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Volksempfänger VE301W

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Gemeinschaftserzeugn: Volksempfänger VE301W [Radio] ID = 202956 715x630
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For model Volksempfänger VE301W, Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
Year: 1933–1938 perfect model Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 3: REN904 RES164 RGN354
Main principle TRF with regeneration; 1 AF stage(s)
Tuned circuits 1 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110-220 Volt
Loudspeaker Magnetic loudspeaker (reed) of high quality (free mooving - only possible past 1931). / Ø 24 cm = 9.4 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: Volksempfänger VE301W - Gemeinschaftserzeugnisse
Material Bakelite case
Shape Tablemodel, high profile (upright - NOT Cathedral nor decorative).
Dimensions (WHD) 280 x 385 x 177 mm / 11 x 15.2 x 7 inch
Notes Gehäusegestaltung durch Prof. Walter Maria Kersting (1889 - 1970).
Da nur Rückwand und meist das Typenschild den Hersteller zeigen, kann nicht immer nach diesem sortiert werden. Im übrigen sind die Produkte der verschiedenen Hersteller identisch.
Eine Auflistung aller deutschen Hersteller ist hier zu finden.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 5 kg / 11 lb 0.2 oz (11.013 lb)
Price in first year of sale 76.00 RM !
Collectors' prices  
External source of data E. Erb 3-907007-36-0
Source of data Radio-Zentrale Prohaska 1933/34 / Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Circuit diagram reference Schenk-Regelien und FS-Bestückungstab.
Mentioned in Radios von gestern, 1. Auflage
Literature/Schematics (1) Funk Bastler (Funkbastler 1933, Heft 34, Seite 531)
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet, das Copyright liegt beim Deutschen Rundfunk Museum (DRM), Berlin und beim Archiv-Verlag (AV). Sie finden eine grössere Abbildung und Schaltbild etc. bei der Loseblatt-Sammlung von DRM/AV.


All listed radios etc. from Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
Here you find 56 models, 44 with images and 37 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Gemeinschaftserzeugn: Volksempfänger VE301W
Threads: 22 | Posts: 125
Hits: 3982     Replies: 0
  gemeinsch: VE301W Chassis Neuaufbau, Schirmwicklung und Skalenscheibe
Friedrich Weber † 12.09.2014
14.Nov.10
 
  1

Der Neuaufbau kann beginnen wenn das Chassis und der Blockkondensator restauriert sind. Das Radio soll alt aussehen. Das Chassis ist nur vom Rostbefreit, unschöne Flecke sind mit metallisch aussehendem Lack ausgetupft (Bild 1-3).

 

 

 

 

 

 

       Bild 1 Chassis im Fundzustand        Bild 2 Chassis Unterseite vorbereitet

  

 Bild 3 Chassis mit Übertrager vorbereitet        

Zuerst wird der Drehkondensator montiert. Der Transport durch die Kupferfederscheiben wird überprüft. Ist die Skalenscheibe verbogen und im Durchmesser geschrumpft hilft die Unterfütterung der alten Scheibe mit einer Plastikscheibe. Zuvor wird die alte Scheibe auf eine Vorrichtung, Bild 4 unter leichtem Zug aufgespannt. In der Vorrichtung soll die Skala eben gespannt aussehen.

 

 

 

 

 

 

 

Bild 4 Ziehvorrichtung für die Skalenscheibe          Bild 5 Skala gerade gezogen mit Plastikscheibe

Im Heissluftbackofen bei +70°C 2 Stunden lang backen. Der Kunststoff bleibt so unter seiner Fliesgrenze und streckt sich durch die Wärme- und Zugwirkung in die ursprüngliche ebene Form. Das langsame Abkühlen im abgeschaltenen Ofen ist wichtig damit die Scheibe die neue gute Form für immer beibehält.
Der Skalenscheibendurchmesser ist im Laufe der Jahre meist geschrumpft und wird durch die Kupferscheiben nicht mehr sicher mitgenommen. Die Schrumpfung kann soweit fortgeschritten sein, dass die Kupoferscheiben nicht erreicht werden. Zur Abhilfe wird eine im Durchmesser grössere Plastikscheibe auf die gerade gezogene alte Skala aufgeklebt, siehe Bild 6.

 

  Bild 6 Zum Aushärten der Klebung mit Klammern fixieren  Bild 7 Skala fertig geklebt 

Der Aufwand lohnt sich, die Skala soll doch alt aussehen. Zum besseren Einfädeln in die Kupferscheiben ist die Plastikscheibe nicht über vollen Kreisdurhcmesser überhöht ausgebildet.

Im RMorg sind noch andere Methoden beschrieben.

So sieht das Ergebnis nach der Komplettmontage aus:

Bild 7 Alte Skala mit neuer Treibscheibe montiert

 Nach der Skalenmontage kann der blockkondensator eingesetzt werden. Danach wird der Transformator eingesteckt und mit seinen Durchstecklaschen verschränkt. Diese Baureihenfolge wird auch beim Austausch des Blockkondensator im fertig verdrahteten Gerät angewendet. Für diesen FAll wird die Standspule abgelötet und zur Seite gekippt. Der Transformator muss herausgezogen werden, damit man an die Schränklaschen des Blockkondensators herankommt.

Zur Neuverdrahtung des VE301 W hilft der Verdrahtungsplan aus dem RMorg. Die Volksempfänger sind nicht so aufwendig und man hat das Werk mit relativ wenig Aufwand erledigt. Alte Drähte können nur angewendet werden, wenn die Isolation noch einwandfrei ist. Gebrochene Stellen lassen sich mit einem transparenten Schrumpfschlauch reparieren.

Bild 8 kompletter Neuaufbau mit z.T. alten Drähten und geprüften alten Bauteilen

Besondere Aufmerksamkeit ist beim Neuanlöten des Transformators notwendig. Die Anschlusspins sind in den Schaltplänen nicht angegeben. Hier hilft der Plan im RMorg VE und DKE Spulendaten und Transformatoren aus dem RMorg hier im Modell weiter. So nun bleibt noch der Anschluss für die Schirmwicklung zu erledigen. Auch dieser Anschluss ist wichtig, aber in den meisten Schaltplänen nicht angegeben. Ich habe eine entsprechende Schaltplanergänzung zu diesem Modell hochgeladen. Das sind alles Kleinigkeiten, die einem Neuaufbau zu beachten sind. Nur wenn alles korrekt angeschlossen ist, so wird das Radio gut funktionieren. Mit guten Röhren bestückt wird der VE301 W wieder zu neuem Leben erweckt. 

13.11.2010/W

 

 

 
Hits: 1022     Replies: 0
gemeinsch: VE301W; Volksempfänger
Dietmar Rudolph
10.May.15
  1

Zur Antennenankopplung und zur Käfigspule des VE301W ist ein Beitrag unter "Texte" zu finden.

MfG DR

 
Hits: 1334     Replies: 0
Die Volksempfänger - wie gut oder wie schlecht waren sie ?
Jacob Roschy
25.Nov.11
  1

Die deutschen Volksempfänger - wie gut oder wie schlecht waren sie ?

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier Ö

 

 

M. f. G. J. R.


 

 
Hits: 5189     Replies: 27
gemeinsch: VE301W; Volksempfänger: Volume control?
Michele Denber
17.May.09
  1

Well, I'm making some steps forward and some backward with my VE-301W.  I replaced all of the capacitors and applied power.  The first thing I discovered is that the power switch is no good.  I had to bridge it with a jumper to get power to the radio.  Next I found that my RGN-354 tube that I spent so much time on carefully repairing didn't work.  It emitted a pale blue glow and created no B+. I guess it was gassy.  Fortunately, a kind member of RMorg had sent me a spare, so I used that.

Now at least I got normal B+ and started hearing sound from the speaker.  Next, when I tried turning the regeneration condensor, the Bakelite disc that the metal shaft connects to snapped in two.  So now I can't turn that control.  Arrgh!  And finally, it appears that the RES-164 output tube is also bad.  The voltage at the speaker is about 50 v. low.  Tapping the tube produces lots of loud crackling and causes the voltage to jump up to the correct value.  About the only good thing is that I was able to pick up a  few stations.  But I'm about ready to give up on this radio.  I'm really disappointed with all the problems it has.

One possibly silly question though - where on earth is the volume control?  This radio appears to have only one volume: loud.

Konrad Birkner † 12.08.2014
17.May.09
  2

Right,  there is usually no special control member for volume. In all such simple TRF radios having only one tuned circuit You have to fiddle a bit.

You can adjust by selecting a suitable antenna jack (coarse) and the reaction (fine). 
You have to find a balance between selectivity and volume (sensitivity/signal strength).

This method is not limited to VEs, but rather common to this type of circuitry. If You ever tried to tune a reaction receiver from the early 1920's like a Crosley V or an RCA RC or Radiola Sr., or any Reinartz circuit, You know what I mean. These oldies even had a third member to influence: the filament control... but no distinct volume control.

Don't give up, You will make it !

Good luck,
KoBi 

 PS: VE301dyn and DKE use variable antenna coupling for the purpose.

Joe Sousa
18.May.09
  3

Michelle, I have been enjoying your restoration progress, and have been learning from every dificulty you have encountered.

Sometimes a radio insists on teaching you much more than you planned to learn from it. It can be frustrating, but you will come out all the wiser.

Have had quite a few radios take me by the tail, in a spin. But persistence has usually won the day.

Best regards, and keep up the battle.

-Joe

Michele Denber
18.May.09
  4

Thank you very much to Konrad and Joe for the encouragement.  I went back to this and applied a few dabs of super glue to the broken shaft connection of the regeneration capacitor, letting it dry overnight.  I wasn't very optimistic but to my surprise the repair seems to have worked quite well.  The super glue bonded  well to both the metal shaft and the bakelite.  However, the shaft was still hard to turn.  That may be why it broke in the first place.  I used compressed air to blow out the capacitor, then squirted some tuner cleaner in it.  That didn't help much.  In desperation, I applied a few small drops of light oil to the plates and let that penetrate for a few minutes.  That helped a lot.  I can now turn the shaft easily even without the knob on it.

I then contemplated drilling out the rivets in the power switch to see what was wrong in there, but I found an early 60's vintage SPST toggle switch in my junk box that fits perfectly and doesn't look too bad, so I just replaced the original switch with that.  I'm still keeping the original with the radio though so that I can look into it some day (or its next owner can).   The AC line cord is also in bad shape and the insulation is cracking.  I will go out and get a new fabric covered replacement cord this week and  replace that too.

That just leaves the RES-164 tube.  I put in a want ad here but no replies so far.  I haven't found one here in the US either so far.  I've seen several for sale on the ebay.de site but the sellers won't ship to the US.   Hopefully something will turn up.  So for the time being, this one is going to the waiting room while I move on to my next project - a Philco 39-116 console with the Mystery Control wireless remote.

Emilio Ciardiello
18.May.09
  5

Dear Michele,

you can try to repair the old toggle switch if the problem is due to oxidation or to hardened grease.
 
Make a little hole, about 1.5mm, in one of the largest sides of the insulating body, halfway from the center line and the edge. Pay attention to not penetrate too deep in the switch to avoid damages to parts inside: you can use a suitable spacer over the drill bit. Insert a spray contact cleaner through the hole, while operating the switch lever; repeat this operation several times, since very few cleaner may penetrate inside each time. Check the contact resistance with an ohmmeter for a value not greater than 0.2 ohms.

When the switch works again, you can use a drop of silicone sealant to close the hole.

About the VE301W, it can be the right set for you to experiment and learn about the operation of reaction receivers, when the reaction control was used to have the best whisper to whistle ratio. Once the radio has been returned to its original operation, it is better to leave it non-operating, unless you want to generate such an electromagnetic pollution, as the pollution from the disaster of the Exxon Valdez.
 

Regards, Emilio

Omer Suleimanagich
18.May.09
  6

 

Hi Emilio,

 

What exactly does this radio do when it is working, other than receive?

 

Emilio Ciardiello
19.May.09
  7

Dear Omer,

I am not the right person to explain how a regenerative receiver works and I have no experience with this model. I can just give a generic evaluation of the detecting technique used inside. Regenerative receivers gained some popularity because of their low tube count: a single triode was used as detector, giving gain enough to directly drive the output stage. This was made possible by the positive feedback used in the RF/detector stage.

The Q of the tuned circuit and the sensitivity of the detector depend upon the regeneration, or reaction, introduced. The radio does not have a volume control because the gain is controlled by the feedback control, a 180pF variable capacitor in this case. The proper feedback level varies with the strength of the tuned station. The highest sensitivity is reached just before the circuit starts to oscillate and this is a very critical condition. This radio uses an even more critical circuit, with capacitive feedback, and the same hands of the operator may have effect on the coupling.
 
The search of a new station and all the tuning steps in these radios, however, are usually performed keeping the regeneration as high as possible, to easily capture weak signals. The squeaks and the whistles that come out from the speaker, while moving coarse and fine tuning, indicate the presence of oscillations. When tuning, and until a steady point of maximum useful sensitivity is reached, the detector triode oscillates and strong signals are radiated all around. You can easily verify this behavior with a simple transistor radio tuned on the same band.

Regards, Emilio

Omer Suleimanagich
19.May.09
  8

So Emilio,  with this kind of radio,  if you are listening to a station, everybody else around you gets to listen what you are listening on their radio, even though they are not tuned in to the station you are listening to?

Emilio Ciardiello
19.May.09
  9

No, the reception of other radios in the vicinity is not influenced when the regenerative receiver has already been properly tuned. The radiation problem just arises during the tuning operations or when too much feedback is left. Other detectors, as the superregenerative or the heterodyne ones, give RF pollution even during normal listening, but this subject is not related to the above model. And I repeat, I am not the right person to give details about the operation of the several detector circuits used in the past. I was only joking, while remembering my first experiences with regenerative circuits in the late ‘950s.

Regards, Emilio

Michele Denber
20.May.09
  10

Thanks for the idea on the volume control, Emilio.  I had already tried squirting tuner cleaner in the existing openings, to no avail.  I noticed that by shaking the switch, I could cause it to make contact temporarily, so there is definitely something mechanical broken inside.

