Model: Freiburg-Automatic 3DS (3 DS)






Antique radios, Old Time Radios

Freiburg-Automatic 3DS (3 DS)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
SABA; Villingen
Year: 1954 / 1955
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 6551
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Schematics etc.: 28 (for
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Principle
Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 472/10700Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.
Tuned circuits
12 AM circuit(s);
13 FM-circuit(s)
Wave bands
Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM.AM (long-, medium- and short waves) and FM (VHF). GO, PO, OC et MF (onde ultra-courte, bande FM).
LW, MW, KW und UKW
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt. Bei älteren europäischen Geräten ist der UKW-Bereich noch nicht bis auf 108 MHz erweitert (87,5 oder 88 bis 100 oder bis 104).
Specialities
Radio Control (+Remote Contr.)
Power type and voltage
Alternating Current supply (AC) / 110-240 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.
Loudspeaker/pwr.out
6 Loudspeakers6 built-in loudspeakers of any principle.
6 haut-parleurs.
6 Lautsprecher, meist permanentdynamisch. Mischformen sind möglich - z.B. für Hochtöner. Diese Daten finden Sie eventuell in den Bemerkungen zum Gerät.
/ 18 W
/ Ø 26 cm = 10.2 inch
www.radiomuseum.org
Model: Freiburg-Automatic 3DS (3 DS)
Material
Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.
Shape
Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD)
720 x 460 x 330 mm / 28.3 x 18.1 x 13 inch
Valves / Tubes
12:
ECC81Doppel-Triode, europäische Ausführung der 12AT7, speziell für VHF (UKW) entwickelt, auch für NF gut geeignet; hohe Verstärkung, niederer Innenwiderstand. Dennoch in Europa eher unbedeutend: Vorgänger für UKW waren hauptsächlich die Pentoden EF42 und EF80 (UF42, UF80). Nachfolger waren die Doppel-Trioden ECC85, PCC85 und UCC85 mit spezieller Abschirmung zwischen den beiden Systemen. [Jacob Roschy, 21.Dec.02]
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Notes
Motorischer Sendersuchlauf mit automatischer Scharfabstimmung. MHG-Schaltung für Bandbreitenreglung bei AM, Ultralinear-Schaltung der Gegentaktendstufe, welche die Pentodeneigenschaften der EL84 in Richtung der Triodencharakteristik verschiebt. Variable Festsendertaste für MW mit separater Skala.
Lt. "SABA reporter 8" von Juli 1954 nur vier Lautsprecher.
Net weight
22.1 kg / 779.5 oz
Price in first year of sale
739
DM
Collectors prices
88 Collector prices (for members)
Source of data
Rundfunk- +Fernseh-Kat 1954/55Apparat im Rundfunk-Phono-Fernseh-Katalog von 1954/55 aufgeführt (VRG, Bundesverband des Rundfunk- und Fernseh-Grosshandels, Franzis-Verlag, München)
/ Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
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Further information on
Freiburg-Automatic 3DS (3 DS) (SABA; Villingen)
Kennt jemand die Daten des Ausgangsübertragers dieses Radios? Und falls meiner tatsächlich defekt sein sollte: Bekommt man dieses Teil noch irgendwo, ohne das restliche Radio mitkaufen zu müssen?
Vielen Dank!
Gerd Szielasko
--- Nachtrag: Die Frage nach detaillierten Daten des AÜ hat sich inzwischen erledigt. Ich konnte sie zwar auch sonstwo nicht in Erfahrung bringen, aber sie sind zur Problemlösung nicht mehr relevant.
Gestern ist ein schönes Gerät bei ebay versteigert worden (Artikelnummer 250181644207), allerdings steht auf der Rückwand eindeutig "Freiburg-Automatic 3D" und nicht DS.
Die Rückwand sieht nicht so aus, als sei das "S" verloren gegangen, es war wohl nie da. Nirgendwo finde ich aber einen Hinweis, daß es einen "Freiburg-Automatic 3D" offiziell gegeben hat.
Innenaufbau (habe mir noch extra zusätzliche Fotos schicken lassen) erscheint völlig mit dem 3DS übereinzustimmen, sowohl Chassis als auch Lautsprecherbestückung mit 6 Lautsprechern.
Gab es vielleicht eine "Vorserie" (1954 war ja Beginn der 3D-Area!), bis das Gerät 3DS hieß?
Möglicherweise ist der neue Besitzer ja hier aktiv und kann darüber in Kürze mehr berichten.
