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| Year: 1955–1957 | Type: Radio - or past WW2 tuner | ||||
| Valves / Tubes | 7: EC92 EC92 ECH81 EF89 EM80 EABC80 EL84 |
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| Principle | Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq 460/10700 kHz |
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| Tuned circuits | 6 AM circuit(s) 10 FM circuit(s) |
| Wave bands | Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM. |
| Details | |
| Power type and voltage | Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220; 250 Volt |
| Loudspeaker | 3 Loudspeakers |
| Power out | 5 W |
| from Radiomuseum.org | Model: C50 - Siemens; D S.& Halske / S. |
| Material | Wooden case |
| Shape | Tablemodel with Push Buttons. |
| Dimensions (WHD) | 540 x 380 x 235 mm / 21.3 x 15 x 9.3 inch |
| Notes | UKW-Sendereichung durch Skalenaufkleber. |
| Net weight (2.2 lb = 1 kg) | 15 kg / 33 lb 0.6 oz (33.04 lb) |
| Price in first year of sale | 298 DM |
| Collectors' prices | 16 Collector prices (for members Radiomuseum.org) |
| External source of data | Erb |
| Source of data | HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1955/56 / |
All listed radios etc. from Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Here you find 1861 models, 1380 with images and 1009 with schematics.
Collection of Werner Wussow (D)
Collection of Thomas Schmiereck (D)
Collection of Andreas Reuther (D)
Collection of Ekkehard Pfau (D)
Collection of Oswald Bettendorf (D)
Collection of Volker Friedrich (D)
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UKW mit 2 EC92
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Christian Enzesberger
13.Jul.11 |
1 Hallo! Zur Zeit habe ich ein Gerät in Arbeit welches im UKW-Teil eine EC92 als Verstärker und eine als UKW-Dekoder hat. Ich poste absichtlich nicht über das Model, weil der Fehler evtl. bei verschiedenen Modellen auftaucht. Entferne ich die erste Röhre läuft das Radio, stecke ich sie, kommt nur Rauschen. Anodenspannungen beider Röhren stimmen. EC92 schon mehrfach getauscht, immer das selbe. Wenn es nicht hilft lasse ich die erste Röhre weg. Hatte jemand schon diesen Fehler? Wäre um Tipps dankbar. Das Gerät wäre ein Siemens C50, aber wie gesagt, alle Radios mit 2 EC92 dürften gleich geschaltet sein. Viele Grüsse |
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Peter von Bechen
14.Jul.11 |
2
Das sieht ganz nach Wilden Schwingungen der Vorstufe aus. Da stimmt wohl deie Neutralisation nicht. Ursache könnten fehlerhafte Keramikkondensatoren sein. Gleichspannungsmäßig kann man das nicht messen. |
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Peter von Bechen
14.Jul.11 |
3
Die Aussage, dass alle Geräte mit 2 x EC92 inm UKW-Teil gleich sind, stimmt so nicht. Bei manchen Geräten ist die Vorstufe mit EC92 in Gitter-Basis-Schaltung (Gitter an Masse), bei manchen in Kathoden-Basis-Schaltung. Letztere muss gut neutralisiert sein, sonst neigt sie zum Schwingen. |
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Georg Beckmann
14.Jul.11 |
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Hallo Herr Enzesberger, ich möchte zunächst die grobe Funktion des Tuners erklären, damit andere nicht verwirrt werden. ( Alle Angaben beziehen sich auf den Siemens C 50 Plan habe ich vom Rm ) Die linke EC92 ist, wie Sie bemerkten, der unselektive Vorverstärker. Am Ausgang befindet sich der Schwingkreis, welcher den zu empfangenen UKW Sender selektiert. So viel an Sendertrennung ist hier jedoch noch nicht zu erwarten. Die zweite EC92 ist eine selbstschwingende Mischstufe, ein Oszillator, dem zusätzlich das Eingangssignal über die Anzapfung des Übertragers am Gitter der 2. EC 92 zugeführt wird. An der Anode der 2. EC92 entsteht dann das Signal Eingangsfrequenz 88..108 Mhz Oszillatorfrequenz 98,7..118,7 Mhz Differenzfrequenz 98,7 -88 = 10,7Mhz
Nur die dritte Komponente ist von Interesse. Da diese Frequenz weit von den anderen beiden Bereichen entfernt ist, kann diese gut mit dem Bandfilter getrennt werden. Der UKW Dekoder ist rechts davon zu sehen, der Ratiodetektor, dies nur am Rande. Jetzt zum Problem: Es könnte eine ganz einfache Ursache haben. Der Tuner wird über einen 5k Widerstand mit der Anodenspannung versorgt. Wenn die 1. EC92 defekt ist, wird die Anodenspannung vielleicht ganz oder teilweise kurzgeschlossen. Test tauschen sie die beiden EC 92 einmal, wobei die Vorstufe nicht bestückt wird. Funktioniert es mit beiden Röhren. Falls ja, messen Sie die Spannung an der Kathode der ersten Röhre. Sind es in etwa 0,7V, wenn ja, ist gleichspannungsmässig alles ok. Den 10pF Neutralisationskondensator würde ich dann einmal tauschen. Nehmen Sie einen Keramik-kondensator, auf die Spannungsfestigkeit achten, 250V Typ. Danach sehen wir weiter.
