Model: Daisy 1032



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Daisy 1032


Country: Germany Manufacturer/Brand: Graetz, Altena (Westfalen)
Year: 1961 / 1962 Type: Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 1781 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 1 (for members) Principle Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 460/6750Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.

Tuned circuits 5 AM circuit(s); 9 FM-circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave and FM.Langwellen, Mittelwellen und UKW (FM).
Bei Geräten Anfangs der 50er Jahre ist der UKW-Bereich noch beschränkt, führt also nicht bis 108 MHz.

Power type and voltage Dry Batteries / (6 × 1,5) VoltDry battery supply. Alimentation de batterie
Batteriespeisung mit Trockenelementen.
Das Gerät erhält seine Betriebsspannungen von nicht aufladbaren Batterien (Primärzellen).
Solche Geräte wurden auch mit sogenannten Netzanoden gespiesen, die zumindest die Anodenspannung lieferten, in manchen Fällen auch Gittervorspannungen und teilweise auch Heizspannungen.

Loudspeaker/pwr.out Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.
/ 1 W / Ø 10 cm = 3.9 inch

www.radiomuseum.org Model: Daisy 1032 Material Leather / canvas / plastic - over other material
Shape Portable, e.g. Portable Radio (with or without mains > 8 inch).
Dimensions (WHD) 272 x 174 x 69 mm / 10.7 x 6.9 x 2.7 inch
Transistors 9:
Notes Transistoren: 2× OC171, 3× OC170, 2× OC71, 2× OC74; Dioden: 2× OA90, 2× OA70.
Net weight 2.3 kg / 81.1 oz
Price in first year of sale 234 DM
Collectors prices 6 Collector prices (for members)
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1961/62Das Gerät ist gelistet im Handbuch des Rundfunk-& Fernseh-Grosshandels von 1961/62 durch VDRG, Verlag für Radio-Foto-Kino. / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
   

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Daisy 1032 (Graetz, Altena (Westfalen))

graetz: Disaster am „Daisy 1032“ - Transistorersatz  (01.03.2008)  Jens DehneHits: 446     Replies: 2 Eigentlich habe ich gar keine Zeit für mein Hobby, aber ich kann mich dabei gut entspannen und bequem ist es ohnehin, weil nur einen Arbeitsplatz weiter alles dafür eingerichtet ist. Ich wollte mal wieder einen Transistorempfänger bearbeiten, animiert durch Beiträge über erste Transistoren hier im RM. Ein frühes Kofferradio von Graetz war da gerade willkommen. Der erste Blick in das Gerät ließ weitestgehend Originalzustand erkennen, offensichtlich keine gewechselten Bauelemente oder sonstige Spuren der Vergangenheit des Gerätes. Zum ersten Funktionstest nutze ich ein Netzgerät mit elektronischer Sicherung. Nach dem Einschalten stellte sich eine normale Stromaufnahme von etwa 30mA ein. Es war kaum Empfang auf allen Bereichen, auch wenig Rauschen zu hören. Zunächst kontrollierte ich die Spannungsangaben laut Schaltbild in der Stromversorgung und am NF-Teil – alles OK. Hierbei muss beachtet werden, dass gegen +Batterie gemessen wird und dass die Messwerte mit einem Instrument mit 50kOhm/V Innenwiderstand laut Plan gemessen wurden. Mit heute gebräuchlichen hochohmigen Messgeräten mit einem „Ri“ von 10MOhm oder höher sind die gemessenen Spannungen an hochohmigen Messpunkten natürlich entsprechend höher. Beim Messen der Spannungsverhältnisse an T6 war beim Berühren der Basis mit der Messspitze (Messstrippe) ein deutlicher Brumm zu vernehmen. Am Schleifer des Lautstärkepotis bei Rechtsanschlag allerdings nicht. Es stellte sich heraus, dass der Koppelkondensator C301 (2µF Elko) keine Kapazität hatte, er war wohl völlig ausgetrocknet. Nach Ersetzen des Elkos war sofort das typische Rauschen zu vernehmen, auf den AM-Bereichen war guter Empfang, nur auf FM / UKW war der Empfang deutlich leiser und irgendwie verzerrt. Die Spannungen an T3, T4 und T5 des ZF-Verstärkers waren alle im Bereich der Vorgaben, allerdings baute sich auch nach Wechseln des Elkos im Ratiodetektor keine Spannung über diesem auf. Alle Filter waren augenscheinlich noch original mit Wachs versiegelt; es war also davon auszugehen, dass noch niemand die Filterkerne verdrehte. Sogar das probeweise Einspeisen einer 6,75MHz HF an die Basis von T5 brachte keine nennenswerte Gleichspannung an C252, dem „Ratioelko“. Da stimmte etwas nicht im Demodulator, war meine Vermutung. Ich lötete das komplette Ratiofilter aus. Es stellte sich heraus, dass eine Demodulator-Diode OA90 hochohmig war. Ich ersetzte diese vorläufig aus Mangel an Originalersatzteilen (Germanium-Diodenpaar zur Demodulation) durch eine GA103 aus DDR-Produktion. Der gerade empfangende UKW-Sender war dann wesentlich klarer zu hören. De
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