Rüdiger Walz
D Articles: 273 Schem.: 41 Pict.: 66 23.Jul.05 23:20 |
philips: BD583A (BD 583 A); Philips 1002
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Restaurationsbericht über Philips 1002, Lautstärkepotentiometer Das Gerät spielte auf den AM Wellen schwach und das Lautstärkepoti ließ sich kaum bewegen. Da die Achse des Potis von einem langen Schaft umgeben ist, auf dem der Drehknopf für die Ferritantenne aufgesteckt ist, wurde das Poti durch verharztes Fett schwergängig. Ich vermute, ein Fehler, der auch bei anderen Geräten dieser Baureihe auftreten wird. Bild 1 zeigt das eingebaute Poti mit dem Schaft. Das Poti ist, wie im Schaltbild zu sehen ist mit mehreren Anzapfungen versehen und daher nicht ohne weiteres durch ein Poti neuerer Bauart ersetzbar. Um das Poti herum befindet sich eine Gummitülle, die die Glasskala hält. Nach demontage der Trägerplatte sieht man das Poti besser.
Bild 5 zeigt das komplett zerlegte Poti. Um die Achse aus dem Schaft zu ziehen, muß man an der Oberseite zwei Laschen umbiegen. (Bild 6)
Bei meinem Gerät war zudem der AM-Seilzug zerfleddert und riß bei dem Versuch das versehentlich abgesprungene Skalenseil wieder aufzuziehen. Die Abmessungen des neuen Seilzuges sind im Plan angegeben. Jedoch ist es mir beim besten Willen nicht gelungen, die angegebene Länge zweimal um die Antriebsachse zu winden. Eine Windung hat aber vollkommen ausgereicht. Der vorherige alte Seilzug hatte auch nur eine Windung. Bei der Poti- und Skalenbefestigungs - konstruktion hat mal wieder Philips - typisch ein Entwickler seine Phantasie spielen lassen. Nach Reinigen des Schalteraggregates mit Tunerspray und an einigen Stellen mit Kontaktspray-befeuchteten Wattestäbchen funktionierte das Gerät wieder einwandfrei. |
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02DecX |