Model: Opta 838W (838 W)



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Opta 838W (838 W)


Country: Germany Manufacturer/Brand: Loewe-(Opta); Deutschland
Year: 1937 / 1938 Type: Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 2637 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 20 (for members) Principle Superhet with RF-stage; IF-Freq. 486 kHzSuperhet with a preamplification stage.
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Récepteur TSF superhétérodyne avec préamplification de HF.
Superhet mit HF-Vorstufe.

Tuned circuits 8 AM circuit(s);
Wave bands Broadcast, Long Wave and Short Wave.LW, MW/BC and SW (long-, medium- and short waves).
GO, PO et OC (grandes ondes, petites ondes et ondes courtes).
LW, MW, KW.
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt, was aus den Unterlagen nicht ersichtlich war.
Standard-KW-Bereich ist 16 bis 49 m. Manche Rundfunkempfänger beginnen bei 13, andere bei 19 m. Äusserst selten geht der Bereich über 49 m hinaus ins Tropenband.

Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110-240 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.

Loudspeaker/pwr.out Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.

www.radiomuseum.org Model: Opta 838W (838 W) Material Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.

Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 705 x 353 x 275 mm / 27.8 x 13.9 x 10.8 inch
Valves / Tubes 9: 4H2     (more for members)
Notes Im WDRG-Katalog 1937 gibt es den 838W (Seite 23) und den 838GW (Seite 56) mit der Form, die das Aussehen des "Schlittschuh" wieder aufnimmt, diesmal aber mit der Rundung links des Gehäuses selbst statt nur mit den Metall-Zierleisten. Im Katalog 1938 (Seite 108) ist dann eine "normale rechtieckige Form" - aber nur als Allstrommodell 838GW zu sehen, doch die Bezeichnung bleibt genau gleich. Der Loewe-Opta 838 hat AFC und Glimmanzeige. Die Originalbestückung ist beim 838W auch durch normale A-Röhren ersetzbar. Klicken Sie einfach auf die Röhren, wenn Sie die "Normaltypen" kennen wollen. Loewe-Opta 838W hat noch einen Glimmstabilisator für 80 Volt. Siehe auch die Form "Schlittschuh" des Modells Opta 537 von 1936.
Net weight 18.8 kg / 663.1 oz
Price in first year of sale 369 RM
Collectors prices 3 Collector prices (for members)
Source of data Handbuch WDRG 1937 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange+Schenk+FS-RöhrenbestückungDie Schaltung ist in den 11 Bänden von Lange-Nowisch und bei Schenk-Regelien aufgeführt. Die Röhrenbestückung führt zudem das Heft A4 Funkschau-Bestückungstabellen für Rundfunkempfänger. Doch die Bestückungstabelle gibt meist neuere Ersatzröhren bekannt und ist mit vielen Fehlern behaftet. Schenk-Regelien bedeutet 30 Broschüren Format A4, die auch als Nachdruck erhältlich sind. Viele Ihrer Kollegen besitzen diese Hefte, die auch noch öfters auf Radioflohmärkten zu kaufen sind.
Mentioned in Abele; Bild in «Historische Radios»Es befindet sich (auch) ein Bild in einem der Bände von Günter Abele.
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.
   

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Further information on

Opta 838W (838 W) (Loewe-(Opta); Deutschland)

