Peter Zöllner
Schem.: 5 Pict.: 9 31.Jul.06 12:17 |
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Hallo zusammen, am Wochenende hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, eine Reparatur eines Kleingerätes durchführen zu müssen. Dieses war mit Tesafilm zusammengeklebt. Nach mehreren ergebnislosen Versuchen, die Klebereste zu entfernen griff ich zu einer Flasche Speiseöl (Sonnenblumenöl) da ich mich dunkel entsinnen konnte, daß mein Kleber-Entferner ebenfalls eine ölige Konsistenz hatte. Und was soll ich sagen: Aufgetragen auf ein etwas rauheres Papiertuch ließen sich die Klebereste spielend leicht entfernen. Danach wurde mit Wasser und Spülmittel gereinigt und die Oberfläche sah wieder aus wie neu. Da Spieseöl keine agressive Substanz ist, scheint dies das ideale Mittel, auch für beklebte Radios. Vielleicht war dieses alte Hausmittel (Schwiegermutter sagte, sie kenne das schon lange...) ja noch nicht bei allen bekannt. MfG Peter Zöllner |
Helmut Post
Schem.: 0 Pict.: 90 31.Jul.06 12:53 |
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Hallo, ich verwende immer Orangenöl, welches auch zum Ablösen alter Preiseiketten etc. verwendet werden kann. Ein ähnliches Mittel gibt es von KontaktChemie (Solvent). mfG Helmut Post |
Peter Zöllner
Schem.: 5 Pict.: 9 31.Jul.06 14:10 |
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Sehr geehrter Herr Post, mir sind die diversen "professionellen" Produkte bekannt. Aber sie haben zwei gravierende Nachteile: 1.) Sind sie teilweise deutlich teurer als Speiseöl (0,49€ / Liter) 2.) Die beigemischte Chemie wird nicht von allen Kunststoffen vertragen, greift diese sogar z.T. stark an, was ich mir von Speiseöl nicht vorstellen kann. So ist mir einmal meine Flasche Kleberentferner umgekippt und hat sich auf meinem Arbeitstisch verteilt. Die Flüssigkeit griff die Oberfläche des Tisches derart stark an, daß ich letztlich nur noch eine kaugummiartige Masse auf dem Tisch hatte. Diese mußte dann mühevoll entfernt werden und der Tisch mußte dann neu "funiert" werden. Sowas kann mit Speiseöl sicher nicht passieren! MfG Peter Zöllner |
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Burkhard Hasselmeier
Schem.: 0 Pict.: 44 01.Aug.06 00:46 |
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Korrekt : 'Solvent' löst fast jeden Aufkleber, aber sehr gerne auch alles aus Polystyrol. Und sowohl Tasten als auch Frontrahmen, Lautsprechergrill sowie Knöpfe vieler 50er-J.-Geräte und auch ganze Gehäuse von 'Nicht-Bakelit-Kunststoff'- Geräten sind aus Polystyrol. Auch Skalen mancher Kofferradios. Ein von mir gar nicht behandeltes Gerät stand nur mal zufällig in der Nähe bei Anwendung des 'Solvent' und bekam etwas Nebel und ein paar Spritzer ab. Nach dem Abwischen sah es kathastrophal aus. Bei dem Gerät war's nicht schlimm - aber warnen muss man davor. Viele Aufkleber lassen sich ganz ohne irgendwelche Mittel einfach durch Erwärmung (Haar-Fön) auch gut entfernen ! |
Peter Zöllner
Schem.: 5 Pict.: 9 01.Aug.06 08:36 |
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Hallo Herr Hasselmeier, wie der Titel ja schon sagte, ging es nicht um die Aufkleber an sich, sondern um die (meist unvermeidbaren) Kleberückstände, die nach dem Entfernen noch am Gerät hängen. Und genau DIESE lassen sich mit Speiseöl sehr gut entfernen. Leider (bzw. zum Glück!) habe ich kein Radio mit Aufklebern, an dem ich das anhand von Fotos hier hätte dokumentieren können. MfG Peter Zöllner |
Eilert Menke
Editor
D Articles: 755
Schem.: 0 Pict.: 951 01.Aug.06 09:54 |
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Ich benutze immer Terpentin, das ist sehr materialverträglich und wirkt schneller als Öle. Damit lassen sich nebenbei auch sehr gut die elenden Preisetiketten von allerlei gekauften Gegenständen rückstandsfrei entfernen. Trotzdem sollte man natürlich zuerst an unauffälliger Stelle probieren. Die vielen kommerziellen Produkte sind auch nicht besser und helfen vor allem denen, die sie verkaufen. |
| rmXorg-09 |
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05JulX |