Sebastian Göbel
Schem.: 9 Pict.: 14 21.Feb.08 21:15 Count of Thanks: 5 |
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Diese beiden Ausschnitte aus dem Schaltplan zeigen die Beschaltung und Belegung der Buchse für Zusatzlautsprecher beim REMA 8001:![]() ![]() Die Buchse ist tatsächlich als gleichschenkliches Dreick ausgeführt. A-B und B-C weisen den gewöhnlichen Abstand von 19mm auf, A-C nur 15mm. Ich verfüge über keine Bedienungsanleitung, kann mir aber nur folgendes denken: Normalerweisse wird ein Zusatzlautsprecher in A-C gesteckt. Der Umschalter, welcher durch Buche A geschaltet wird, schaltet dann den internen LS ab. B-C erlaubt den Parallelbetrieb von Aussen- und Innnen-LS. Nun passen aber normale LS-Stecker nicht in A-C. Meines Erachtens müssten B und C getauscht werden, dann sind mit einem normalen Stecker beide Betriebsarten möglich. Beim REMA 1800 Stereo ist es genauso ausgeführt: ![]() (Es gibt eine Reihe weiterer Unterschiede bei der Beschaltung, die m.E. hier keine Rolle spielen) Hat jemand eine Erklärung warum man dies beim 8001 so gelöst hat? This article was edited 21.Feb.08 21:17 by Sebastian Göbel . |
Wolfgang Eckardt
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Schem.: 1083 Pict.: 2109 21.Feb.08 22:30 Count of Thanks: 2 |
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Hallo Herr Göbel, zu der Zeit des Rema 8001 gab es für die Zweitlautsprecher noch diese Modelle mit den 3 Stiften, um sie nicht in eine normale Steckdose zu stecken.
Da der Rema 8001 ein Gerät ist für NF-Stereo (also noch ohne HF-Decoder), konnte man zur Verbesserung der Stereowiedergabe eine Zusatzbox anschließen, die die gleiche (oder sehr ähnliche) Klangcharakteristik hat wie die beiden eingebauten LS (Tiefton/Mittelton + Hochton-LS). Dazu konnte der LS für den anderen Kanal abgeschaltet werden und man erhielt gleichzeitig noch eine größere Basis. Nur dafür ist diese Buchsenkombination gedacht. Die C-Stifte sind immer die Masse, auch die Zwischenstifte Ein Stecken A-C ist gar nicht vorgesehen. Die Umschaltbuchse A müsste mal genauer betrachtet werden. Sie bleibt nicht immer am "heißen" Potential sondern liegt beim einstecken auf Masse. Das erscheint im Schaltbild sehr unübersichtlich, aber nur so ist eine Deutung schlüssig.
Hier noch zu Ergänzung: Die Buchsen für Zweit-Lautsprecher "Im Wandel der Zeit".
Wolfgang Eckardt This article was edited 21.Feb.08 22:32 by Wolfgang Eckardt . |
Sebastian Göbel
Schem.: 9 Pict.: 14 22.Feb.08 04:13 Count of Thanks: 2 |
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Hallo Herr Eckardt, Formatierung aus dem einkopierten Text entfernt. Wolfgang Bauer This article was edited 22.Feb.08 07:06 by Wolfgang Bauer . |
Wolfgang Eckardt
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Schem.: 1083 Pict.: 2109 22.Feb.08 09:25 Count of Thanks: 2 |
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Hallo Herr Göbel, diese Buchsenbeschaltung und vor allem ihr Wirkungsmechanismus sind schon eine "merkwürdige" Sache, die man wahrscheinlich nur "vor Ort" an einer Originalbuchse ableiten kann - oder in der Bedienungsanleitung steht etwas dazu. -- Wer hat eine??? Ich lese aber aus dem Schaltbild heraus, dass die A-Buchse nicht einfach eine übliche Metallhülse ist sondern im Inneren erst der Kontakt zu einer Feder hergestellt wird die gleichzeitig einen Kontakt betätigt. Da ich selbst dieses Modell nicht besitze, möchte ich nur an einer anderen Art von Umschaltbuchse eine solche mögliche Funktionsweise aufzeigen, also nur auf eine Möglichkeit hinweisen. Alles andere wird ein "Orakel" ohne sachlichen Hintergrund.
