Model: Liliput 111W (111 W)






Antique radios, Old Time Radios

Liliput 111W (111 W)
dyn.
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Jotha-Radio, El.-App.-Fabrik Jochen Hüngerle KG (Huengerle);
Year: 1951 – 1953
Type:
Broadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.Radio or Tuner
Mod.-ID = 15178
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Schematics etc.: 1 (for
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Principle
TRF (tuned radio frequency or straight receiver) with manual regenerative (feed-back) control.
Récepteur TSF à amplification directe avec réaction maneuvrable.
Geradeausempfänger mit bedienbarer Rückkopplung, die auch zum Selbstschwingen führen kann. Siehe «Radios von gestern» Seite 59.TRF with reaction (regenerative); 1 AF-stage(s)
Tuned circuits
1 AM circuit(s);
Wave bands
MittelwellenempfängerBroadcast only (MW).
Power type and voltage
AC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Trafo ist nicht immer mit Primär- undSekundärwicklungen versehen. Dadurch kann das Chassis ein gefährlichesPotential führen.Alternating Current supply (AC) / 110; 220 Volt
Loudspeaker/pwr.out
Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)
/ Ø 9 cm = 3.5 inch
from Radiomuseum.org
Model: Liliput 111W (111 W) dyn.
Material
Bakelite case, shape horizontal or not known.
Caisse en bakélite.
Das Gehäuse des Apparates besteht zum grössten Teil aus Bakelit oder anderen ähnlichen Stoffen (wie z.B. Philit).
Die Form ist Querformat oder nicht bekannt. Vielleicht haben Sie weitere Angaben dazu - z.B. Masse (falls diese fehlen)? Bitte mittels «Infos zum Modell hinzufügen» als Text eingeben. Danke.Bakelite case
Shape
Tablemodel, Mantle/Midget/Compact but not a Portable (Mains only).
Dimensions (WHD)
159 x 135 x 95 mm / 6.3 x 5.3 x 3.7 inch
Valves / Tubes
1:
Ursprünglich war von Telefunken eine «PIKO»-Serie als Konkurrenz zu Rimlock geplant - Nur die ECL113 blieb übrig und die anderen wurden an Rimlock angepasst. Siehe auch : Die E-113er Pico-Serie von Telefunken
Mit nur 12% Raum hatte sie 60% Sprechleistung der ECL11 und war daher ideal für Kleinradios; da aber nur als Gegentakt-Autoradio-Endröhre propagiert, war ihr Erfolg bescheiden.[J.R.06Mar03]ECL113
Notes
Auch mit Freischwinger. Auch mit Sperrkreis ab Werk, an der Rückwand angebracht.
Picture reference
Das Gerät ist im Doppelband "Historische Radios" von Günther Abele abgebildet.
Dieses Einröhrengerät (ECL113) mit Rückkopplung ist wohl klein - aber lange nicht so klein wie die Röhrensuper von Frankreich/Spanien.
Auch bei dieser Aufnahme sieht man noch weitere Details, die differieren.
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Liliput 111W (111 W) dyn. (Jotha-Radio, El.-App.-Fabrik Jochen Hüngerle KG (Huengerle); Königsfeld/Schww.)
Hallo,
Auf der Rückwand meines Jotha Liliput 111W (dyn) ist mir eine vom üblichen abweichende Gesellschaftsform und Firmensitz aufgefallen. Da steht:
"Hüngerle & Co., Apparatebau
Gesellschaft mit beschr. Haftung
Radolfzell / Bodensee "
Hüngerle muß nach dem Ende seiner Königsfelder KG später in Radolfzell weiterhin Geräte gebaut haben. Recherche im Abele, Historische Radios Bd.1, bestätigt das in etwa: "Hüngerle siedelte [um 1954] nach Radolfzell über, die Radiofertigung lief aus. Noch einige Jahre wurden Teile für die Rundfunkindustrie gebaut, auch Saba zählte zu den Abnehmern." Offenbar aber auch ganze Radios. Weitere Recherche ergab sogar eine Insider- Information auf der Website des Radiomuseums Bocket. Dort ist ein Brief von Hans Bachus abgelegt, in dem er angibt, noch 1959 von Hüngerle einen Liliput 111W zu 40,-DM bekommen zu haben, der 1959 neu gebaut wurde.
Die Rückwand meines 111W (dyn) habe ich (als nunmehr 5. Rückwandfoto) zum Modell hinzugeladen. Der Aufkleber "Radio-Bott" im oberen Bereich ist wohl ein Berliner Reparaturzettel.
Stellt sich nun die Frage, ob noch mehr Jotha Geräte aus Radolfzell auftauchen.
Übrigens wird im erwähnten Brief von Herrn Bachus auch das Entstehen des Firmennamens JOTHA erhellt. Der Name ist einfach aus Hüngerles Initialen gebildet, J.H. , also Jot- Ha .
Gruß Boris Witke
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