Model: DAC90A (DAC 90 A)






Antique radios, Old Time Radios

DAC90A (DAC 90 A)
walnut
Country:
Great Britain (UK)
Manufacturer/Brand:
Bush Radio; London
Year: 1950 – 1959
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 75109
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Schematics etc.: 12 (for
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Principle
Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 465 kHz; 2 AF-stage(s)Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.
Tuned circuits
6 AM circuit(s);
Wave bands
Broadcast (MW) and Long Wave.Broadcast- and long-waves (AM, medium- and long-waves) PO et GO (petites ondes et grandes ondes).
Langwellen- und Mittelwellen-Bereich.
Auch wenn in diesen Bereichen eine Unterteilung vorkommt - bei älteren Geräten z.B. die Antenne umgesteckt werden sollte - geht dies hier nicht daraus hervor.
Power type and voltage
AC/DC-set / 210, 230, 250 VoltAC-DC set (all-mains) - sometimes plus voltage range:
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Attention: Chassis mostly connected to deadly high tension!
Apparareil à tous-courants. Tensions mentionnées.
Wechsel- und Gleichstrom:
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl
Vorgeschalteten Trenntrafo verwenden! Chassis oft unter Starkstrom stehend!
Loudspeaker/pwr.out
Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.
/ Ø 16.5 cm = 6.5 inch
www.radiomuseum.org
Model: DAC90A (DAC 90 A) walnut
Material
Bakelite caseBakelite case, shape horizontal or not known.
Caisse en bakélite.
Das Gehäuse des Apparates besteht zum grössten Teil aus Bakelit oder anderen ähnlichen Stoffen (wie z.B. Philit).
Die Form ist Querformat oder nicht bekannt. Vielleicht haben Sie weitere Angaben dazu - z.B. Masse (falls diese fehlen)? Bitte mittels «Infos zum Modell hinzufügen» als Text eingeben. Danke.
Shape
Tablemodel, Mantle/Midget/Compact but not a Portable (Mains only).
Dimensions (WHD)
12.75 x 9.25 x 7.6 inch / 324 x 235 x 193 mm
Valves / Tubes
5:
UCH42
(more
for members)
Notes
The best selling valve radio in Great Britain. The radio was also available in a cream coloured Bakelite cabinet at extra cost; later models had an IF/ZF of 470 kHz. The thre voltages have to be changed by opening a screw and to put the wire to the other screw. At the back is given 200-250 Volts.
A commonProblemis: Volume doensn´t go to zero on a strong signal if Potentiometer is at the CCW stop. Remedy: a 330 picofarad capacitor between Grid and Kathode of the UBC41. Short leads are important, and perhaps replacement of the big 100k resistor to the grid by a smaller sized one of the same value. See also info below.
Net weight
4.5 kg / 158.7 oz
Price in first year of sale
12
GBP
Collectors prices
4 Collector prices (for members)
Source of data
Il museo della radio; Primo Boselli; 1992Author: Primo Boselli
Title: Il museo della radio - The radio collector
Publisher: Edizioni Medicea
Year: 1992
Mentioned in
Radio! Radio!, Hill, 1986Radio! Radio!, Jonathan Hill, Sunrise Press, Bampton, England.
This model was suggested by Mike Izycky.
More pictures
Further information on
DAC90A (DAC 90 A) walnut (Bush Radio; London)
Hello,
I have just restored/repaired a 1955 Bush DAC90A. This example exhibited the common problem with this model, namely the volume not shutting off at minimum setting, and this set was still playing quite loud at minimum setting. The beginning of the track on the 500K potentiometer often wears on this model which causes the problem and fortunately I was able to locate a new replacement dual pole switched potentiometer. This was marketed by RadioSpares in the UK in the 1960s and is called an 'Add-a-shaft' and was available with a range of spindles to suit different brands of radios.
I changed all the wax capacitors and the switched potentiometer and the set now works perfectly. If the sound quality from one of these sets is felt to be a little dull, I am informed that changing the 0.003 uF capacitor connected to the anode of the UBC41 to 470 pF will brighten up the sound.
