Model: 20GW



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20GW


Country: Germany Manufacturer/Brand: Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Year: 1940 / 1941 Type: Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 5338 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 9 (for members) Principle Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 468 kHzSuperhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.

Tuned circuits 5 AM circuit(s);
Wave bands Broadcast, Long Wave and Short Wave.LW, MW/BC and SW (long-, medium- and short waves).
GO, PO et OC (grandes ondes, petites ondes et ondes courtes).
LW, MW, KW.
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt, was aus den Unterlagen nicht ersichtlich war.
Standard-KW-Bereich ist 16 bis 49 m. Manche Rundfunkempfänger beginnen bei 13, andere bei 19 m. Äusserst selten geht der Bereich über 49 m hinaus ins Tropenband.

Power type and voltage AC/DC-set / 110-240 VoltAC-DC set (all-mains) - sometimes plus voltage range:
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Attention: Chassis mostly connected to deadly high tension!

Apparareil à tous-courants. Tensions mentionnées.
Wechsel- und Gleichstrom:
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl
Vorgeschalteten Trenntrafo verwenden! Chassis oft unter Starkstrom stehend!

Loudspeaker/pwr.out Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.

www.radiomuseum.org Model: 20GW Material Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.

Shape Tablemodel, with any shape - general.
Valves / Tubes 4: UCH11     (more for members)
Collectors prices 3 Collector prices (for members)
Circuit diagram reference Lange+Schenk+FS-RöhrenbestückungDie Schaltung ist in den 11 Bänden von Lange-Nowisch und bei Schenk-Regelien aufgeführt. Die Röhrenbestückung führt zudem das Heft A4 Funkschau-Bestückungstabellen für Rundfunkempfänger. Doch die Bestückungstabelle gibt meist neuere Ersatzröhren bekannt und ist mit vielen Fehlern behaftet. Schenk-Regelien bedeutet 30 Broschüren Format A4, die auch als Nachdruck erhältlich sind. Viele Ihrer Kollegen besitzen diese Hefte, die auch noch öfters auf Radioflohmärkten zu kaufen sind.
   

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20GW (Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte))

siemens: 20GW; Unterschiede zum TFK 054GWK  (25.09.2008)  Hans-Dieter HaaseHits: 228     Replies: 3 Vor einiger Zeit bekam ich von einem befreundeten Sammlerkollegen ein scheinbar unbestimmbares Gerät geschenkt, weil es nicht in sein Sammelgebiet fiel und das Gerät außerdem in einem sehr desolaten Zustand war. Die Rückwand und zwei Knöpfe fehlten. Es war weder ein Typenschild noch ein Firmenemblem zu entdecken. Alte Reparaturspuren waren zu erkennen und Einbauten in der rechten Seitenwand, vermutlich ein Kopfhörer-Anschluss mit Lautstärke-Poti über zwei dicke Kondensatoren an die Primärseite des AT angeschlossen. Nach dem Aussehen des Gehäuses vermutete ich Siemens der 40'er Jahre. Mit Hilfe der erweiterten Suche und der Bildgalerie war dann sehr schnell klar, dass es der Siemens 20GW ist. Dank der hervorragenden Siemens-Service-Unterlagen (einschließlich Chassis-Fotos) auf der Modellseite (Danke an Herrn Haffner für das Hochladen) wurde das Gerät dann endgültig identifiziert. Da das Chassis einen recht guten Eindruck (ohne Rost) machte, wurde zunächst nur dessen Restaurierung beschlossen. Alle Teerkondensatoren (Original Siemens) hatten zu niedrige Isolationswerte, wurden ausgeschmolzen und mit neuem Inhalt versehen. Die UBF11 mit defektem Heizfaden wurde ersetzt und der klemmende Anker des Drosselrelais gängig gemacht. Ein Elko wurde neu formiert, der zweite mit neuem Inhalt versehen. Der AT wurde offensichtlich schon früher einmal (professionell) gewechselt, was ein Vergleich mit der Abbildung in den Service-Unterlagen ergab. Beim Austauschen der Kondensatoren fiel auf, dass die Werte im Gegenkopplungszweig (Tonblende) von den im Schaltplan angegebenen abwichen. Das wurde erst einmal so hingenommen, da die Kondensatoren die original eingebauten zu sein schienen. Möglicherweise gab es ja einmal eine Versionsänderung. Um herauszufinden, ob es noch mehr Informationen über das Gerät gibt, wurde auch mit Google gesucht. Dort wurde natürlich unsere Modellseite gefunden aber auch ein Funkschauartikel in Heft 01/1941. Dort wurde auf Seite 3 über kleine Exportsuper geschrieben, u.a. auch über den Siemens 20GW und den (bis auf das Gehäuse) fast baugleichen Telefunken 054GWK. Dort wird beschrieben, wie sich beide Geräte nur durch die Gegenkopplung unterscheiden, um die unterschiedlichen Gehäusematerialien zu berücksichtigen. Nun wurden natürlich auch die Beiträge zum Telefunken 054GWK im RM gefunden. Dort hat Herr Martens schon darüber geschrieben. Jetzt war mir klar, dass ich ein Telefunken-Chassis im Siemens-Gehäuse haben musste, denn die Gegenkopplung meines Gerätes entsprach der 054GWK-Schaltung. Herr Martens schreibt, dass sich die Geräte ansonsten nur in der Serien-Nummer unterscheiden ( S für Siemens und T für Telefunken). Da ich bei meinem Gerät keine Serien-Nummer finden konnte, kann ich das nicht bestätigen. Mir ist aber etwas anderes aufgefallen. Auf den Bandfilterbechern meines Gerätes findet sich die Stempelung 054. Auf dem Chassis-Foto (von Herrn Steyer) beim Modellblatt desTelefunken 054GWK findet man auf den Bandfilterbechern die Stempelung S20. Chassisauszug meines Gerätes:   Chassisauszug des Fotos beim TFK 054GWK Es wäre schön, wenn Herr Steyer (Mail an Herrn Steyer folgt) die Gegenkopplung seines Gerätes überprüfen könnte. M&ou
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