Model: Super 340W/I






Antique radios, Old Time Radios

Super 340W/I
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Lorenz; Berlin, Zuffenhausen u.a.
Year: 1939 / 1940
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 3070
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Schematics etc.: 3 (for
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Principle
Superhet with RF-stage; IF-Freq. 468 kHzSuperhet with a preamplification stage.
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Récepteur TSF superhétérodyne avec préamplification de HF.
Superhet mit HF-Vorstufe.
Tuned circuits
7 AM circuit(s);
Wave bands
Broadcast, Long Wave and 2 x Short Wave.LW, MW/BC and two SW (long-, medium- and short waves). GO, PO et 2 fois OC (grandes ondes, petites ondes et 2 fois ondes courtes).
LW, MW und 2 x KW.
Kann zwei unterteilte KW Bereiche bedeuten - z.B. 16-25 und 31-49m-Band oder durchgehend plus gespreiztes 49m-Band - selten aber auch einfach KW-Lupe (Spreizung mit separater Bedienung).
Power type and voltage
Alternating Current supply (AC) / 110-240 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.
Loudspeaker/pwr.out
Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil)Electro magnetic dynamic loudspeaker (moving-coil principle by Rice-Kellog) with field excitation coil - mostly used as choke.
Haut parleur dynamique avec bobine d`excitation - plus souvent aussi utilisé pour le self.
Elektrodynamischer Lautsprecher mit Erregerspule für das Magnetfeld (Fremderregung), meist gleichzeitig als Siebglied dienend.
www.radiomuseum.org
Model: Super 340W/I
Material
Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.
Shape
Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD)
640 x 350 x 335 mm / 25.2 x 13.8 x 13.2 inch
Valves / Tubes
7:
EF13Rauscharme HF- Vorstufenröhre
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for members)
Notes
var.BBr.;ZF468/473/478
Net weight
19.5 kg / 687.8 oz
Price in first year of sale
321
RM
Collectors prices
7 Collector prices (for members)
Source of data
Handbuch WDRG 1939
/ Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference
Lange+Schenk+FS-RöhrenbestückungDie Schaltung ist in den 11 Bänden von Lange-Nowisch und bei Schenk-Regelien aufgeführt. Die Röhrenbestückung führt zudem das Heft A4 Funkschau-Bestückungstabellen für Rundfunkempfänger. Doch die Bestückungstabelle gibt meist neuere Ersatzröhren bekannt und ist mit vielen Fehlern behaftet. Schenk-Regelien bedeutet 30 Broschüren Format A4, die auch als Nachdruck erhältlich sind. Viele Ihrer Kollegen besitzen diese Hefte, die auch noch öfters auf Radioflohmärkten zu kaufen sind.
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Super 340W/I (Lorenz; Berlin, Zuffenhausen u.a.)
