Model: VE301B2 (VE 301 B 2)






Antique radios, Old Time Radios

VE301B2 (VE 301 B 2)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
Year: 1934 – 1938
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 14729
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Schematics etc.: 9 (for
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Principle
TRF with reaction (regenerative); 2 AF-stage(s)TRF (tuned radio frequency or straight receiver) with manual regenerative (feed-back) control.
Récepteur TSF à amplification directe avec réaction maneuvrable.
Geradeausempfänger mit bedienbarer Rückkopplung, die auch zum Selbstschwingen führen kann. Siehe «Radios von gestern» Seite 59.
Tuned circuits
1 AM circuit(s);
Wave bands
Broadcast (MW) and Long Wave.Broadcast- and long-waves (AM, medium- and long-waves) PO et GO (petites ondes et grandes ondes).
Langwellen- und Mittelwellen-Bereich.
Auch wenn in diesen Bereichen eine Unterteilung vorkommt - bei älteren Geräten z.B. die Antenne umgesteckt werden sollte - geht dies hier nicht daraus hervor.
Power type and voltage
Batteries (storage and/or dry) / 90+2 VoltBattery supply. Alimentation de batterie
Batteriespeisung
Das Gerät erhält seine Betriebsspannungen von Akkumulatoren (Sekundärzellen) und/oder Batterien (Primärzellen).
Solche Geräte wurden auch mit sogenannten Netzanoden gespiesen, die zumindest die Anodenspannung lieferten, in manchen Fällen auch Gittervorspannungen und teilweise auch Heizspannungen.
Loudspeaker/pwr.out
Magnetic Loudspeaker of high quality (free mooving)Free swinging magnetic speaker. Haut-parleur à membrane libre.
Freischwinger-Lautsprecher, also Magnetsystem mit frei schwingender Zunge, in Deutschland ab 1932 (nicht vorher!). Also ein wesentlich verbessertes magnetisches System. Siehe «Radios von gestern» Seite 61 und 331.
www.radiomuseum.org
Model: VE301B2 (VE 301 B 2)
Material
Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.
Shape
Tablemodel, high profile (upright - NOT Cathedral nor Tombstone).
Dimensions (WHD)
295 x 393 x 175 mm / 11.6 x 15.5 x 6.9 inch
Valves / Tubes
3:
KC1Die ursprüngliche KC1 ist eine Röhre mit Stiftsockel. Es gibt auch eine Topfsockelröhre mit elektrisch gleichen Werten und gleich bezeichnet!
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for members)
Notes
Achtung : Die Diode (Sirutor) wurde seinerzeit entgegengesetzt der heute geltenden Norm gezeichnet. Die Platte war als Anode zu verstehen. Eine Normung erfolgte erst Jahre später !
Net weight (2.2 lb = 1 kg)
4 kg / 8.8 lb
Price in first year of sale
65
RM
!
Collectors' prices
8 Collector prices (for members)
External source of data
E. Erb 3-907007-36-0
Source of data
HndB.d.d.Rundfunk-H. 1936/37Handbuch des deutschen Rundfunk-Handels 1936/37 (1.Jahrgang!).
/ Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Circuit diagram reference
Schenk-Regelien und FS-Bestückungstab.Die Schaltung ist bei Schenk-Regelien aufgeführt und die Röhrenbestückung im Heft A4 Funkschau-Bestückungstabellen für Rundfunkempfänger. Doch die Bestückungstabelle gibt meist neuere Ersatzröhren bekannt und ist mit vielen Fehlern behaftet.
Picture reference
Das Gerät ist im Doppelband "Historische Radios" von Günther Abele abgebildet.
VE301BII
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VE301B2 (VE 301 B 2) (Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg)
Liebe Radiofreunde,
ich besitze einen VE301b2. Statt einer Batterie würde ich gerne dieses Gerät mit einem Stromversorgungsgerät betreiben. Hat jemand für so ein Stromversorgungsgerät einen Schaltplan?
Beste Grüße
Matthias Beyer
Telefunken Röhrenradio Volksempfänger VE 301 B2 N
In dieser Auktion (320324913083)
wird ein Volksempfänger VE 301 B2 N angeboten
Diese Bezeichnung steht auf dem Typenschild.
