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Meersburg Automatic 7

Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 10513) Radio
 
Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 10514) Radio
 
Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 10516) Radio
 
Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 10515) Radio
 
Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 111667) Radio
 
Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 111668) Radio
 
Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 111669) Radio
 
Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 111670) Radio
 
Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 111671) Radio
Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 740) Radio Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 26147) Radio
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Meersburg Automatic 7; SABA; Villingen (ID = 740) Radio
SABA; Villingen: Meersburg Automatic 7 [Radio] ID = 740 684x525
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For model Meersburg Automatic 7, SABA; Villingen
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  SABA; Villingen
Brand
 
Schwer & Söhne, GmbH
Year: 1956/1957 Type: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 10: EC92 EC92 ECH81 EF89 EM34 EF86 EL84 EABC80 ECL80 EBF89
Principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 460/10700 kHz
Tuned circuits 11 AM circuit(s)     14 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 150; 220 Volt
Loudspeaker 4 Loudspeakers
Power out 5 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Meersburg Automatic 7 - SABA; Villingen
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 650 x 415 x 302 mm / 25.6 x 16.3 x 11.9 inch
Notes Motor-Electronic für Sendersuchlauf; drehbare Ferritantenne. Auch mit Zwischenfrequenz 452 KHz..
Abgleich (auch Steuerfilter)
Alignment (also automatic filter)
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 16.8 kg / 37 lb 0.1 oz (37.004 lb)
Price in first year of sale 599.00 DM
Collectors' prices  
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1956/57 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.
Documents about this model
  Meersburg Automatic 7 1306 KB

All listed radios etc. from SABA; Villingen
Here you find 1385 models, 1215 with images and 870 with schematics.

 


Forum contributions about this model
SABA; Villingen: Meersburg Automatic 7
Threads: 10 | Posts: 28
Hits: 358     Replies: 1
saba: 7; Meersburg Automatic
Josef Croati
24.Jan.14
  1

Hallo RM Mitglieder

suche für meinen vor kurzem erworbenen Saba Mersburg Automatic 7

eine Funktionsbeschreibung der Suchlaufautmatic ECL60 -EABC80

oder wo kann ich diese im RMorg finden

für jede Info besten Dank

mfg Josef Croati

Wolfgang Bauer
24.Jan.14
  2

Sg. Herr Croati,

die Funktionsbeschreibung finden Sie auf der Modellseite unten als PDF - "Dokumente zu diesem Modell".

MfG. WB.

 
Hits: 756     Replies: 0
saba: 7; Meersburg Automatic
Daniel Burkei
27.Jul.11
  1

 

SABA-Meersburg Automatic - kleine Motorinstandsetzung

Hallo Radiofreunde

Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines SABA-Meersburg 7 Automatic. Das Gerät war wohl längere Zeit etwas feucht gelagert, was dem Elektromotor nicht besonders bekommen ist - er war fest! Der Läufer des Motors war mit dem inneren und dem äußeren Blechpaket des Motors an jeweils einer kleinen Stelle zusammengerostet.

Da ich Neuling auf diesem Gebiet bin und sicher auch andere Hobby-Kollegen einmnal vor diesem Problem stehen werden, möchte ich meine Vorgehensweise beschreiben.

 

Aufbau und Demontage

Zunächst mussten natürlich die fünf Zuleitungen am Motor abgelötet werden. Danach entfernte ich die Hufeisenförmige Abdeckung des Zahnradgetriebes. Beim Meersburg 7, zumindest bei meinem Modell, kann man das Getriebe am Chassis belassen.

Drei Schrauben halten den Motor, diese waren leicht entfernt und der Motor war abgebaut.

Im Wesentlichen Besteht der Motor aus drei Baugruppen, die ich wie folgt benennen möchte:

  1. Läufer (im Bild unten ganz links)
  2. Äußeres Blechpaket mit den Wicklungen (im Bild unten Mitte)
  3. Stator (im Bild unten rechts)

 

Der Läufer besteht aus einem Aluminiumbecher und einer Stahlwelle. Er ist im Stator gelagert und wird durch einen Sicherungsring (Bild oben ganz rechts) gehalten. Außerdem drückt eine Federlasche auf den Wellenstumpf, der über den Sicherungsring hinausragt, wahrscheinlich um Längsspiel (oder heißt das Axialspiel?) der Welle zu vermeiden.

