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RTV380

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For model RTV380, Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
alternative name
 
Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix
Year: 1969–1971 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Semiconductors (the count is only for transistors) 26: AF106 BF243 BF195 BF194 BF184 BF194 BF195 BC147 BC147 BC148 BC148 BC147 BC147 BC148 BC148 BC148 BC108 AD161 AD162 BC148 BC108 AD161 AD162 BC147 BC147 BC148 BB104 1N60 AA113 AA119 BYY59 B30C350 B60C160
Reception principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 460/10700 kHz
Tuned circuits 7 AM circuit(s)     13 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 130; 220; 240 Volt
Loudspeaker - This model requires external speaker(s).
Power out
from Radiomuseum.org Model: RTV380 - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
Material Wooden case
Shape Book-shelf unit.
Dimensions (WHD) 550 x 150 x 220 mm / 21.7 x 5.9 x 8.7 inch
Notes

Stereo-Steuergerät. NF-Verstärker mit 2 Endstufen je 10 W (Musik).

Rückwanddruck zeigt 8 AM- und 15 FM-Kreise.
Tatsächlich sind gemäss Schema 7 AM- und 13 FM-Kreise vorhanden.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 8.5 kg / 18 lb 11.6 oz (18.722 lb)
Collectors' prices  
External source of data erb
Source of data Handbuch VDRG 1969/1970
Mentioned in -- Original-techn. papers.


All listed radios etc. from Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
Here you find 5329 models, 4535 with images and 3536 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Grundig Radio-: RTV380
Threads: 3 | Posts: 14
Hits: 939     Replies: 6
grundig: RTV380; Zu wenig Spannung am Ratio
Marc Gianella
15.Feb.16
  1

Nun steht er auf dem Tisch, der im vorherigen Thread erwähnte RTV380 vom befreundeten Brocante Händler. Er ist etwas verbastelt: Die Sicherung der Beleuchtung wurde mit Schaltdraht überbrückt und die AM-Seilzüge durch zu kurze ersetzt, so dass nicht mehr der ganze Weg / die ganzen AM-Bänder abgdeckt waren.

Die Versorgung der Vorstufen wurde analog zum vorherigen Thread hergestellt, die unstabilisierte Spannung beträgt nun 31.5 statt 30.2 V.

Das Zeigerinstrument klemmte weil sich der Magnet vom Träger gelöst hatte. Auch diese fummelige Angelegenheit konnte ich lösen.

Nun zeigt sich der nächste Fehler: Das Instrument schlägt bei UKW kaum über die Mitte aus, Störungen lassen an der notwendigen Verstärkung bzw. am Begrenzereinsatz zweifeln. Die Trennschärfe ist sehr gut, die Ratiosymmetrie ist nur leicht aus der Mitte, Zischlaute werden sauber demoduliert, der Decoder arbeitet. Am Instrument stehen maximal ca. 420 mV (Zeiger bei 2.6) an. Zunächst wird der Gleichstromabgleich der ZF kontrolliert und nach Vorschrift eingestellt (M1 und M2). An M3 kann die Spannung von zwischen 0.5 – 0.6 V gemessen werden. Die Spannung am Punkt X beträgt 6.57 V und ist damit auch in der geforderten Toleranz von 5 %. Die stabilisierte Spannung beträgt 15.07 statt 15.4 V (-2.2 %). Die Versorgungsspannung des Tuners beträgt 15.0 V. An der Basis des Vorstufentransistors T1 stehen 12 V was rechnerisch in Ordnung ist, seine B-E Spannung beträgt 310 mV.  

Die Filterkerne sind unberührt/versiegelt und ein Abgleich m.E. unnötig. Einzig den Timmkondensator am Zwischenkreis habe ich am oberen Bandende etwas nachgeglichen.

Ich stehe gerade auf dem Schlauch, hat jemand eine Idee wo ich weiter suchen kann?

Hans M. Knoll
15.Feb.16
  2

Hallo Herr Gianella.