Gruß
Georg Beckmann
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Wolfgang Bauer
14.Jul.11 |
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MfG. WB. |
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Christian Enzesberger
15.Jul.11 |
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Hallo Herr Beckmann
Musste zuerst einige andere Fehler beheben. In der Endstufe waren einigen Kondensatoren defekt, die Schalter brauchten Kontaktspray, das magische Auge war defekt, ein kondensator am Lautstärkenregler war defekt und der Netzgleichrichter ist schwach. Nachdem ich zwei Strecken mit Dioden überbrückt habe, sind die Spannungen genau so wie sie sein sollten. Die Anodenspannungen der EC92 stimmen, beide habe ich mehrfach getauscht, auch in nagelneue! Der Widerstand an der Katode, der 125 Ohm haben soll (laut Farbencode 120 Ohm), hatte sich auf 200 Ohm verändert. Ich habe ihn getauscht und drei Kondensatoren. Ohne Ergebnis. Die Katode hat etwas weniger als angegeben. (5,4 Volt statt 7) Den 10 pF konnte ich nicht tauschen, da ein Anschluss so schlecht zu erreichen ist, dass ich mit dem Lötkolben nicht hin kann. Ich habe ihn einseitig abgelötet und mit einem Kondensator-Prüfgerät getestet, er müsste in Ordnung sein. Noch zum Fehler: Es scheint tatsächlich etwas zu schwingen denn wenn man mit beiden Röhren einschaltet ertönt beim "hochfahren" ein hoher Ton, der immer tiefer wird und dann in ein Rauschen übergeht. Das Gerät funktioniert mit einer Röhre recht gut. Da ich es nur zu gelegentlichen Demonstrationen und als Verstärker für ein Tefifon verwenden möchte, da der Ton recht gut ist, werde ich es jetzt so lassen. Vielleicht nehme ich den Fall später noch einmal auf. Sollte ich den Fehler dann finden, werde ich die Lösung hier posten.
Viele Grüße! Christian Enzesberger |
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Georg Beckmann
15.Jul.11 |
7
Hallo Herr Enzensberger, Der Anodenstrom soll doch etwa 5,6mA sein. Dann müssten am Kathodenwiderstand etwa 0,7V und nicht 7 Volt abfallen. Es könnte ja auch sein, dass die Masse irgendwo nicht richtig dran ist. Messen Sie doch einmal auf der anderen Seite des Kathodenwiderstands, ob hier tatsächlich 0 liegt. Joe Sousa hat mir eine Mail geschickt und gefragt, ob es sich tatsächlich um eine Kathodenbasis oder Gitterbasis-Schaltung handelt. Je nachdem, wo man an den Kreuzungen des Plans einen Punkt sieht, kann es sowohl das eine als auch das andere sein. Ich bin ziemlich sicher, Kathodenbasisschaltung. Was er noch wissen wollte, ob die beiden Spulen 1,4 und 1,5 koppeln. Falls es Ihnen möglich ist, wäre ein Bild sehr schön. Joe Sousa spricht nicht deutsch, deshalb dieser Umweg.
schönen Abend
Georg Beckmann |
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Peter von Bechen
15.Jul.11 |
8
Dann müsste das Gitter auf Masse liegen und das Signal an der Kathode eingekoppelt werden! Das ist eine (neutraliserte) Kathodenbasischaltung.
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Christian Enzesberger
16.Jul.11 |
9 Hallo Sorry, hab mich verschrieben. Es muss 0,54 V heissen und nicht 5,4 V. Der Plan wie er oben gedruckt ist stimmt so. Ich habe ein Original im Gerät. Katode geht über Widerstand und Kondensator auf einen Punkt wo eine Spule zum Gitter geht, ein 14 pf nach Masse. Vom Gitter geht eine Spule zu einem Punkt von dem eine weitere Spule mit 1,5 uH nach Masse geht und der 10 pf nach Anode. Ein Foto wäre nicht sehr sinnvoll da die Bauteile um die Röhre sehr eng bestückt sind, dass man manche erst weg biegen muss um zu einem anderen zu kommen. Es wäre ein 3D-Bild erforderlich. Viele Grüsse |
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Christian Enzesberger
16.Jul.11 |
10 Nachtrag: Die beiden Spulen sind nicht auf einem Träger. Die 1,4 geht durch ein Blech welches die beiden Seiten der Röhre trennt. Die 1,5 ist eine Spule die wie ein Rollkondensator aussieht und auf diesem Blech gefestigt ist. (angeklebt) Die Spulen sind also nicht gekoppelt und etwa 1 cm auseinander. |
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Bernhard Nagel
16.Jul.11 |
11
Die HF-Vorstufe (1. EC92) wird in der sog. Zwischenbasis-Schaltung betrieben. Wie das Schema zeigt, ist ja weder das Steuergitter noch die Kathode HF-mässig direkt mit Masse verbunden.
