Model: RCL-Messbrücke PM6301 (PM 6301)






Antique radios, Old Time Radios

RCL-Messbrücke PM6301 (PM 6301)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Philips Radios - Deutschland
Year: 1970 ??
Type:
Radio Repair EquipmentAlle Arten von Geräten, die eine Radiowerkstatt im weitesten Sinne umfassen kann - sofern es der Hauptzweck des Apprates bzw. Modelles ist.
Mod.-ID = 96542
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Schematics etc.: 31 (for
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Power type and voltage
Alternating Current supply (AC) / 110-245 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.
Loudspeaker/pwr.out
- This set has no built-in loudspeaker (separate or not necessary).This set has no built-in loudspeaker. It requires a separate loudspeaker or headset - or the set has no speaker output (not a radio).
Cet appareil n`a pas d`haut-parleur.
Das Gerät verfügt nicht über einen eingebauten Lautsprecher - entweder weil er nicht nötig ist (Gerät hat keine Tonwiedergabe) oder weil er separat zu stellen ist - bzw. das Gerät ist für Kopfhörerbetrieb.
www.radiomuseum.org
Model: RCL-Messbrücke PM6301 (PM 6301)
Material
Metal caseMetal case.
Caisse en métal.
Gerät, dessen Gehäuse aus Metall gefertigt ist. Es kann sich um verschiedenartige Metalle und Oberflächenbearbeitungen handeln. Ist es hingegen nur ein Chassis, so erhält das Gerät eine andere Bezeichnung.
Dimensions (WHD)
285 x 190 x 215 mm / 11.2 x 7.5 x 8.5 inch
Valves / Tubes
4:
ECC85
(more
for members)
Notes
Messbereiche: C 10 pF - 100 µF; L 10 µH - 100 H; R 1 Ohm - 100 MOhm.
Collectors prices
1 Collector price
(for members)
Source of data
- - Data from my own collection
This model was suggested by Hans-Dieter Haase.
Further information on
RCL-Messbrücke PM6301 (PM 6301) (Philips Radios - Deutschland)
Philips hat dieses Gerät offensichtlich über einen längeren Zeitraum gebaut und immer wieder Änderungen eingebracht. Das betrifft sowohl das äußere Design als auch Schaltungsdetails. Das Grundprinzip der Schaltung und die Bedienung ist jedoch immer gleich geblieben. Die hochgeladenen Bilder zeigen das Gerät in der Version PM6301/06 (siehe Typenschild). Die hochgeladene Beschreibung scheint sich auf die Ursprungsversion zu beziehen (ohne Versionsangabe).
Äußerlich fällt bei der Version 06 das modernere Design der Frontplatte und der Bedienelemente auf. Statt der Kaltgerätebuchse ist das Netzkabel fest angebracht. An der Rückseite sind zwei zusätzliche Buchsen +/- BIAS vorhanden. Die Betriebsanzeigeleuchte auf der Frontplatte fehlt.
Beim Vergleich der Schaltung meiner Version 06 mit der hochgeladenen Anleitung fand ich folgende Unterschiede:
1. Verstärker und Nullindikator Der ursprüngliche Empfindlichkeitseinsteller R104 (Gegenkopplungsgrad) ist als Trimmpotentiometer ausgeführt und ist im Gehäuse rechts oben angeordnet. Der neue Empfindlichkeitseinsteller in der Frontplatte ist ein logarithmisches 1M-Potentiometer und ersetzt R28 vor dem zweiten System der ersten ECC83 (B2), Schleifer an G1 des zweiten Systems der ECC83. Zusätzlich besitzt dieses Potentiometer einen Drehschalter, der in Nullstellung die Anodenspannung der Indikatorröhre EM84 abschaltet. Der Widerstand R34 vor der EM84 ist durch eine Diode ersetzt worden (Durchlassrichtung nach Masse). R36 hat statt 3M einen Wert von 4M.
2. 1000Hz-Generator Der Widerstand R1 ist aufgeteilt worden in einen Festwiderstand von 30k und in Reihe dazu ein Trimmpoti von 10k zur Justierung des Generators (angeordnet auf Printplatte links oben).
3. Stromversorgung Entbrummer R105 und Betriebsanzeigeleuchte entfallen. Die Speisung des Zerhackers erfolgt getrennt zur Röhrenheizung aus einer zusätzlichen 6,3V-Wicklung. Die Anschlussbezeichnung der Sekundärwicklungen hat sich geändert. Über die Buchsen +/- BIAS kann bei den beiden großen C/L-Bereichen, wenn die Brücke mit 50Hz gespeist wird, die Brückenspeisespannung mit einer externen Gleichspannung gegenüber Masse angehoben werden. Die Buchse +BIAS ist eine Schaltbuchse, die die Masseverbindung auftrennt und ein Einschleifen der externen Spannung ermöglicht.
Möglicherweise habe ich noch einige Kleinigkeiten übersehen, z.B. habe ich nicht alle Bauelemente bezüglich der Größe untersucht.
Zur Beschreibung ist noch anzumerken, dass sie sehr gut die Grundlagen der drei Brückenarten Wheatstone, de Sauty und Maxwell-Wien für RCL-Messung beschreibt und außerdem die industrielle Umsetzung in die Praxis zeigt. Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die Informationen zu dieser Thematik suchen.
Hans-Dieter Haase