Auf den Stator ist das äußere Blechpaket gesteckt und wird durch vier Muttern auf den Stehbolzen des Stators gehalten.

Das untere Bild soll zeigen, wie gering der Luftspalt zwischen Läufer und äußerem Blechpaket ist (war leider nicht besser zu fotografieren). Dieser geringe Abstand ermöglichte das Festrosten von Läufer und Blechpaket.

´

 

Die nächsten drei Bilder sollen die korodierten Stellen "illustrieren".

 

 

 

Der verrostete Polschuh ist magentafarben eingekreist, der Polschuh direkt rechts daneben ist "sauber"

 

unten: Rost am Statorblechpaket

 

 

Überarbeitung und Montage

Stator und Blechpaket habe ich mit Schmirgelleinen der Körung 240 geläppt.

Den Läufer habe ich vorsichtig in das Bohrfutter meines Akku-Schraubers gesteckt und bei mittlerer Drehzahl ebenfalls mit 240er Schmirgelleinen blankgeschliffen.

Als Sicherheitsmaßnahme empfehle ich, die Rutschkupplung des Schraubers auf die kleinste Stufe zu stellen. Zum Bearbeiten der Innenseite habe ich den Zahnradkranz des Läufers in das Bohrfutter eingespannt. Dabei muss man allerdings sehr vorsichtig sein, da die Aluzähne dabei sehr leicht Schaden nehmen können.

Unten: Motorteile nach der Bearbeitung

 

 

Ich habe die Motorwelle vor der Montage hauchdünn mit etwas schwarzem Fett geschmiert.

Nach der Überarbeitung der Teile kann wieder alles montiert werden.

 

Ein Durchmessen der Wicklungen ergab überall einen Wicklungswiderstand von ziemlich genau 1kOhm, also sollten diese in Ordnung sein.

Unten: fertig montierter Motor.

 

 

Mein Motor lässt sich nach der "kleinen Überholung" wieder ganz leicht drehen und läuft dabei nahezu Geräuschlos.

Wer die "inneren Werte" seines Gerätes etwas aufpolieren möchte, kann die Spulen vom äußeren Blechpaket entfernen und die Bleche neu Lackieren. Ich habe mich mit der Entrostung begnügt.

Abschließend möchte ich betonen, dass ich diesen Beitrag aus Sicht des Anfängers erstellt habe und für mich nicht die alleinige Weisheit beanspruche.

Kritik und Verbesserungsvorschläge sind erbeten.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag Kollegen, die auch zum ersten Mal vor dieser Herausforderung stehen, zeigen kann, dass eine Motorüberholung, sofern nicht neue Wicklungen hergestellt werden müssen, kein Hexenwerk ist.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und viel Spass beim gemeinsamen Hobby wünscht,

D. Burkei

 

 
Hits: 2769     Replies: 2
saba: 7; Meersburg Automatic -- Automatic tuning jitte
James MacWilliams
16.Nov.09
  1

I have restored a Saba Meersburg 7 and it works and sounds beautifully.  My question concerns the "normal" amount of tuning jitter (or noise, or vibration) one should see and feel in the tuning knob when the automatic tuning is turned on and a good strong station is present.  In my set there seems to be a significant amount of vibration felt and seen in the tuning knob.  It is a function of the station, but is still significant with a good strong station.  It is the same whether the station is FM or AM.  After a while the motor warms which I would expect since it is constantly driving the tuning.  But I feel the motor is too active, that more filtering would reduce the strain on the motor.  Does anyone have experience with what should be normal?

Jim

Bernhard Nagel
18.Nov.09
  2

Hello Jim,

The effect you described is based on the AC driven motor (50 Hz) and especially on the modulation method for the FM band. For FM (frequency modulation), the center frequency of the carrier wave is changing with the modulated af, ie language and music. The motorized mechanism of the Saba radio has the tendency to keep the tuned station always perfectly matched, it's a "motor AFC".  But this control circuit is also affected by the (lower) af-frequencies,  the motor will vibrate (jitter) in rhythm with the af signal. Every deviation of the center frequency causes a motion of the motor. For AM reception, this effect should be less noticable.