On the plus side, I suddenly got the idea to check the pins of the RES-164 and sure enough, one of them had a cold solder joint.  I could actually see the tip of the disconnected wire inside the pin.  A quick touch of the soldering iron and I was in business!  So the tube is actually OK and the radio is now performing quite well.  The oil I squirted into the regeneration capacitor did not hurt it and it is now working well too.

It still needs a new line cord, some cabinet work, and maybe a correct speaker if I can find one.  (Someone long ago replaced the original speaker with a small 5" speaker).  But this was a good exercise before moving on to my VE-301 GW, VE-301 dyn, and the big DAF-1011.

Omer Suleimanagich
21.May.09
  11

Michelle,

Considering that you are establishing some expertise on these radios, could you describe what listening is like?

Michele Denber
21.May.09
  12

Interesting question, Omer.  If you mean the sound quality, I'm afraid this particular VE-301W is not a good example because the original speaker was replaced with a much smaller one at some point in the past.  I'd put it to be about the same as a small 40's vintage AA-5 table radio, in other words not very good (though it gets plenty loud!).  My other currently working radio of this era is a DKE-38 which is all original and I'd say that one sounds surprisingly good.   I would have thought there would not be much bass reproduction, but there is certainly some there.

Keep in mind that I like to listen to period music appropriate for the radio.  So I listen to 30's and 40's swing music on my Crosley Prestotune, 50's rock & roll on my 1950 RCA X-551, and military marches on the DKE-38.  None of these sources are particularly hi-fi to begin with so it's difficult to give a good description of the contribution made by the radio to the sound.

I do have another VE-301 with the original speaker that I will be working on later.  It will be interesting to compare that one's sound to both the DKE and the DAF-1011.

If by "what listening is like" you mean the subjective experience of listening, I'd say it's pretty cool.  Being able to hear music exactly the way people did 50, 60, or 70 years ago is sort of like having your own time machine.

Omer Suleimanagich
22.May.09
  13

Perhaps, I should rephrase the question a little differently.

How does this radio behave, if you try to DX for weaker stations, and how does it handle very strong stations?

Michele Denber
23.May.09
  14

Ah - I see now!  Unfortunately I can't answer that question.  I don't really have a good long wire antenna set up since the Great Ice Storm of 91 blew it down 18 years ago.  I can get half a dozen local stations just fine using just 6 feet of wire and a solid ground connection down in the basement.  The ground seems to be essential - without it, I get nothing.

However, this is actually a very interesting question to try and answer from a historical standpoint, since the assertion is often made that the design of the VE-301 and DKE-38 was deliberately crippled to prevent Germans from listening to foreign broadcasts.  However, I have never seen any numbers supporting that claim.  Though it might in fact be plausible (consider the infamous "Denke Daran" sticker).

Emilio Ciardiello
23.May.09
  15

Dear Omer,

I am not sure if your question refers to this specific model or to the large family of Volksempfänger sets. These radios were promoted for propaganda purposes and had to receive just the local station; in Italy we had the Balilla, a TRF reflex circuit, and some other unified models. The primary target was a very low sales price and this requirement asked for severe compromises in sensitivity and other performances.

If the interest is generic about these popular radio sets, it would be better to start a new thread dedicated to compare their solutions and their performances.
 

Regards, Emilio

Konrad Birkner † 12.08.2014
23.May.09
  16

For all Volksempfaenger the specification said, that everywhere in Germany a local station must be heard. That was achieved for the MW (BC, on the old sets called K for kurz in contrary to long wave, it is not shortwave!). Only for LW (longwave) the coverage was something about 90 % or so. And the models had to be completely standardised, and every manufacturer had to provide a certain quote.

There was never such a silly idea to prevent foreign stations, since that is impossible (and a shame for every radio engineer)! Dont forget that before outbreak of WW2 many of the better German radios were advertised  for "Europaempfang". That would not go together. Only during WW2 it was strictly forbidden to listen to foreign stations.

Such an assertion as mentioned is simply nonsens, sorry.
The only way would have been fixed tuning (even cheaper!).

Viktor Cingel
24.May.09
  17

Hi,

attached is an example of the famous italian song produced from a regenerative receiver equiped by a magnetic 2 poles system. This is very similar to VE301 and similar "empfangers". So, it sounds this way :) ==> Link

Regards

Viktor Cingel, Slovakia

 

Emilio Ciardiello
26.May.09
  18

Hi all,

I wish to underline that the quality of the sound in regenerative receivers was influenced not only by the signal strength but also by the skill of the operator when performing the tuning operations. The regeneration control influenced the effective Q of the resonant circuit, changing the selectivity: the higher the regeneration, the narrower the bandwidth. Another known problem arose when the regeneration was set very close to a point where oscillations occasionally built up. In these cases, heterodyne with any present signal gave annoying whistles.

Best regards, Emilio

Konrad Birkner † 12.08.2014
26.May.09
  19

Dear Victor,

let me emphasize that Your example is anything else but representative for a VE or even a DKE! Provided the speaker and the power tube are ok, then the operator was not doing his best or the environment was RF polluted. Your soundtrack is not fair, sorry!

Anyway DXing was never in the scope of such receivers. Some modest sound quality requires a certain field strength and the absence of jamming signals in the close vicinity of the frequency.That was quite achievable in the days when those receivers were specified, designed and produced. Often an additional suppressor circuit (Sperrkreis) improved the situation.

Similar fate is happening to multi tube sets of the earlier 1920's. They had been made when stations did not yet deliver hundreds of kilowatts!  Electrical screening was not a must. Nowadays these old radios are hopelessly overdriven by spurious signals.

Regards,
KoBi

Joe Sousa
29.May.09
  20

When I have played with my 1920's sets, I have found that it is easiest to find a station while the radio is oscillating with just enough excess regeneration. This makes weak stations that would be missed, very easy to identify by the characteristic whistle, or beat frequency, that they produce.

Once the station is identified by the whistle, I adjust the tuning control for the lowest possible frequency whistle, or beat.Then I reduce the regeneration until the beat disappears and clear sound emerges.

You would be amazed  with how much DX listening you can do this way.

Some 1920's sets that were not marketed as regenerative sets, will oscillate like a regenerative set when their gain or filament voltages are set at maximum. So the beat method can be used with these sets too.

Regards,

-Joe

Konrad Birkner † 12.08.2014
29.May.09
  21

Hi Joe, and to whom it may concern.

Sorry, but that is exactly what one should not do. It is an easy way, I admit, but it is rather mean to emit such electromagnetic pollution.

It is very unpleasant if such ruthless whistling from an eager DXer in the neighborhood is disturbing my concert or any other program.

Please do not exercise such unkind practise. In particular with single circuit TRF, where the oscillation is coupling into the antenna.
If there is an RF stage first and reaction acting for the second (audion) stage, the problem is almost negligible. Same is valid for oscillating three-dialers etc.

Sorry again for my harsh words, but I remember to have suffered often from such interferences. That may explain my temper...

Thanks,
Kobi

Joe Sousa
30.May.09
  22

Hi Konrad, I have done this beat tuning with my 5 tube Silvertone/Trav-ler. This radio has a single tuned loop, and fixed RF transformers in it's 2 RF stages. This radio was not intended to be regenerative, but it will oscillate if run at full filament voltage or with the forward grid bias volume attenuation control set for highest gain. This set has no neutralization, so it is not surprising that it will oscillate fairly easily.

Next time I do this I will sniff for interference with a pocket AM radio, and see how far I have to walk away to stop the noise. If the noise stops a few feet away, this is probably OK. I also don't use an outside antenna with this radio. I use the built-in loop, In order to supplement the sensitivity of this loop, I made a loop around the window that is next to the radio, and tune it to the same station. The loop is made from one loop of CAT5 Ethernet cable with 5 solid conductors, and is just visible at the far right edge of the photo. The five condutors of the CAT5 Ethernet cable are wired in series at the ends of the cable to make a loop that is about 2mX1m with 5 turns. I use a 1920's tuning cap to tune in the window loop.

It will be useful to know if I can cause interference into an adjacent room. It may be difficult to make more noise than nature, or more than modern computers, switching power supplies and light dimmers, once I am more than a few feet away.

If you use regeneration to tune in your radio, check how far your interference reaches. You may be OK, or you may not be.

Update May 31 2009: I started a new thread on the topic radiated RF interference.

Regards,

-Joe

Emilio Ciardiello
30.May.09
  23

As I said before, for a short while I used some regenerative radio sets around 1960. The search of weak stations, other than the local one, could be better performed while the detector was oscillating, paying attention to the whistles when moving the variable capacitor. RF radiating in these operations was enough to jam other radios in the building, even those operating at different floors. Jammed radios were silenced at all when they were tuned on weak stations. The RF power of the oscillating detector can be in the order of some hundreds milliwatts.

The true problem is that RF coupling can take place through unpredictable paths. A big loop antenna can be the most obvious way to radiate RF oscillations. But more or less powerful e.m. waves radiate all around from the tuning circuit through the wooden cabinet, also coupling to the power line. The simple aluminum shield around the tuning coil, when present, is not enough to prevent e.m. pollution.

The problem of radiation from regenerative detectors was so severe that virtually no military receiver used these circuits, to prevent localization by enemy. And military receivers were usually housed in heavy shielding cabinets.

The regenerative receivers are fascinating relics from the past, with their sensitivity, exceptionally high for their few tube architectures. But today owners should carefully self-limit their use. I believe that no regenerative radio complies with today applicable EMI rules.

Best regards, Emilio
 

Omer Suleimanagich
31.May.09
  24

Just out of curiousity, would this "jamming" effect take place on the FM (UKW) bands as well?

Otherwise, I don't think that there are as many people out there, that listen to the broadcast band (MW) in this day and age.

My real problem is, hearing data transfer interference on normal stereo speakers (that are not sheilded) from GSM enabled cell phones.

Emilio Ciardiello
31.May.09
  25

Dear Omer,

The first answer is reasonably ‘no’. The high Q LC circuit grants the generation of clean sinusoidal waves, containing virtually no harmonic in the FM band. Of course this is not absolutely true during transitory, as when the tuning control is moved and beatings occur with incoming signals.

The GSM phones uses fast digital pulses and their harmonic contents are so high to interfere with any electronic equipment in the vicinity. The problem may be particularly severe with avionics or life support equipment and sometimes you are asked to switch off your mobile phone or your PC.

It is hard to say how much and where old electronic equipment radiate. Some manufacturers took precautions against interference, other did not care of the problem at all. Every different set could radiate more or less, with peaks in some bands, depending upon several factors. The measure can be performed by qualified laboratories inside anechoic chambers with expensive equipment. Allowed limits however may vary from one place to another.

Regardless of how many people are listening to any particular band, my was just a warning about the possible interference’s coming from this kind of receivers. It can be wise to limit the use of these radio sets to prevent any problem. If you want, you can easy sniff the radiation over common bands with a transistor radio, as suggested here: www.radiomuseum.org/forum/a_few_rf_interference_measurements.html.

Regards, Emilio
 

Omer Suleimanagich
31.May.09
  26

Hi Emilio!

 

Thank you for your explanation about the FM bands.

However, to understand what I'm talking about, regarding cell phones, place an Apple IPhone next to one of your stereo speakers and see what happens when you receive a text message, or when someone is calling.  It sounds like a teletype signal going crazy, through the stereo speakers!

 

 

Dietmar Rudolph
02.Jun.09
  27

If you hear interference from cell phones in your speaker this normally will be a simple detection effect of the transmitted RF. The RF pulses are rectified by transistor's emitter - base diodes, provided the mobile phone is nearby. This can be checked easily if a simple AF amplifier is used. 

Regards, Dietmar

Omer Suleimanagich
04.Jun.09
  28

I apologize for digressing from the theme of this discussion, but to illustrate my point, take a Blackberry phone and put it next to your stereo speakers and see what happens when you receive a text message.

 

The teletype sound that emanates from the speakers is enough to make someone stop using their stereo system altogether!

 

 
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gemeinsch: VE301W; Volksempfänger: Mystery parts
Michele Denber
10.May.09
  1

My VE-301W restoration is progressing.  I now have a question about some strange pieces in the corner.

This radio has two jacks on the right side of the chassis (in the circles).  The one in the red circle is connected to ground.  The one in the yellow circle isn't connected to anything.  I'm guessing this was some home-brew modification someone did for some unknown purpose.  The photo on the model page does not show these.  Does anyone have any idea what they might have been for or any good advice on what to do with them?  I'm tempted to just remove them entirely.

Hans M. Knoll
10.May.09
  2

Hello Michele.

I'm tempted to just remove them entirely.

I think also. They makes hum on Radiosignals.

In 1949 starts FM Broadcast in Germany, some FM Tuners avaiable for connecting on old Radios.

In USA 1947 see here


 

The Input: see attachments

regrads hans

Attachments

Michele Denber
10.May.09
  3

OK, thank you very much for the reply, Hans.  I am certain you have the answer there.  I will just remove those two jacks.   They are not authentic and they're just taking up space.  Unfortunately, that will leave two holes in the chassis, but this particular VE-301W is in pretty rough shape already anyway (it's missing a chunk of the cabinet near the bottom) so that's not it's biggest problem.

Joe Sousa
10.May.09
  4

Hello Michelle,

I have been following your restoration with interest. It is very methodical, and serves as a good example.

But I have a suggestion to you. The addition of the two jacks, as identified by Herr Knoll, was probably a later modification to make the radio useable with FM broadcast converts, or perhaps with a turn-table.

This modification probably worked very well, as such it would have merit as part of the history of this particular set that you might like to preserve. To this end, perhaps you should add the missing wire into the audio section. This way, you may even be able to plug audio from a CD player into the jacks, thus adding a modern usefulness to the radio. This would also save you from having seemingly pointless holes in the chassis.

I own a very cute Candy-stripe Delco R-1223 radio with the AA5 tube complement. This radio was modified to also operate as an intercom, or baby room monitor, just by adding an extra speaker with a long cord. I restored the radio and the modification, and I am very pleased that it works very well as a radio and as an intercom.

A couple of years ago, I read an interesting article about another very competent modification to an AM tube radio. In that case, I think it was the addition of an RF stage. The writer of the article restored his radio and kept the performance improving modification.

