Model: Kammermusik-Schatulle M57 (M 57)



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Kammermusik-Schatulle M57 (M 57)


Country: Germany Manufacturer/Brand: Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Year: 1955 – 1957 Type: Broadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Radio or Tuner
Mod.-ID = 5211 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 12 (for members) Principle Superhet with a preamplification stage.
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Récepteur TSF superhétérodyne avec préamplification de HF.
Superhet mit HF-Vorstufe.
Superhet with RF-stage; IF-Freq. 460/10700 kHz

Tuned circuits 9 AM circuit(s); 14 FM-circuit(s)
Wave bands AM (long-, medium- and short waves) and FM (VHF). GO, PO, OC et MF (onde ultra-courte, bande FM).
LW, MW, KW und UKW
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt. Bei älteren europäischen Geräten ist der UKW-Bereich noch nicht bis auf 108 MHz erweitert (87,5 oder 88 bis 100 oder bis 104).
Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM.

Power type and voltage AC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Trafo ist nicht immer mit Primär- undSekundärwicklungen versehen. Dadurch kann das Chassis ein gefährlichesPotential führen.
Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220; 240 Volt

Loudspeaker/pwr.out 4 built-in loudspeakers of any principle.
4 haut-parleurs.
4 Lautsprecher, meist permanentdynamisch. Mischformen sind möglich - z.B. für Hochtöner. Diese Daten finden Sie eventuell in den Bemerkungen zum Gerät.
4 Loudspeakers
/ 12 W

from Radiomuseum.org Model: Kammermusik-Schatulle M57 (M 57) Material Wooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.
Wooden case

Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 685 x 465 x 330 mm / 27 x 18.3 x 13 inch
Valves / Tubes 11: = 1/2 ECC81 / 12AT7EC92     (more for members)
Notes variable Bandbreite; drehbare Ferritantenne; UKW-Sendereichung durch Skalenaufkleber.
Im VDRG-Handbuch mit EF80 statt EF89 gelistet; Druckfehler.

Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet, das Copyright liegt beim Deutschen Rundfunk Museum (DRM), Berlin und beim Archiv-Verlag (AV). Sie finden eine grössere Abbildung und Schaltbild etc. bei der Loseblatt-Sammlung von DRM/AV.
   

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Kammermusik-Schatulle M57 (M 57) (Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte))

siemens: M57 (M 57); Kammermusik-Schatulle  (25.03.2009)  Steve KalbachHits: 460     Replies: 1 I'm kind of curious. I noticed on ebay recently that there was an M 57 for sale but looking at the inside photo's of this item I noticed it had the same speaker assortment as the H 52 (1 Large speaker in the middle and 1 tweater on each side of the middle speaker). Were there more than 1 variation of this model available?
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siemens: Anmerkungen zur Schatulle M57  (14.03.2009)  Eike GrundHits: 464     Replies: 0 Dies ist kein umfassender Reparaturbericht. Am Beispiel der SIEMENS Kammermusik-Schatulle M 57 habe ich einige Hinweise zum Umgang mit den Schatullen zusammengefasst. Ich habe dabei versucht, zu Fragen die schon früher unter der M57 diskutiert wurden, etwas ausführlicher Stellung zu nehmen. Auch der Ersatz verschmutzter Türbespannungen - ein typisches Schatullenproblem - wird ausführlicher behandelt. Ich hatte schon an anderer Stelle auf die besondere Eignung des Chassis der kleineren Schatulle H42 zur Restauration durch den noch weniger erfahrenen Restaurateur hingewiesen. Das gilt auch für die M57, wenn man von der anspruchsvolleren Technik (mehr Hf-Kreise und Gegentaktendstufe) absieht: Keine unübersichtlichen spannungsführenden Teile, gute Zugänglichkeit zu den Bauteilen, insbesondere zu den Tastenkontakten, gute Qualität bei den Bauteilen, die aus der hauseigenen (S&H) Fertigung stammen, mit einem deutlichen Anteil von Styroflexkondensatoren. Der Eigenfertigunganteil lag bei den S&H -Schatullen fast bei 100%, außer den Drehkondensatoren konnte ich kein Bauteil entdecken, das nicht aus der Fertigung S&H stammt. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit (und damit auch der Bedarf an Bauteilen) der S&H lag aber bei der kommerziellen Nachrichtentechnik (Fernsprechtechnik und Weitverkehrstechnik). Die Einstellung der eigenen Rundfunkfertigung Anfang der 60er löste daher auch kein Erdbeben aus. Zurück zum Thema:  ... Und dann das Erfolgserlebnis für den Restaurateur durch den gewaltigen Klang des technisch überprüften Radios, wenn alle Ströme und Spannungen wieder im Grünen Bereich liegen. Der Spannungswähler konnte hier auf 250 Volt eingestellt werden. Die Heizspannung stimmt damit ziemlich genau, die Anodenspannung musste etwas angehoben werden. In der 220-Volt Position läge die Heizspannung deutlich über 7 Volt. Ich nehme noch ein weiteres Erfolgserlebnis vorweg: Die Empfangsleistung übertrifft die meines Freiburg 9 deutlich. Zu Beginn das vorher - nachher - Bild der hier besprochenen M57  Was sonst noch auffällt: Die gut zu reinigenden Tastenkappen und C im Glas Bei den Schatullen stecken die Wickel der ungeliebten Folienkondensatoren gut geschützt in einem beidseitig vergossenen Glasröhrchen. Daher halten diese nach meinen Erfahrungen einer Messung im Durchschnitt besser Stand, als andere Typen. Bei dieser Schatulle konnten (vorerst) alle Kondensatoren belassen werden. Eine diesbezügliche Prüfung wird nach einigen Wochen beaufsichtigten Betriebes wiederholt werden. Nur die beiden 5nF C's, die die Netzspannung auf Masse legen (s. im Bild 2) , wurden vorsorglich ersetzt. Der gewissenhafte Restaurateur hat zudem die Möglichkeit, einen Ersatzkondensator unsichtbar in dem Röhrchen verschwinden zu lassen. Zum Verschluss gibt es schwarze Patronen für Heißklebepistolen.