This is a normal behavior, not a fault of the device. The jitter does not reach the tuning elements (FM variometer or AM ganged variable condenser), the ever-present mechanical play and the spring effect of the dial rope (Saba uses here Nylon cord) prevents this.

Please try it with a non-modulated rf signal from a generator. No more jitter beside a residual 50 Hz hum should be there. If you tune the generator slowly, the motor tuning of the receiver will follow accordingly.

A warming of the motor is normal, even when not tuned to a station. It's advised to switch off the automatic tuning when using the radio for a longer period. This will lower the consumed AC power and prolongs the lifespan of the tuning motor.

A similar thread in German you will find here: Bässe beeinflussen die Automatic in Saba Schwarzwald.

Bernhard Nagel

James MacWilliams
18.Nov.09
  3

Thanks.  This is exactly what I was looking for.  I did notice that when I aligned the automatic tuning that the motor drive was much quieter, but it still had some vibration (the 50 Hz).  I had not realized that the jitter would not reach the tuning system due to the mechanical play.  So it's nice to understand better the whole system.  The radio works nicely and sounds great.

Regards, Jim

 
Hits: 900     Replies: 0
saba: 7; Meersburg Automatic
Dennis Daly
01.Apr.08
  1

Hello Friends of old radios:

  Ich bitte bitte um die Informationen betreffend sind Aussehen der befestingungclips
 UPDATE: 04/04/08

Thank you, but I have found the info I wanted by another method.
 I purchased a Freiburg 7 model radio. Complete with the original clips, so from this I will have the info for the Meersburg 7.

 Kind Regards,

 D. Daly

 
Hits: 1978     Replies: 4
saba: 7; Meersburg Automatic, Brumm wegmachen
Max Moser
12.Jan.07
  1

Hallo,

mein Einstieg in die Röhrenwelt begann mit einem Saba Meersburg 7.

Leider brummte er trotz gut aussehendem 2 mal 47 myF Netzkondensator.

Der Brumm trat auch bei völlig rückgeregeltem Lautstärkeregler auf, sodass ich eine Brummschleife vermutete, oder aber eine Einstreuung in den Endstufenübertrager. Also verband ich die verstreuten Erdungspunkte mit Krokoklemmkupferdrähten (Vorsicht, Hochspannung in der Umgebung!), was keinerlei Verbesserung brachte.

2.Versuch: ich lötete auf den Tip des Verkäufers zur Unterstützung der Netzelkos 2x68 MyF 300V zu den Netzelkos parallel: Weg war 90% des Brumms, mit dem Rest kann ich auch im Schlafzimmer leben.

Nun glüht das grüne Auge des Meersburg wieder.

Grüße!

Max


Als Moderator muß ich mich von dieser Art der Problembehebung distanzieren.
Es werden nicht nur falsche Bauteile verwendet, die in der Bemessung einer längeren Benützung nicht standhalten werden. Es ist damit auch nicht der vorhandene Fehler behoben worden. Im schlechtesten Fall kann es zu einer Zerstörung von weiteren Bauteilen kommen.

Wolfgang Bauer

Konrad Birkner
14.Jan.07
  2

Hallo,

ich möchte hier auch noch nachvollziehbar begründen, warum die Maßnahme nicht korrekt war:

Sekundärseitig gibt der Trafo 232 V~ ab bei Belastung mit 120 mA (vom Anodenstrom). Da die Röhren beim Einschalten noch nicht warm sind, ist die Spannung noch höher. Selbst wenn wir den Innenwiderstand des Trafos unberücksichtigt lassen, stehen an Lade- und Siebelko (nicht Netzelko, haben nichts mit dem Netz zu tun!) satte 328 V ehe Anodenstrom einsetzt.

Dies bei 220 V Netzspannung, wie im Schaltplan angegeben.