Another benefit of keeping the audio input modification in youir radio is that it would give you a chance to guage the performance of the audio sectioin of your radio. It may sound a lot better than with AM reception.

Best regards,

-Joe

Michele Denber
11.May.09
  5

Hi Joe.   I am honored that you would be watching my VE-301 thread.  I have been reading your Forum articles in awe at the depth and detail of your radio knowledge.

First off, that Delco is a great little radio.  It reminds me of my Philco Transitone TH-14 (although that has a wood case).

But you did make me stop and think about my project and the whole meaning of "restoration".  My goal with a historically significant radio such as the VE-301 is generally to make it look and function as much as possible as it would have when new.  But you make an excellent point that at some point in its history, a previous owner took the time and trouble to add an "aux in" function to this particular unit.  And it would look a bit odd to have two extra holes in the chassis.

On the other hand, the case has already been damaged and the speaker is not original, adversely affecting its value as a collectible.  I am really going think seriously about this question.  The project is currently on hold pending receipt of some new capacitors.  In particular, the 5000 nF audio output bypass capacitor had a big crack in it and just fell apart when I touched it.  That's the second radio in a row I had with that particular part gone bad.

Anyway, thanks again for taking the time to write!

 
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gemeinsch: VE301W (VE 301 W); Volksempfänger: Tube repair
Michele Denber
03.May.09
  1

Here's an update on my RGN-354 repair.  I jut touched my soldering iron to the tip of the tube base on what I guessed was the one remaining connected wire.   It pulled right out and this is what I found:

The good news is that the other two wires are not broken right where they exit the glass so I should be able to solder to them.  Here's what the base looks like:

You can see the end of the pin on top where the good wire came out of.  Below that are the stubs of the two broken wires.  That's where the next problem will be.  They are embedded in this big glob of old very hard glue.  I need to get them out to be able to resolder them to the tube.  Does anyone have a suggestion on how to remove these wires without destroying either them or the base?  I suppose I can replace the wires but that glue has to go.  Thanks!

Jacob Roschy
05.May.09
  2

Hello Michele,


 

try this: clean and tin the wire endings. Attach extending wires of 5 (at least) to 10 cm (better) on them, first by twisting, then soldering, but keep these connections as slim as possible.

Align these wires according to the base diagram; avoid any cross-over, keep them distant to each other as much as possible.


 

Remove any wires and tin from the base pins, the pin-tubes should be free and empty inside. It should look as shown here.


 

Remove any old cement or glue from the base and clean the surface. It may look like this one (or even better), but without of these nasty silicone diodes.

Also clean  the glass surface of the tube neck.
 

Thread the wires into the base pins according to the base diagram, note the mirror-image as seen by the top view. Prevent these wires to move out of the pins, e.g. by twisting their endings together.


Attach new glue around the base collar. Then put the tube vice-versa and move the base towards the tube, care about good covering of the glue to the glass surface of the tube neck. Watch the wires inside the base to stay distant to each other. Make (very) sure the wiring still corresponds to the base diagram.
 

Keep the tube in vice-versa position and let the glue harden out. Probably you can use tape to fix the base at the tube.

After the glue is rigid, solder the wires inside the pins and cut-off surplus wire. Then test the tube; good luck !


 

Best Regards, Jacob

Michele Denber
09.May.09
  3

Thanks so much Jacob for taking the time to post such a detailed reply.  Here's how things turned out:

First I removed the solder from the ends of the tube pins.  Then I ran a 1/16" drill up each pin to drill through the glue.  This worked very well:

     

Next I very carefully cleaned the corrosion off the stubs of the two wires coming from the tube using a bit of steel wool gripped in my needle nose pliers.  Then I soldered some new wire to the stubs.  This was tricky because the wires are recessed in the base of the bulb and there is very little room to work in.  The repaired wires are on the left and right below.  The one in the middle is the remaining original wimre.

(The  tube is sitting inside a box to protect it and hold it steady while I worked on it).

Finally I threaded all three wires back into the matching holes in the base (this was easy since there are only three wires), glued the tube to the base, soldered the wires to the  pins, and clipped off the excess.

Fortunately,  the repaired wires were from the heater so it was easy to verify the repair just by measuring the resistance between these pins.  Next, I will have to see if my newly repaired tube actually works.  Pretty cool, huh?

Rüdiger Walz
12.May.09
  4

Just a hint:

Don' t use Epoxi adhesive for fixing the valve. Due to the fact that Epoxi is shrinking while hardening it may destroy the valve. Some collectors already had negative experience with that.

You can use a liquid gum adhesive or a wood glue for fixing the bulb.

If there is no residue of the old glue I use a mixtue of Shellac, alkohol and stone dust for glueing the bulb. After hardening in an oven at 100 °C it looks like the original used glue. The original glue was based on stone dust and phenolic resin and also hardened at elevated temperatures.

For the new wires use thinner ones as showed on your pictures to avoid mechnical stress of the old ones. They may bleak at the point where they enter the glass.

Rüdiger Walz

 

 

 

Michele Denber
12.May.09
  5

Thanks for the advice, Rudiger.  I did not use epoxy.  I used a clear general purpose adhesive that goes by the unlikely name of "Amazing Goop".  It dried OK and nothing is broken so far.  We'll see what happens when I try it in the radio.

The wires I used were made from three individual strands of copper wire from no. 18 speaker wire twisted together.   That's very close to the diameter of the original wire, although I agree that because of the shadows in the photo, they look larger.  I was as careful as I could be to minimize the amount of moving around I did to the wires I was soldering to.   I used my temperature-controlled Weller EC-2000 soldering iron set to 650 deg. F (343 deg. C).

When I was done, I measured continuity across them, showing that the tube filament is still intact and the circuit is complete from one pin to the other.  I still need to replace a few capacitors before I can power up the radio.  Then we will see what's what.

Jacob Roschy
13.May.09
  6

The tube repairing seems to be successful so far, congratulations !

To avoid any risks I like to advice not to use this tube for the first tests with the radio.

For this purpose, use two 1N4007s and a 470 Ohms / 2 W resistor, all in series connection, to replace this rare RGN354. The two 1N4007s are because of the around 350 V AC from the transformer, the 470 Ohms resistor substitutes the internal resistance of the RGN354.

Later, when any repairing works on the radio are finished and the radio works very well, then remove the silicone substitute and put in the RGN354.

Jacob

 
Hits: 3669     Replies: 2
gemeinsch: VE301W (VE 301 W); Volksempfänger: Parts ID?
Michele Denber
03.May.09
  1

OK, I got the chassis out after dealing with some very rusty set screws on the knobs.  Now I have another question for the experts.  What are the two parts in the yellow boxes below?

One of them has a big crack in it.  I can't tell if these are supposed to be capacitors or resistors.  They have no visible markings.  Also, looking at the schematic below, can ayone tell me what the item circled in red is supposed to be?  I'm not familiar with this notation.

Thanks!

Hans M. Knoll
03.May.09
  2

Hello Michele.

On board you find the solutions.

A= 150 pF (μμF) 63 to100V DC

B= 5000pF [4700]  (μμF)  630V DC

C= a Trimmer or Potentiometer to adjust for minimum Hum on Speaker Sound-

(in german words: "Entbrummer" )

O.K. ?

Hans

 

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Michele Denber
04.May.09
  3

Danke sehr, Herr Knoll, for the clear and elegant explanation of these parts of the VE-301W.  It is now clear what is going on here.

 
Hits: 2719     Replies: 5
gemeinsch: VE301W (VE 301 W); Volksempfänger: Tube Question
Michele Denber
29.Apr.09
  1

Hello, dear Radio Collectors.  I am starting to work on a VE-301W.  My first problem is with the RGN-354 rectifier.  Unfortunately, the radio was damaged in transit to me.  The speaker came off its mounting and smacked into this tube.  Here you see the very sad results (das ist aber schade):

The base is actually still connected to the bulb by a thread.  I think two of the three wires are broken, but there isn't enough clearance for me to see.  However, the glass is intact.  How should I proceed with this?  Is it possible to save this tube?  Is it worth saving?  Can I still find an RGN354?  On a related note - is it possible to test this tube (or the other tubes in this radio) on my EICO 625 tube tester?  In any case, this particular tube is not original - it is actually an EG-2403.  All help/thoughts/comments would be appreciated.  Danke sehr!

Detlef Boeder
30.Apr.09
  2

Hi Michele,

yes you can  - repair these broken tube -sure. But ebay germany is full with offers for brandnew tubes in NOS versions from private & professional sellers. Spend your "Volksempfaenger " a right new tube from the famous brands Telefunken(RGN354) or Valvo(G354).

Rgds,

DeBo

Wolfram Zylka
30.Apr.09
  3

 

Hello Michele,
 
I have some RGN 354 Telefunken. I guess the only problem will be the shipment cost.
In case you are interested, be so kind and sent me a mail
Best regards
Wolfram
Michele Denber
30.Apr.09
  4

Thanks very much to Detlef and Wolfram for the speedy replies.  Based on their advice, I think what I will do is buy a new tube and try repairing the old one.  That way, if the repair is successful, I'll have a spare.  If not, I'll still have the tube I need.

So how exactly should I go about this?  I've never tried this before.  My guess would be to unsolder the wires from the three pins so I can free the base from the bulb.  Then I can repair the wires and resolder them to the pins.  Should I use some sort of glue to secure the bulb to the base?  Hopefully the wires have not snapped off right where they exit the glass.

Wolfram Zylka
01.May.09
  5

Hello Michele,

Follow the link and read post 23

Best regards

Wolfram

www.radiomuseum.org/forum/lockeren_roehrensockel_befestigen.html

Michele Denber
01.May.09
  6

Thanks for the pointer to that thread, Wolfram.  That pretty much answers the question on how to secure the bulb to the base.

 
Hits: 2895     Replies: 1
gemeinsch: VE301W (VE 301 W); Neuaufbau
Hans-Dieter Haase
13.Jan.09
  1

Eigentlich ist zu diesem einfachen Gerät schon alles gesagt worden. Man verzeihe mir daher diesen weiteren Beitrag, zumal er Fehler beschreibt, die bei einem Gerät im Originalzustand nicht auftreten. Für Neulinge aber sicherlich interessant, da es um einfache Grundlagen geht.

Nach der Restaurierung einiger Geräte waren noch zwei total umgebaute und teilweise gefledderte Chassis sowie ein zerbrochenes Gehäuse übrig. Da zum Wegwerfen dann doch zu schade wurde beschlossen, daraus noch ein weiteres Gerät aufzubauen.

Beim ersten Chassis war das Audion auf P2000 umgebaut worden, der Wellenschalter, der NF-Übertrager und der RK-Drehko fehlte und an der rechten Seite waren diverse zusätzliche Buchsen eingebaut. Gesamte Verdrahtung undefiniert und teilweise zerstört. Außerdem war das Chassis mit Silberbronze übergetüncht, die Bauteile hatten dabei gehörig Farbe abbekommen.

Das zweite Chassis war mit zwei dilettantisch umgesockelten NF2 in RC-Kopplung bestückt. Netztrafo und NF-Übertrager fehlten. Beide Drehkos waren durch mechanisch nicht passende Ersatztypen bestückt. Ein riesengroßer selbstgewickelter Vorwiderstand und Selengleichrichter zeugten (neben den beiden NF2) von einem Umbau auf GW. Verdrahtung undefiniert und teiweise zerstört. Dass beide Chassis außerdem total verdreckt waren muss nicht besonders erwähnt werden.

Von beiden Chassis wurden die noch am besten erhaltenen Teile ausgesucht und der Rest aus der Bastelkiste beigesteuert, es fehlte lediglich noch der NF-Übertrager. Hierfür wurde probehalber ein M42-Kern mit Wicklungen in einem Übersetzungsverhältnis von 1:10 und überhaupt nicht passenden Impedanzen genommen. Befestigt wurde er zunächst mit dem für diesen Kern üblichen Befestigungswinkel, da eine Anfertigung der VE-typischen Befestigungsbleche zu diesem Zeitpunkt zu aufwändig erschien. Der Inhalt des Becherblocks wurde nach der bewährten Methode erneuert. Die Verdrahtung komplett neu ausgeführt.

Der erste Probebetrieb zeigte korrekte Betriebsspannungen, einwandfreie Funktion auf Mittelwelle aber ein zu starkes 50 Hz-Netzbrummen im Lautsprecher. Auf Langwelle war nur leise etwas zu hören. Die Lautstärke nahm beim Anziehen der Rückkopplung noch weiter ab. Schwingungen setzten nicht ein.

Zunächst wurde das Rückkopplungsproblem auf Langwelle untersucht. Ein Verdrahtungsfehler von mir schied aus, da die Käfigspule in sich verdrahtet ist. Da die Rückkopplung auf Mittelwelle aber richtig funktionierte auf Langwelle aber das umgekehrte Verhalten zeigte, kam eigentlich nur eine Vertauschung der Anschlüsse der LW-RK-Spule innnerhalb der Käfigspule als Fehlerursache in Frage. Eine visuelle Untersuchung beider RK-Spulen brachte bei dem sehr dünnen Draht der RK-Spulen keine eindeutige Klärung. Auch neuere Lötspuren waren nicht zu erkennen. Ein Umlöten brachte dann aber den Beweis, dass jemand, aus welchem Grund auch immer, die Anschlüsse der LW-RK-Spule getauscht haben musste.

Das zweite Problem war das starke 50 Hz-Netzbrummen. Vermutet wurde von Anfang an der nicht passende NF-Übertrager, zumal durch den Befestigungswinkel die Montage so vorgegeben war, dass die Spulenachse parallel mit der Spulenachse des Netztrafos verlief. Eine übergestülpte Weißblechhaube brachte einen leichten Rückgang des Brummens, also war die Vermutung richtig. Nun wurde der Übertrager losgeschraubt und lose auf das Chassis gelegt. Durch die relativ kurzen Anschlussleitungen war das Drehen des Übertragers nur begrenzt möglich, aber es zeigte sich, dass das Brummen nahezu unhörbar wurde, wenn der Übertrager auf der Seite liegend einen Winkel von ca. 45 Grad zur Chassislängsachse hatte. In dieser Lage kann man natürlich den Übertrager schlecht montieren und es wurden dem Original nachgebildete Montagebleche aus Aluminiumblech angefertigt. Damit wurde auch die Spulenachse um 90 Grad gedreht. So eingebaut versieht der nicht passende Übertrager zufriedenstellend seinen Dienst mit nur einem kaum zu vernehmenden Netzbrumm.