Vielleicht helfen Ihnen meine Überlegungen, die "Rätsel" der Buchsen zu lösen. Auf jeden Fall steht für mich fest - ein Stecken in A-C kommt nicht in Betracht, so dass also A den Masseanschluss liefern muss, weil B immer am "heißen" Ende des Übertragers liegt. Man müsste die Kontaktierung genauer untersuchen, welche Rolle der Umschalter dabei spielt, vielleicht Beibehalten der Phasenlage (gleiche Schwingungsrichtung der Lautsprecher im Gerät und der Zusatzbox o.ä.?? Mit Hobbygruß Wolfgang Eckardt |
Jens Dehne
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Schem.: 152 Pict.: 274 22.Feb.08 10:37 Count of Thanks: 2 |
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Hallo REMA-Freunde, Es ist in der Tat gewöhnungsbedürftig, REMA war ja immer für etwas „Besonderes“ zu haben. Ein Zusatzlautsprecher bw. eine Zusatzlautsprecherbox ist mit einem 3-poligen Lautsprecherstecker so verbunden, dass der Mittelstift die Masse bildet und ein äußerer Stift das „heiße“ (NF) Ende. Im Werkstattbuch steht, dass ein Zusatzlautsprecher für „mono“ oder „stereo“ angesteckt werden kann. Im Monobetrieb steckt dieser Stecker in „C-C-B“; der Zusatzlautsprecher (Box) wird dem Tr.3 / L3 parallel geschaltet. Im (NF-)Stereobetrieb (Stereo-Taste gedrückt) geben die eingebauten Lautsprecher L1 und L3 „rechts“ und „links“ wieder. Soll nun eine Zusatzbox (zur Basisverbreiterung) verwendet werden, so wird diese in o.g. Beschaltung an „A-C-B“ gesteckt. Der Stift des Stecker in Buchse „A“ dient nur dem Betätigen des Abschaltkontaktes zum Abschalten des eingebauten Lautsprechers L3. Das funktioniert allerdings nur bei "richtiger Polung". Soweit meine Erklärung, viel Freude mit diesem Gerät! Jens Dehne This article was edited 22.Feb.08 10:39 by Jens Dehne . |
Wolfgang Eckardt
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Schem.: 1083 Pict.: 2109 22.Feb.08 11:54 Count of Thanks: 6 |
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Danke Jens, dass du dieses "Rätsel" gelöst hast. Ich kam langsam in Erklärungsnot, aber so klingt die Erklärung schlüssig, nur - man muss darauf kommen, auf diese ungewohnte Schaltungsart mit der "komischen" Buchse A und dass der Mittelstft C die ständige Masseverbindung bringt. Ohne 3-poligen LS-Stecker hat man da aber ein Problem..... Wolfgang |
Sebastian Göbel
Schem.: 9 Pict.: 14 23.Feb.08 17:46 Count of Thanks: 2 |
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Natürlich, die Mittelbuchsen führen ja auch Masse. Danke für den Hinweis. Vielleich ist der Sinn dieser Ausführung zu gewährleisten, dass die LS phasenrichtig betrieben werden, da ein Verdrehen des Steckers keinen Unterschied macht. Ich weiss nicht ob es eine bestimmte Box zu diesem Gerät gab, oder irgendeine Standardisierung. This article was edited 23.Feb.08 17:48 by Sebastian Göbel . |
Uwe Ronneberger
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Schem.: 25 Pict.: 271 19.Jan.09 13:47 Count of Thanks: 3 |
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Dieser Stecker paßt sicher nicht nur für den REMA 8001 und ist aktuell erhältlich. Eigentlich gedacht als Netzstecker in Italien. |