Reparaturbericht Lorenz 340W/I
Vor einiger Zeit habe ich ein Radio vom Typ Lorenz 340W/I bei eBay ersteigert. Laut Auktionsbeschreibung und beigefügten Bildern, sollte das Gerät in recht gutem Zustand sein. Gut eine Woche später konnte ich das Gerät dann in Empfang nehmen. Bestandsaufnahme: Nach den Auspacken musste ich zunächst feststellen, das dass Gehäuse beim Versand beschädigt wurde. Das Gerät wiegt ca. 20kg, wobei das Holzgehäuse nicht wirklich für ein so hohes Gewicht ausgelegt ist. Um so ein Gerät auf normalen Weg zu versenden, muss es wirklich sehr gut verpackt werden. Am besten man verzichtet ganz auf einen Postversand. Bei genauerer Betrachtung, zeigte sich auch der Lack nicht mehr so gut wie zunächst angenommen. Das ganze Radio war mit einer schmierigen Dreckschicht überzogen. Dem Geruch nach, stand das Radio stand wohl einige Zeit lang in einer Garage. Nach entfernen der, recht gut erhaltenen, Rückwand, war dann der Blick auf das Innenleben frei. Sah gar nicht so schlecht aus, zwar jede Menge Dreck, aber kaum Rost und auch keine Anzeichen für Holzwürmer. Auf der Innenseite war ein Stempel „ .02.1940“ zu erkennen, das dürfte wohl das Herstellungsdatum sein. Soviel war mir jetzt jedenfalls jetzt klar, das Teil muss komplett zerlegt werden. Auch ein probeweiser Betrieb war so nicht sinnvoll. Gesagt getan Chassis, Netzteil und Lautsprechen wurden ausgebaut und erst mal grob Gereinigt. Restauration des Gehäuses: Zunächst stand hier eine gründliche Reinigung an. Innen mit Pinsel und Staubsauger, außen mir Wasser und Spülmittel. Das Furnier selbst war relativ gut erhalten, der Lack erschien mir allerdings verdächtig dick. Da hat wohl schon mal jemand nachlackiert. Durch den Transportschaden waren auch einige Verleimungen gebrochen. Mit Ponal Holzleim und einigen Schraubzwingen war dieser Schaden aber schnell repariert. Die Erneuerung der Lackierung gestaltete sich da schon schwieriger. Wegen der recht dicken Lackschicht, erschien mir ein Abschleifen zu mühsam. Außerdem wollte ich natürlich das Furnier nicht beschädigen. Es folgten diverse Versuche mit allerlei Lösungsmitteln. Alles ziemliche Fehlschläge, bis ich Aceton probiert habe. Das Zeug funktionierte gut. Schon nach kurzer Einwirkzeit, ließ sich der Lack als schleimige Schicht mit dem Spachtel entfernen. Was nach der Behandlung noch vom Lack übrig war, ließ sich ganz gut mit einer Ziehklinge und feinem Schleifpapier entfernen. Für die Neulackierung habe ich Tischlerlack verwendet. Nach dem Auftrag von 3 Schichten Lack, sieht das Gehäuse wieder sehr gut aus. Aus Nebeneffekt ist auch der Garagengeruch verschwunden. Reparatur der Elektronik: Nun zur Technik. Erst mal wurden mit Pinsel und Staubsauger Unmengen Dreck entfernt. Ein genauerer Blick zeigte, das praktisch alle vorhandenen Bauteile noch original waren. Das Betätigungsseil für die variable Bandbereite war morsch und gerissen. Das Skalenseil selbst hatte jemand durch ein Stück Paketschur ersetzt. Beide Schnüre wurden durch passende Neuware ersetzt. Da eine grobe Messung aus Kurzschlüsse keine Probleme zeigte, beschloss ich das ganze Provisorisch in Betrieb zu nehmen. Vorsichtshalber mit einem Leistungsmesser in der Netzzuleitung. Bei 120 Watt Leistungsaufnahme habe ich dann lieber wieder ausgeschaltet. Einige Kondensatoren sind wohl doch nicht mehr so toll. Eine genaue Prüfung aller Kondensatoren zeigte dann auch die Ursache. Bis auf die drei dicken (Siemens) Siebelkos im Netzteil, haben praktisch alle Papier- und Elektrolytkondensatoren schlechte Isolationswerte. Es waren Kondensatoren der Firmen FRAKO, ERO, HEKAPHON und einer weitern österreichischen Firma verbaut. Alle waren Baujahr 1938/39. War wohl kein guter
Hallo Radiofreunde, ich bin derzeit bei der Restaurierung eines Lorenz 340W/I. Im Gerät findet sich der folgende Schaltungsteil, auf den ich mir keinen Reim machen kann. Ich habe ein weiteres Lorenz Gerät (Super 150W/III) aus der selben Zeit, das hat diesen "Zusatz" nicht. Hat jemand eine Idee wofür der Schaltungsteil gedacht ist? Viele Grüße Holger
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