| Country: United States of America (USA) | Manufacturer/Brand: MILITARY U.S. (different makers for same model) |
| Year: 1958 | Type: Transmitter & Receiver (TRX not Amateur) |
| Valves / Tubes | 11: 1L4 1R5 1L4 1R5 1S5 1R5 3Q4 3A4 3A4 2E22 3A4 0C3 |
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| Principle | Superhet with RF-stage; IF-Freq. 456 kHz |
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| Wave bands | Wave Bands given in the notes. |
| Power type and voltage | Different, details not known / 6 or 12 or 24 Volt |
| Loudspeaker/pwr.out | - For headphones or amp. |
| from Radiomuseum.org | Model: Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9 |
| Material | Metal case |
| Shape | Miscellaneous shapes - described under notes. |
| Dimensions (WHD) | 16 x 13 x 8 inch / 406 x 330 x 203 mm |
| Notes | RT-77/GRC-9 receiver-transmitter is the main part of AN/GRC-9 radio set that was used in either ground or vehicle applications. Made in USA or under license in Germany (by Telefunken) and France. Range 2-3.6, 3.6-6.6 and 6.6-12 MHz continuously tuneable plus two preset channels, AM/CW, 200 kHz calibration points. AF and RF gain controls and headset jacks. Hi/Lo outputs 7 or 1 Watt AM, 15 or 5 Watt CW. Possible power requirements dynamotor DY-88/GRC-9 for mobile use, handcrank generator GN-58-A for field use or stationary generator unit PE-162. |
This model was suggested by Hugo Sneyers.
All listed radios etc. from MILITARY U.S. (different makers for same model)
Here you find 125 models, 103 with images and 47 with schematics.
Collection of Hugo Sneyers (B)
Collection of a member from D
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Hits: 871 Replies: 0
Amateurfunkbetrieb mit dem GRC-9
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Eilert Menke
19.Nov.06 |
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Funkbetrieb mit dem GRC-9 Bereits seit langer Zeit wollte ich Amateurfunkbetrieb mit meinem GRC-9 ausprobieren, bin allerdings aus Zeit- und Motivationsmangel bisher nicht dazu gekommen. Anläßlich der heutigen HOT-Party („HOT“ = Homebrew and Oldtime-Equipment (Telegraphie-Amateurfunkwettbewerb für Geräte, die älter als 30 Jahre und/oder Eigenbauten sind)) habe ich das Vorhaben nun endlich umgesetzt.
Der Sendeempfänger erhielt seine Versorgungsspannungen aus der für Mobilbetrieb vorgesehenen Umformereinheit DY-88, da ich meine Freundin leider nicht dazu bewegen konnte, ca. drei Stunden ununterbrochen den zugehörigen Handgenerator GN-58-A anzutreiben. Eine 12V/66Ah-Autobatterie diente der Speisung des Umformers:
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Georg Beckmann
20.Nov.06 |
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Hallo Herr Menke, ein schöner Bericht, das Lesen hat Spass gemacht. Mich würde interessieren, wie so eine Behelfsantenne angepasst wird. Verfügt dieses Gerät über eine einstellbare Collins - Filtereinheit oder wie geht das sonst ?
Gruß
Georg Beckmann
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Eilert Menke
20.Nov.06 |
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Hallo Herr Beckmann, vielen Dank für die Blumen. Im Gerät ist in der Tat eine universelle Antennenabstimmung eingebaut. Dies ist auch wegen des flexiblen Anforderungsprofils im militärischen Einsatz unerläßlich.
