Model: Minorette A201 (A 201)






Antique radios, Old Time Radios

Minorette A201 (A 201)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Funkwerk Dresden, VEB, RFT (Ostd. vorm. H. Mende & Co.)
Year: 1958 / 1959
Type:
Broadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.Radio or Tuner
Mod.-ID = 16518
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Principle
Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 453 kHz
Tuned circuits
6 AM circuit(s);
Wave bands
MittelwellenempfängerBroadcast only (MW).
Power type and voltage
AC-DC set (all-mains) - sometimes plus voltage range:
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Attention: Chassis mostly connected to deadly high tension!
Apparareil à tous-courants. Tensions mentionnées.
Wechsel- und Gleichstrom:
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl
Vorgeschalteten Trenntrafo verwenden! Chassis oft unter Starkstrom stehend!AC/DC-set / 220 Volt
Loudspeaker/pwr.out
Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)
from Radiomuseum.org
Model: Minorette A201 (A 201)
Material
Bakelite case, shape horizontal or not known.
Caisse en bakélite.
Das Gehäuse des Apparates besteht zum grössten Teil aus Bakelit oder anderen ähnlichen Stoffen (wie z.B. Philit).
Die Form ist Querformat oder nicht bekannt. Vielleicht haben Sie weitere Angaben dazu - z.B. Masse (falls diese fehlen)? Bitte mittels «Infos zum Modell hinzufügen» als Text eingeben. Danke.Bakelite case
Dimensions (WHD)
237 x 170 x 125 mm / 9.3 x 6.7 x 4.9 inch
Valves / Tubes
3:
UCH81
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for members)
Notes
gedruckte Schaltung. , in verschiedenen Farben (Bakelit farbig gespritzt).
Bild ebay
Type 1121.6SNr. 17016
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Minorette A201 (A 201) (Funkwerk Dresden, VEB, RFT (Ostd. vorm. H. Mende & Co.))
Liebe Sammlerkollegen,
nach der Restaurierung eines Gehäuses (die alte Farbe musste komplett entfernt werden) mit grünlichem Metalleffektlack und beiger Frontseite stellt sich mir die Frage, ob der erhabene Schriftzug an der Oberseite ehemals zusätzlich farblich abgesetzt war, oder nur im beigen Farbton der Front gehalten war.
Weiß jemand Bescheid?
Viele Grüße
Horst Schneider
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Neuer Lack für die Minorette.
Mittlerweile sind mir schon mehrere Miroretten begegnet, von denen jedoch alle eine schlecht erhaltene oder oder unsachgemäß ausgebesserte Lackierung hatten. Den alten Lack einfach mit einer neuen Schicht zu übersprühen hat den entscheidenden Nachteil, dass Fehlstellen oder Kratzer auch nach der dritten oder vierten Schicht Neulack noch als Vertiefung sichtbar sind. Außerdem könnte eine schlechte Haftung des Altlackes auf dem Gehäuse später zu Rissen und Ablösungen führen.
Das Gerät in diesem Fall hatte noch den originalen Lack, der jedoch nicht mehr erhaltenswert war. Die Front ist cremefarben weiß und das übrige Gehäuse, einschließlich des schmalen umlaufenden Randes an der Vorderseite, in hellgrüner Metallicausführung. Der Lack auf der Front war stark zerrissen und die Farbstückchen wölbten sich nach außen wie der Boden eines austrocknenden Gewässers.
Der Lack mußte also komplett herunter, besonders auch zwischen den Stegen des Lautsprechergitters. Hier leistete der Abbeizer von 'Molto' gute Dienste.
Mit einem kleinen Pinsel in alle Ecken verteilt, weichte die Farbschicht auf und wurde zu einer gummiartigen Masse. Der geleeartige Abbeizer enthält einen Wirkstoff, der die Farbe erweicht und ein Lösemittel das sich nach einiger Zeit als nasser Film auf dem Gehäuse verteilt. Beim Überstreichen mit dem Pinsel rollte sich die Farbe zu kleinen Klumpen zusammen, die sich dann restlos vom Gehäuse lösen.