Herzlichen Gruß,
Martin Steyer
Reparaturmaßnahmen zur SABA Automatic Steuerung
Schaltungsbeschreibung - SABA Freiburg 3DS AM-Mischstufe Die AM-Mischstufe enthält die Standard-Mischröhre ECH 81, deren Heptodensystem bei FM-Empfang in bekannter Weise als erster ZF-Verstärker dient. Die AM-Antenne wird induktiv angekoppelt. MW- und LW-Antennenkopplungsspule sind in Serie geschaltet. Da die Antennenkopplung hochinduktiv ausgeführt ist und die Eigenwelle des Antennenkreises oberhalb des zu empfangenden Wellenbereichs liegt, werden die Spiegelfrequenzen geschwächt. In diesem Falte wirken Streuinduktivität und Abstimmkapazität als Tiefpassfilter. Um eine noch bessere Spiegelselektion zu gewährleisten, befindet sich im AM-Gitterkreis der ECH81 bei MW- und LW-Empfang ein abstimmbares zweikreisiges Eingangsbandfilter. Für KW trennt man das Bandfilter ab und begnügt sich mit einfachem Vorkreis. Im ersten Bandfilterkreis befindet sich ferner die Ferritantenne, die durch Schaltkontakt L, kurzgeschlossen wird, wenn mit Außenantenne empfangen werden soll. Bezüglich der Umschaltung der Wellenbereiche entsprechen Vor- und Oszillatorkreise der Standard-Schaltungstechnik. MW- und LW Induktivitäten sind in Serie geschaltet, für KW verwendet man getrennt anschaltbare Schwingkreise. Ferner wurde die Umschaltung auf den Ortssender, für die eine besondere Drucktaste vorhanden ist, elegant gelöst. An Stelle des Dreifach-Abstimmdrehkondensators tritt ein Zweifach-Drehkondensator. Der zweite Bandfilterkreis bleibt unberücksichtigt. Als Vorkreis dient der erste Bandfilterkreis, in den die Ferritantenne einbezogen wurde. Sie ist dann auch bei Ortsempfang wirksam, der die Frequenzen des MW-Bereichs umfasst. ZF-Teil Charakteristisch für den hohen Leistungsstandard dieses Spitzensupers ist besonders der ZF-Teil, der äußerst sorgfältig durchkonstruiert wurde. Bei FM-Betrieb arbeitet die ECH-81-Heptode als erster ZF-Verstärker. Das erste zweikreisige FM-Bandfilter für 10,7 MHz befindet sich noch in der UKW-Einheit. Im FM-Kanal sind außerdem die Röhren EF89 und EBF80 wirksam, deren Gitter- und Anodenkreise jeweils durch zweikreisige ZF-Bandfilter gekoppelt werden. Einen noch größeren Aufwand an ZF-Kreisen enthält der AM-Kanal. Alle sich bietenden Möglichkeiten, ein Maximum an Trennschärfe zu erreichen, werden dort ausgenutzt. Das erste AM-ZF-Filter für 472 kHz hat drei Kreise und ist als Differentialfilter mit symmetrischen Nullstellen ausgebildet. Durch Phasenkompensation etwa auf der Frequenz der beiden Nachbarträger wird so eine extrem hohe 9-kHz-Trennschärfe erreicht. Für Breitbandwiedergabe wird unter Ausschaltung der Wirkung des Differentialfilters durch eine Kopplung der erste mit dem dritten Kreis direkt verkoppelt. Zwischen den Röhren EF89 und EBF80 befindet sich ein Kombinationsfilter, dessen beide AM-Kreise mit den AM-Kreisen des anodenseitigen AM-Bandfilters in der sogenannten MHG-Schaltung gekoppelt sind. Die Kopplung der einzelnen Kreise findet durch Hilfsspulen statt. Unter der MHG-Schaltung versteht man eine Mehrwege-Gegenkopplung zur Lösung des Trennschärfe-Bandbreitenproblems, bei der man die aus der NF-Technik geläufige Gegenkopplung auf mehrere ZF-Kreise anwendet. Man kann sich die Anordnung so vorstellen, als ob es sich um zwei etwa multiplikativ verbundene Einzelbandfilter mit veränderbarer Kreisgüte und Kopplung handle. Will man die Resonanzkurve ohne Trennschärfeverluste verbreitern, so müssen die Kreisgüten und die relative Kopplung des einen Filters vergrößert, die des anderen hingegen verkleinert werden. Das lässt sich am einfachsten durch Gegenkopplung mit Hilfe phasenrichtig angewandter Impedanzen und Ankopplungsspulen erreichen. Je nach der Höhe der Gegenkopplungsspannung ergeben sich verschiedene Bandbreite- und Trennschärfewerte. Die Gegenkopplungsspannung gelangt vom anodenseitig angeordneten ZF-Bandfilter über den Regler P4 zum Filter im Gitterkreis. Es sei noch erwähnt,