Das Instrument ist Quasi-Logarithmisch um unten Anzeige zu gewinnen ohne oben überzulaufen.
Vorher war das mit DIODE und Serienwiderstand gelöst, hierbei ist der  Magnet so verdreht, dass die Spule aus dem Magnetfeld läuft.
Sie haben wahrscheinlich den Magneten zu weit verdreht.. Wenn der Decoder geht, wird der Ratio auch stimmen.
Knoll  
 

Marc Gianella
15.Feb.16
  3

Hallo Herr Knoll

Danke für die Antwort.
Bis davor war ich mir sicher den Magneten richtig eingbaut zu haben. Die Plastikzunge hinterliess Leimspuren. Die waren nach der Vorbereitung der Leimflächen mit Aceton nicht mehr da, ich hätte sie wohl besser markieren sollen, nahm aber an ein paar Grad Abweichung seien zu vernachlässigen.

Nun habe ich die Empfindlichket des Instruments nach "Reparatur", nun eher Modifikation, aufge-nommen (Anlage). Es zeigt sich eine gekrümmte Kurve anhand der Wertetabelle:

Instr.  Spannung (mV)
0.5     220
1        250
2        350
2.5     410
3        460
4        600
5        800

Da ich die Fummelei nicht nochmals machen möchte und der Ausgang der Übung auch unsicher ist, überlege ich mir einen kleinen Signalverstäker fliegend nachzurüsten ...

Freundiche Grüsse

 

Hans M. Knoll
15.Feb.16
  4

Hallo Herr Gianella.
Bedenken Sie, dass am Ratio PinX ca. 6,8Volt unterlegt sind.
Mit den Angaben in Volt bei der  Kurve, kann ich nichts ausser den falschen Verlauf erkennen.
Instrumente werden mit Ri und Imax. definiert.


Bei GRUNDIG waren Typen mit linear I=100 uA. Und Log. Mit 270 uA. in Gebrauch

Löten Sie das Instrument einseitig ab und messen mit Full-pegel HF die EMF-DC.

Der Ratio hat 2x 15Kohm Last am Elko, dazu der R16(15k) +Instr. +R18(15K) in Reihe, dazu parallel

.
Wenn man den Strom Ihres Instr. kennt, kann zunaechst R16 und R18 fiktiv fuer diese EMF berechnen.
Die Summe der „neuen“ Rvor- Instr.  mit den "neuen"  R17 und R19  im Ratio werden soweit erhöht, dass wie original  (15+15K) parallel (15+Instr+15k) die bis jetzt rund 15Kohm haben, wieder erreicht sind.

Dann aendert sich überhaupt  nichts.  Die R17 und R19 Neu. Können Sie auch extern einbauen. Dort fliesst ja nur Gleichstrom, die Leitungen vom Elko gehen ja auch jetzt nach aussen.

 

Gruss Knoll
 

 

Marc Gianella
16.Feb.16
  5

Guten Morgen Herr Knoll

Vielen Dank für den Tipp!
Das Instrument hat 1.778 kΩ und 500 uA. Die EMF-DC beträgt 11.4 V an Messgrät 10 MΩ.

Somit 
R16 + R18 + Ri = 11.4 V / 0.5 mA = 22.8 kΩ
R16 + R18 = 22.8 kΩ - 1.778 kΩ = 21.02 k  ->  R16, R18 = je 10.5 kΩ

und wenn Rgesamt soll = 2 * 15 kΩ // (2 * 15 kΩ + 1.78 kΩ) = 15.43 kΩ
R17 + R19 = 21.02 kΩ * 15.43 kΩ / (21.02 kΩ - 15.43 kΩ) = 58.05 kΩ -> R17, R19 = je 29 kΩ

Zusammen mit den Verlusten würde ich Normwerte für R16, R18 je 10 kΩ und für R17, R19 je 33 kΩ einsetzen. Es ergibt sich eine leicht geringere Gesamtbelastung von 16.38 kΩ. 