Bei heutigen meist 230 V~ Netzspannung geht die Gleichspannung während der Einschaltphase sogar auf mindestens 343 V!

Schön, wenn ein 300 V Elko das aushält. Aber wie lange? das weiß niemand. In jedem Fall ist es unverantwortlich, ein derart unterdimensioniertes Bauteil einzuführen.

Prinzipiell schadet eine mäßig erhöhte Kapazität nicht, vorausgesetzt die beteiligten Bauteile (Trafo, Gleichrichter, Sicherung) haben keine Einwände.
Der Satz "viel hilft viel" ist aber hier ungültig!

Es ist schon richtig, dass früher die Radios mehr oder weniger Grundbrumm aufwiesen. Aber nicht bei Spitzengeräten! Und da zählt ein Meersburg Automatic sicher auch dazu.

Hobbygrüße,
KoBi

 

 

Georg Richter
14.Jan.07
  3 Hallo die Herren,

dem Verkäufer war es wurscht und dem Käufer (hoffentlich nur einstweilen?) egal. Da sich die Elektronen langfristig in diesem Gerät nicht wohlfühlen und rächen könnten



schlage ich vor dass wir das nach TALK verschieben, das Modell hat die bisherige "Reparaturmethode" nicht wirlich verdient.

Das meint mit freundlichen Grüssen
Georg Richter
Rüdiger Walz
14.Jan.07
  4

Lieber Herr Moser,

was die Kollegen hier andeuten wollen, ist, dass das Gerät offensichtlich weitere Fehler birgt, die langfristig zu Schäden führen können. Ein solches Spitzengerät sollte mit intakten Bauteilen der vorgeschriebenen Dimensionierung nicht brummen.

Es gibt nun mehrere Möglichkeiten, die den Brumm verursachen. Wie Sie schon richtig bemerkten, ist der Brumm aufgrund des eingedrehten Lautstärkereglers im Nf-Teil zu suchen.

Hier fallen mit im Schaltbild zwei Möglichkeiten auf (Vorausgesetzt die Netzteilkondensatoren 2 x 50 µF sind in Ordnung).

1) Koppelkondensator 25 n (C73) von der Anode der EF 86 zum Gitter der EL 84. Bei fehlerhaftem Koppelkondensator ist die Gittervorspannung der Endröhre zu hoch, damit ihr Anodenstom. Die Überlastung kann zu Brumm führen. Das gleiche gilt für die Kondensatoren des Höhen-Klangreglers (C74, 75, 80), sie liegen an +265 Volt und verursachen, sofern sie ein Leck haben eine Verschiebung der Gitterspannung. Am besten messen sie den Anodenstrom der Endröhre EL 84.

Sie können auch die EF 86 herausziehen und beobachten, ob sich der Brumm ändert.

2) Die Anodenspannung der EF 86 wird mit einem 2µF Kondensator (C71) gesiebt. Diese Kondensatoren haben einen viel größeren Einfluß auf den Brumm als die Netzteilkondensatoren. Sie sollten diesen Kondensator überprüfen.

3) Eine weitere Möglichkeit ist C93, der die Gittervorspanung siebt. Auch er sollte überprüft werden.

Dieses wären m.E. die korrekten ersten Schritte zur Lokalisierung des Brumm.

Grüsse

Rüdiger Walz

 

Max Moser
14.Jan.07
  5

Liebe Radiofreunde,

 

vielen Dank für die konstruktiven Vorschläge, ich hatte nicht mit einem solchen Echo gerechnet. Also werde ich nochmals in mich (und in den Saba Meersburg) gehen.

Mit einem ehemaligen Saba Mitarbeiter hatte ich vor der Co-Addition gesprochen, der hatte bis zu 2x200 myF vorgeschlagen. Den hohen Einschaltstrom, den ich befürchtete, hielt er für problemlos.

Ich habe nochmals nachgesehen: Die Kondensatoren sind 450V Typen, also ist auch diese Gefahr gebannt. Tut mir leid, ich hatte nicht mit einer so hohen Spannung im Netzteil gerechnet, aber zum Glück haben die Moderatoren gleich das Problem angesprochen (und die Hiebe habe ich auch schon abbekommen;-).

