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Erstes Österreichisches Funk- und Radiomuseum (Closed since 2007)

Closed

1060 Wien, Austria (Wien)

Address Eisvogelgasse 4, 3. Stock
 
 
Floor area 300 m² / 3 229 ft²   Area for radios (if not the same) 200 m² / 2 153 ft²
 
Museum typ
Radios (Broadcast receivers)


Opening times
Closed since 2007
Geschlossen für immer seit 2007

Admission
Closed

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Homepage

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Location / Directions
N48.189554° E16.340271°N48°11.37324' E16°20.41626'N48°11'22.3944" E16°20'24.9756"

Description Organisiert war das Museum als Verein >Erstes Österreichisches Funk- und Radiomuseum e.V.<, gegründet durch drei engagierte Radiosammler.
Als passenden Ort fand man sich im gleichen Haus in der Eisvogelgasse 4, in Wien Mariahilf, in dem es auch den ÖVSV - Österreichischen Versuchssendeverband gab/gibt.

Das Museum selbst gibt es nicht mehr. Die absolut nennenswerten und beachtlichen Sammlungen sind leider um den Juli 2007 in „aller Winde“ zerstreut und aus ihrem Gesamtkontext gerissen worden.
Einige der ehemaligen Besucher finden sich in der Österreichischen Zeitschrift "Radiobote" als Redakteure wie auch als Leser wieder.
Gegründet und Organisiert 1974 von den Herren Heinz Hengl †SK 1987, Arthur Bauer †SK 2005, Richard Bauer und später Peter Braunstein.
Nach dem unerwarteten Ableben von Arthur Bauer, waren es nicht zuletzt wirtschaftliche Gründe in Form der hohen Fixkosten für den Unterhalt die ein Schließen des Museums verlangten.
Anzutreffende Besucher waren auszugsweise auch OM Werner Balaty †SK 06.12.2002, der ehemalige ORF Tonmeister Karl Göschl † März 2006, Radio und Fernsehtechniker Johannes Gut † 2007, Frau "Lotte" Charlotte Kratochvil †Jänner 2009 und viele andere die mit ihrem Fachwissen, das zum Teil noch aus erster Hand stammte das Radiomuseum zu einer lebendigen Institution machten.

Erst spät bekam das Haus einen Aufzug, zuvor musste man sich zu Fuß in den dritten und letzten Stock begeben wo sich rechts der Eingang zu einer als großzügig zu bezeichnenden Wohnung befand.
Bereits der Vorraum war mit Portables, Röhrenvitrinen, Boatachors und Literatur gut bestückt. Auch einen kleinen Röhren- und Literatur "Flohmarkt" zu wirklich moderaten Preisen gab es dort. Es folgte der Raum, der als Werkstätte Verwendung fand, und in dem man von Herrn Bauer auch auf dem Funke XX Röhren getestet bekam.
Links ging es weiter in den rund 25 m² großen Durchgangsraum der sowohl mittig auf Tischen wie auch rundum mit Geräten zur Dokumentation des Technikstandes der Deutschen Wehrmacht einschließlich einer Enigma und Hell Schreibern umfangreich und repräsentabel bestückt war. Dort waren auch alle Varianten der Volksempfänger ausgestellt sowie Kommunikationstechnik anderer Nationen und späterer Nachkriegsepochen. Es folgte die Bibliothek, in der das gemütliche Zusammensein des "harten Kerns der Sammlerszene" stattfand. Gekrönt von einem Loewe OE333, spielbereit eingestellt auf den damals noch aktiven Mittelwellensender Ö1 Bisamberg.
Weiter ging es in den letzten und zugleich größten Hauptraum, der Ausstelltische mittig, sowie Regale rundum besaß. Dort waren die ehemalige Selbstbau Funkstation von OM Erwin Heitler †SK 1988 ausgestellt (siehe Foto), Geräte der 1920er bis Schwerpunkt 1940er Jahre (Foto).
Die Krönung war wohl eine (Knallfunken) Sende-Empfangsstation für Telegrafie, die "halblegal" auch in Betrieb vorgeführt werden konnte. Weiter ging es mit Telefunken Geräten der Vorrundfunkära einschließlich dem 1. WK oder Bildfunkempfängern wie dem Fultographen.
Das die Räume selbst, bis hin zu Aufputz verlegten Stoffkabeln und Stil epochalen Lampen auch im Erscheinungsbild der Sammlung selbst würdig waren bedarf keiner weiteren Erklärung.

Eine Einrichtung dessen Verlust der österreichischen Sammlerszene schwer zugesetzt hat.
Es gibt eine Videodokumentation des ORF über das Museum (die wohl im Rahmen der Sendereihe Kunststücke Fr. Mercedes Echerer?) von Video Bartl OÖ um etwa ~1993 gedreht wurde. W.S. 7/2011

Description
(other)
http://www.radiomuseum.org/forum/der_radiobote_vorstellung_der_radiosammlerfachzeitschrift.html

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