Mir ist das neu, dass es einen B2 N wie neu? gab.
Hat jemand einen Literaturnachweis?
Freue mich auf Ihre Antwort
Gruß
Wolfram Zylka
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Der VE301 BII und der DKE 38B haben beide die gleiche Bestückung mit KC1 und KL1 mit Stiftsockel. Diese Röhren hatten normalerweise Außenkontaktsockel. Ratheiser vermerkt, daß es für die Volksempfänger die Sonderanfertigung mit Stiftsockel gibt. Weiß jemand, warum?
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Meine weiteren Recherchen ergaben,dass noch 1935 das Symbol"Diode"umgekehrt zu verstehen war,d.h.der Pfeil zeigte die Richtung der Elektronen an,nicht wie später und noch heute die Stromrichtung.Diesen Vorbehalt hatte ich schon in meinem Beitrag vom 31.1.04 gemacht und er scheint sich zu bestätigen.Da seinerzeit Trockengleichrichter im Radiobau noch nicht üblich waren,sind Vergleiche nur schwer zu finden.Es sei aber auf GRAETZ 34 G III verwiesen,wo ebenso in allen Schaltbildsammlungen die Diode nach heutiger Auffassung falsch gepolt zu sein scheint. Wann die Norm geändert wurde, konnte ich nicht ermitteln,jedenfalls ist in den 40er Jahren schon die"richtige"Darstellung zu finden.
Der VE 301 B II verfügte über eine Sparschaltung, um die kostbare Anodenbatterie zu schonen. Dazu sollte die Ausgangsspannung der Endröhre über 5nF u.0,5 MOhm auf den Sirutor (Diode) geleitet werden, wo sich bei starker Aussteuerung eine positive Spannung aufbauen und der neg.Vorspannung (-7,5V aus der Batterie) überlagern soll. Da der Ruhestrom sehr klein eingestellt ist, was bei geringer Aussteuerung reicht, steigt der mittlere Anodenstrom bei grösserem Signal so weit an, dass eine halbwegs symmetrische Aussteuerung möglich ist. So wird die Vorrichtung in der Literatur beschrieben (Stockhusen: Vom ältesten zum neuesten VE-Gerät). Der hierdurch etwas erhöhte Klirrfaktor wird bewusst in Kauf genommen.
Dazu ist aber zu bemerken, dass die Polung der Diode (gleiche Bedeutung wie heute vorausgesetzt, d.h.Platte = Katode, Spitze = Anode) in allen mir zugänglichen Schaltungen genau umgekehrt ist, d.h. die Röhre wird bei stärkerem Signal zugesteuert. An meinem eigenen Gerät kann ich das nicht überprüfen, da der Sirutor fehlte.
Wie es aussieht scheint die Schaltung wohl nicht gehalten zu haben, was der Erfinder (Dipl.Ing.Nestel) sich davon versprochen hatte. Beim DKE 38 B ist sie jedenfalls (bei gleicher Röhrenbestückung) nicht mehr zu finden. Man reduzierte aber die negative Vorspannung von 7,5V auf 6V und liess damit einen etwas höheren Ruhestrom zu.
Nachtrag:
Diodenpolung ? Siehe hier
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Viele VE301 wurden im Laufe ihrer Zeit auseinandergenommen, zerlegt und wieder zusammengebaut. Oft wird dabei der Lautsprecher falsch eingebaut: Alte Zeichnungen (z.B. die original Bedienungsanleitung) zeigen, dass es dafür nur eine richtige Möglichkeit gibt: Der Hufeisenmagnet zeigt nach unten und die Lötanschlüsse sind oben. Ich finde es immer sehr unschön, wenn darauf keinen Wert gelegt wird.
Gruß
Dirk Becker
Im VE301 B2 befindet sich im Schaltkreis zur Gittervorspannungserzeugung der Endstufe ein Sirutor (SIemens RUndfunk detekTOR) - also eine Diode. Kann jemand bezüglich der Funktion dieser Diode weiterhelfen? Ich verstehe auch den Sinn der Kombination 0,5MOhm und 5nF von der Anode hin zu dem Sirutor nicht.
Gruß
Dirk Becker
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