Model: Taschentransistor 610M (610 M)



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Taschentransistor 610M (610 M)


Country: Austria Manufacturer/Brand: Minerva; Wien
Year: 1960 / 1961 Type: Broadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Radio or Tuner
Mod.-ID = 9939 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 5 (for members) Principle Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.
Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 461 kHz

Tuned circuits 5 AM circuit(s);
Wave bands MittelwellenempfängerBroadcast only (MW).
Power type and voltage Dry battery supply. Alimentation de batterie
Batteriespeisung mit Trockenelementen.
Das Gerät erhält seine Betriebsspannungen von nicht aufladbaren Batterien (Primärzellen).
Solche Geräte wurden auch mit sogenannten Netzanoden gespiesen, die zumindest die Anodenspannung lieferten, in manchen Fällen auch Gittervorspannungen und teilweise auch Heizspannungen.
Dry Batteries / 3 Volt

Loudspeaker/pwr.out Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.
Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)

from Radiomuseum.org Model: Taschentransistor 610M (610 M) Material Plastic case - not bakelite.
Caisse en plastique - pas en bekelite!
Moderner Kunststoff im Gegensatz zu Materialien wie Bakelit, Philit etc.
Modern plastics (no Bakelite or Catalin)

Shape Very small Portable or Pocket-Set (Handheld) < 8 inch.
Dimensions (WHD) 85 x 125 x 30 mm / 3.3 x 4.9 x 1.2 inch
Transistors 6: Material/Aufbau/Pol.: Germanium Legierung PNP;
Form/Case: Allglas, ähnlich R-9;
Daten/electr.data: I F: 1 mA; U F: 6 V; Isp: 0,5 µA; ß (beta): 100; N: 80 mW; Imax(Ic): 5 mA; Umax(Uce): -15 V; f g(FT): 15 MHz; tmax: 75 °C.
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OC44

Notes Die 1. ZF-Stufe des Minerva Taschentransistor-Empfängers 610M kann statt OC169 auch mit dem Transistor AF117 bestückt sein.
   

Minerva Taschensuper 610, Bj. 1960/61
Taschensuper 610M, 1. Geräteserie
Taschensuper 610M, 2. Geräteserie
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Taschentransistor 610M (610 M) (Minerva; Wien)

minerva: 610M (610 M); Taschentransistor, Versionsuntersc  (30.03.2008)  Sepp JusterHits: 326     Replies: 0   Taschensuper 610 M, 610 ML, 640, 650 Versionsunterschiede Um das Hochladen von Bildern dieser Geräteserie zu erleichtern einige Daten zur Historie dieser damals beliebten Empfänger. Zur Verwirrung tragen auch die im Laufe der Zeit entstandenen Mischbestückungen mit Platinen verschiedener Gerätegenerationen bei, da alle Platinen, ausgenommen die seltener anzutreffende erste Gerätegeneration, untereinander tauschbar sind (aus 2 mach 1 Geräte-Methode). Minerva stellte das Gerät erstmals zur Wiener Frühjahrsmesse 1960 dem Publikum vor. Technisch innovativ und zu einem günstigen Preis konnte sich der Taschensuper mehrere Jahre gegen die fernöstliche Konkurrenz behaupten. Besonders interessant die Verwendung nur einer, damals überall erhältlichen 3V Stabbatterie. Die Schaltung ist jedoch so entworfen, dass sie bis zum Erschöpfen der Batterie (1,5V) einwandfrei arbeitet. Das ergibt je nach Lautstärke eine ungefähre Betriebsdauer von 200 Stunden. Geschickt nutzte Minerva das damals noch herrschende Misstrauen bezüglich der nicht vorhandenen Reparaturmöglichkeiten japanischer Konkurrenzprodukte. Eine Ferritantenne hoher Güte sowie die Verwendung von drei HF-Transistoren ergibt eine hohe Empfindlichkeit, ein 70 mm Hochleistungslautsprecher eine beachtliche Klangqualität. Bis auf die Letztversion (Taschensuper 650) gab es das Gerät nur in der einheitlichen Gehäusefarbe elfenbein. Wie bei Minerva üblich, gab es auch beim Taschensuper Nachbesserungen, die elektrische Schaltung blieb aber über den ganzen Produktionszeitraum praktisch unverändert. Es gab unterschiedliche Halbleiterbestückungen, sowie geringfügig geänderte Platinenlayouts. Während der gesamten Produktionsdauer wurden für das Gerät drei Typennummern (610, 640 und 650) vergeben. Die Typennummern wurden bei Minerva für interne Administration und für technische Dokumentationen (z.B. Serviceanleitungen für Reparaturwerkstätten) verwendet. Gegenüber den zahlenden Kunden benützte Minerva nur leicht zu merkende Namen. In diesem Fall liefen alle Versionen unter "Taschensuper". Der Produktionsstart erfolgte mit dem "Taschensuper 610" ab Seriennummer 718801. Die erste Gerätegeneration war noch mit einem direkt auf der Drehkondensatorachse angebrachten Abstimmrad versehen. Die verbaute Platinenversion:  610-1 Schon bei der zweiten Gerätegeneration (unveränderte Typenbezeichnung "Taschensuper 610") wurde die etwas giftige Abstimmung mit einer Reibraduntersetzung verbessert. Die verbaute Platinenversion:  610-2 Laut originalen Serviceunterlagen gab es auch eine Version f  
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