Model: EDR 16/VIII 11 (V III 11)



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EDR 16/VIII 11 (V III 11)


Country: Germany Manufacturer/Brand: Seibt, Dr., Georg; Berlin
Year: 1924 / 1925 Type: Audio AmplifierAudio amplifier.
Bis Mitte der 20er Jahre baute man (immer weniger) gelegentlich separate Niederfrequenzverstärker (Tonfrequenzverstärker), z.B. als Zusatz zu Detektorgeräten und einfachen Röhrenempfängern (Audion etc.). Das wiederholt sich wieder in den 50er Jahren, als die Ansprüche an Tonqualität stieg (und erschwinglich möglich war) - in Form von Hi-Fi-Verstärkern.Siehe Radios von gestern Seiten 54, 59, 62 und 353.
Mod.-ID = 5940 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 1 (for members) Principle Audio-AmplificationAF (audio) amplification only, one, two or three stages etc.
Niederfrequenzverstärkung.
Meist als «Nachsatz» zu einem Empfänger verwendet, um das Tonsignal zu verstärken - z.B. für Lautsprecherwiedergabe statt Kopfhörer.

Wave bands n.a.When collecting this field of data I had no information on the wave bands - or this set is not a receiver. Quand je faisait la collection je ne savais rien de ces dates des gammes d`ondes - ou bien l`apparaeil n`est pas un récepteur.
Beim Erfassen dieses Feldes waren mir die Wellenbereiche nicht bekannt - oder der Apparat ist kein Empfänger.

Power type and voltage Batteries (storage and/or dry)Battery supply. Alimentation de batterie
Batteriespeisung
Das Gerät erhält seine Betriebsspannungen von Akkumulatoren (Sekundärzellen) und/oder Batterien (Primärzellen).
Solche Geräte wurden auch mit sogenannten Netzanoden gespiesen, die zumindest die Anodenspannung lieferten, in manchen Fällen auch Gittervorspannungen und teilweise auch Heizspannungen.

Loudspeaker/pwr.out - This set has no built-in loudspeaker (separate or not necessary).This set has no built-in loudspeaker. It requires a separate loudspeaker or headset - or the set has no speaker output (not a radio).
Cet appareil n`a pas d`haut-parleur.
Das Gerät verfügt nicht über einen eingebauten Lautsprecher - entweder weil er nicht nötig ist (Gerät hat keine Tonwiedergabe) oder weil er separat zu stellen ist - bzw. das Gerät ist für Kopfhörerbetrieb.

www.radiomuseum.org Model: EDR 16/VIII 11 (V III 11) Material Wooden case, TUBES VISIBLEWooden case, open cabinet.
Caisse en bois. Lampes (tubes) visibles.
Röhren und möglicherweise auch Spulen sind direkt zu sehen. Es gibt wenig Ausnahmen, wo lediglich der oberste Teil von Röhren direkt offen sichtbar ist.

Shape Tablemodel, slant panel.
Dimensions (WHD) 225 x 250 x 155 mm / 8.9 x 9.8 x 6.1 inch
Valves / Tubes 3: A_MesserkontaktEE: Die Messerkontaktröhre Type A ist die erste Hochvakuumröhre in Deutschland. Sie wurde ab Herbst 1916 ausgeliefert und diente zuerst für militärische Zwecke, z.B. für die Ausspionierung des Gegners im Feld. Es ist eine typische Röhre für die Verstärkung von Telefonie.

Die ersten Entwürfe der Messerkontaktröhre Type A lehnen sich stark an das Audion von de Forest an, wie Tyne an Bildern auf Seite 242 zeigt (horizontal gehaltene, plane Anode, Gitter und gebogener Wolframdraht). Auch die Serienausführung der Type A lässt gut erkennen, dass sie nichts mit der Lieben-Röhre zu tun hat - wie auch alle Folgeröhren in Deutschland.

Ein Artikel von C. Nebel Die Entwicklung der Siemens Fernsprechröhre, veröffentlicht in NachrichtenTechnik 1935, Nr.4 (Seiten 215-226) zeigt, dass ca. 50.000 Röhren dieses Typs gebaut wurden. Die Röhre Type A hat einen Verstärkungsfaktor von ca. 14 mit Anodenwiderstand von 120 kOhm und zieht einen Heizstrom von 0,52 A. Die Steilheit beträgt 0,12 mA/V (120 micromhos mutual conductance bzw. slope). 1917 baut Siemens den Nachfolger Mc mit einer Steilheit von 0,7 mA/V.

Das Gewicht ist inkl. Plomben und Etikette gegeben. Kolbendurchmesser nur 35 mm. Seddig baute später eine ähnliche Röhre weil der Bedarf für den Krieg von einer Firma nicht gedeckt werden konnte.
    (more for members)

Net weight 2 kg / 70.5 oz
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet, das Copyright liegt beim Deutschen Rundfunk Museum (DRM), Berlin und beim Archiv-Verlag (AV). Sie finden eine grössere Abbildung und Schaltbild etc. bei der Loseblatt-Sammlung von DRM/AV.
   

 
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