolit-Basis). Er nimmt praktisch keinen "Raum" ein. Im Fachhandel ist (wohl nur auf Bestellung) gemäss Auskunft eines Farbenfachmannes spezieller Bakelitkleber erhältlich, der anlöst und verschweisst.

Reinigen, pflegen
Bakelit lässt sich gut mit einem normalen Glasreiniger aus der Sprühflasche säubern. Mit Fingerdruck (statt Aerosol) sprüht man wenig Flüssigkeit auf und verteilt sie mit einem feinen Lappen. Die Basis des Mittels bildet Alkohol. Es ist deshalb darauf zu achten, dass keine Flüssigkeit hinter die Stations-Skala, in das Innere des Apparates oder auf die Lautsprechermembrane gelangt. Statt Glasreiniger kann man Sodalauge oder Seifenwaschmittel ohne Schmirgel- und/oder Säurezusatz anwenden.
Noch verbleibende Flecke lassen sich mit Benzin oder Benzol entfernen. Farbentfernungsbeizen lösen Bakelit an!

Man poliert Bakelit, um eine schöne Oberfläche zu erhalten. Gute Ergebnisse gelingen mit Autopolish, das man nach dem Trocknen gründlich abreibt. Die Beschreibung eines weiteren Verfahrens mit Chrompolitur finden Sie unter dem Kapitel "Reinigen".

Polieren von Bakelit [1-290]
Bakelit kann man mit einer Chrompolitur wieder auf alten Glanz bringen. Diese löst die stumpfe oberste Schicht und poliert. Man reibt mit einem Baumwolltuch intensive. Der Glanz tritt zunehmend hervor und man kann selbst beurteilen, wann man mit dem Polieren aufhören soll. Auch ein Atopolish ist für diesen Zweck geeignet.

Zellulose-Pressmasse (Trolit)

Trolit nennt sich ein weiteres für Empfänger verwendetes Kunstharz. Ist eine Stelle auszubessern, nimmt man Reststücke und füllt sie zur Lösung in eine Flasche mit säurefreiem Azeton. Es sind soviele Stückchen zuzugeben, bis eine zähe, dickflüssige Masse entsteht. Die Lösung ist dann gesättigt und gut zu verarbeiten. Sie lässt sich vorher nach Belieben mit Anilinpulver färben. Man lässt die Füllmasse ganz wenig überstehen. Nach dem Austrocknen schabt man die überstehenden Teile vorsichtig ab und bearbeitet die Stelle mit feinem Schmirgeltuch in kreisenden Bewegungen, wobei etwas (Salat-) Öl zweckmässig ist.

Zum Schluss poliert man das ganze Teil mit Öl, Schlämmkreide und einem weichen Filzlappen, bis auf der ausgebesserten Stelle der gleiche Glanz erscheint wie auf der restlichen Fläche. Hartgummi, Galalith und Bakelit lassen sich ebenso polieren, nicht aber Pertinax.

Gerald Gauert
 
 
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16.Sep.03 21:17

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Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   7

Ich habe auch gute Ergebnisse mit Shampoo und warmen Wasser erzielt. Mit einer weichen Bürste und einem Flachpinsel mit gekürzten Borsten lassen sich so auch die Verschmutzungen aus den Rillen und Kanten von aufwendig verzierten Bakelitgehäusen (Telefunken Katzenkopf, Acoletten-Deckel...) entfernen. Ist die Bakelitoberfläche noch glatt, dann poliere ich sie mit einem weichen Tuch und Nagellackentferner (nicht von der Besseren Hälfte erwischen lassen;-). Ist die Oberfläche bereits stark angegriffen und rauh, benutze ich Chrompolitur. Leider lassen sich die Reste des Poliermittels nicht vollständig aus feinen Kratzern und Druckstellen entfernen. Dazu noch ein Tipp, die Bakelitoberfläche mit farbiger, silikonfreier Schuhcreme auf Wachsbasis einreiben und nach dem Trocknen nachpolieren. Es entsteht ein seidiger Glanz und die feinen Kratzer werden unsichtbar.

Wichtiger Hinweis: Ich kenne die Zusammensetzungen der unterschiedlichsten Nagellacke nicht, deshalb unbedingt vorher an verdeckter Stelle ausprobieren! 

 

Georg Schön
 
 
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17.Sep.03 01:16

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Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   8 Hallo,

Nagellackentferner besteht aus Mischungen von Ethyacetat oder Aceton oder Butylacetat .

