Model: Phono 6740W (6740 W)



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Phono 6740W (6740 W)


Country: Germany Manufacturer/Brand: Braun; Frankfurt
Year: 1939 / 1940 Type: Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 1262 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 3 (for members) Principle Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 488 kHzSuperhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.

Tuned circuits 7 AM circuit(s);
Wave bands Broadcast, Long Wave and 2 x Short Wave.LW, MW/BC and two SW (long-, medium- and short waves). GO, PO et 2 fois OC (grandes ondes, petites ondes et 2 fois ondes courtes).
LW, MW und 2 x KW.
Kann zwei unterteilte KW Bereiche bedeuten - z.B. 16-25 und 31-49m-Band oder durchgehend plus gespreiztes 49m-Band - selten aber auch einfach KW-Lupe (Spreizung mit separater Bedienung).

Specialities Record Player (perh.Changer)Plattenspieler oder Plattenwechsler als Chassis, Einbaugerät, sep. Gerät oder zusammen mit Empfänger/Verstärker.
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110-240 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.

Loudspeaker/pwr.out Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil)Electro magnetic dynamic loudspeaker (moving-coil principle by Rice-Kellog) with field excitation coil - mostly used as choke.
Haut parleur dynamique avec bobine d`excitation - plus souvent aussi utilisé pour le self.
Elektrodynamischer Lautsprecher mit Erregerspule für das Magnetfeld (Fremderregung), meist gleichzeitig als Siebglied dienend.

www.radiomuseum.org Model: Phono 6740W (6740 W) Material Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.

Dimensions (WHD) 660 x 375 x 340 mm / 26 x 14.8 x 13.4 inch
Valves / Tubes 6: ECH11     (more for members)
Notes variable Bandbreite
Net weight 21 kg / 740.7 oz
Price in first year of sale 360 RM
Source of data Handbuch WDRG 1939 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange+Schenk+FS-RöhrenbestückungDie Schaltung ist in den 11 Bänden von Lange-Nowisch und bei Schenk-Regelien aufgeführt. Die Röhrenbestückung führt zudem das Heft A4 Funkschau-Bestückungstabellen für Rundfunkempfänger. Doch die Bestückungstabelle gibt meist neuere Ersatzröhren bekannt und ist mit vielen Fehlern behaftet. Schenk-Regelien bedeutet 30 Broschüren Format A4, die auch als Nachdruck erhältlich sind. Viele Ihrer Kollegen besitzen diese Hefte, die auch noch öfters auf Radioflohmärkten zu kaufen sind.
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.
   

Noch fehlen RW und Phonochassis Unrestaurierter Zustand. More pictures  
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Phono 6740W (6740 W) (Braun; Frankfurt)

braun: 6740W; Phonolaufwerk 4239B  (01.08.2008)  Wolfgang EckardtHits: 340     Replies: 0 Dieser Phonosuper steht noch bei mir im "Fundus" und bedarf einer umfassenden Restaurierung. Gehäuse und auch das Chassis erwecken den Eindruck, dass nach den üblichen Prozeduren an einem "70-Jährigen" wieder ein passabel aussehendes und funktionierendes Gerät entstehen könnte. Beim Plattenspieler war ich mir nicht so sicher, da mir vor allem dazu Erfahrungen fehlen. Nach dem Ausbau des kompletten Laufwerkes ( Type 4239 B ~ ), was durch Lösen einiger Schrauben und Ablöten der NF-Verbindung sehr einfach gelang, machte das ganze doch noch einen passablen ersten Eindruck. Der Plattenteller zeigte etwas "Flugrost" und der Filzbelag war nicht mehr "filzig". Motor mit Getriebe waren drehbar, der Tonarm schwenkbar. Kurzzeitig 220V Netzspannung über Regeltrafo hochgefahren ließen sogar den Motor drehen, aber nur beschwerlich - da ist Reinigung und Schmierung aller Lager bitter notwendig - aber normal. Beim Betrachten des Tonarmes überkamen mich allerdings Zweifel. Das Abtastsystem, an ein Millivoltmeter angeschlossen, scheint prinzipiell noch zu funktionieren, also Magnet und Spulen i.O. - von Feinheiten des Systems einmal abgesehen (Dämpfung, Lagerung etc.) Am mechanischen Aufbau fielen mir aber einige Dinge auf, zu denen ich hiermit Besitzer dieses Braun -Systems und Kenner der TA-Technik anfragen möchte:   1. Das Abtastsystem (links im Bild) ist von unten mit Alu-Blech verschlossen, dessen Aussehen mich sehr an die  Handarbeit eines sehr geschickten Feinmechanikers erinnert. 2. Der Fuß (rechts im Bild) enthält ein Gussteil, dass einmal als horizontales Drehlager dient, zum anderen das Schwenklager (vertikal) für den eigentlichen Tonarm aufnimmt. Dort sind deutlich "Zerbröselungs-Erscheinungen" an dem Gussteil sichtbar. Hier scheint der berüchtigte "Zinkfraß" zu wirken, wie er an zahlreichen Bauteilen (Lautsprechersysteme, Drehkowannen u.a.) bekannt ist. Allerdings kenne ich diese Erscheinung nur an Geräten der frühen 30er-Jahre und nicht aus 1939. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein oder bedarf vielleicht nur einer etwas derberen Handhabung und der Tonarm ist vom Fuß getrennt..... In diesem Zusammenhang kommt die Frage auf, ob vielleicht das Abtastsystem original auch durch so ein Gussteil verdeckt war und das Vorgefundene nur ein gut gemachter Ersatz ist? Meine Frage in die Runde gilt weniger dieser "Zinkfraß-Erscheinung" (da gibt es schon Beiträge im RM), mehr nach Erfahrungen zu dem gesamten Plattenspieler-Laufwerk mit dem Tonarm . Gibt es evtl. spätere Tonarme von Braun (oder komplette Laufwerke), die sich noch einsetzen lassen, ohne gegen die zeitliche Originalität zu verstoßen? Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich gesammelt? Über Antworten freut sich Wolfgang Eckardt    
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