Freundliche Grüße!

Max Moser

 
Hits: 1400     Replies: 1
saba: 7; Meersburg Automatic
Hubert Müller
23.Jul.06
  1 Guten Tag,

bei meinem Saba Meersburg funktioniert der Suchlauf nicht. Nach durchmessen der Motorwicklungen stellte ich fest das eine von diesen statt den Wert 1 kOhm nur so ca 560 Ohm hat. Hab dann den Motor auseinandergenommen und festgestellt, das es zu überhitzung an der Spule gekommen ist, das Kunstoff zur Verblechung hin ist leicht geschmorrt, aber noch brauchbar. Ich hätte gern gewusst wie Ihr so eine Spule wiederbeschafft oder neu wickelt. (Sollte ich diese zu einem Motorenwickler geben?)

Danke für antworten

hmmueller
Martin Renz
23.Jul.06
  2 Hallo Herr Müller,
haben Sie diesen Beitrag schon gelesen?:
reparaturmassnahmen_zur_saba_automatic_steuerung.html
Ansonsten lohnt es sich, oben rechts im search-Feld einmal saba automatic einzugeben. Sie erhalten etliche Beiträge zum Thema. Bei den Freiburg-geräten mit ähnlicher Steuerung (Freiburg 7 und Freiburg 125) sind Beschreibungen des automatischen Sendersuchlaufs zu finden.

Wenn Sie damit nicht weiterkommen, können Sie gerne nochmals posten.

viel Erfolg bei der Reparatur wünscht
Martin Renz
 
Hits: 1807     Replies: 5
saba: 7; Meersburg Automatic
Stefan Wüsthoff
19.May.06
  1 Hallo Radiosammler,
ich hätte mal eine Frage bezüglich Netztrafos, können hier Anschlüsse der einzelnen Windungen im Innern derart brechen oder durchbrennen, dass damit kein Widerstand der Wicklung und somit keine Funktion mehr möglich ist?
Im Einzelnen: ich hatte bei ebay zwei Automatik-Chassis von Saba ersteigert, beim Funktionstest des Chassis vom Meersburg 7 entstand eine Rauchentwicklung - die Sicherung brannte nicht durch, weil sie fälschlicherweise gegen eine 2A Sicherung ersetzt worden war (nicht von mir!). Nach einem Test mit dem Glühlampenvorschaltgerät und Austausch der 2A-Sicherung gegen eine schwächere sprach das Vorschaltgerät natürlich an. Also entschloss ich mich, den Trafo gegen einen Trafo vom Schwarzwald 6 Automatik zu tauschen. Aber auch hier sprach das Vorschaltgerät an - der Gleichrichter schien ebenso oder vielleicht als einzigstes Bauteil defekt zu sein. Auch diesen tauschte ich aus, was zur Folge hatte, dass das Radio mit dem Trafo vom Schwarzwald 6 auch funktionierte. Da ich den defekten Gleichrichter als einzigen Grund der Problematik mit dem Radio ansah, tauschte ich den ursprünglichen Trafo und setze somit das Chassis vom Meersburg wieder (bis auf den Tausch des Gleichrichters) in seine ursprüngliche Form. Dies hatte aber zur Folge, dass das vorgeschaltete Prüfgerät gar nicht mehr ansprach, nur soviel: der Trafo bekommt definitiv Strom, liefert aber keinen. Nachdem ich den Trafo demontiert und die Windungen durchgemessen hatte, musste ich feststellen, dass ich in der Primärwicklung keinen Widerstand hatte. Nachdem ich den Trafo vom Schwarzwald 6 wieder verbaut hatte, sprach das Vorschaltgerät ganz kurz an, leuchtete in dieser Zeit aber nur schwach auf, als wäre der Trafo in Ordnung, ging dann jedoch wieder aus. Das Radio blieb stumm. Auch bei diesem Trafo hatte ich die Windungen gemessen, und auch hier habe ich kurioserweise keinen Widerstand messen können.
Und jetzt komme ich zu meiner eigentlichen Frage zurück: besteht die Möglichkeit, dass bei einem Trafo die Windungen derart "durchbrennen", dass keine Funktion und somit auch kein Widerstand der einzelnen Windungen mehr möglich ist - ich kann es mir kaum vorstellen.
Gruß Stefan
Eilert Menke
20.May.06
  2 Hallo Herr Wüsthoff,