Möglicherweise ist die Brummeinstreuung genau der Grund für die doch etwas ungewöhnliche aufgeständerte Montage des NF-Übertragers mittels der Befestigungsbleche aus Messing (magnetisch nicht leitend). Das ist aber nur eine Vermutung, bestätigen könnten uns das nur die Entwickler.

Hans-Dieter Haase
14.Jan.09
  2

Per Mail bekam ich den Hinweis auf diesen Beitrag zum Thema NF-Übertrager. Dort wird meine Vermutung von kompetenter Seite bestätigt.

Den Thread habe ich leider beim Schreiben meines ersten Beitrags übersehen, da dieser beim GW gepostet war. Man sieht, wie wichtig gegenseitige Verlinkungen sind.

Besten Dank für den Hinweis.

 

 
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gemeinsch: VE301W (VE 301 W); Volksempfänger
Uwe Mocker
24.Dec.06
  1

Heimtückische Freischwinger-Lautsprecherspule im VE 301W(Saba).

Der vor Jahren erworbene VE 301W spielte nach Durchsicht und Röhrenersatz und vorsichtiger Spannungszufuhr nicht. Es fand sich schließlich beim Durchmessen des Gerätes ein Spulenwiderstand des Freischwingers wechselnd (!) zwischen 50 und 70 kOhm. Nach vorsichtiger Ablösung der oberflächlichen Isolation der Lautsprecherspule zeigte sich eine völlig unauffällige Wicklung ohne Verfärbung, ohne Defekte, ohne Überlastungszeichen des CuL-Drahtes, keine mechanischen Beschädigungen. Bei Lupenbetrachtung wurde schließlich Grünspan (Cu II acetat) an der Lötstelle der zuführenden Litze zum CuL-Draht entdeckt (säurehaltiges Flussmittel beim Löten verwandt?). Im Rahmen der Untersuchung löste sich durch die Manipulation die Lötstelle und nun war alles klar:

Hoher, wechselnder Übergangswiderstand an einer mikro-korrodierten Lötstelle an der Lautsprecherspule ist die Fehlerursache.

Eine komplette Abwicklung der Lautsprecherspule mit Nachlötung beider Spulenenden wurde notwendig.

Dr. Uwe Mocker

 

 
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gemeinsch: VE301W (VE 301 W); Volksempfänger
Jürgen Bauch
15.Dec.06
  1 Guten Abend an alle VE301W Freunde.

Ich habe heute begonnen meine beiden VE301W einen Mende und einen Siemens zur Restauration vorzubereiten.Folgende Röhrenbestückung wurde mit ?? festgestellt.

VE301W-Mende   G1064 (Valvo),L416D (Valvo) und A4110 (Valvo)

VE301W-Siemens G354 (Valvo),A4110 WU (Valvo) und A4110 WU (Valvo).

 Ich bitte um Diskusion ob diese Röhrenbestückung der Normalität entspricht !
Konrad Birkner † 12.08.2014
16.Dec.06
  2

Zunächst mal: der Hersteller ist hier völlig belanglos.

In einen VE301W gehören:
Audion REN904 = A4110 (das WU können wir vergessen);
Endröhre RES164 = L416D;
Gleichrichter RGN354 = G354.

Beim VE301Wn arbeitet eine AF7 als Audion. Ansonsten RES164 und RGN354.

Die Gleichrichterröhre G1064 = G1064 gehört zu einem VE301dyn.

Ihr erstes Gerät könnte so funktionieren, mit einer Hälfte des Gleichrichters. Geben Sie ihm die 354, dann stimmt es.
Das zweite ist in der Endstufe falsch bestückt.

Viel Erfolg

 
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gemeinsch: VE301W - Ein Gerät, zwei Firmen
Peter Zöllner
23.Nov.06
  1

Hallo zusammen,

ein Bekannter hat mir die u.a. Fotos gesandt und gefragt, wie es sein kann, daß außen auf seinem VE301w Philips steht und innen ausschließlich Loewe-Bauteile verbaut wurden. Alles scheint original zu sein, hier wurde also nicht mit Bauteilen eines anderen VEs repariert.

Wer hat dafür eine Erklärung ? Mein Vermutung geht dahin, daß Philips die Teile bei Loewe eingekauft hat und dann selber gefertig hat. Ziel war es ja letztlich nur, möglichst viele VEs in den Umlauf zu bringen, damit jeder die Rundfunk-Propaganda hören konnte.

Gruß Peter Zöllner

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Konrad Birkner † 12.08.2014
23.Nov.06
  2

Naja, lassen wir mal das mit der Rundfunkpropaganda. Die hörte man mit jedem Radio. Im übrigen bestand das Programm aus nur sehr wenig direkter Propaganda. Die Bonzen sprachen nur relativ selten zum Volk. Das wurde aber dann als grosses Ereignis herausgestellt, wobei zwecks Zuhörens ganze Firmenbelegschaften während solcher Rundfunkansprachen nicht zu arbeiten brauchten. Sie hätten sonst evtl. nicht richtig zugehört.

Also keine dauernden Propagandaparolen. Das Infame bestand in der Gleichschaltung aller Sender und der Steuerung des Programms, um es angenehm erscheinen zu lassen und Vertrauen zu erwecken, damit die (gefilterten und auch manipulierten) Nachrichten glaubhaft erschienen. Deshalb gab es auch keine Hörspiele (heute unter "fiction").

Da alle Firmen den VE bauen mussten, gab es gewisse Kontingente. Die einzelnen Firmen tauschten da wohl Kapazitäten, d.h. Philips war anderweitig ausgelastet und ließ bei Loewe fertigen. Die durchgängige Loewe - Bestückung lässt darauf schliessen. Teilekauf hätte sicher nicht bei nur einer einzigen Firma stattgefunden.

Rüdiger Walz
23.Nov.06
  3

Genauso wie Konrad Birkner es beschrieben hat, war es. Philips war nicht erpicht darauf extra für den gewinnschwachen VE ein Band aufzubauen und hat seine Kontingente bei anderen Firmen herstellen lassen. (nicht nur Loewe)

Gerade kleine Firmen bekamen große Kontingente zugeteilt. Man wollte dem Mittelstand etwas Gutes tun. Da 1936 der Absatz aber stockte und die verordnete Gewinnmarge nicht sehr hoch war, gerieten manche dieser Firmen an den Rand des Ruins.

Nachzulesen in Wolfgang König, Volkswagen, Volksempfänger, Volksgemeinschaft, Schöningh Verlag.

Prof. König hat interessante Dokumente aus dem Philips Archiv ausgewertet.

Der VE war weder von der Rundfunkförderung (im Vergleich zu Nachbarländern), noch vom wirtschaftlichen her ein besonderer Erfolg. Lediglich die Propaganda lebt fort, sodaß Laien unsere alten Geräte heute noch automatisch als  "Volksempfänger" bezeichnen.

Rüdiger Walz

Peter Zöllner
24.Nov.06
  4

Herr Birkner, Herr Walz,

ich möchte mich recht herzlich (auch im Namen meines Bekannten) für die Antworten bedanken!

MfG Peter Zöllner

 
Hits: 2528     Replies: 4
gemeinsch: VE301W (VE 301 W); Volksempfänger
Omer Suleimanagich
15.Nov.06
  1
 
AMAZING!
Jacob Roschy
15.Nov.06
  2
Hello Omer,
 
this is indeed amazing, since it deals about a "female" receiver: 
"die Volksempfängerin !"
 
The ending "in" indicates a female being !
 
As for example:
"Lehrer" = teacher (male), "Lehrerin" = teacher (female)
  
Best Regards,
Jacob
Mike Izycky
17.Nov.06
  3 Hello Jacob,

Indeed, it seems the set has become female! This little of German I know (as regrettably I do not speak German, but can understand enough of a service manual to align a radio!), but it has perplexed me for some time - what is the plural of "Volksempfänger" ?

Regards,

Mike.
Rüdiger Walz
17.Nov.06
  4

Dear Mike,

The plural of "Volksempfänger" is "Volksempfänger".

Der Volksempfänger = single one

Die Volksempfänger = plural , several Volksempfänger

Best regards
Rüdiger Walz

Mike Izycky
20.Nov.06
  5 Dear Rüdiger,

Thank you for the reply - that has answered my question. I see that German, like English, has words in which the plural is the same as the singular, and that "Volksempfänger" is one of those.

Perhaps it is time for me to visit Deutsche Welle's web site and download the beginner's language course...

Best regards,

Mike.
 
Hits: 2551     Replies: 3
gemeinsch: VE301W - Wie Gehäuse aufpolieren?
Peter Zöllner
13.Nov.06
  1

Hallo zusammen,

am Wochenende habe ich von Herrn Birkner ein VE301w Gehäuse bekommen. Dafür noch einmal herzlichen Dank! Leider war dieses Gehäuse auf der Vorderseite mit grell-lilaner Dispersionsfarbe angemalt worden. Nach 2 stündigem Einweichen und weiteren 2 Stunden fleißigem Schrubben mit einer Hand- und einer alten Zahnbürste war das Gehäuse wieder von der Farbe befreit.

Leider ist die Oberfläche durch das viele Schrubben stumpf geworden.

Wie bekomme ich den alten Glanz wieder hin? Ich habe im Internet schon die verschiedensten Möglichkeiten gefunden. Das reicht von "einreiben mit Silikonöl" über "Autopolitur" oder "Cockpit-Spray" bis hin zu "neu lackieren". Da ich zum einen das Gehäuse nicht beschädigen will und mir zum anderen auch nicht unnötig Arbeit machen möchte, wende ich mich deshalb mir dieser Frage an die Fachleute hier im rm.org. Wer kann mir einen guten Tip geben?

MfG Peter Zöllner

Jürgen Stichling
13.Nov.06
  2 Hallo Herr Zöllner,

alles schon mal dagewesen:
gesammelte Links

Viele Grüße
Jürgen Stichling
Peter Zöllner
21.Nov.06
  3

Hallo zusammen,

vor einigen Tagen habe ich mir mal den Spaß gegönnt und habe das Gehäuse des VE mit der Möbelpolitur "Renuwell" behandelt. Auf diese Idee bin ich gekommen, als ich bei ebay nach der Bakelit-Politur geschaut habe und dort das Fläschchen mit der dunkelbraunen Flüssigkeit sah, die dem Renuwell zum verwechseln ähnlich ist.

Das Ergebnis kann man auf dem Bild sehr gut sehen. Die Oberfläche ist zwar immer noch stumpf, trotzdem glänzt das Gehäuse wieder recht schön und man erkennt die Marmorierung sehr gut.

Ich werde nun das Gehäuse mit einer Lackpolitur aus dem Autozubehör "schleifen" und polieren um das Gehäuse dann anschließend mit Renuwell wieder zum Glänzen zu bringen.

MfG Peter Zöllner

Attachments

Peter Zöllner
02.Jan.07
  4

Hallo zusammen,

Vorab wünsche ich allen ein gutes neues Jahr!

Zwischen den Jahren bin ich endlich dazu gekommen, meinen VE mit einer Autopolitur zu bearbeiten. Die verwendete Politur enthielt Microkristalle. Nach nur zweimaligem Polieren erhielt ich eine nahezu perfekte, wie neu glänzende Oberfläche. Auch kleinere Kratzer und Schleifspuren der Drehknöpfe ließen sich auspolieren. Es war somit ein voller Erfolg und ich kann Autopolitur für einen solchen Zweck nur wärmstens empfehlen!

Allerdings möchte ich noch kurz darauf hinweisen, daß ich die Politur NICHT wie vom Hersteller vorgeschlagen angewandt habe! Ich habe recht viel Politur aufgetragen und im feuchten Zustand mit einem Wattebausch recht lange die Oberfläche bearbeitet. Nach dem trocknen habe ich die dann mit einem sauberen Wattebausch die Politur abgetragen und diesen Vorgang an den notwendigen Stellen widerhohlt.

Als abschließende Behandlung werde ich das Gehäuse nun noch ölen oder fetten, damit es seinen Glanz vollständig zur Geltung bringen kann.

MfG Peter Zöllner

 
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gemeinsch: VE301W (VE 301 W); Volksempfänger
Andre Lücht
18.Oct.06
  1

DEFEKTER BLOCKKONDENSATOR IM VE 301W

Ich möchte gerne den aufgequollenen Blockkondensator meines VE 301 W  wieder funktionstüchtig machen und das Innere durch neue funktionierende Kondensatoren etc ersetzen. Dazu muß der Blockkondensator geöffnet werden.  Wie ich feststellen mußte, kann man den Blockkondensator jedoch wohl nur öffnen, wenn man den Trafo und den Spulenkäfig löst, da sich darunter wohl die entsprechenden Befestigungen für den Blockkondensator befinden.

Ich möchte es vermeiden, unnötiger Weise irgendwelche Bauteile zu lösen.

Da später aber der optische Originalzustand des Chassis erhalten bleiben soll, muß ja das Gehäuse des Blockkondensators auch wieder verschlossen werden können.

Meine Fragen:

1. Wie öffne ich den Blockkondensator am Besten ohne andere Bauteile des VE´s und das Blechgehäuse des Blockkondensators zu beschädigen?

2. Wie verschließe ich das Gehäuse hinterher am Besten wieder, so das man keinen optischen Mangel hat? 

Wer kann mir diesbezüglich Tipps und Ratschläge zur fachgerechten Restaurations meines VE 301 W geben?

Vielen Dank im Voraus

Hans-Dieter Haase
19.Oct.06
  2

Hallo Herr Lücht,

der Blockkondensator ist mit Schränklappen befestigt, die unter dem Netztrafo und unter der Spule liegen. Ich habe vor ca. 10 Jahren einen VE restauriert und kann mich noch dunkel daran erinnern, das der Ausbau etwas problematisch war. Eventuell muss der vordere Befestigungswinkel des Trafos entfernt oder der ganze Trafo gelöst werden. Mit einer Flachspitzzange (evtl. gekröpft) ist es mir dann gelungen die Schränklappen soweit aufzubiegen, dass ich den Kondensator nach unten herausziehen konnte.