 

Ich hoffe alles richtig verstanden und berechnet zu haben. Leider werde ich erst nächstes Wochende dazu kommen das einzubauen, Bericht folgt.

Herzliche Grüsse
Marc Gianella

Hans M. Knoll
16.Feb.16
  6

Hallo Herr Gianella .

Nachgerechnet, alles richtig. Jetzt kann es losgehen.

Wir werden sehen. Das Ratio-Filter ist sehr voll. Lageplan als Anlage (Lageplan b) beim RTV350a .

!!!  Dazu sind UCAS faellig

 

Wenn der Becherabgezogen ist, die Leiterplatte nicht zu weit verbiegen, die Leiterbahnen am unteren Ende, reißen sonst ab !

 

Gruss Knoll

Marc Gianella
20.Feb.16
  7

Hallo Herr Knoll

Wo zuvor ein Ausschlag von 2.5 (Mitte) war sind es nun 4.5, also fast Vollausschlag. Damit kann man gut Abstimmen.
Das ist ein schöner Erfolg, da ich auch nicht damit rechnete das Instrument überhaupt wieder zum Bewegen zu bewegen.

Ich habe die Ratioplatte mit Hilfe von Entlötlitze und Kolophonium ausgelötet, anders ist an die Widerstände kaum heranzukommen, zudem ist die Platte doppelseitig und der Endstufenbaustein steht auch im Weg - Murks und hässliche Braterei. Natürlich haben sich drei Enden von Leiterbahnen an den Kontaktzungen gelöst. Sie wurden geklebt damit sie beim Wiedereinbau nicht abreissen, die Ausschnitte wurden vorher mit einer kleinen Feile von Rückständen befreit, so dass es gut "flutscht". 

Gegenwärtig höre ich damit gerade die Jazz Collection auf SRF2, Thema Humor im Jazz - es swingt ...

Ich bedanke mich für Ihre Hilfe!

Herzliche Grüsse
Marc Gianella

 
Hits: 418     Replies: 0
grundig: RTV380; Reparatur
Marc Gianella
24.Jan.16
  1

Die UKW-Taste rastete nicht ein. Die Spannfeder der Steuerwelle, die Rastklappen und die Schieber der Tasten U, L und TA waren ausgehängt. Nachdem dies in Ordnung gestellt ist wird das Gerät mittels Regeltrenntrafo langsam hochgefahren. Dabei zeigt sich, dass die Sicherung Si III und der nachfolgende Selengleichrichter B30C350/250 der Versorgung der Vor- und HF-Stufen defekt ist. Der Vorgang wird abgebrochen.
Auf der Suche nach möglichen Ursachen werden der Lade-, die Sieb und die Tantalelkos sowie die NF-Vorstufentransistoren mit dem Ohmmeter kontrolliert. Nachdem sich keine Auffälligkeiten zeigen, wird der Gleichrichter durch eine pingleiche Siliziumbrücke im DIP-Format ersetzt und das Hochfahren fortgesetzt. Zur Kontrolle wird anstelle der Sicherung ein Wechselstrommeter eingeschleift und die Stromaufnahme anhand der Faustformel Is = Ig x 1.57 bis zur vollen Netzspannung überwacht. Die Widerstände R40 und R87 der Siebung werden ziemlich heiss, die Temperatur bleibt im Rahmen, Finger können einige Sekunden belassen werden.
Die Kontrolle der Gleichspannungen zeigt Abweichungen von ca. 3 % gegenüber den Sollwerten. Der Empfang ist sehr empfindlich und trennscharf. Auch der Stereodecoder funktioniert ausgezeichnet (der „Ortssender“ aus 6 km Entfernung kann sehr rauschfrei mit einer einfachen Zimmerantenne (!) empfangen werden. Auf einen Abgleich wird verzichtet. Die Glühlampe der Stereoanzeige wird durch eine rote 5mm LED mit 560 Ω Vorwiderstand ersetzt. Beides ist in einem E10 Schraubsockel eingelötet, eine Änderung am Gerät somit unnötig. Dies entlastet die beiden heissen Widerstände ein wenig.