meinen Sie mit "keinen Widerstand" unendlichen Widerstand? Grun dsätzlich ist es möglich, daß die Wicklung unterbrochen ist. So etwas tritt durchweg an stellen auf, wo der Draht innerhalb der Wicklung verlötet ist, z.B. am Anzapf für verschiendene Eingangsspannungen oder wenn der Draht bei Herstellung des Trafos angesetzt (verlängert) wurde, innerhalb der Wicklung. Oft ist Korrosion und/oder Überlastung die Ursache.

EM
Dietmar Rudolph
20.May.06
  3

An der Pertinaxplatte des Trafos, worauf u.a. der Spannungswahlschalter angebracht ist, lassen sich an Messingnieten die Widerstandswerte des Netztrafos messen. Hierbei ergaben sich folgende Werte, wie sie im Schaltbild vermerkt sind.

Wenn der Trafo "raucht" könnte intern ein Kurzschluß einiger Windungen bestehen. Mit 2A Netzsicherung können dann immerhin (bis zu) 440W an den am Kurzschluß beteiligten Windungen umgesetzt werden. Da kann dann durchaus ein vergleichsweise dünner Draht abschmelzen, worauf anschließend kein Durchgang mehr gemessen werden kann.

Ich hoffe, daß es im aktuellen Fall nicht dazu gekommen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Rudolph 




Stefan Wüsthoff
20.May.06
  4 Hallo,
Danke erst einmal an Eilert Menke und Dietmar Rudolph für die Antwort. Ich habe den Trafo vom Meersburg einmal im Rahmen meiner Möglichkeiten näher untersucht, aber leider nicht viel feststellen können. Ich hatte u.a. mal am entsprechenden Draht gezogen, wenn dieser im vorderen Bereich getrennt gewesen wäre, hätte er sich wohl bewegt bzw. gelöst. Nach genauerem Hinsehen hatte ich zudem noch "Verkokelungen" am Trennpapier des Trafos entdeckt, damit gehe mal davon aus, dass der Draht im Innern des Trafos durchgebrannt ist. Somit sind dann auch keine Widerstandsmessungen mehr möglich.
Also habe ich jetzt etwas anderes versucht: da ich noch einen Trafo von einem Graetz-Radio zur Verfügung hatte, habe ich diesen einmal im fliegenden Aufbau angeschlossen - damit funktionierte das Radio auch, da aber bei diesem Trafo der 15,5 Volt Bereich fehlt, wollte ich noch eine zusätzliche Wicklung auf den Trafo legen, den Draht wollte ich vom defekten Trafo des Meersburg 7 übernehmen. Gehe ich richtig in der Annahme, dass diese Wicklung unterhalb der 6,3V Wicklung sein muss, oder ist die Reihenfolge der Anordnung gleich?
Gruß Stefan
Dietmar Rudolph
20.May.06
  5 Die 2. Niederspannungswicklung kann ohne Probleme als äußere Wicklung ausgeführt werden.

Empfehlenswert ist allerdings, frischen Cu-Lackdraht zu verwenden, weil der vom angekokelten Trafo eine spröde Isolation haben kann. Dann wäre der nächste Kurzschluß vorprogrammiert.

Z.B. bietet Pollin in der Sonderliste 2-2006 auf S. 112 Rollen Cu-Lackdraht zu je 50m an. 0,4 mm ist die größte Dicke und wird mit € 1,40 angeboten. Im Internet sind  aber sicher auch noch andere Angebote zu finden.