Braucht man wirklich ein Lösemittel dieser Kategorie, dann erfüllt
die wohlfeilere "Nitroverdünnung" denselben Zweck und man braucht
nicht um das Wohlwollen von "Höchster Stelle" zu bangen. :=)

Angegriffen wird Bakelit von keinem Lösemittel. Auf Grund der
hohen Netzwerksdichte ist es absolut unlöslich, selbst Quellung
ist ausgeschlossen.
Man kann Bakelit nur mit starken Säuren oder Laugen und mit denen nur
langsam "knacken". Dabei wird es aber nicht gelöst, sondern
chemisch zerstört.

Grüße,
Georg Schön
Frank Blöhbaum
 
 
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17.Sep.03 17:30

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Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   9

Vielen Dank erstmal für die Tips zur Pflege und/oder Restauration von Bakelitgehäusen und -teilen. Jetzt werde ich mich wohl doch an das Glanzpolieren meines Philips 2531 heranwagen. Dessen Gehäuse ist aussen matt/stumpf, wie abgebeizt(??), innen aber hochglänzend mit feiner Maserung.

Zum Einpressen von Teilen aller Art in Bakelit: Beim Telefunken 500 sind nicht nur die Befestigungsschrauben für die Schallwand eingegossen, wie es aussieht auch der Seidenstoff der Lautsprecherabdeckung. Oder ist das geklebt? Beide Verfahren werfen Fragen auf. Das Pressen des Bakelit benötigt höhere Temperaturen - hält das die Seide aus? Andererseits waren Klebstoffe damals (1931) noch nicht verbreitet. Wie wurde also der Seidenstoff befestigt?

 

Anexos:

Georg Schön
 
 
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17.Sep.03 18:17

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Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   10 Hallo Hr. Blöhbaum,
das Pressen geht so, daß eine abgewogene Menge des Vorproduktes
(eine Krümelige trockene Masse oder Tablette oder eine Platte)
in die mindestens zweiteilige, auf ca 100 bis 120 Grad vorgeheizte Form gebracht wird.
Dann wird die Presse mit Drücken von einigen hundert Bar zugefahren,
wobei die Tablette aufschmilzt . Die Masse verteilt sich in der Form, praktisch
gleichzeitig tritt die Härtungsraktion ein, die Temperatur steigt auf 150 bis 180 Grad.
Dabei wird Ammoniak abgespalten, weswegen der Druck so hoch gehalten werden muß,
damit die Masse sich nicht in einen unbrauchbaren "Schaumstoff" verwandelt.
Unter diesen Bedingungen ist das Einlegen eines Bespannstoffs unmöglich, nicht nur
der Temperatur wegen. Durch das Fließen der Masse würde der Stoff verschoben.
Ob die Schrauben schon beim Pressen drin waren, ist so nicht zu beantworten.
Grundsätzlich ist das möglich, macht die Form aber extrem kompliziert.
Ich vermute eher, daß die nachträglich eingeklebt/eingepresst wurden.
Was die Klebstoffe der Zeit betrifft, so unterschätzen sie die Findigkeit unserer
Altvorderen. Den Stoff hätte man damals z. B. mit Nitrocelluloselöesung oder
Celluloseacetat oder Gummilöesung geklebt, für das Einkitten der Schrauben
hätte sich z. B. Bleiglätte-Glyzerinkitt oder Siegellack angeboten.
Grüße,
Georg Schön

Este artículo fue corregido 17.Sep.03 19:05 por Georg Schön .

Ernst Erb
Ernst Erb
Consultor
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26.Mar.04 12:23

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Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   11

Um die Copyrightverletzung durch ein Mitglied zu eliminieren, habe ich den entsprechenden Text entfernt und verweise hier zusammenfassend auf ältere und neuere Artikel über dieses Thema:

Den Fachartikel (in "Texte") grundsätzlicher Natur finden Sie hier - aus "Radios von gestern"

Im Forum gibt es zudem verschiedene Beiträge bzw. Threads von Mitgliedern. Beachten Sie besonders die Posts von Dr.chem., Georg Schön.

Bakelit reinigen und polieren:

Bakelit und Nikotin - eine eklige Kombination.

Bakelit: Wie ersetzt man Fehlstellen im Bakelit?:

Stumpfes Bakelit, was nun (Juli 2006).

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Ernst Erb

Este artículo fue corregido 22.Jul.06 21:14 por Ernst Erb .

  
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