Wie in einem anderen Forum besprochen ist die physiologische Korrektur (Loudness) kräftig. Dies ist m.E. einerseits auf bessere Lautsprecher mit tieferer Grenzfrequenz, andererseits auch auf die Unsitten seitens Aufnahmestudios und Sender (überbetonte Bässe und Höhen, Dynamikkompression, „Optimod“) zurückzuführen. Einmal mehr fällt mir das schweizerische Programm SRF3 am unangenehmsten auf. Anscheinend hat das in der Schweiz seit Einführung von UKW/FM Tradition, man hatte anfänglich eine andere Zeitkonstante für die Emphasis (offiziell aus geographisch-technischen Gründen, Protektionismus dürfte dabei auch eine Rolle gespielt haben). Bis heute tönen die Schweizer nach meinem Empfinden leicht anders. Umgekehrt kann aus den Bässen auf den guten Zustand der Elkos geschlossen werden.
Wenn nun, wie im vorangegangenen Thread angesprochen, die Verstärkung der Vorstufe erhöht wird - was nach meinem Eindruck durchaus vertretbar ist- müsste meiner Meinung nach auch die gehörrichtige Korrektur angepasst werden.

Nach einigen Stunden problemlosen Testbetrieb wird das Gerät in der Küche den RTV900a ablösen, der seit seiner Reparatur nun 20 Jahre täglich mehrere Stunden in Betrieb war und nun erhebliche Kontaktprobleme mit den Schiebepotis und dem Preomaten hat. Einziger Wermutstropfen ist die fehlende Alukappe und ein Ausbruch am Senderwahlknopf. Der befreundete Brocantehändler, von dem das Gerät stammt, hat neuerdings noch so eines – mit derselben Beschädigung …

 
Hits: 4521     Replies: 5
Grundig RTV 380
Omer Suleimanagich
10.Apr.05
  1 Does anybody have information regarding this unit, output in watts per channel and possible modifications in the power amplifier?

I am thinking that this receiver has 10 watts per channel.

Omer
Hans M. Knoll
11.Apr.05
  2  

GRUNDIG  RTV 380

Output- Power:
is not a Hifi Set!

on 4 ohms : 2x 7,5 Watts, distortion  = 10%  RMS

on 4 ohms : 2x 10 Watts, distortion = 10 % Music Power


Hans M. Knoll
(developer of this set)

Omer Suleimanagich
12.Apr.05
  3 Thank you Herr Knoll!

I am very honored to communicate with one of the designers of this receiver!

In your opinion, should I, or better put, could I make any modifications with the power amp section of this receiver or just leave everything intact?

Omer

Hans M. Knoll
12.Apr.05
  4  

Hello Mister Suleimanagich

to the GRUNDIG RTV380 
I think it is not easy to make modification on that set.  The Power Stage is not an Emitter -Follower; it's a Collector- Follower. I think, there is no ideas anywhere to optimize that Circuit.

The only possibility is, to change the Emitter -Follower Stage in Front of Sound processing. (bass treble and Volume)  A two-transistor circuit with 6 or 10 db of Gain is positively for the Sound. That is easy to make.
But the high deviation on FM Stations today and the high levels on other Sound Sources, let suppose, that it is uncertain if that's necessary.

With respect,  Hans M. Knoll


Text is changed!

Omer Suleimanagich
14.Apr.05
  5 Herr Knoll,

You are a great asset, and again, I'm honored to have the privilege to be guided by one of the masters of these mid century beauties!

There is no showing off here, only discourse that can guide one to the repair of something that's been sitting in some ones attic for more than forty years!

Many thanks for your assistance and instruction!

Omer
Hans M. Knoll
14.Apr.05
  6 Hello Omer,

allright, i agree with your comment.
 

If you have special questions for this RTV380 or some european Radios, i am ready for assistance. 

I think, i am firm in Radioengineering.

Best regards, from near Nuremberg ,

Hans
 
Grundig Radio-: RTV380
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