Alternativ dazu gibt es auch kleine Trafos mit entsprechenden Spannungen zu kaufen, so daß sich dann der Umbau des Netztrafos erübrigt.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Rudolph
Stefan Wüsthoff
20.Jun.06
  6 Hallo, danke noch mal an Herrn Rudolph für den Tipp.
Endlich habe ich mal Zeit gefunden, von meinen Erkenntnissen über das Trafo-Wickeln zu berichten. Hierbei bin ich folgendermaßen vorgegangen: ich habe zunächst den defekten Saba-Trafo und den intakten Graetz-Trafo zerlegt, dann habe ich die Wicklung des 15,5 V Bereichs vom Saba-Trafo abgewickelt, um diese wieder zu verwenden. Auffällig war hierbei, dass die Isolierung vom Lackdraht stellenweise leicht brüchig war, wagen wollte ich die Wiederverwendung des Drahtes aber dennoch. Nachdem die Wicklungen aufgebracht waren, musste ich leider feststellen, dass die Blechpakete nicht mehr Problemlos über die Kupfer-Wicklungen zu bringen waren. Also versuchte ich, die Wicklungen des Trafos etwas zu komprimieren, eine Aktion, die sich leider negativ auf die Funktionsfähigkeit des Trafos auswirkte, wie sich später herausstellte: beim Zusammendrücken der Wicklungen scheint es zu einer Beschädigung der Primärwicklung gekommen zu sein, es war zumindest beim Durchmessen der Wicklung keine Reaktion des Messgerätes zu erkennen. Diesmal entschloss ich mich ebenso für einen Trafo, der eine größere Distanz zwischen Kupfer-Wicklung und Blechpaket aufwies, als auch einen zwar gebrauchten aber dafür intakten Lackdraht zu verwenden. Um die Länge des Lackdrahtes der 15,5V Wicklung zu ermitteln, musste zumindest eine Wicklung wieder entfernt werden - und nach der Montage des fast neuen Lackdrahtes konnte ich eine Spannung von 15,1 V messen - schon irgendwo seltsam, da ich bei der Längenmessung des alten Drahtes doch sehr sorgfältig vorgegangen bin; ich gehe mal davon aus, dass die Differenz aus den unterschiedlichen Drahtstärken hervorgeht (ich hatte einen etwas stärkeren Draht verwendet).
Ob sich die Differenz auch auf die Funktionstüchtigkeit oder Genauigkeit des Stellmotors auswirkt, kann ich noch nicht mit Gewissheit sagen. Da der Stellmotor vom Saba Meersburg 7 demontiert war, muss zunächst ein "Tauschmotor" her. Hierfür wollte ich den Motor aus einem Schwarzwald 6 verwenden. Mit der Kabelbelegung wird sich die Angelegenheit wohl noch etwas schwierig gestalten, da der Motor vom Meersburg einfach gekappt worden war und somit eine Zuordnung nicht ohne Probleme sein wird, zudem haben noch die beiden Kondensatoren (0,4 und 0,35uF), die wahrscheinlich auch zur Motorsteuerung gehören, lose beim Chassis dabei gelegen.
Ich werde auf jeden Fall vom weiteren Verlauf berichten.
Gruß Stefan
 
Hits: 759     Replies: 0
No subject
Frank Heitkamp
05.Dec.04
  1

 

 
Hits: 2526     Replies: 5
saba: SABA Automatic Station Seeker at 60Hz
Alfred Zeeb
31.May.04
  1

I am contemplating to complement my SABA collection with a model that features the "Automatic Station Seeker" (Automatischer Sendersuchlauf).

The question is whether the automatic works on 60Hz. If not, can it be modified to function and what has to be done? I am looking specifically at a MEERSBURG 7, but I believe the respective electronic / mechanical components are the same as on other Meersburgs and the Freiburg. 

I shall appreciate any advice on this.

Greetings,

Alfred Zeeb

Alfred Zeeb
25.Jul.04
  2 Hello Major,

thanks for your interest in the problem of adapting my SABA Meersburg 7 to the North American 60 Hz. I'm happy to inform you that the modification has been carried out by a SABA expert in Germany. I understand it involves changing some capacitors  -  details were apparently published in a SABA Service Circular many, many years ago. I am not in possession of that circular.

Basic electronics would indicate that a 20% difference in Hz should have an effect on the speed of an electric motor. Though by comparing the schematics of your Konstanz Automatic 8 with those of my Meersburg 7 it becomes obvious that SABA employed different systems, it is quite conceivable that your radio is affected by the Hz difference as well. Unless, of course, one of the previous owners did something about it.

