Hans M. Knoll
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1
Ein Vorsatzteil um mit dem VE301 KW - Sender zu hören, es gibt hierzu einen Bericht hier: http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=30283 Hans M. Knoll This article was edited 21.Aug.04 21:47 by Hans M. Knoll . |
Wolfgang Eckardt
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2
Guten Abend Herr Knoll,
ich finde es interessant, sich mit diesen kleinen KW-Vorsätzen einmal aus anderer - messtechnischer - Sicht zu befassen, so wie Sie sich das Gerätchen vorgenommen haben.
Ich habe diese Teile vor Jahren einfach mal ausprobiert und war erstaunt, dass man damit sogar einige KW-Sender hören kann. Diese Vorsätze gibt es für andere VE-Geräte ebenfalls. Ich besitze das von Ihnen beschriebene von Siemens sowie das für den Siemens-Kleinempfänger - praktisch also für den DKE1938 - (auch von Siemens), sowie für den VE301 dyn, aber von der Firma "Radio- und Elektro- Technische Werke Fiedler & Müller GmbH, Staßfurt", Typ KWV 104." (EL-TE-WE) " ... wird der VE301 dyn zu einem vollwertigen Kuzwellenempfänger von 20 - 60 m." - so heißt es in der Beschreibung. 13,50 DM wahlweise für Allstrom oder Wechselstrom.
Sollte Interesse bestehen, so könnte ich diese Teile im RM als Typ hochladen, die Firma wird aber sicher nicht angelegt sein.
In der Schnelle ein Bildchen von den drei Typen.
![]() Empfngsergebnisse exakt liegen mir nicht vor aber ich finde es allemal interessant, diese Gerätchen mal mit einem VE auszuprobieren. Wolfgang Eckardt This article was edited 22.Aug.04 21:22 by Wolfgang Eckardt . |
Hans M. Knoll
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3
Hallo Herr Eckardt, This article was edited 23.Aug.04 16:42 by Hans M. Knoll . |
Wolfgang Eckardt
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4
Guten Tag Herr Knoll, vielen Dank für Ihre Informationen. Habe die Unterlagen für das KWV104 gescannt und hochgeladen. Leider ist das nur eine sehr schlechte fotochemische Kopie, aber ich denke, man kann das Wichtigste daran erkennen. Zusätzlich habe ich einen Beipackzettel für die Variante "KWV 106" hochgeladen und als Änderung im Modell vorgeschlagen (bei Bemerkungen). Dieses Modell ist für "alle Geradeausempfänger" vorgesehen. Darauf ist auch das prinzipielle Schaltbild angegeben, ein kleiner vergilbter Zettel 10,5x7,5 cm groß. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, würden Sie das Siemens-Modell für den DKE ebenfalls messtechnisch untersuchen, haben aber keines zur Verfügung. Ich würde Ihnen mein Exemplar gern für einige Zeit zur Verfügung stellen. Nun müsste noch das Zusatzteil für den VE301 als Modell angelegt werden. Fotos und selbst aufgenommenes Schaltbild habe ich. Wenn keine andere Meinung dazu hier ankommt, werde ich das heute abends machen. Grüße aus Jena Wolfgang Eckardt This article was edited 23.Aug.04 12:46 by Wolfgang Eckardt . |
Hans M. Knoll
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5
Hallo Herr Eckardt, vielen Dank auch im Namen der Mitleser. Es ist halt wie so oft, man hat es nach 60 Jahren nicht in der Hand wie die Qualitaet ist. Nach „Besten“ rufen ist eine Sache, es haben eine andere! Der Hinweis auf das DKE Teil, ist nicht an Sie gerichtet! Ihr Text: Wir sind die Leute die das Museum nutzen sollen /koennen. Bis dahin, eine gute Zeit und Gruesse von, Hans M. Knoll This article was edited 23.Aug.04 15:17 by Hans M. Knoll . |
Wolfgang Eckardt
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6
Guten Tag Herr Knoll, ich habe noch die Variante von ELTEWE KWV 106 "ausgegraben". Auch das dürfte nur etwas für Inhaber eines "Meisterbriefes" sein - wie Sie es formulierten. Halt echte "Bastelware" für den versierten Amateur kurz nach 1945. Eingebaut habe ich so etwas auch noch nichtgesehen. - Lege es als Modell an, vielleicht findet sich noch ein Inhaber eines solchen Teiles. ![]() Es grüßt Sie aus Jena Wolfgang Eckardt |
Hans M. Knoll
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Hallo Herr Eckardt, vielen Dank. Ich wollte heute in einen VE301dyn das Teil 104 einbauen, die Ueberraschung ist komplett. Es passt gar nicht in den VE. Bitte vergleichen Sie die Stifte am Sockel mit post 3 von mir. 180° verdreht! Weiteres morgen, habe heute Probleme mit WORD 2000. Gruesse nach Jena, Hans M. Knoll This article was edited 26.Aug.04 19:50 by Hans M. Knoll . |
Wolfgang Eckardt
