Model: Zauberdose






Antique radios, Old Time Radios

Zauberdose
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Ponti; Stollberg/Sachsen (Ostd.)
Year: 1950 / 1951
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 16116
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Schematics etc.: 0 (for
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Principle
Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 473 kHzSuperhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.
Tuned circuits
6 AM circuit(s);
Wave bands
Broadcast and Short Wave (SW).
Power type and voltage
AC/DC-set / 220 VoltAC-DC set (all-mains) - sometimes plus voltage range:
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Attention: Chassis mostly connected to deadly high tension!
Apparareil à tous-courants. Tensions mentionnées.
Wechsel- und Gleichstrom:
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl
Vorgeschalteten Trenntrafo verwenden! Chassis oft unter Starkstrom stehend!
Loudspeaker/pwr.out
Magnet Dyn.(moving coil) - electro or permanent magn (?).Dynamic loudspeaker (Rice-Kellog-System). Either permanent- or electro-dynamic. Haut-parleur electrodynamique à aiment permanent OU avec bobine d`excitation - plus souvent aussi utilisé pour le self.
Permanentdynamischer ODER elektrodyn. Lautsprecher, also Tauchspulenprinzip statt z.B. «Magnetlautsprecher». Bei der Erfassung war nicht erkennbar ob selbsterregtes (permanentdyn.) oder fremderregtes Feld.
/ Ø 13 cm = 5.1 inch
www.radiomuseum.org
Model: Zauberdose
Material
Various materialsMade of different materials!
Caisse fait de differentes materiaux.
Das Gerät ist etwas ungewöhnlich (nicht nur Holz, Stahl oder Bakelit) vom Material her. Mehr war von den gehabten Unterlagen her nicht auszusagen.
Vielleicht geben Sie einen Text zu den Materialien oder dem Format (fehlen Masse?) mittels «Infos zum Modell hinzufügen» ein?
Dimensions (WHD)
245 x 300 x 245 mm / 9.6 x 11.8 x 9.6 inch
Valves / Tubes
3:
UCH41
(more
for members)
Notes
siehe auch Fa. Rema etc.
Price in first year of sale
250
DM
Collectors prices
2 Collector prices (for members)
External source of data
E. Erb 3-907007-36-0
Source of data
Illustrierter Rundfunk Kat. 1949
/ Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Mentioned in
Katalog Weide, 1949/50.Empfänger, Weide & Co. GmbH, Hamburg 1, 1949/50.
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Further information on
Zauberdose (Ponti; Stollberg/Sachsen (Ostd.))
Als Besitzer eines solchen Vasenradios, fand ich den Bericht über die Ponti-Zauberdose im "Radio Almanach" (Heft 14/1949) recht interessant, und möchte ihn den Lesern im Radiomuseum nicht vorenthalten. Offensichtlich hielt sich die Beliebtheit des Radios, im Gegensatz zu heute, damals in engen Grenzen...
Hier der Artikel:
Einen neuen Schlager (?) bietet eine deutsche Empfängerfabrik dem Kunden an: Ein Radio in der Vase! Nach den Angaben des Herstellers kann diese Radiovase in verschiedenen Farben und Formen geliefert werden: Mit Linien oder Ornamenten verziert, als Imitation eines chinesischen Blumenbehälters, oder wenn gewünscht, als Tonscherbe aus der Cheopspyramide. Ganz nach Geschmack!
Da wir nun bei Geschmack sind: Über diesen läßt sich ja bekanntermaßen nicht streiten, er ist individuell. Aber eine generelle Frage sei trotzdem erlaubt: Warum glauben die Hersteller der "singenden und nachrichtensprechenden Vase", dass man sein Radio verstecken müsse!?
Die Zeiten, da die Holländer ihre Apparate in Konservenbüchsen einbauten, um die Besatzungsmacht hinters Licht zu führen, sind doch vorbei! Als wir noch jünger waren, haben wir mehr oder weniger alle, uns einen Sport daraus gemacht, alte Schuhkasten (ältere Leser werden sich erinnern, dass es so etwas einmal gab), das Nähkästchen der Mutter oder Teile des Schrankes in einen Empfänger umzubauen. Aber daß sich ganze Industrien mit der Herstellung von sogenannten "Tonmöbeln" befassten, konnte der Schreiber dieser Zeilen nie verstehen. Und noch etwas anderes: Heute, da bei manchen (um nicht zu sagen bei den meisten) Familien das Radio das einzige Schmuckstück des Raumes ist, ist die Herstellung eines Tonmöbels noch unverständlicher. Oder sollte es Menschen geben, die ihre 6qm Wohnraum mit einer alten singenden Tonscherbe schmücken? Über die akustischen Eigenschaften des Gerätes können wir uns leider kein Urteil erlauben, da es uns noch nicht vorgeführt wurde. In Nummer 12 des Radio Almanach fragten wir, warum Radios so teuer sind. Wir glauben, dass diese Vase ein weiterer Beweis für unsere damaligen Folgerungen sind.