Hans M. Knoll
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Schem.: 146 Pict.: 62 13.Sep.04 18:12 Count of Thanks: 2 |
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Die Motorabstimmung (Senderspeicherung) Bemerkungen und Hinweise zu den Grundig- Geräten mit Motorabstimmung aus dem Jahr 1954. Über die Jahre gab es immer wieder Irritationen gegenüber den Geräten von SABA mit "Motor- Suchlauf". Diese Geräte können Sender selbsttätig auffinden und einstellen. Die Grundíg-Geräte holen nur das zurück, was der Benutzer vorher eingestellt hat. Im Prinzip, wie die Autosuper mit mechanischen Sendertasten. Lediglich die Kraft wird vom Motor aufgebracht. Intelligenz im Sinne es Wortes ist keine vorhanden. Es ist nur ein Gedächtnis. Die ersten Typen weisen einen grossen Nachteil auf: Man kann das „Gedächtniss“ nicht ausschalten. Wenn man einen anderen Sender abhören will - bei einem Spitzengerät durchaus logisch - merkt sich das „Gedächtnis“ ab dann, diesen Sender. 30 Jahre später nannte man das „last -station -memory“. Nach sicher grosser Begeisterung der Kunden wurde hinter dem Abstimmknopf ganz fix ein Hebel eingebaut. Mit dem kann man mit einem genialen Trick das Gedächtnis abschalten. Zu diesem Zweck wird ein sowieso vorhandenes Seil gestrafft, welches das „Einrasten“ von zwei Memos verhindert, falls der Kunde zwei Tasten zugleich drückt. Der neue Hebel strafft das Seil und das Memo ist abgeschaltet. Dies betrifft Grundig-Geräte mit Motorabstimmung 4040W/3D, 5040W/3D und 5050W/3D und die Schränke mit diesen Chassis. Offizieller Hinweis der Fa. Grundig Bedienungshinweise Hans M. Knoll 22.07.04 Die Beschreibung dieser Technik ist aus einer Patentanmeldung bei Grundig entstanden. Die Druckschrift "Grundig Technische Information" ist zwar sehr bekannt, aber das zweite Heft nach deren Start ist sehr selten. Das Forum im Radiomuseum bietet jetzt die Moeglichkeit, diese technische Besonderheit allen interessierten Personen zugänglich zu machen und zugleich fuer die kommenden Jahre zu konservieren. Selbst die Patentabteilung bei Grundig, musste sich bei mir kundig machen. Die Jahre des Aufbaues und der Innovation erzeugten eine gewisse Arroganz dem "Alten" gegenüber. Die Museen und besonders dieses hier, bewahren und pflegen das "Alte". Aber, hier hat jeder die Moeglichkeit, das darzustellen was er für erwähnenswert bzw. für erhaltenswert hält. Ohne Zensur solange es "ordentlich" zugeht. Viel Spass bei der Lektüre wünscht Hans M. Knoll vormals Grundig Entwicklungs-Labor, für Radiomuseum.org Attachments:
This article was edited 13.Sep.04 20:56 by Hans M. Knoll . |