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Guten Abend Herr Knoll, soll ich Ihnen jetzt gratulieren zu dem "meisterlichen" Exemplar oder sollte man nur verdutzt gucken? Da ist ja wirklich der Sockel verdreht und die Anschlüsse stimmen so? Hat da ein Vorbesitzer dran gebastelt oder ist das Ding fabrikfrisch "jungfräulich? Bei meinem Exemplar ist alles i.O., würde sogar in den dyn reinpassen, habe es aber nicht vor. ![]() Viel Erfolg beim "Umstricken" wünscht Wolfgang Eckardt |
Hans M. Knoll
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9
Hallo Herr Eckardt, hallo Forum, Ein Zwischenbericht. Der KW Vorsatz ELTEWE 104 ist um- und eingebaut. Er arbeitet einwandfrei. Naeheres im naechstens folgenden Bericht mit Messwerten. Den finden Sie seit dem 6.09.04 unter: http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=31369 Hier vorab zwei Photos. ![]() ![]() ![]() Werte liegen auch beim Modell Eltewe 104 Die EF6 als Audion ist kein Fehler. Der VE laeuft mit modernen (billigeren) Roehren! Gruesse von Hans M. Knoll This article was edited 06.Sep.04 22:44 by Hans M. Knoll . |
Hans M. Knoll
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Den abschliessenden Text findet Sie unter: http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=31369 MfG Hans M. Knoll |
Michael Seiffert
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Hallo Herr Knoll! Angeregt durch Ihre ausführlichen Versuche mit den verschiedenen Kurzwellenvorsätzen für Ve`s, erinnerte ich mich, daß bei meinem 301 dyn ein solcher Vorsatz eingebaut war. Ich habe das Gerät vor über 20 Jahren von einem Sammler aus Wernigerode im spielfähigen Zustand erworben und seither steht es so im Regal. Nach Öffnen der Rückwand stellte ich mit Erstaunen fest, daß die erwähnte Anodenleitung zur AF 7 noch orginal geschirmt war und trotzdem die Rückkopplung leidlich funktionierte. (Anlage 1. Bild) Allerdings war die Empfindlichkeit jenseits von gut und böse. Das Gerät war auf Kurzwelle total taub.Ich baute den Vorsatz aus und es kam folgender "Kunstgriff "zutage. Man hatte die Kurzwellenspule 3 Windungen vor dem Ende angezapft und diesen Anschluß mit auf das heisse Ende der Spule gelegt. Somit gab die Rückkopplung Ruhe, die Empfindlichkeit war aber dahin. Nach Entfernen der Anzapfung kam was kommen mußte, die Rückkopplung war nicht in den Griff zu kriegen. Auch der Austausch der geschirmten Leitung gegen eine einfache brachte noch kein spürbares Ergebnis. Erst der Einbau des empfohlenen 100 kOhm Widerstandes vor dem Koppel-C brachte die gewünschte Wirkung.(Anlage 2. Bild) Jetzt läuft der Zusatz ordentlich, selbst bei Einsatz des russischen "Arbeitspferdes" 4P1L als Ersatz für die RES 164 funktioniert die Rückkopplung brauchbar, obwohl beim Einsatz dieser Röhre die Rückkopplung sowieso kritischer ist, dafür ist sie spottbillig und der VE ist "laut wie nie". Zum Probieren und als Vorführgerätebestückung genau das Richtige. (Anlage 3. und 4. Bild) Ich habe bei der Gelegenheit den im Hintergrund der AF7 zu sehenden Siebkondensator aus dem Netzteil, der wohl mal in schlechten Zeiten ins Gerät gekommen ist, entfernt und den orginalen auf der Unterseite (befand sich noch im Gerät, nur abgelötet) neu befüllt. Nun ist das Gerät auch optisch wieder im Orginalzustand. Grüsse aus Leipzig! M. Seiffert Attachments:
This article was edited 10.Sep.04 15:07 by Michael Seiffert . |
Hans M. Knoll
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Hallo Herr Seiffert, Mein VE 301WDyn ist auf EF6 und EL3 umgebaut.
Darum findet man bei fast allen Schaltungen in irgendeiner Form, einen Laengswiderstand zwischen Anode Audion und G1 Endstufe! Ich werde Ihre Ergebnisse in meinen Bericht einbauen. Ist es doch (m)ein Fehler das zu uebersehen! Hm! Viele Gruesse aus Franken nach Leipzig, Hans M. Knoll
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Michael Seiffert
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Hallo Herr Knoll! Es freut mich, daß ich einen kleinen Teil zum Thema beisteuern konnte. Hätte das Gerät nicht so unbefriedigend funktioniert, wäre der Fehler sicherlich weiterhin verborgen geblieben. Mir war seinerzeit die Unempfindlichkeit wohl schon aufgefallen, ich hatte das aber als gegeben hingenommen, halt ein VE! Nach Ihrer Meßreihe mußte das Teil aber besser laufen, und siehe da... Der Techniker oder besser warscheinlich Heimwerker, der den Zusatz damals eingebaut hat, wird wohl die Unterlagen mit den Einbautips nicht gehabt haben oder er hat das Prinzip nicht verstanden. Zumindest hat er den Versuch unternommen, das ganze einigermaßen zum Spielen zu bringen. Jedenfalls denke ich, geht das Gerät nach fast 60 Jahren nun zum ersten mal richtig. Im übrigen würde ich an Ihrer Stelle nicht gleich in Sack und Asche gehen, von wegen Fehler und übersehen, da gibt es wohl schlimmeres. In dem Sinne! M .Seiffert |