Bei anderen Lacken geht die Auflösung teilweise nicht so weit, sondern die Farbschicht erweicht zu kleinen Folienstücken, die man mit dem Spachtel oder einer Bürste entfernen muss. Am nächsten Tag wurde das Gehäuse noch unter Wasser mit einem Schmirgelschwamm von letzten Farbresten befreit und für die Neulackierung aufgeraut. Kleine Abplatzer im Bakelit habe ich mit 'Molto Schnellspachtel', einer Zahnpasta-artigen Spachtelmasse ausgefüllt. Diese trocknet schnell und schrumpft dabei fast nicht. Anschließend ist die Masse ähnlich hart wie Bakelit und lässt sich gut schleifen.
Als Neulack verwende ich gerne Acryllack in Spraydosen für den KFZ Bereich. Er lässt sich gut verarbeiten und ist in einer großen Auswahl an Farbtönen erhältlich. Als Besonderheit war die Front mit einem Silberspray unterhalb der weißen Farbschicht grundiert. Das hat den Vorteil, dass ein schlecht deckender Lack auf dunklem Grund nicht so dick aufgetragen werden muss, und dann auch keine Gefahr von Tränenbildung besteht. Metalliclack hat hingegen eine sehr hohe Deckkraft, da in ihm undurchsichtige Metallpartikel enthalten sind.
Die Front erhielt eine Grundierung mit 'Holts Rallye Silver'. Schon eine geringe Spraymenge reichte aus, um die Lamellen auf der Front komplett bis hinten hin hell werden zu lassen. Nach dem Trocknen wurde mit 'Motip Autolack' die cremefarbene Deckschicht aufgetragen. Der Korpus erhielt ebenfalls mit 'Motip Autolack' eine neue Grün-Metallic Lackierung, die im Farbton dem Original sehr nahe kommt.
Die Front habe ich dazu passend abgeklebt, um den umlaufenden Rand vorne ebenfalls in Metallicfarbe zu versehen.
Die geringste Gefahr der Tränenbildung gibt es, wenn die Oberfläche beim Lackieren flach liegt. Um das Gehäuse umdrehen zu können ohne es anzufassen, kann man ein Kantholz oder einen Klotz mit Schaumstoff umwickeln und stramm von hinten ins
In meinen Unterlagen habe ich keinerlei Hinweise gefunden, dass die "Minorette" in mehreren Betrieben gebaut wurde, nur im "Funkwerk Dresden". Bei der Entwicklung des Gerätes, also bei der Vorgeschichte, gab es Gemeinsamkeiten zu Stern-Radio Sonneberg mit der Leiterplatte zum Modell " Bobby ". Man entschied sich aber in Dresden für Drehko-Abstimmung, während man in Sonneberg eine induktive Abstimmung (Variometer) verwendete. Wie weit diese Gemeinsamkeiten gingen kann ich nicht sagen. Ich habe auch 2 Prospekte von der Minorette, Hersteller ist immer Funkwerk Dresden . Man kann also davon ausgehen, dass es nur dort gefertigt wurde, auf keinen Fall in Rochlitz und bei GERUFON. Wolfgang Eckardt
Zur Minorette taucht folgende Frage auf. Wurde das Gerät tatsächlich in anderen Werken als im Funkwerk Dresden hergestellt? Nach meinem Kenntnisstand wurde das Gerät nur in Dresden gefertigt. Daher mein Aufruf: Hat jemand eine Minorette mit einem anderen Hersteller auf der Rückwand, dann bitte melden, möglichst mit Bild der RW. Grüsse! M. Seiffert
Hallo, von diesem Gerät besitze ich zwei Exemplare, die optisch in sehr schlechtem Zustand sind. Wer kann mir sagen, wie die originale farbliche Gestaltung war? Ein Gehäuse ist komplett mit silberner Ofenrohrfarbe überpinselt worden; bei dem anderen ist die Front weiß nachgearbeitet und der Rest ist (vermutlich original) in Grün-Metallic gestaltet, jedoch ist es stark abgenutzt. Grüße, Harald Pohlmann
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