Auf dem Bild links außen sind die Klemmen, sowohl für eine Draht-, Stab- und Dipolantenne, zu erkennen. Daneben befindet sich der Umschalter der Ladespule für die jeweilige Antennenart. Ganz rechts sehen Sie den Drehknopf für die Antennenfeinabstimmung. Sie wird durch eine doppelte Permeabilitätsabstimmung realisiert. Besonders gut ist diese Konstruktion auf dem beim Modell hinterlegten Bild Nr. 121622 vom Kollegen Sneyers zu erkennen. Der zugehörige Planausschnitt hat die Nr. 121290. Die Erdungsklemme befindet sich am Empfängermodul. In der Mitte, oberhalb der Sendefrequenztabelle (der Sender hat keine in kHz/MHz geeichte Skala, sondern eine Mikrometereinstellung), befindet sich die Glimmlampe, die auf maximales Licht einzustellen ist. In meinem Gerät fehlt sie allerdings (105 - 125 Volt, Sockel BA15; wer hat eine für mich übrig?). Deshalb habe ich mir mit einem Feldstärkemeßgerät geholfen. Im amerikanischen Truppeneinsatz nahm man dafür das ME-61/GRC. Leider besitze ich es nicht. In der Bundeswehr war es meines Wissens auch nicht eingeführt. Das Gerätehandbuch gibt weiterführende Informationen zu den verschiedenen Antennenformen und deren zweckmäßige Verwendung. Zum Schluß noch einige generelle Hinweise: Die Endstufenröhre des Senders unterliegt aufgrund des rauhen Betriebes durch ständiges Schalten der Heizung einem hohen Verschleiß. Sollte das Gerät also keine oder wenig HF liefern, prüfe man zunächst die Emission der 2E22. Falls sich die NF des Empfängers verzerrt anhört, ist mit großer Wahrscheinlichkeit die 4,5 Volt BIAS-Batterie defekt. Sie ist auf dem Empfänger-Chassis zwischen den Röhren zu finden. Bei älteren Geräten ist sie oft eingelötet, ansonsten steckbar. Der findige Bastler wird sich sicher einen geeigneten Ersatz konstruieren. Achtung, Plus liegt am Chassis! Nach gut fünfzig Jahren sind die Verbindungskabel zwischen Gerät und Umformer bzw. das Batteriekabel zum DY-88 häufig defekt, da die Gummiisolation nicht alterungsbeständig ist und daher ihre Flexibilität verliert und zerbricht. Oft knirscht es bereits beim Bewegen der Kabel. Prüfen Sie deshalb vor Inbetriebnahme die Qualität ihrer Leitungen! Daß der Umformer nach langer Standzeit vor Inbetriebnahme auf Leichtgängigkeit zu prüfen ist, bedarf sicher keiner weiteren Erklärung. Ist er es nicht, kommt nur ein Austausch des Schmiermittels in Frage. Da das eine sehr aufwendige Aktion ist, sollte man dabei das Handbuch zu Rate ziehen. Auch die Kollektorbürsten wollen regelmäßig kontrolliert werden. Übrigens ist das R-104 das osteuropäische Gegenstück zum GRC-9. |
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military: AN/GRC-9; Link zum englischen Manual
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Gregor Lasser
02.May.06 |
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Zum Gerätesatz AN/GRC-9 kann man die kompletten englischsprachigen Manuals des Gerätesatzes, aber auch der speziellen Stromversorgungen PP-327/GRC-9Y unter http://wireless-set-no19.trackpads.net/#M6 herunterladen. Die Manuals sind passwortgeschützt, nach einem Mail an die Administratoren der "wireless-set-no19" Website, erhält man allerdings kostenlos Passwörter. Ich habe mir diese Manuals übrigens heruntergeladen, weil ich gehofft habe, dass entgegen der deutschen Version hier bei Messwerten Toleranzen eingetragen sind, leider ist dies aber auch bei der englischen Version nicht der Fall. Ich forsche derzeit an einem RT-77 (AN/GRC-9) wo die Selengleichrichter, die hier in Flussrichtung als "Spannungsregler" ähnlich einer Zenerdiode eingesetzt werden, anscheinend Ihre Werte so geändert haben, dass zu große Heizspannungen an den Röhren anliegen. Leider gibt es aber im Manual keine Toleranzgrenzen für diese Spannungen, doch im Sinne einer Lebensverlängerung der Röhren sollten die Spannungen wohl sicher nicht mehr als 110% betragen. Sollte ich nähere Erkenntnisse dazu gewinnen, werde Ich sie natürlich hier posten. |
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military: AN/GRC-9; Literaturhinweis
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Eilert Menke
17.Apr.06 |
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ein vertiefender Beitrag über die Verwendung des Gerätes, besonderes auch in der Bundeswehr, findet sich hier: http://www.radiomuseum.org/forum/funkgeraetesatz_angrc_9.html |