siemens: M57; Kammermusikschatulle  (18.05.2006)  Gregorio CavallaroHits: 1302     Replies: 2 Hallo, bei meiner Schatulle M57 habe ich gesehen das die beiden Messingzierleisten miteinender verb unden sind, nun frage ich mich ob diese als Antenne dienen und wie sind sie mit Radio verbunden sind? Einen Anschluss zum Radio kann ich nicht erkennen. Vielen Dank Gregorio Cavallaro
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siemens: M57; Kammermusikschatulle  (13.07.2004)  Claus KunzeHits: 1361     Replies: 1 Guten Tag liebe Sammelfreunde! Vor einiger Zeit habe ich eine Schatulle M 57 erworben. Einige kleine Fehler im Netz- und Nf-Teil konnte ich schnell beheben. Auch der FM-Teil war ok. Aber der AM-Teil streikt. Mein bisheriger Befund: Der Oszillator arbeitet, die Mischstufe mischt d.h. es entsteht ein Summensignal. Soweit ich die entstehenden Signale messen konnte, liegen deren Frequenzen etwa dort , wo sie liegen sollte. Die am Anfang der Filterkette gemessenen Signale kommen aber nicht an der Diode an. Einzelmessungen an den Filtern ergaben sehr wenig ausgeprägte Resonanzstellen bei der ZF-Frequenz 460 khz, aber die Dämpfung der Filter ist sehr stark. Ein Meßsignal, angelegt am Eingang des letzten Filters, erzeugt zwar ein hörbares Signal, aber es ist extrem schwach. Ich weiß nicht, ob es nicht über andere Wege bis zur Demodulatordiode gelangt ist. Die Kreise sind mit Folienkondensatoren abgestimmt. Diese Kondensatoren sind sehr gut und stabil und sollten nicht zu einer Verstimmung der Kreise führen. Die Abgleichkerne sind nicht schraubbar. Siemens hat sich hier etwas, wie ich finde, sehr unpraktisches ausgedacht. Die Kerne, "Halme" genannt, sind eingeklebt. In der Abgleichanweisung steht: "Beim Nachgleichen ist die Stellung des gewindelosen Ferritkernes durch eine schraubende Bewegung mit einer spitzen Pinzette zu verändern. Ersatzhalme liegen bei." (Bei meinem Gerät leider nicht mehr. Ich suche deshalb noch solche Halme.) Aber dann weiter in der Anweisung: "Vor dem Nachgleichen ist die Verschmelzung des Innen- und Außenhalmes mittels eines alten (!) Spiralbohrers zu beseitigen." Das klingt alles etwas abenteuerlich und ich suche einen erfahren Siemenskenner , der mir weiterhelfen kann. Möglicherweise sind die Kreise garnicht verstimmt und es liegt ein anderer Fehler vor, den der erfahrene Helfer kennt. Ich hoffe auf hilfreiche Antworten. Besten Dank im Voraus Claus Kunze.
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