Am Kondensator werden die kleinen Blechlappen vorsichtig aufgebogen. Die Pertinaxplatte mit den Lötösen lässt sich dann meist schon entfernen. Anschließend den Becher im Wasserbad oder vorsichtig mit einer Heißluftpistole erwärmen. Ich bevorzuge mittlerweile die Heißluftmethode. Man muss damit aber vorsichtig sein, damit die Oberfläche nicht überhitzt wird und verbrennt. Der Kondensator liegt dabei mit der Öffnung nach unten auf zwei Holzleisten und einem Tuch zum Auffangen der Vergussmasse.

Anschließend den leeren Becher und die Lötösenplatte mit Benzin gut reinigen. Oft ist bei geplatzten Bechern noch ein Richten und Nachlöten der Lötnähte (von innen) erforderlich. Um für die Lötösenplatte eine saubere Auflage zu schaffen, wird der Becher mit 3...4mm starkem Sperrholz oder Pressstoff ausgekleidet. Die Auskleidung muss 1mm kleiner als der Becher sein, damit die Lötösenplatte bündig mit der Becherkante abschließt. Wenn die Plättchen stramm passend zugeschnitten worden sind, halten sie auch ohne zusätzliche Befesigung. Im Zweifelsfall klebt man sie fest.

Besondere Aufmerksamkeit ist auf die Sauberkeit der Lötösen zu legen, sonst gibt es Probleme beim Löten. Nach der Bestückung kann die Lötösenplatte eingesetzt und mit Umbiegen der Blechlappen sicher befestigt werden. Ein scharfes Abbiegen wird durch einen kleinen Schlag mit dem Hammer garantiert. Ein nochmaliges Aufbiegen lässt dann aber meist die Blechlappen abbrechen, so dass man diese dann notgedrungen Anlöten muss.

Ein zusätzliches Befestigen der Kondensatoren ist meist nicht erforderlich, wenn sauber und mit entsprechend stabilem Draht gearbeitet wird. Falls doch, hilft etwas Silikonkleber.

Ich beschreibe das so ausführlich, weil ich schon einige mislungene Becherrestaurierungen von Vorgängern korrigieren musste. Das wichtigste an der ganzen Sache ist die passgenaue Auskleidung, die dem Becher erst die richtige Stabilität gibt.

Hans-Dieter Haase

Hans-Dieter Haase
29.Dec.08
  3

Auch wenn dieses Thema schon älter ist, möchte ich noch die Bilder nachreichen, die jetzt bei einer VE301W-Restaurierung entstanden sind.

 

Der geleerte, gereinigte und mit Pressspan ausgekleidete Becher:

 

 

Die Lötösenplatte mit den neuen Kondensatoren (für Sieb- und Ladekondensator sind abweichend vom Original Elkos eingesetzt):

 

 

Der fertige Becher:

 
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gemeinsch: VE301W (VE 301W, VE 301 W); Altersbestimmung
Manfred Pfingsten
25.Sep.05
  1 Hallo liebe Sammlerfreunde,

ich habe seit längerem einen VE 301 W in meiner Sammlung. Das Gerät ist unrestauriert, alles ist noch im Originalzustand und der Allgemeinzustand ist aussergewöhnlich gut. Das Gehäuse ist fast wie neu.

Was ich schon immer wissen wollte: Wann GENAU ist das Gerät gebaut worden?

Alles was ich zum Gerät sagen kann ist:
-Der Hersteller ist Roland Brandt, Modell VE301W
-Die Seriennummer ist 11457
-Auf der REN904 befindet sich Nr.137, unter dem Sockel steht "cdr a", das "a" ist umkreist
-Auf der REN164 befindet sich eine Nr.046, unter dem Sockel steht "dk o", das System ist waagerecht eingebaut.
-Auf der RGN354 befindet sich eine Nr.25, unter dem Sockel steht "SD", das System ist waagerecht eingebaut.
-Auf den Bauteilen (Kondensatoren, Widerstände) konnte ich keinen Hinweis finden.

Würde mich sehr freuen, wenn einer von den Profis aufgrund meiner Info's das Herstellungsdatum ungefähr ermitteln kann.

Freundliche Grüße

Manfred Pfingsten
Konrad Birkner † 12.08.2014
25.Sep.05
  2 Schon mal den grossen Kombiblock genau untersucht? dort findet sich oft ein Datum, auch in abgekürzter Form (evtl. dummerweise an der dem Chassis zugewandten Seite).

Viel Erfolg!

P.S.: das Modell lief von Ende 1933  (nach der Funkausstellung) bis etwa Ende 1937 (als der 301Wn erschien).
Manfred Pfingsten
26.Sep.05
  3 Hallo Herr Birkner,

vielen Dank für Ihren Hinweis.
Leider befindet sich auf den sichtbaren Seiten des Kondensatorblocks kein Hinweis auf das Alter. Da stehen nur die Kondensatorkapazitäten, Spannungen sowie der Hersteller (Baugatz,Berlin). Also dann wohl auf der Rückseite..
Ich vermute, es wird wohl ein recht frühes Modell sein.

Freundliche Grüße
Manfred Pfingsten

Nachtrag: Herr Stefan Königs hat mir mitgeteilt, dass er einen VE301W (auch Hersteller Roland Brandt) mit der Ser.Nr. 11036 hat. Der Block ist mit 1133 gestempelt. Vermutlich wird mein Gerät nicht viel älter sein.
 
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VE 301 Skalenscheibe
Michael Krämer
02.Oct.04
  1 Hallo Leute,

Ich habe es irgendwo neulich gelesen, weiss aber nicht ob es hier war. Meine Suche blieb Erfolglos.....sollte es doch hier gewesen sein, so sage ich schonmal im Voraus Sorry...also hier meine Frage:

Ich habe einen VE 301 bekommen, wie so oft ist die Skalenscheibe eingeschrumpelt und wellig,
springt immer aus der Führung (Stellachse).

Wie behandelt man sowas am besten ?

Gruss, Michael Kraemer

E.M.: Beitrag zum Modell verschoben
Rüdiger Walz
03.Oct.04
  2 Celluloid wieder in Form zu bringen ist nicht einfach. Erhitzt man es zu hoch schrumpelt es noch mehr.
Es gibt aber nachgefertigte Skalenscheiben bei Ottmar Freundlieb, Herten oder K.P. Vorrath, Berlin (GFGF Mitglieder), wenn ich mich recht erinnere.

Grüße

Walz
Dirk Becker
03.Oct.04
  3 Als Alternative gibts die Möglichkeit selbst eine Skala nachzubauen. Siehe z.B. den Thread http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=23176 hier aus dem Forum, die Suchmaschine rechts oben wirkt da Wunder.
Die Nachbauskalen kann ich auch empfehlen, ich habe aber auch schon VE-Skalen durch vorsichtiges Erhitzen, Ziehen und Pressen wieder in Form bekommen. Mit zu viel Hitze hat man sie aber auch schnell ruiniert (siehe Post von Herrn Walz). Versuchen würde ich es auf jeden Fall, da man die geschrumpften VE-Skalenscheiben sowieso nicht mehr verwenden kann. In einigen vor langer Zeit reparierten VEs habe ich es auch schon gesehen, dass jemand eine dünne, runde Pertinaxschiebe hinter die geschrumpfte VE-Skala genietet hat.

Gruß

Dirk Becker
Michael Krämer
03.Oct.04
  4 Hallo Herr Becker, hallo Herr Walz.

Erstmal Danke für Ihre Tip´s !!  Wie hoch erhitzen ? Das ist die Frage...und womit ? Haarfön evtl. ? Meiner wird recht warm... Ich denke mal so ein Steinel gebläse ist zu heiss...

Gruss,Michael kraemer
Roland Kühnl
06.Oct.04
  5 Man kann, wenn es einem nicht stört und die Skalenscheibe nur etwas zu klein ist, auch den Drehkondensator ausbauen und dessen Boden etwas abschleifen.
Das löst das Problem auch, ist aber jedem selbst überlassen ob er soweit gehen will.

Gruss, Roland Kühnl
Michael Krämer
06.Oct.04
  6 Hallo Herr Kühnl und Kollegen,

Ich habe das nun so gelöst: Die beiden Kupferscheiben gegen etwas grössere getauscht, und dazwischen eine Gummischeibe, ca. 1,5 - 2 mm dick. Darauf läuft die eigentliche Skalenscheibe.
Funktioniert wunderbar.

Gruss,Michael Kraemer
André Bassin
15.Oct.04
  7 Na das nenne ich doch mal ´ne tolle Idee ! Eine einfache Gummischeibe - klasse :)
Eine Lösung, die ich mir auf jeden Fall merken werde.
Den Boden des Drehkos abschleifen? Ich weiß nicht so recht. So ein Eingriff ist nicht wieder rückgängig zu machen, es sei denn man kommt zu einem neuen Drehkondensator.
Die einzige Alternative wäre wahrscheinlich nur die schon erwähnte "Nachbauscheibe".
Nochmals danke für diesen guten Einfall, Herr Krämer!
Gruß an alle,
Andre Bassin

Jens Koch
17.Oct.04
  8 Hallo zusammen,

manchmal ist die Schrumpfung der Skalenscheibe nicht allzu groß, das heißt vielleicht nur 1 mm oder weniger, der fehlt, damit die Scheibe auf dem vollen Umfang wieder tadellos mitgenommen wird. In solch einem Fall hilft es, wenn man durch sanften Druck auf den Drehko das Chassis ein wenig verbiegt und Scheibe und Antrieb etwas näher zusammen bringt. So etwas ist optisch kaum erkennbar und läßt sich später auch wieder rückgängig machen.

Mit besten Grüßen

Jens Koch
Michael Krämer
18.Oct.04
  9 Hallo Herr Koch,

In gewissen Fällen sicherlich auch eine gute Lösung, aber bei mir war das schwierigste Problem, dass die Scheibe wellig ist. Darum sprang sie auch immer aus den Scheiben raus.
Mit Wärme behandelt und gezogen usw. war sie erst wieder gerade, ging dann aber nach einigen Stunden wieder in ihre Ursprungsform zurück. Darum auch meine Lösung - etwas grössere Scheiben und Gummischeibe dazwischen - die krumme Skala hat wieder etwas mehr Luft nach vorn und hinten, wird aber von der Gummischeibe so gut gepackt daß sie prima mitdreht.

Trotzdem nochmal mein Dank an alle für ihre Tips.

Gruss, Michael Kraemer
Franz-Josef Haffner
19.Oct.04
  10 ich vermisse eine Antwort von Jacob Roschy. Jener hat nämlich in seinen VE ein Skalenseil eingebaut und damit auch gleichzeitig die Drehrichtung geändert so das Antrieb und Skala nun parallel laufen. Ich finds originell, der Zustand der Scheibe spielt nun absolut keine Rolle mehr.
Ich hatte auch schon Replika, aber die sehen ziemlich überrestauriert aus und rutschen beim Endanschlag durch so dass sich die Skala laufend verstellt.

Gruß
Franz-Josef
Jacob Roschy
19.Oct.04
  11

das war schon angedacht, aber der Jacob kam noch nicht dazu, ein Foto davon zu machen, damit man das auch schön sehen kann.

Also, bitte noch etwas Geduld ;-)

MfG JR

Jacob Roschy
23.Oct.04
  12

Ich hoffe, das Warten hat sich gelohnt :-) ...

Wie üblich, funktionierte auch bei meinem VE301Wn der Skalen- Friktionsantrieb nicht mehr. Das Problem löste ich, indem ich hinter der Skala eine schmale Seilscheibe einbaute. Diese wird nun über eine Angelschnur angetrieben, die mehrfach um die direkt darunter liegende Knopfachse geschlungen wurde. Der Aufbau im VE ist hier so, als wäre er dafür vorgesehen, besonders der Chassisausschnitt zwischen Antriebsknopf- und Drehkoachse.

    

Die Skalenscheibe wird nun etwas weiter nach vorn montiert, so dass sie nun vor satt in den bisherigen Friktionsantriebsscheiben läuft. Wenn es nicht gerade optisch stört, spielt die Welligkeit der Scheibe nun keine Rolle mehr.

Hier kann man sogar wählen, ob sich die Skala im gleichen Sinn dreht wie der Knopf oder entgegengesetzt wie zuvor mit dem Friktionsantrieb.

Überkreuzt man die Seilführung zwischen Seilscheibe und Knopfachse (also 8- artig), dreht sich die Skala entgegengesetzt wie zuvor mit dem Friktionsantrieb.

Mir gefiel es besser, dass sich die Skala gleichsinnig wie der Knopf dreht, auch wenn das nicht original ist und habe daher die Seilführung ohne Überkreuzung verlegt.

Die hier verwendete Seilscheibe stammt aus einem Schlachtgerät. Es ist denkbar, dass geeignete Scheiben auch neu bei Modellbau- Zubehör etc. zu finden sind. Wichtigste Eigenschaft ist eine Nut auf dem äußeren Umfang, aus der ein Seil nicht herausspringen kann.

Da die Angelschnur elastisch ist, kann man sogar auf eine Spannfeder verzichten. Stattdessen verwendet man einen Spannhaken aus Draht, der so auf Länge gebogen wird, dass der richtige Seilzug entsteht.

Da ein Radio ohne Skalenbeleuchtung auf mich wie tot oder defekt wirkt, musste auch der VE ein Skalenlämpchen 4 V 0,1 A erhalten. Dies fand gerade noch Platz zwischen Skalen- und Seilscheibe. Wie bei mir üblich, erhielt es mit Tipp-ex einen Reflektor.

