Model: Venus 536W (536 W)






Antique radios, Old Time Radios

Venus 536W (536 W)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Loewe-(Opta); Deutschland
Year: 1953 / 1954
Type:
Broadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.Radio or Tuner
Mod.-ID = 2793
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Schematics etc.: 3 (for
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Principle
Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 473/10700 kHz
Tuned circuits
6 AM circuit(s);
9 FM-circuit(s)
Wave bands
AM (long-, medium- and short waves) and FM (VHF). GO, PO, OC et MF (onde ultra-courte, bande FM).
LW, MW, KW und UKW
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt. Bei älteren europäischen Geräten ist der UKW-Bereich noch nicht bis auf 108 MHz erweitert (87,5 oder 88 bis 100 oder bis 104).Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM.
Power type and voltage
AC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Trafo ist nicht immer mit Primär- undSekundärwicklungen versehen. Dadurch kann das Chassis ein gefährlichesPotential führen.Alternating Current supply (AC) / 110-240 Volt
Loudspeaker/pwr.out
Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)
from Radiomuseum.org
Model: Venus 536W (536 W)
Material
Wooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.Wooden case
Shape
Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD)
576 x 375 x 280 mm / 22.7 x 14.8 x 11 inch
Valves / Tubes
7:
EF85
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for members)
Notes
KW-Lupe, variable Bandbreite.
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Venus 536W (536 W) (Loewe-(Opta); Deutschland)
Lieber Thomas Niebel,
leider kenne ich das Gerät nicht, versuche aber, allgemeine Infos zu geben.
Die Vorstufe bei FM zu regeln, und zwar mit Hilfe der an einer Begrenzerstufe auftetenden Gitterspannung (Audion-RC-Kombination) wurde bei den Spitzenmodellen oft durchgeführt. Dies soll Kreuzmodulation in Vor- und Mischstufe verhindern (gleichzeitiger Empfang mehrerer Sender). Bei den frühen UKW-Radios treten oft recht hohe Spannungen am Ratio-Elko auf, allerdings kann eine zu hohe Spannung auch auftreten, wenn z.B. die Schirmgitter Neutralisation (C39/C43) nicht mehr in Ordnung ist. Probeweise sollten die Kondensatoren durch gleiche große Typen ersetzt werden.
Eine Reduktion der Verstärkung ist bei FM (ZF-Verstärker) nicht notwendig und auch nicht erwünscht. Vielmehr soll durch Übersteuerung / Begrenzung des ZF-Vestärkers jegliche AM-Störmodulation abgeschnitten werden. In späteren Empfängern wurde die ZF-Verstärkung so hoch getrieben, dass bereits durch das Eingangsrauschen des Geräts die letzten ZF-Stufen in Begrenzung gingen.
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Dieses mit einer HF-Vorstufe, drehbarer, abgeschirmter Ferritantenne und Kurzwellenlupe ausgestattete Gerät hat außerdem ein UKW-Tuner mit Variometer-Abstimmung (3 abstimmbare Spulen mit Schleifkontakten). Gut gelungen ist das Goldchassis. Mit nur einem Breitbandlautsprecher hat das Gerät einen erstaunlich guten Klang.
Allerdings bleiben mir bei diesem Gerät einige Fragen unbeantwortet. Dazu gehört, dass bei TA-Betrieb ein eingestellter Langwellensender (z.B. DLF auf 153 kHz) empfangen wird und dieser auch durchdringt und stört. Das Magische Auge wird nicht abgeschaltet und zeigt die Abstimmung des Senders sogar deutlich an. Beheben konnte ich diese Erscheinung nicht.
Die Bassleistung des Gerätes ist meines Erachtens außerordentlich hoch. Bei der Umschaltung auf „Hoch“ sind die Bässe aber völlig abgeschnitten und lassen sich mit dem Basseinsteller nicht auf ein gewünschtes Mittel-Maß erhöhen, bzw. der Basseinsteller beeinflusst den Bass überhaupt nicht mehr. Also entweder zu viel oder zu wenig Bass. Den C66 habe ich testweise mit 1000pF gebrückt um die Situation zu verbessern. Bei der Höheneinstellung ist festzustellen, dass sich diese sehr stark auf die Gesamtlautstärke und auch etwas auf die Tiefen auswirkt. Ist das normal?
Erhebliche Probleme treten beim UKW-Empfang auf. Während und auch nach dem Abstimmen treten durch die Variometer starke Kratzstörungen auf. Zeitweise ist der Empfang auch komplett ausgefallen. Hier half nur noch Kontaktspray. Leider hat sich diese Erscheining nach mehreren Wochen erneut eingestellt. Wie bekommt man die Variometerabstimmung mit Schleifkontakten am Besten in den Griff?
Durch die HF-Vorstufe hat das Gerät eine sehr hohe Eingangsempfindlichkeit, so dass selbst bei schwachen UKW-Sendern eine annehmbare Wiedergabe gewährleistet sein dürfte.
Größtes Problem: Unter normalen Antennenbedingungen ist der Empfang häufig mit starkem Rauschen überlagert. Der Klang ist oft verzerrt und das Magische Auge ist bei fast jedem Sender völlig zu. Am Ratio-Elko sind Spannungen bis über 55 Volt zu messen! Das ist ungewöhnlich hoch! Schwingt hier etwa die ZF? Das Magische Auge geht dabei natürlich weit über das Maximum hinaus, so dass eine optimale Abstimmung absolut ausgeschlossen ist. Aus dem Schaltplan geht auf den ersten Blick nicht hervor, dass die HF-Vorstufe (EF85) nicht nur bei AM sondern auch bei FM geregelt wird. Die Regelspannung wird offensichtlich durch die Gitter-Kathode-Strecke der EF41 erzeugt. Vielleicht ist das aber gar nicht so gedacht gewesen sondern reiner Zufall. Hier entsteht jedenfalls eine negative Spannung der ZF -aus dem Heptodensystem der ECH81 kommend- in Abhängigkeit der Feldstärke. Nach mehreren Messungen und Tests stellte sich heraus, dass R1 (1M-Ohm) unterbrochen war. Dadurch wurde die Vorstufe gar nicht geregelt. Nach Austausch des R1 hat sich die Situation zwar verbessert, dennoch ist die Spannung am Ratioelko über 40 Volt
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