loewe-opta: 838W (838 W); Opta  (22.07.2007)  Andreas SteinmetzHits: 151     Replies: 0 Hochgeladen wurde ein originales Service-Manual für die Modelle 838W und 838GW (File-Datum: 23.07.07). Anhand der File-Bezeichnung ist eine eindeutige Modellzuordnung möglich. Um Serverplatz zu sparen, wurden diejenigen Seiten, die für beide Modelle gemeinsam gelten, gleichmäßig auf beide Modelle verteilt, aber nicht doppelt gebracht. Bitte schauen Sie also auch beim GW-Modell nach, um einen vollständigen Unterlagensatz zu bekommen! Das Gerät gibt es in zwei Ausführungen, die sich hinsichtlich ZF-Filteranordnung und Gehäusedesign unterscheiden. Siehe entsprechende Angaben im Service-Manual. loewe-opta: 838W (838 W); Opta Hinweise  (03.06.2007)  Rüdiger WalzHits: 300     Replies: 0 Einige Hinweise zur Restauration des Loewe 838W, die mir einiges Kopfzerbrechen bereitet haben: 1) Doppelkondensator, der keiner ist. Auf dem Chassisbild sieht man oben rechs (im Gerät vorne rechts) einen an des Chassisblech angeschraubten 1 µF Kondensator. Er blockt die Anodenspannnung für die Hf Vorstufe ab. Man fragt sich,wofür die zweite Hälfte des C ist. Die Antwort: Sie ist leer. Die Leitung vom 25 kOhm Widerstand geht an die eine Lötfahne des C als Lötstützpunkt. Daran hängt der 10 kOhm Widerstand, dessen anderes Ende mit einem Draht an die andere Lötfahne angeschlossen ist. Die mittlere Fahne ist an Masse angeschlossen. Im Isolierschlauch verbirgt sich der Widerstand. 2) Chassisanschluß für Regelpoti Der Strom der AFC Röhre wird mit einem kleinen Potentiometer auf 4,2 mA eingestellt. Von hinten gesehen rechts. Ansich sollte das Poti am Chassis liegen. Man sieht jedoch keinen Anschluß. Gleichzeitig sind am Schleifer noch andere Widerstände angeschlossen, die an Chassis liegen sollten. Die Lösung: Der Schleifer des Poti liegt intern an Masse. Dieser Punkt wird auch für andere Masseanschlüsse genutzt. 3) 9,5 k Ohm Widerstand zur Speisung des Glimmstabilisators. Der Widerstand war leider bei mir defekt und schon früher ersetzt worden (schwarzer Widerstand rechts im Bild stammt von mir, der rote auf der Widerstandsplatte ebenfalls). Daher weiß ich nicht, wie das Original aussah. In meinem Gerät hatte ich das Problem, dass die Versorgungsspannungen schon am Trafo ca. 30 Volt zu hoch waren. Daher waren offensichtlich Widerstand und Stabi überlastet. Das Problem konnte nur durch Vorschalten eines 200 Ohm Keramikwiderstandes hinter die Gleichrichterröhre gelöst werden. 4) Holzleiste zur mechanischen Stabilisierung In meinem Gerät (Nr. 2782) war eine Holzleiste zur Stabilisierung quer unter dem Chassis eingeschraubt. Bilder vom Gerät im Archiv des Deutschen Rundfunkmuseums zeigen die gleichen Befestigungsschrauben. Da die Leiste professionell ausssieht, gehe ich davon aus, dass sie original ist. (Inzwischen Nachricht von anderen Besitzern, dass die Leiste original ist. R.W. 25.11.2007) 5) Abgleichwerkzeug für die ZF Zum Abgleich der Zf benötigt man ein Spezialwerkzeug. Die Konstruktionszeichnung aus dem Kundendienstbuch von Loewe zeigt ein 10 mm Pertinaxrohr (mittleres Werkzeug). Das stand mir leider nicht zur Verfügung. Ein 10 mm PVC Rohr wurde mit Epoxidharz ausgegossen und die Bohrungen und Stifte angebracht. Hier eine Abbildung. Die Zf Kreise ließen sich leicht abgleichen. Da die Parallel-C Luftkondensatoren sind, sind sie absolut stabil. Die Eisenplättchen zum Abgleich waren zu leicht beweglich. Ein Tropfen Wachs auf das Gewinde behob das Problem.          Der abgebildete Zf Kreis ist die sogenannte Ausführung II. Hier wird die AFC am oberen Kreis abgeglichen. Bei Ausführung I am mittleren Kreis. Siehe Abgleichanleitung. loewe-opta: 838W (838 W); Glimmstabilisator  (08.01.2007)  Rüdiger WalzHits: 541     Replies: 2 Der Glimmstabilistor im Loewe 838 W dient zu Stabilisierung der Schrimgitterspannungen der Hf, Mischröhre Zf Röhre und der AFC Röhre. In der Loewe Kundendienstschrift von 1937 wird angegeben, dass bei defektem Glimmstabilisator die Eichung der Skala nicht mehr stimmt, bzw. sich während des Betriebes verändert. Loewe ist eine der wenigen Firmen, die diesen Luxus in ihr Spitzengerät für den privaen Bereit eingebaut hat. Unter Umständen machte die AFC eine solche Maßnahme nötig, jedoch findet man sie z.B. bei den Telefunken Sptzengeräten T7001/T8001 oder T 898 nicht. Leider fehlen in der Literatur Typenangaben zu dem verwendeten Glimmstabilisator. In meinem Gerät fehlte er leider. Die Daten der Schaltung und Experimente zeigten, das eine Stabilisierungsspannung von 80 V bei 10 mA Stomaufnahme nötig ist. Nach Aussagen und Zeichnungen anderer Sammler soll der Stabilisatior folgendes Aussehen haben (Typ leider ebenfalls nicht bekannt): Links Ansicht eines Stabilisators aus meinem Fundus, rechts der enttäuschende Blick auf den Sockel. Der Loewe-Stabilisator hat leider keinen zweipoligen Bajonetsockel, sondern einen ganz nomalen Bajonetsockel 15 mm Durchmesser, wie er auch heute noch bei Autolampen verwendet wird. Umsockelung des oben gezeigten Stabilistaors war leider nicht möglich, also wurde ein anderer Weg beschritten. Aus dem Sockel einer defekten Autolampe und einem 7 pin Miniatursockel wurde ein Zwischensockel für eine 85 A 2 hergestellt. Die 85 A 2 ist heute noch sehr häufig für wenig Geld erhältlich und hat die gewünschten Daten. (Auf dem Bild der Äquivalenttyp StR 85/10 von WF) Mit dieser Kombination arbeitet das Gerät einwandfei und weist die richtigen Spannungen an den Gittern auf.  
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