If anyone would like one of these replacement potentiometers, please contact me.
Regards ........... Howard Craven, Surrey, England
Sehr geehrte Sammlerkolegen,
besitzt noch einer den originalen Rückwand-Stecker zu diesem Gerät?
Ich möchte gern eine Nachfertigung herstellen und bräuchte ein Muster als Leihgabe. (Gern gegen Sicherungseinlage!)
Vielen Dank im Voraus! Uwe Müller
Dieses Modell leidet an einem öfters auftretenden Schwachpunkt: Bei stärkerem Eingangssignal lässt sich die Lautstärke nur ungenügend zurückregeln. Einfache Abhilfe scheint ein Vorschlag zu versprechen, bei dem der Pot.-Schleifer direkt mit dem Triodengitter verbunden wird, während der Fußpunkt auf der Katode verbleibt. Die Lautstärke lässt sich nun zwar auf Null stellen, aber um den Preis gravierender Nachteile: Durch den (fast) Kurzschluss G-K verschiebt sich der Arbeitspunkt in einen sehr ungünstigen Bereich, wodurch erheblicher Klirrfaktor entsteht. Zudem können Kratzgeräusche beim Bedienen des Pots auftreten, Von dieser Modifikation ist dringend abzuraten! , zumal die eigentliche Ursache nicht behoben wird!
Die Gründe wurden bereits in den Postings 27, 40 und 41 von Thread:http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=43396 erwähnt.
MESSERGEBNISSE
Um mit ein paar Messungen die Diskussion zu ergänzen, habe ich die NF-Vorstufe BUSH DAC90A in der Originalschaltung und in der Modifikation mit Hilfe einer Brettschaltung nachgebaut. Damit so real wie mögliche Bedingungen gegeben sind, wurde der Katodenstrom der UF41 durch einen 47k Widerstand nach +Ub simuliert.
Ausgangspunkt sind die Philips Daten unter: http://www.mif.pg.gda.pl/homepages/frank/sheets/046/u/UBC41.pdf
Ich bin (wie Philips) von einer Ausgangswechselspannung von 3 Volt rms der U(B)C41 ausgegangen! Dann spielt das Gerätchen schon recht laut, denke ich.
In der Tabelle mit den herkömmlichen Einstellungen, findet man bei einer Ub von 100V einen Klirrgrad von max. 2% zugeordnet. Ich messe mit dem hp-331A Distortion Analyzer 3%. Der Eigenklirrgrad meines NF-Generators ist um die 1%. Das Poti (500k log) steht dann in Mittelstellung , wobei über(!) dem Poti (erdfrei) die Eingangswechselspannung von 340 mV anliegt.
Dann habe ich die Modifikation angebracht und (bei gleicher Stellung des Potis) die Eingangswechselspannung auf 900 mV erhöhen müssen, um wieder die gleiche Ausgangswechselspannung von 3 Vrms zu erhalten. Die geringere Verstärkung von über 8 dB ist genau der erzielte Abschwächungseffekt, jedoch bei viel höherem Klirrgrad von jetzt 15% !! Dieser ist stark von der Aussteuerung der Triode abhängig. Erst wenn man diese so weit reduziert, dass nur noch 0,43 Vrms an der Anode anliegen, ist der gemessene Gesamtklirrgrad auf 3% gesunken. Siehe oben.
Ich bin mir sicher, dass ich hiermit keine Neuigkeiten vortrage. Wollte das nur an dieser Stelle anschaulich darstellen.
Fazit:
Der Arbeitspunkt der Triode UBC41 ist in der Modifikation abhängig von der Stellung des Lautstärkepotis. Die Ug1 schwankt von 0 V bis -0,7 V, was in meinem Testaufbau einer Ua von 18 V bis 50 V entspricht. Nur bei kleiner Lautstärke sind die Verzerrungen tragbar, wobei der Begriff ‚tragbar’ für jeden anders definiert ist!
Fortsetzung folgt nach Vorliegen weiterer Untersuchungsergebnisse (in Arbeit)! More...