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gemeinsch: VE301GW; Zwischenübertrager

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Klaus Bayer
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14.Jan.05 10:36

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in unserer Radiorunde wurde nach einer Erklärung gesucht, warum der
Zwischenübertrager 1:4 im VE301GW (und anderen VE) auf "Stelzen" montiert wurde ?
Trotz der allgemeinen Sparmaßnahmen hat man extra Material verbraucht.
Kennt jemand einen Grund für diese Art der Montage ?

Danke für Antworten
Klaus Bayer

This article was edited 26.Jan.05 15:20 by Klaus Bayer .

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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27.Jan.05 17:21

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Die Frage:

in unserer Radiorunde wurde nach einer Erklärung gesucht, warum der
Zwischenuebertrager 1:4 im VE301GW (und anderen VE) auf "Stelzen" montiert wurde ?
Trotz der allgemeinen Sparmaßnahmen hat man extra Material verbraucht. Kennt jemand einen Grund für diese Art der Montage ?

Das ist einmal wieder eine Frage, wo dem Techniker das Herz aufgeht.

Hunderte, ja mehr Augen sehen das und niemand wundert sich, oder der eine oder andere weis es sowieso, was da gefragt ist.

Der NF-Uebertrager mit seinen 10.000  Windungen haengt am g1 der RES 164.
Bei dem einfachen Aufbau dieses NF-Trafos  ( ungeschirmt) ist es nicht zu vermeiden , dass der Netztrafo mit seinen Kraftlinien der 50 Hertz  Netzfrequenz diese Windungen erreicht.
Das brummt dan anstaendig im Lautspecher.

Der Netztrafo strahlt ebenfalls magnetisch in das Metallchassis das daher als "verseucht" anzusehen ist.  Im Idealfall muessen sich Trafowickel moeglichst weit voneinander entfernt und der Wickelsinn um 90 ° gedreht und  die Mittelachsen auf einer Hoehe sein.  
Wenn Sie alte Geraete von 1929/30 ansehen sind diese Uebertrager immer abgeschirmt.

Die Hoehe wurde erreicht in dem man den NF- Trafo auf "Stelzen" gesetzt hat.
Weil diese aber ins Chassis hinreichen, egal ob geschraenkt oder geschraubt werden die Feldlinien wie mit Polschuhen  aus der Luft und aus dem Blech aufgenommen.

Was macht am dagegen?  Richtig, magnetisch nicht wirksames Material im Falle des VE 301W "Messing"  oder "ALU" Damit sind alle Forderungen erfuellt, hochgestellt , magnetisch neutral und billig = weil geschraenkt.

Wenn Sie meinen Artikel zum VE gelesen haben, steht dort :
Unterm Strich kann man sagen:  der VE301W und G, waren ausgereifte, durchrationalisierte Geräte. Jedes Detail ist durchdacht konstruiert.  Sparsamste Verwendung von Material.  Das sagte ich nicht nur so.

Bleibt am Schluss noch de Frage warum auch beim "G" Gleichstrom-l und Allstrom - Modell "GW",  da es dort keine 50 Hz gibt? 

Das Verhaeltniss  von  "W" zu "G" ist 5:1 (Stand 1934 alle Typen in D nicht nur VE's)
Eine andere Montage abweichend vom 301W , haette einmal das Chassis aufwendiger und zweierlei Uebertrager notwendig gemacht.

Im Sinne von rationell ist die gewaehlte Loesung beim  VE W und G nach meiner Meinung  die richtige.  Dort wo ich frueher  mein Brot verdient habe , hatte man davon viel Ahnung  ;-)  Man kann nicht einfach davon ausgehen, ein einfaches Montageteil ist deshalb billiger weil es einfach ist.  Nämlich dann nicht, wenn es zu zweierlei Einrichtungen und Typen fuehrt. 

Hans M. Knoll


 

This article was edited 27.Jan.05 17:44 by Hans M. Knoll .

  
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