UKW-Eingangsteil des Siemens C50 Der Masseanschluss liegt am Verbindungspunkt des 5 pF- und des 14 pf-Kondensators, damit liegt die Arbeitsweise der Eingangsstufe näher an der einer Kathodeneingangschaltung als an der Gitterbasis-Schaltung. Deshalb ist auch eine Neutralisation der Gitter-Anodenkapazität der EC92 über den 10 pF-Kondensator erforderlich. Die Stabilität einer solchen Eingangsschaltung hängt nicht nur von der korrekten Neutralisation ab, insbesonders das Verhältnis der beiden Kondensatoren 5 und 14 pF muss stimmen! Die Kapazität dieser Serienschaltung bildet übrigens mit den Schaltkapazitäten die Schwingkreiskapazität des breitbandigen Eingangskreises 1,3. Unter der Annahme, der 5 pF Kondensator sei defekt (Kapazitätsverlust), verschiebt sich die Arbeitsweise in Richtung einer Kathodenbasis-Stufe. Nun stimmt die Neutralisation nicht mehr, ausserdem verschiebt sich die Resonanzfrequenz des Eingangskreises Richtung höherer Frequenzen, vielleicht sogar im Bereich der Oszillatorfrequenz der Mischstufe. So können "wilde Schwingungen" entstehen, die den normalen Empfang unmöglich machen. Falls ein Ersatz eines defekten Bauteils erforderlich ist: Generell müssen die neuen Bauteile, v.a. die Kondensatoren, von gleicher Sorte und Beschaffenheit wie die Originalteile sein. Zum Thema Defekte in UKW-Eingangsteilen gibt es weitere Forumsbeiträge, die möglicherweise hilfreich sind. Sie behandeln "wild schwingende" Vorstufen. Probleme UKW-Empfang einer TV-Radiokombi von Graetz Sinfonia - Signal reisst ab, ein Post ebenfalls zu einem Graetz-Radio Grundsätzlich soll die Lage der Bauteile in einer UKW-Schaltung nicht verändert werden, also auch das Wegbiegen zum besseren Fotografieren ist mit Vorsicht handzuhaben. Bernhard Nagel
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siemens: C50 (C 50);
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Oswald Bettendorf
02.Jun.06 |
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Reparaturbericht: Nach dem Ausbau und der Reinigung des Chassis war schon ein verschmorter Widerstand zu erkennen. Es war der Widerstand in der Anodenleitung der EF89 ( 1KOhm). Dieser Widerstand wurde als erstes ersetzt. Danach habe ich den Lade- und Siebelko geprüft. Diese waren ok und konnten im Gerät bleiben. Nachdem die Spannung angeschlossen und hochgedreht wurde stellte ich einen zu hohen Stromfluß fest und der ersetzte Widerstand ( 1K ) in der Anodenleitung der EF89 wurde hieß. Die Spannung an der besagten Anode lag bei 120 Volt anstatt 235 Volt. Mit dem Ohmmeter habe ich an der Anode etwa 30 Ohm nach Masse gemessen. Das konnte eigentlich nicht sein und zog die EF89 aus ihrer Fassung. Nach erneutem Einschalten ohne die EF89 war die Anodenspannung sofort da und plötzlich fing es in der Fassung an zu knistern. In der Röhrenfassung war irgendwie ein Kurzschluß nach Masse entstanden und die Fassung war innen leicht verkohlt. Nach dem Austausch dieser Fassung spielte das Gerät zumindest wieder auf den AM-Bereichen. Auf UKW war nur ein leises Rauschen. Als erstes koppelte ich die 10,7 MHz ZF an der ECH81 ein (mit 1 KHz Moduliert) und der Ton war laut und deutlich im LS zu hören. Also müßte der Fehler im UKW-Teil liegen. Die Röhren, 2x EC92 wurden auf dem RPG geprüft und waren in Ordnung. An der zweiten EC92 war unter dem Chassis ein Trimmer (2 - 15pF). Ihn hatte ich in Verdacht und baute ihn aus. Am Kapazitätsmessgerät angeschlossen ließen sich maximal 3pf einstellen. Ein neuer Trimmer wurde eingebaut und das Gerät spielte sofort wieder auf UKW. Nur die Sender waren nicht da wo sie sollten. Dies lies sich durch das einjustieren des Trimmers regulieren und alles war wieder in Ordnung. |