MfG JR

 
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gemeinsch: VE301W (VE 301W, VE 301 W); Volksempfäng
Hans M. Knoll
21.Aug.04
  1 Ein Vorsatzteil um mit dem VE301 KW - Sender zu hören,  es gibt hierzu einen Bericht hier:
 http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=30283

Hans M. Knoll
Wolfgang Eckardt
22.Aug.04
  2
Guten Abend Herr Knoll,
ich finde es interessant, sich mit diesen kleinen KW-Vorsätzen einmal aus anderer - messtechnischer - Sicht zu befassen, so wie Sie sich das Gerätchen vorgenommen haben.
Ich habe diese Teile vor Jahren einfach mal ausprobiert und war erstaunt, dass man damit sogar einige KW-Sender hören kann.
Diese Vorsätze gibt es für andere VE-Geräte ebenfalls. Ich besitze das von Ihnen beschriebene von Siemens sowie das für den Siemens-Kleinempfänger - praktisch also für den DKE1938 - (auch von Siemens), sowie für den VE301 dyn, aber von der Firma "Radio- und Elektro- Technische Werke Fiedler & Müller GmbH, Staßfurt", Typ KWV 104." (EL-TE-WE)  " ... wird der VE301 dyn zu einem vollwertigen Kuzwellenempfänger von 20 - 60 m." - so heißt es in der Beschreibung. 13,50 DM wahlweise für Allstrom oder Wechselstrom.
Sollte Interesse bestehen, so könnte ich diese Teile im RM als Typ hochladen, die Firma wird aber sicher nicht angelegt sein.
In der Schnelle ein Bildchen von den drei Typen.



Empfngsergebnisse exakt liegen mir nicht vor aber ich finde es allemal interessant, diese Gerätchen mal mit einem VE auszuprobieren.
Wolfgang Eckardt
Hans M. Knoll
22.Aug.04
  3

Hallo Herr Eckardt,

danke fuer Ihren "Einstieg" in den Dialog.
Zunaechst einmal ein Hinweis.
Unter: diesen Links, finden Sie Texte zum:  DKE mit  KW- Teil http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=5296 
http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=5293
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=20699
*****
Zu diesem Teil: VE301Wdyn (eltewe)
unter: http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=14434
leider eine noch leere Seite.
Dieses Teil wird in der Funkschau 1947 H9 Seite 90 kurz vorgestellt.


Ein Stueck dieser Type ist in meinem Besitz. Der Einbau  ist aber wesentlich umfangreicher als der fuer die Siemens Typen beim VE301W und DKE38.
Wenn Sie ihr Datenblatt (lesbar) auf das Modell laden wuerden, koennte ich es in einen VE301GWdyn ( anderes habe ich nicht)  einbauen und die gleichen Messungen machen und hier einstellen.
Gerne wuerde ich das Thema weiterfuehren. Es fehlt dann  noch der DKE38, das wird sich auch noch finden.

Gruesse und ein Danke von Hans M. Knoll


Wolfgang Eckardt
23.Aug.04
  4 Guten Tag Herr Knoll,
vielen Dank für Ihre Informationen. Habe die Unterlagen für das KWV104 gescannt und hochgeladen. Leider ist das nur eine sehr schlechte fotochemische Kopie, aber ich denke, man kann das Wichtigste daran erkennen. Zusätzlich habe ich einen Beipackzettel für die Variante "KWV 106" hochgeladen und als Änderung im Modell vorgeschlagen (bei Bemerkungen). Dieses Modell ist für "alle Geradeausempfänger" vorgesehen. Darauf ist auch das prinzipielle Schaltbild angegeben, ein kleiner vergilbter Zettel 10,5x7,5 cm groß.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, würden Sie das Siemens-Modell für den DKE ebenfalls messtechnisch untersuchen, haben aber keines zur Verfügung. Ich würde Ihnen mein Exemplar gern für einige Zeit zur Verfügung stellen. 
Nun müsste noch das Zusatzteil für den VE301 als Modell angelegt werden. Fotos und selbst aufgenommenes Schaltbild habe ich. Wenn keine andere Meinung dazu hier ankommt, werde ich das heute abends machen.

Grüße aus Jena
Wolfgang Eckardt
Hans M. Knoll
23.Aug.04
  5

Hallo Herr Eckardt,

vielen Dank auch im Namen der Mitleser.

Es ist halt wie so oft, man hat es nach 60 Jahren nicht in der Hand wie die Qualitaet ist. Nach "Besten" rufen ist eine Sache, es haben eine andere!
Ich habe  das Bild ( bei mir hier) noch ein wenig nachgearbeitet, auf jeden Fall ersehe ich aus Ihren Unterlagen, worum ich noch nie ein 104er eingebaut sah. Ohne "Meisterbrief" geht da nichts! ;-)

Der Hinweis auf das DKE Teil, ist nicht an Sie gerichtet!
Er soll nur sagen: sobald es geht, kommt der Bericht.

Ihr Text:
Nun müsste noch das Zusatzteil für den VE301 als Modell angelegt werden. Fotos und selbst aufgenommenes Schaltbild habe ich. Wenn keine andere Meinung dazu hier ankommt, werde ich das heute abends machen

Wir sind die Leute die das Museum nutzen sollen /koennen.
Also, los!

Bis dahin, eine gute Zeit und Gruesse von, Hans M. Knoll

Wolfgang Eckardt
26.Aug.04
  6 Guten Tag Herr Knoll,

ich habe noch die Variante von ELTEWE KWV 106 "ausgegraben". Auch das dürfte nur etwas für Inhaber eines "Meisterbriefes" sein - wie Sie es formulierten. Halt echte "Bastelware" für den versierten Amateur kurz nach 1945. Eingebaut habe ich so etwas auch noch nichtgesehen. - Lege es als Modell an, vielleicht findet sich noch ein Inhaber eines solchen Teiles.



Es grüßt Sie aus Jena
Wolfgang Eckardt 
Hans M. Knoll
26.Aug.04
  7 Hallo Herr Eckardt,

vielen Dank. Ich wollte heute in einen VE301dyn das Teil 104 einbauen, die Ueberraschung ist komplett. Es passt gar nicht in den VE.




Bitte vergleichen Sie die Stifte am Sockel mit post 3 von mir. 180° verdreht!

Weiteres morgen, habe heute Probleme mit WORD 2000.

Gruesse nach Jena, Hans M. Knoll
Wolfgang Eckardt
26.Aug.04
  8 Guten Abend Herr Knoll,
soll ich Ihnen jetzt gratulieren zu dem "meisterlichen" Exemplar oder sollte man nur verdutzt gucken? Da ist ja wirklich der Sockel verdreht und die Anschlüsse stimmen so? Hat da ein Vorbesitzer dran gebastelt oder ist das Ding fabrikfrisch "jungfräulich?
Bei meinem Exemplar ist alles i.O., würde sogar in den dyn reinpassen, habe es aber nicht vor.



Viel Erfolg beim "Umstricken" wünscht
Wolfgang Eckardt
Hans M. Knoll
30.Aug.04
  9 Hallo Herr Eckardt, hallo Forum,
Ein Zwischenbericht.

Der KW Vorsatz ELTEWE 104 ist um- und eingebaut. 
Er arbeitet einwandfrei. Naeheres im naechstens folgenden Bericht mit Messwerten.
Den finden Sie seit dem 6.09.04
unter: http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=31369

Hier vorab zwei Photos.






Werte liegen auch beim Modell Eltewe 104
Die EF6 als Audion ist kein Fehler. Der VE laeuft mit modernen (billigeren) Roehren!

Gruesse von Hans M. Knoll  
Hans M. Knoll
06.Sep.04
  10 Den abschliessenden Text findet Sie unter: http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=31369

MfG Hans M. Knoll
Michael Seiffert
10.Sep.04
  11 Hallo Herr Knoll!

Angeregt durch Ihre ausführlichen Versuche mit den verschiedenen Kurzwellenvorsätzen für Ve`s, erinnerte ich mich, daß  bei meinem 301 dyn ein solcher Vorsatz eingebaut war. Ich habe das Gerät vor über 20 Jahren von einem Sammler aus Wernigerode im spielfähigen Zustand erworben und seither steht es so im Regal. 
 
Nach Öffnen der Rückwand stellte ich mit Erstaunen fest, daß die erwähnte Anodenleitung zur AF 7 noch orginal geschirmt war und trotzdem die Rückkopplung leidlich funktionierte. (Anlage 1. Bild) Allerdings war die Empfindlichkeit jenseits von gut und böse. Das Gerät war auf Kurzwelle total taub.Ich baute den Vorsatz aus und es kam folgender "Kunstgriff "zutage. Man hatte die Kurzwellenspule 3 Windungen vor dem Ende angezapft und diesen Anschluß mit auf das heisse Ende der Spule gelegt. Somit gab die Rückkopplung Ruhe, die Empfindlichkeit war aber dahin. Nach Entfernen der Anzapfung kam was kommen mußte, die Rückkopplung war nicht in den Griff zu kriegen. Auch der Austausch der geschirmten Leitung gegen eine einfache brachte noch kein spürbares Ergebnis. Erst der Einbau des empfohlenen 100 kOhm Widerstandes vor dem Koppel-C  brachte die gewünschte Wirkung.(Anlage 2. Bild)

Jetzt läuft der Zusatz ordentlich, selbst bei Einsatz des russischen "Arbeitspferdes" 4P1L als Ersatz für die RES 164 funktioniert die Rückkopplung brauchbar, obwohl beim Einsatz dieser Röhre die Rückkopplung sowieso kritischer ist, dafür ist sie spottbillig und der VE ist "laut wie nie".
Zum Probieren und als Vorführgerätebestückung genau das Richtige. (Anlage 3. und 4. Bild)

Ich habe bei der Gelegenheit den im Hintergrund der AF7 zu sehenden Siebkondensator aus dem Netzteil, der wohl mal in schlechten Zeiten ins Gerät gekommen ist, entfernt und den orginalen auf der Unterseite (befand sich noch im Gerät, nur abgelötet)  neu befüllt.
Nun  ist das Gerät auch optisch wieder im Orginalzustand.
Grüsse aus Leipzig!
M. Seiffert

Attachments

Hans M. Knoll
10.Sep.04
  12

Hallo Herr Seiffert,
es freudt mich, dass jemand die Initiative ergriffen hat und zum Thema was einbringt!
Gleichzeitig haben Sie gezeigt, dass perfekt nur dann  perfekt ist,
wenn "Alles" stimmt. Sofort war mir klar,  warum es bei mir nicht noetig war, den zusaetzlichen "R" einzubauen.

Mein VE 301WDyn ist auf EF6 und EL3 umgebaut.
Weil eigentlich in jeder Schaltung zwischen Anode -Audion und Gitter Endstufe ein Laengswiderstand ( HF-Siebung) liegen sollte,  ist das bei mir  mit 33Kohm der Fall. als Beispiel Schaltung Stassfurt GWL 27




In das Schaltbild des VE301WDyn habe ich den ELTEWE 104 eingefuegt. Man kann sehen, dass der Rueckkoppler am unteren Ende der KW Rueckopplungsspule liegt. Alle Kapazitaeten, von diesem Punkt gegen Masse bewirken, dass die RK einsetzt, oder genau, nicht aussetzt!
Nicht nur das Schalt- C, auch die Eingangskapazitaet der Endstufe.


Diese "virtuelle" Kapazitaet, wird vom Eingangs -C der Roehre und der "Millerkapazitaet" ( C g-a x Verstaerkung) gebildet, diese kann ohne weiters  bis 100pF ansteigen. Das C an der Anode der Endstufe ist da beteiligt! Je nachdem ob damit KW abgeblockt wird.
DahercIhre Aussage " kritische Rueckopplung" mir der steilen USSR Tube.

Darum findet man bei fast allen Schaltungen in irgendeiner Form, einen Laengswiderstand  zwischen Anode Audion und G1 Endstufe!
Wobei ueblicherweise der Rueckoppler im "heissen" Ende der Spule liegt und das zusaetzliche C gar nicht so stoerend ist.
Beim ELTEWE 104 liegt der Rueckoppler aber im kalten Ende der Spule.  Das Schalt -C (alles zusammen), ist dabei ganz negativ in der Wirkung. Liegt es doch paralell zum Rueckoppler.

Ich werde Ihre Ergebnisse in meinen Bericht einbauen. Ist es doch (m)ein Fehler das zu uebersehen! Hm!

Viele Gruesse aus Franken nach Leipzig, Hans M. Knoll

 

 


 

 

Michael Seiffert
10.Sep.04
  13 Hallo Herr Knoll!

Es freut mich, daß ich einen kleinen Teil zum Thema beisteuern konnte. Hätte das Gerät nicht so unbefriedigend funktioniert, wäre der Fehler sicherlich weiterhin verborgen geblieben. Mir war seinerzeit die Unempfindlichkeit wohl schon aufgefallen, ich hatte das aber als gegeben hingenommen, halt ein VE! Nach Ihrer Meßreihe mußte das Teil aber besser laufen, und siehe da... Der Techniker oder besser warscheinlich Heimwerker, der den Zusatz damals eingebaut hat, wird wohl die Unterlagen mit den Einbautips nicht gehabt haben oder er hat das Prinzip nicht verstanden. Zumindest hat er den Versuch unternommen, das ganze einigermaßen zum Spielen zu bringen. Jedenfalls denke ich, geht das Gerät nach fast 60 Jahren nun zum ersten mal richtig.

Im übrigen würde ich an Ihrer Stelle nicht gleich in Sack und Asche gehen, von wegen Fehler und übersehen, da gibt es wohl schlimmeres.

In dem Sinne!

M .Seiffert
 
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gemeinsch: VE 301W Volksempfänger, Literaturhinweis
Eilert Menke
24.Jun.04
  1 Einen interessanten Beitrag über das Leben und Wirken von Prof. Kersting finden Sie in der GFGF-Funkgeschichte Nr. 96 (Mai/Juni 1994), Seite 149.
 
Hits: 12696     Replies: 18
gemeinsch: VE301W; Restauration- Nachkriegsumbau-hier Frage
Olaf Antpöhler
11.Mar.04
  1

Hallo Sammlerfreunde,

 

habe einen interessanten VE 301 W erhalten, im Nachkriegsumbau. Ich denke, da auch das  ein Stück Geschichte ist, es fehlte ja wohl an allem, möchte ich dieses Gerät auch in diesem Umbau erhalten.