It's very commendable and should always be part of our collecting experience to attempt to bring these old radios back into their original condition. I see that Hans Kamann has taken up your cause in this matter and you are in good hands with him. Nonetheless, I shall check with my contacts to see if they can rustle up one each of switches S2 and S4. Will keep you posted on this.

Happy collecting
Alfred 
Wolfram Zylka
27.Jul.04
  3

Dear Colleges.

You mentioned already the existents of frequency converter.  May, it is a better idea to restore the old SABA in the origin condition. To use the converter below will solve may be your problem.

I cross the finger and wish you success.

Best regards from the Black Forrest

Wolfram Zylka
Franz-Josef Haffner
27.Jul.04
  4 several documents in rm.org show the changings for 60 Hz, p.e. the model Freiburg 11:

http://www.radiomuseum.org/pages/images/klein/d_saba_1961_freiburg_400_4000_11_108mhz.pdf
Georg Schön
29.Jul.04
  5 Hello Mr. Sarbell, Hr. Zeeb,
don't have any experience with those fabulous SABAs. (Btw, in German, Saba has the same meaning as Sheeba in English. The company's name, however, is an abbreviation of some kind. The connotation for me will always be that of the wonders of the empire of the Queen of Sheeba - my favourite reading as a boy).

Where I do have some experience is with old recorders from the '50s. The system driving the recorder pen is very similar to the system employed by SABA. I personally own four such recorders. They are among the finest mechanical devices I have ever seen.

At the core of the system is a Ferraris motor with two coils. One coil is connected to an amplifier output; the voltage there is either in phase with mains or it is shifted by 180 degrees, depending on whether the dial is "left" or "right" of a station.

The other coil is fed continuously with voltage shifted by 90 degrees with respect to mains. This is accomplished by a capacitor wired in series with the coil. In my view, the biggest problem when using a 50 Hz device on a 60 Hz circuit stems from that last mentioned coil and capacitor. Because the phase shift is no longer an exact 90 degrees, the system is now asymmetrical.

First thing I would try, is to experiment with bigger or smaller capacitors until the phase shift is approx. 90 degrees. It might be necessary to add some resistance to achieve this.

A general remark on Ferraris motors. The rotational speed (torque) generally depends both on voltage and frequency. When the voltage on one coil drops substantially, (this is the case, when the system approaches equilibrium), the influence of frequency is low. For that reason I am optimistic, that it will be sufficient to change the capacitors.

Best regards,

Georg Schoen

P.S. meanwhile Alfred Zeeb told me, that Franz-Josef Haffner already posted a similar
or identical solution. See the link below. They recommend reduction of capacity
by 25%.

http://www.radiomuseum.org/pages/images/klein/d_saba_1961_freiburg_400_4000_11_108mhz.pdf

Many Thanks to Alfred Zeeb for Help with the text above.
Georg Schön
04.Aug.04
  6 Mr. Sarbell,
that type of capacitors were called "MP-Capacitors" in German,
which means "Metall(ized)-Paper".
The important thing is that they heal after small breakthrougs,
allowing a higher voltage than former capacitors.
I have here one of those with a Diameter of 16 mm and a length
of 35 mm. It is rated 220V AC 0.1 mikrofarad. See Img attached.

There are more recent capacitors of that general design,
without paper, but I dont know the Type Names of them,
especially not the American brand names.
This capacitors often do not have the can design.


Respectfully,
Georg Schoen




 
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saba: Suchlauf
Marc Goeritz
25.Mar.03
  1 Eine Funktionsbeschreibung/Reparaturanleitung des
Sendersuchlaufs ist bei den Schaltplänen zum
Freiburg Automatik 7 und 125 abgelegt. (Eigentlich finden
Sie bei SABA im www.radiomuseum.org oft alle
notwendigen Beschreibungen und Pläne aus den
Originalunterlagen der Firma. EE)
 
SABA; Villingen: Meersburg Automatic 7
End of forum contributions about this model

  
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