Model: Undine II (2) 8176EL (8176 EL)






Antique radios, Old Time Radios

Undine II (2) 8176EL (8176 EL)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
EAW, VEB Elektro-Apparate-Werke J.W.Stalin (ex AEG Treptow),
Year: 1956 – 1958
Type:
Broadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.Radio or Tuner
Mod.-ID = 14272
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Schematics etc.: 3 (for
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Principle
Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 473 kHz
Tuned circuits
6 AM circuit(s);
11 FM-circuit(s)
Wave bands
AM (long-, medium- and short waves) and FM (VHF). GO, PO, OC et MF (onde ultra-courte, bande FM).
LW, MW, KW und UKW
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt. Bei älteren europäischen Geräten ist der UKW-Bereich noch nicht bis auf 108 MHz erweitert (87,5 oder 88 bis 100 oder bis 104).Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM.
Power type and voltage
AC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Trafo ist nicht immer mit Primär- undSekundärwicklungen versehen. Dadurch kann das Chassis ein gefährlichesPotential führen.Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220 Volt
Loudspeaker/pwr.out
4 built-in loudspeakers of any principle.
4 haut-parleurs.
4 Lautsprecher, meist permanentdynamisch. Mischformen sind möglich - z.B. für Hochtöner. Diese Daten finden Sie eventuell in den Bemerkungen zum Gerät.4 Loudspeakers
from Radiomuseum.org
Model: Undine II (2) 8176EL (8176 EL)
Material
Wooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.Wooden case
Shape
Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD)
685 x 460 x 280 mm / 27 x 18.1 x 11 inch
Valves / Tubes
8:
ECC85
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for members)
Notes
Parallel dazu gefertigt "Undine II 8176E" in konservativem Gehäuse mit gleichem Chassis und Lautsprechern. L=Luxus, Gehäuseentwurf von Hochschule für angewandte Kunst Berlin-Weißensee.
Picture reference
Das Gerät ist im Doppelband "Historische Radios" von Günther Abele abgebildet.
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Undine II (2) 8176EL (8176 EL) (EAW, VEB Elektro-Apparate-Werke J.W.Stalin (ex AEG Treptow), Berlin-Treptow (Ostd.))
Eine interessante Information fand ich auf den Hochton-LS eines Undine II Gerätes (spätere Lautsprecherbestückung mit Permanentmagnet). Die Magneten tragen die Aufschrift "Magnetfabrik Dortmund" - offenbar hat man hier sogar Devisen eingesetzt. Auf dem Typenschild darüber finden sich als Hersteller die Elektrophysikalischen Werkstätten Neuruppin.
Der große ovale Tiefton-LS stammt hingegen vom Funkwerk Leipzig:
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Nun möchte ich mich an meinen ersten Reparaturbericht wagen. Insgesamt liegen ca. 6h Arbeit an diesem zumindest optisch ausgefallenem Gerät hinter mir, und es hat sich gelohnt.
Ausgangszustand
Optisch ist das Radio in einem guten bis sehr gutem Zustand. Im Inneren kaum Staub, und es fällt ein zerbrochener Kondensator und andere kleine Spuren eines früheren Eingriffes ins Auge. Die Widergabe beschränkt sich fast auf ein starkes Brummen, nur wenige UWK-Sender sind leise im Hintergrund zu vernehmen.
Fehlersuche
Verweisen möchte ich auf Herrn Menkes Tipp, dass vor Ausbau des Chassis zusätzliche Halterungen der Skala entfernt werden müssen . Ich habe das Chassis die ganze Zeit über im Gerät belassen können, man kommt an fast sämtliche Teile gut heran. Das Netzteil ist getrennt vom Chassis herausnehmbar.
Die Hauptursache der fast fehlenden Widergabe war schnell gefunden: die fehlender Anodenspannung der EAB C 80, verursacht duch Hochohmigwerden des nahegelegenen 200kΩ Widerstandes.
Der starke Brumm wurde verursacht duch den Totalausfall der 2x32µF Glättungselkos 1 , bei denen nur noch pF messbar sind.
Aus den Hochtönern ist kein Ton zu vernehmen.
Reparatur
Ersetzt wurde der Doppelelko durch einen vorhandenen mit 2x50µF. Der im Hochtonzweig liegende 25µF Elko wurde ebenfalls aufgrund Kapazitätsmangels ausgetauscht. Belassen werden konnten der Ratioelko, welcher noch volle Kapazität und einen Innenwiderstand im Megaohmbereich aufweist, sowie die bereits ausgetauschten 16µF Filter- und der 100µF Kathodenelko.