 

Leider habe ich diese Variante noch nie vorher gesehen. Kann jemand helfen? Es sind die schon häufiger beschriebenen Wehrmachtsröhren verwendet worden und eine Gleichrichterröhre fehlt ganz. Es fehlt auch der Trafo, wie er bei der W Variante anzutreffen war. Stattdessen ist scheinbar, kenne ich so nicht, ein zusätzlicher Kondensatorblock 4uF aufgebaut worden. Neben dem Typenschild wurde das Zeichen für Gleich und Wechselstrom eingekratzt.

Ich habe mal zum besseren Verständnis ein paar Bilder gemacht.

 

Jetzt meine Fragen:

 

  1. Kennt jemand vielleicht diesen Umbau
  2. Gibt es vielleicht sogar Unterlagen
  3. Kennt jemand die Röhren genau
  4. Ich vermute es wurde auf GW Variante umgebaut, aber wo ist dann der Gleichrichter? Oder ist es vielleicht ein B Umbau, wobei dann das Netzkabel nicht erklärbar wäre.
  5. Kennt jemand eine Variante, wo der 4 uF Kondensator oben auf dem Chassis so verwendet wurde?
  6. Fehlen noch Informationen für eine Antwort?

 

 

Wäre für jeden Hinweis dankbar, da ich eigentlich diese Umbauvariante erhalten möchte.

 

 

RadioGruß

Olaf

 

 

Dirk Becker
11.Mar.04
  2 Der Gleichrichter ist nicht auf die Chassisuntereite verbannt worden? Oft wurden ein Selengleichrichter statt der Gleichrichterröhre eingebaut.
Umbauten dieser Art waren kurz nach dem Kriege recht häufig. Originale Ersatzröhren waren meist nicht erhältlich. Dieser Umbau hier scheint aber im Gegensatz zu manch anderem recht vernünftig ausgeführt zu sein.
Die Röhren sind Wehrmachtspentoden RV12P2000 (siehe http://frank.pocnet.net/sheets/043/r/RV12P2000.pdf). Sie wurden damals oft als Ersatz für alle möglichen Röhrentypen verwandt, da sie die einzigen erhältlichen Röhren waren.
Ein Bild von der Chassisunterseite würde wohl die verbliebenen Rätsel lösen.

Gruß

Dirk Becker



P.S.: Der Lautsprecher ist um 180 Grad gedreht eingebaut.
Martin Steyer
11.Mar.04
  3

Hallo Herr Antpöhler,

mir scheint die Funktion des 4uF-Blocks nicht ganz klar zu sein, es zwei mögliche Einsatzzwecke: Einmal als Siebung, die kommerziellen MP-Kondensatoren wurden in der Notzeit häufig dafür verbaut. Oder ist es ein kapazitiver Heizvorwiderstand für die beiden Röhren? Auch das kam vor, allerdings wäre dann nur Wechselstrombetrieb möglich. In jedem Fall fehlt ein Gleichrichter....

Der Umbau ist sicherlich privat durchgeführt worden, wenn auch von einem Fachmann, insofern muß man die Schaltung wohl "zu Fuß" aufnehmen.

Gruß, Martin Steyer

 

Hilmer Grunert
11.Mar.04
  4

Hallo Herr Antpöhler,

vielleicht hilft es etwas schneller weiter, wenn Sie sich mal die Schaltung vom Wega 246GW ausdrucken. Dort sind zwar 3 x RV 12 P 2000 verbaut aber vielleicht ergeben sich Netzteil- und Endstufenmäßig parallelen.

Gruß

Hilmer Grunert

Michael Seiffert
12.Mar.04
  5

Hallo Herr Antpöhler!

Ich habe in einem Bastlerheft aus dem Jahre 1946 eine Schaltung für einen Einkreiser mit 2X RV12P200 gefunden, die Im Eingang dem VE301 recht ähnlich ist, nur das Netzteil ist mit einem Selengleichrichter bestückt als Allstromausführung, was dem eingeritzten Zeichen in Ihrem Chassis ja entsprechen würde. Sicherlich war da mal irgendwo ein Gleichrichter, der nur abhanden gekommen ist.

Viel Spass beim Schaltungsvergleich!

M. Seiffert

Attachments

Olaf Antpöhler
14.Mar.04
  6

Liebe Sammlerfreunde,

 

Habe die Schaltung des Umbaus nun "zu Fuß" aufgenommen. Ich vermute, dass diese Schaltung für die damaligen VE Umbauten repräsentativ sein könnte. Sicherlich mit der einen oder anderen Variation aber im Prinzip sollte es das sein. Insofern hilft es vielleicht anderen Radiofreunden ebenfalls bei der Restauration. Deshalb habe ich den Schaltplan angehängt. Ist nur eine Skizze und nicht besonders schön, aber es dürfte seinen Zweck erfüllen.

 

Ich möchte unsere Fachkollegen und besonders auch unsere alten Entwicklungsprofis bitten, einen Plausibilitätsscheck durchzuführen.  Ist es z.B. richtig, dass G3 bei der Endröhre über die Lautsprecherspule an UB gehängt ist? Alle Datenblätter sagen eigentlich im NF-Betrieb G3 an Masse? (Aber die Schaltung wird ja so wohl funktioniert haben)

Nachdem die Schaltung validiert ist, hätten wir eine Referenz (?) für VE > RV12P2000 Umbauten in der Datenbank.

 

 

 

Bin gespannt auf Ihre Meinungen

 

Mit freundlichen Radiogrüßen

Olaf

 

Attachments

Jacob Roschy
14.Mar.04
  7

Hallo Herr Antpöhler,

wie man sieht, ist ja nicht nur das G3 (Bremsgitter), sondern auch G2 (Schirmgitter) mit der Anode verbunden. Damit ist diese Pentode RV12P2000 als Triode geschaltet ! Welche Absicht damit verbunden ist, kann ich mir nicht so recht erklären, zumal in Triodenschaltung die Spechleistung erheblich zurückgeht, - sonst hätte man ja keine Endpentoden erfinden zu brauchen. Vielleicht wollte man damit die Schirmgitterspannung möglichst gering halten, da diese maximal 160 V beträgt ?

Ferner ist ja nun eindeutig klar, dass die Schaltung nur für Gleichspannung geeignet ist, abenteuerlich ist hierbei der einpolige Netzschalter in der Minusleitung.

Diese Schaltung muss nicht unbedingt eine standardisierte Umbauanleitung auf Wehrmachtsröhren sein noch müssen dieser tiefergehende fachliche Ideen zugrunde liegen, zumal der Umbau auf Gleichspannung auch schon eher eine Ausnahme ist.

Man muss bedenken, dass zu dieser Zeit jeder gerade das zusammenbaute, was an Bauteilen gerade vorhanden war und dies so, wie er dachte, dass es irgendwie funktioniert. Varianten zur Verwendung der RV12P2000 und anderer WM- Röhren in den verschiedenen VE- und DKE- Schaltungen wird es daher unzählige geben. Immerhin ergibt der 2,5 kΩ - Vorwiderstand rechnerisch 78 mA Heizstrom und liegt damit nahe am Idealwert 75 mA. Bei der damals eher häufigen Unterspannung war er wohl genau richtig.

MfG JR

Wolfgang Holtmann
14.Mar.04
  8  

So ein Zufall, ich habe auch einen umgebauten VE mit zwei RV 12 P 2000.

Der VE 301 GW wurde auf reinen Wechselstrombetrieb umgestellt. Die Endröhre ist als Pentode geschaltet, mit einem Schirmgittervorwiderstand von 25 kOhm und 0,1 µF nach Masse.

Ich dachte mir: ich verändere mal die Endstufenschaltung konform der Schaltung von Herrn Antpöhler. Also eine Triodenfunktion, mit g2 + g3 an Anode.

Mit kurzen Strippen (an beiden Enden Kroko-Klemmen) konnte ich recht schnell zwischen der Pentoden- und Triodenanordnung wechseln.

Die Endstufe wurde direkt von einem Sinusgenerator angesteuert, um Verzerrungen durch die Audionstufe zu eleminieren.

Der Hörtest bei 400 Hz ergab einen kleinen Lautstärkerückgang bei der Triodenschaltung. Aber deutlich weniger Verzerrungen! Ich achtete dabei auf die Anwesenheit der 800 Hz Anteile. Diese sind in der Pentodenschaltung stärker vertreten, auch bei geringerer Ansteuerung der Endröhre! Dagegen läßt sich die Triodenschaltung weiter aussteuern, ohne das der Klang verzerrt klingt.

Noch ein Vorteil der Triodenanordnung: die Betriebsspannung konnte von 220V= auf 100 V= reduziert werden ohne wesentlichen Lautstärkerückgang. Ich denke, dass die P2000 in Triodenschaltung besser an den Freischwinger angepasst ist, als in der Pentodenschaltung. Letztere verlangt laut RTT nach einem optimalen Ra von 40 kOhm!

Etwas unkonventionell, aber realistisch, habe ich versucht messtechnisch obengemachte Erfahrungen zu unterbauen. Dazu habe ich vor dem Lautsprecher ein "Messmikrofon" angeordnet. Es ist ein HiFi-Kopfhörer Beyerdynamic DT 531, welcher an ein NF-Voltmeter angeschlossen ist. Die verstärkte Ausgangsspannung wird zur Beurteilung auf einen Oszillografen gegeben.       

Fazit:

Die Triodenschaltung erzielt (bei gleicher Ansteuerung) 15% weniger  Ausgangsspannung (nach Schallwandlung).

Die Triodenschaltung ist klangreiner.

Das g3 kann man in beiden Schaltungen mit der Anode oder mit der Katode verbinden. Kaum ein Unterschied festzustellen!

 

Wolfgang Holtmann
15.Mar.04
  9  

Habe heute das NF-Signal meines CD-Players direkt (über Koppel-C) an's g1 der Endröhre RV 12 P2000 gehängt. Jetzt wo ein breiteres NF-Spektrum angebotenen wird, fällt die etwas dumpfere Wiedergabe bei Triodenbetrieb im Gegensatz zum Pentodenbetrieb auf. Dafür muss es eine technische Erklärung geben!

Die Begründung ist in dem von mir gemessenen Impedanzverlauf des Freischwingers zu suchen. Der Kurvenverlauf war für mich doch einigermaßen überraschend!

Man erkennt, dass die Anpassung an den hohen Innenwiderstand der Pentodenschaltung mit steigender Frequenz immer günstiger wird. Der geringere Innenwiderstand der Triodenschaltung dagegen, wirkt in diesem Bereich bedämpfend.

Olaf Antpöhler
15.Mar.04
  10

Hallo,

vielen Dank für die interessanten Antworten. Gerade Ihr Beitrag, Herr Roschy hat mir wieder bewusst gemacht, dass die Verhältnisse im Krieg und danach völlig anders waren als heute. Viel zu sehr ist man damit beschäftig zu analysieren wo denn wohl der tiefere Sinn für die unterschiedlichen Vorgehensweisen sind. Als Fachmann der Nachkriegsgeneration muss ich mir vor Augen führen, dass viele Menschen an allerlei technischen Geräten geschraubt haben, ohne profunde Sachkenntnisse zu haben. Dies ist im klaren Gegensatz zum Zeitgeschehen heute zu sehen! Wer tut das heute noch? Somit wurde früher eher gebastelt, weil es darum ging Bedürfnisse zu decken, egal wie. Das dann natürlich frei nach dem Ökonomischen Prinzip, in ursprünglicher Form: Mit geringen Mitteln den größtmöglichen Erfolg erzielen. (Nicht zu verwechseln mit der spätern Form) . Außerdem war das Improvisationsvermögen der Menschen damals wesentlich ausgeprägter.

Die Erkenntnis für unseren Fall: Ja, Herr Roschy, Sie haben recht! Es muss nicht unbedingt eine standardisierte Umbauanleitung sein. Viele Dinge hatten keinen tieferen Sinn. Ich war ins grübeln gekommen, weil ich genau wie Sie über den Sinn und Unsinn der Triodenschaltung in dieser Schaltung nachdachte. Dennoch könnte es eine Basisvariante für viele Zwecke gewesen sein, da meine Schaltunsaufnahme doch sehr der Schaltung von Joegis-Röhrenbude ähnelt.

Eine weitere Erkenntnis haben wir durch die Ausführungen von Herrn Holtmann. Wahrscheinlich waren die Gleichstromnetze nicht besonders Spannungsstabil, was eine Schaltungsanordnung erforderte, die größere Spannungsschwankungen kompensiert. Dieser Vorteil ist gegeben nach den Ausführungen von Herrn Holtmann. Sicherlich nicht unwichtig in der Zeit. Interessant ist auch die Tatsache der größeren Klangreinheit in Triodenschaltung, wobei das durch den Freischwinger wieder eliminiert wird. Sehr interessante Ergebnisse.

Haben Sie zufällig den Gesamtschaltplan Ihrer Variante vorliegen? Damit wäre dann unsere Datenbank recht gut bestückt?! Werde dann bei meiner Restauration an verschiedenen Punkten optimieren, jedoch streng nach dem damals Machbaren.  

Warte jetzt noch gespannt auf die Ausführungen von Herrn Knoll, der ja noch einen allgemeingültigen Beitrag zusteuern wollte. Dann werde ich mich an die Restauration machen und wahrscheinlich noch einen Gleichrichter beifügen.

RadioGruß
Olaf

Georg Schön
15.Mar.04
  11 Hallo!
Der fehlende Gleichrichter irritiert mich.
Ich bin bisher davon ausgegangen, daß es
ab den späten 30ern in Deutschland keine
öffentlichen Gleichstromnetze mehr gab.

Weiß da jemand genaueres?

Außerdem wäre das dann jedenfalls 110 V gewesen,
Passt das zu der Schaltung?

Gruß
Georg Schön


Hans M. Knoll
15.Mar.04
  12

Hallo Herr Schoen,

In der Stadt von Grundig , Fuerth / Bay. gab es bis in die 50er Jahre genau wie z.B. in Schleswig Holstein noch Netze mit Gleichstrom.

Das waren Dreileitersysteme  mit 440 Volt. Es gab deshalb den Minuspol als "Aussenleiter" so hies das damals und den Pluspol als Aussenleiter. Die Mitte  (des Dreileitersystems) war immer geerdet!  Die Motoren in den Fabriken liefen mit 440 Volt (2x220Volt)  

Warum haette man bis Mitte 50 Allstrom Geraete ( nicht die Philettas) sondern die Grossuper gebaut? 1954 noch Graetz Sabanda 349 DM, Polonaise 438 DM,

Grundig 1041GW, 2043GW,  Nordmende   Rigoletto GW55,

Gruss von Hans M. Knoll

Antwort fuer Herrn Schoen:weil die Stadt Fuerth den Strom selbstgemacht hat und es viele Galvano Betriebe  gab! 

Mfg Knoll

Georg Schön
15.Mar.04
  13 Hallo Hr. Knoll,
vielen Dank für Ihre Ausführungen.
Schleswig-Holstein meerumschlungen traut man nat. alles zu :=)
Aber Fürth! Gab es da besondere Gründe?
Was die "Allstromer" in den 50ern betrifft, habe ich mir das
bisher immer mit "Export" erklärt.
Viele Grüße,
Georg Schön
Hans M. Knoll
16.Mar.04
  14  

Hallo Herr Antpöhler, hallo Forum.

Die Schaltung der zweiten P2000 in Ihrem Radio ist die einer Triode.   ( mittlerweile schon von J.R. angegeben!) Bei der P2000 ist das extra vorgesehen, es so zu machen.  Das g2 und g3 liegen dabei an der Anode.   Welchen Sinn hat das? 

 Im allgemeinen gilt: der optimaler Aussenwiderstand ergibt sich aus: Ua _ gegen  Katode,  geteilt durch Ia.  Was bedeutet: Ua minus Uk geteilt durch den Ia.                                     Bei 215 Volt und 8,2 mA (siehe unten) sind das: ca. 26 Kohm.   Die P2000 darf max. mit 2 Watt Anodenverlustleistung betrieben werden.  Gehen wir von 220V DC,  minus ug1 von ( 8,2 mA an 500Ohm) = 4,1 Volt DC aus, was von Telefunken  für Entwickler  von WM-Geräten angegeben wird. 

Bild 1

 

 

Der VE Lautsprecher hat aber nur ca. 2200  bis 2700 Ohm  Bei einer Pentode ist es aber sehr kritisch damit sie klirrarm und frequenzgangmässig ( Tiefen zu Höhen)   gut arbeiten kann, muss Der optimale Ra eingehalten werden. Mit 2200 Ohm sind wir da weit daneben!                      Bild 2

Aus diesen Kurven (aus Ratheiser "Rundfunk Röhren"  1949 Seite 65 )  kann man ersehen, wie sich (links)  bei einer Triode die Ausgangsleistung und der Klirrfaktor  über die Anpassung ändert. Das die Werte von der AD 1 sind  spielt als Verlauf gesehen keine Rolle! Die Ausgangsleistung nimmt mit zunehmenden Ra relativ schnell zu, der Klirrfaktor stetig ab!  Bei der Pentode (rechts) aber, die Ausgangsleistung nimmt nur langsam zu  und der Klirrfaktor zeigt einen V-förmigen  Verlauf.  Nur bei Ra= optimal  wird alles gut! Daher sprach man in der dreisiger Jahren stets vom Triodenklang ( gut!) und dem Pentodenklang ( schlecht!)  weil eben der optimale Ra nicht erreicht werden konnte! Wenn Sie genau hinsehen, bei der Triode faellt der K3 ( dritte Oberwelle) stetig mit dem Ra. Bei der Pentode genau das Gegenteil. Die Leistung nimmt zwar bei beiden zu, der Sound stimmt bei der Pentode nur an einer Stelle.  Wird die P2000 als Triode betrieben, kann man  die 2,1 ma des g2  zum Ia hinzurechnen, was dann   10,3 ma sind, damit  wird die Rechnung als Triode aber anders.  Als Pentode mit 215 Volt und 8,2 mA (siehe unten) sind das: ca. 26 Kohm.  Rechnen wir 215 Volt und 10,3 ma als Triode sind das : ca. 21 Kohm.   Bei allen Endröhren gilt : max. Output bei Ri = Ra  Mit einem Ausgangs- Übertrager ist das machbar, mit einem Magnetischen Lautsprecher nur annähernd! Die 21 Kohm der Triode sind aber näher dran an den 2200Ohm  des VE -Lautspr.  als die  26 Kohm der Pentode, auch wenn es nicht die Welt ist!

Als letztes noch, bei niedrigen Spannungen arbeiten Trioden wesentlich verzerrungsaermer als Pentoden.   Bei Gleichstrombetrieb  fehlt ja am LADE-C die um den Faktor 1,2 bis 1,3 hoehere Spannung  die sich bei Wechselstrom  aus  der Gleichrichtung  ergibt.  Die gleichgerichtete Spannung liegt irgendwo zwischen dem  Effektiv- und  dem Spitzenwert bei 240 bis 260 Volt, in jedem Fall hoeher als 220Volt ( 110Volt) bei Gleichstrom. Das musste man damals beachten! 

Man  kann  beide mit dem Transistor (Triodenkennlinie) und dem Feldeffekt -Transistor ( Pintsch -off Spannung ) vergleichen.

Der Transístor und die Triode arbeiten bis fast Null -Volt linear, die FET und die Pentode zeigen unterhalb einer bestimmten Spannung,  einen schroffen Uebergang von linearen zum nicht linaeren Teil der Ua / Ja - Kennlinie, weil die Ia versus Ua Kurve absackt! 

Bild 3

Beachten Sie den Verlauf bei und unterhalb von  100Volt Ua.   Oder die Ia versus Ug1 Verlaeufe in den kleinen Bildern jeweils rechts daneben.   Bei der Triode Lineal -gerade, bei der Pentode S- foermig.

Ich stelle das nun mal zur Diskussion, mal sehen was wird.

Herr Holtman hat das ja schon alles angeben.   Aber solche Angaben muessen gut durchdacht sein, und das dauert halt.

  • Und wenn das alles noch zuwenig ist, empfehle ich diese Buch von der "GFGF" 

Mit freundlichen Grüssen  Hans M. Knoll

 

Wolfgang Holtmann
16.Mar.04
  15

Hallo Herr Knoll

Sie schreiben: "Herr Holtmann hat das ja schon alles angeben.   Aber solche Angaben muessen gut durchdacht sein, und das dauert halt."

".... schon alles(?) angegeben" Ich würde lieber (einschränkend) sagen, teilweise durch praktische Versuche ermittelt.

Daher bin ich (sind wir) froh, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um die Theorie so deutlich darzustellen. Die Geduld bringen wir gerne auf, nicht wahr?

Herzlichen Dank

 

Hans M. Knoll
16.Mar.04
  16

Hallo Herr Holtmann,

in der Bescheidenheit zeigt sich der wahre Meister! Natuerlich steht bei Ihnen, in den beiden Berichten "alles" drin um was es geht! Ich habe halt versucht das noch zu unterfuetttern.

Als Beispiel, eben den Grund warum bei Gleichstrom immer mit kleineren Betriebssspannungen gerechnet werden muss. Wohin das fuehrt, steht doch bei Ihnen. Gerne moechte ich ja noch den von Ihnen so bildhaft wie nur moeglich dargestellten Verlauf der Lautsprecher - Impedanz kommentieren. Gerade dadurch kommen ja die Pentoden bei hohen Toenen in die Vezerrungen wegen zu hohem Aussenwiderstand , Trioden hingegen immer mehr in den verzerrungsarmen Bereich. Die Entwickler haben dem aber auch was entgegensetzt.  Stichwort: "Pentodenverzerrungen" 

Der Thread ufert dadurch aber langsam aus, so dass es leicht zum Monolog wird. Warten wir mal ab was die "Leser" dazu sagen.

  Viele Gruesse ( an alle) aus Franken von Hans M. Knoll

Konrad Birkner † 12.08.2014
16.Mar.04
  17 Die analytischen Ausführungen unserer Sammlerkollegen finde ich sehr gut ! Es ist sicher auch gut, die verschiedenen Wege, die beschritten wurden, zu dokumentieren. Aber ich möchte davor warnen, jetzt daraus eine "Standardschaltung" oder ähnliches herauszuinterpretieren. Die gab es m.W. nicht. Umbauten wurden kaum von theoretisch geschulten Fachleuten (Ingenieuren) vorgenommen sondern von Praktikern, was vom qualifizierten Rundfunkmechanikermeister bis hin zum probierenden Bastler reichte. Man mußte verwenden, was sich in der Schublade fand. Improvisationstalent wurde zur Generaltugend! Es gab, wenn ich mich recht erinnere, einige Vorschläge z.B. in der Funkschau, wie einzelne Röhren zu ersetzen wären. Auch an ganze Schaltungen z.B. für den DKE kann ich mich erinnern. Wenn überhaupt, dann sollten solche  Vorschläge aus der zeitgenössischen Literatur eingebracht werden. Geräte können nur als Einzelbeispiele betrachtet werden. Dass sich Übereinstimmungen feststellen lassen ist bei der Einfachheit der Schaltung und der Vielzahl der seinerzeit nötigen Umbauten nur zu erklärlich.       Also: wer sucht solche Empfehlungen und veröffentlicht sie mit Quellenangabe ?
Wolfgang Holtmann
16.Mar.04
  18  

Hallo Herr Birkner

Umbauvorschläge konnte man in verschiedenen Nachkriegspublikationen finden. Wie schon richtigerweise mehrmals in diesem Thread betont, diese dienten allenfalls als grobe Richtschnur. Improvisieren mit den übriggebliebenen Militärröhren war angesagt!

U.a. erschien 1946 im DEUTSCHEN FUNK-VERLAG untenstehende Anweisungen

Es wurde von dem DKE 38 als Basisschaltung ausgegangen. Das läßt sich aber im Prinzip auch für verschiedene Volksempfänger-Typen umsetzen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass mein VE-Umbau sehr ähnlich ausgeführt ist. Nur die Stromversorgung weicht ab. Man hatte den zur GW-Ausführung ursprünglich gehörenden Heizwiderstand, sowie die Drossel entfernt und dafür einen VE 301W Trafo eingebaut. Um die 12,6V Uf für die RV12P2000 zu erhalten, wurde eine zusätzliche Heizwicklung aufgebracht. Zur Gleichrichtung dient jetzt eine RGN354.

Bemerkenswert ist, dass auch der NF-Übertrager, welcher zur optimalen Anpassung der Trioden-Audionstufe (mit der VC1) diente, ebenfalls entfernt wurde. Bei der Pentoden-Audionschaltung (mit viel höherem Ri) ist der ja nicht mehr nötig. Somit hat man wieder wertvolle Ersatzteile gewonnen! Ganz wichtig in dieser Zeit!

 

Olaf Antpöhler
16.Mar.04
  19

Wir haben nun sehr viele und verschiedene Sachverhalte und Erkenntnisse zusammengetragen. Damit dürfte meines Erachtens vielen eine Hilfestellung gegeben sein, die ähnlichen Restaurationsfragen gegenüberstehen.

 

Zum einen haben wir verschiedene Schaltungsvarianten zusammengetragen, die sicherlich hilfreich sind. Auch sind die empirisch ermittelten Werte von Herrn Holtmann anschaulich und aussagestark. Dann als Krönung, alles theoretisch untermauert von Herrn Knoll. Was brauchen wir mehr?

 

Einen herzlichen Dank diesen wirklich professionellen Fachkollegen.

 

RadioGruß

Olaf

 
Hits: 2006     Replies: 1
gemeinsch: VE301W;
Konrad Birkner † 12.08.2014
31.Jan.04
  1

Zur Röhrenbestückung:REN904 oder A4110; RES164 oder L416D;RGN354 oder G354;es gab zwar eine RE354,das war aber eine Endtetrode und hatte im VE nichts verloren (sicher Schreibfehler).

Quellen:Stockhusen:Vom ältesten zum neuesten VE-Gerät

          Röhren-Codex

Jacob Roschy
31.Jan.04
  2

Auch diese Angabe beinhaltet wieder einen neuen Fehler : Die RE354 ist keine Endtetrode, sondern eine End- Triode = Kennbuchstabe D im Röhren-Codex. Auch sind RE- Röhren fast immer Trioden, Ausnahmen sind nur Raumladegitterröhren, z. B. die RE074d, die wegen der beiden Gitter eine Tetrode, aber keine Endtetrode ist.

MfG JR

 
Hits: 3534     Replies: 2
gemeinsch1: VE301W; Darlehensvertrag
Eilert Menke
25.Aug.03
  1

Um auch minderbegüterten Bevölkerunsschichten, die die 76,- RM nicht sofort aufbringen konnten, den Kauf dieses Gerätes zu ermöglichen, damit auch sie der damaligen Rundfunk-Propaganda zugänglich wurden, gab es spezielle Abzahlungsverträge. Diesen habe ich kürzlich im "Netz" gefunden, leider nicht gut lesbar. Vielleicht hat ja noch jemand ein besseres Exemplar und lädt es hier auf.

E.M.

Wolfgang Jakob
23.Dec.03
  2 Hallo,
dazu kann ich eine Kopie beisteuern. Es ist heute kaum vorstellbar, welche finanziellen Hindernisse wie in diesem Falle 1938 von vielen Menschen überwunden werden mussten, um einen Volksempfänger zu erwerben und beim Medium Radio mit dabei zu sein. 18 Monatsraten in Verbindung mit der Elektrizitätsrechnung! Wie einfach haben wir es doch heute.

Attachments

Eilert Menke
23.Dec.03
  3 So ein Zufall! Vergleichen Sie einmal die Verträge miteinander: Es handelt sich um den gleichen  Radiohändler (Hermann Bremer aus Süpplingen) und ebenfalls gleichen Darlehensgeber (Überlandzentrale in Helmstedt). Die Fa. Bremer hatte damals in Zusammenarbeit mit dem Stromversorger offensichtlich guten Umsatz. Das gleiche Prinzip wird heute u.a. auch in der KFZ-Branche mit großem Erfolg praktiziert (Autofinanzierung durch angeschlossene Kreditbank).
 
Gemeinschaftserzeugn: Volksempfänger VE301W
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