Weiterhin ersetzt wurden sämtliche Papier- durch Folienkondensatoren. Eigentlich belassen wollte ich unkritische Kondensatoren wie bspw. die 0.25µF im Gegenkopplungsnetzwerk, aber ein Messert von hier 1.4µF veranlassten mich zu der radikalen Kur. Nur zwei der 15 ausgebauten Kondensatoren weisen noch einen Messwert nahe ihrer angegebenen Kapazität auf, incl. dem einzigen Kunststoffvergossenem 0.5µF Typ "Frako".
Der anfangs funktionierende Netzschalter wollte zwischendurch nicht mehr kontaktieren, konnte aber duch Zerlegung und Reinigung wieder gängig gemacht werden.
Vorläufig blos entfernt habe ich die vier zu den Trafowicklungen parallel liegenden 5000pF Kondensatoren. Deren Funktion ist mir nicht bekannt, vielleicht kann hier jemand aufklären?
Fazit
Das Gerät spielt wieder einwandfrei, soweit ich das beurteilen kann. Deutlicher als bei anderen mit bekannten Geräten verfeinert der elektrostatische Hochtöner den Klang mit klitzernden Höhen, allerdings nur auf den letzten wenigen Grad des Höhenpoti. Mit der Klangfülle und Ausgewogenheit meines REMA 8001 kann es jedoch nicht mithalten, dafür besticht das Design.
1) Es handelt si
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Als Bild anbei eine der ganz seltenen Werbeanzeigen eines DDR-Radiogerätes in einer Fachzeitschrift der Bundesrepublik Deutschland aus den 50er Jahren. Im "Funk-Fachhändler", Jahrgang 1956 auf Seite 346, erschien die abgebildete Werbeanzeige für das Radiogerät Undine II. Normalerweise waren die wenigen Werbeanzeigen der RFT bzw. des Außenhandels der DDR in Fachzeitschriften der Bundesrepublik nicht gerätebezogen. Ob das Gerät dann tatsächlich in der Bundesrepublik unter dem Namen Undine II vertrieben worden ist läßt sich aus den mir vorliegenden Unterlagen nicht recherchieren. Vielleicht kann kann ein Leser dazu weitere Informationen geben.
Viele Grüße
Eckhard Kull
Hallo Radiofreunde ! Vor kurzer Zeit habe ich ein Undine 2 Super 8176 EL Röhrenradio geschenkt bekommen. Das Gerät hat allerdings einen Transportschaden erlitten, der wohl durch eine losen Tonausgangsübertrager verursacht worden ist. Leider wurde dadurch das Endrohr zerstört....einige Drähte am Übertrager waren lose. Die Verkabelung habe ich jetzt wieder lt. Schaltbild hergestellt und ein neues Endrohr ist auch eingebaut, ferner habe ich auch die Koppelkondensatoren erneuert. Leider ist die Wiedergabe nicht besonders laut und außerdem ist ein Netzbrummen ständig im Hintergrund zu hören. Da der Ausgangsübertrager nicht original ist, habe ich versuchsweise mal einen anderen Ausgangsübertrager zum Ausprobieren eingebaut. Der Grundig Übertrager liefert eine größere Gesamtlautstärke und das Netzbrummen ist auch nicht mehr zu hören. Hat zufällig jemand die Widerstandswerte (gleichstrom) für den originalen Übertrager ? Für weitere Tips wäre ich dankbar ! Folgende Ersatzteile suche ich für diese Gerätetype: Ausgangsübertrager und ein Seitenlautsprecher (Hochtöner) Vielen Dank !
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Aus eigenen schlechten Erfahrungen:
Wichtiger Hinweis für diejenigen, die ein solches Gerät mit der Post verschicken wollen. Auf Grund der Größe und des großen Gewichtes des Radios ist das maximale Gurtmaß und 31,5kg (DPD) schnell erreicht. Eine Verpackung, die einen Sturz des verpackten Radios aus 1 m Höhe sicher schützt , kann es unter diesen Bedingungen nicht geben. Da die sehr breite Glasskala außergewöhnlich dünn ist, übersteht sie solchen Transport nicht. Deshalb sollte die Skala ausgebaut werden und separat sicher verpackt verschickt werden.
Vorsicht beim Chassisausbau! Skala ist relativ ungeschützt installiert und wird von zusätzlich von an der Schallwand montierten Blechlaschen gehalten. Werden diese übersehen, besteht Bruchgefahr.