Model: Überlagerungsempfänger 9 Rel. 3 U412a (U 412 a)



Old radios, englishAlte Radios, deutschRadios antiguas, españolMusée de radio, francaisRadio antiche, italiano
Antique radios, Old Time Radios

Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

Überlagerungsempfänger 9 Rel. 3 U412a (U 412 a)


Country: Germany Manufacturer/Brand: Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Year: 1956 ?? Type: Radio Repair EquipmentAlle Arten von Geräten, die eine Radiowerkstatt im weitesten Sinne umfassen kann - sofern es der Hauptzweck des Apprates bzw. Modelles ist. Mod.-ID = 98053 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 8 (for members) Principle Super-Heterodyne (Super in general)Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.

Wave bands Wave Bands in notes or not known yet.Bitte geben Sie die Wellenbänder an, falls Sie mehr wissen.
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110/220 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.

Loudspeaker/pwr.out - This set has no built-in loudspeaker (separate or not necessary).This set has no built-in loudspeaker. It requires a separate loudspeaker or headset - or the set has no speaker output (not a radio).
Cet appareil n`a pas d`haut-parleur.
Das Gerät verfügt nicht über einen eingebauten Lautsprecher - entweder weil er nicht nötig ist (Gerät hat keine Tonwiedergabe) oder weil er separat zu stellen ist - bzw. das Gerät ist für Kopfhörerbetrieb.

www.radiomuseum.org Model: Überlagerungsempfänger 9 Rel. 3 U412a (U 412 a) Material Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.

Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 550 x 310 x 260 mm / 21.7 x 12.2 x 10.2 inch
Valves / Tubes 4: 18042     (more for members)
Notes Frequenz 30 Hz - 1 MHz in 7 Bereichen; Messbereich Eingangsspannung 0,1 - 1000 mV in 9 Bereichen; Gehäuse: mit Blech ausgekleideter Holzkoffer.
Net weight 24 kg / 846.6 oz
Source of data - - Data from my own collection
   
This model was suggested by Hans-Dieter Haase.
 
Further information on

Überlagerungsempfänger 9 Rel. 3 U412a (U 412 a) (Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte))

siemens: 9 Rel. 3 U412a (U 412 a); Test  (14.06.2006)  Hans-Dieter HaaseHits: 253     Replies: 0 Das Gerät passt natürlich nicht in eine Radio-Sammlung und auch nicht in eine Standard-Werstattausrüstung. Ich habe es anlässlich meiner Verabschiedung in den Ruhestand von ehemaligen Mitarbeitern geschenkt bekommen (mangels eines alten Radios) und es war wohl mehr als Scherz gedacht. Dann stand es 2 Jahre im Keller bis das Interesse erwachte. Ein erster Test zeigte zwar das prinzipielle Funktionieren aber ohne Bedienungsanleitung war schon die Funktion "Eichen" nicht hinzubekommen. Über das Siemens-Archiv in München ist es mir dann gelungen, eine Kopie der Bedienungsanleitung (siehe hochgeladene Unterlagen) zu beschaffen, leider keine Detailschaltung. Der Fertigungsbeginn für dieses Gerät dürfte Anfang bis Mitte 1953 gewesen sein, denn die Bedienungsanleitung trägt das Datum Juni 1953. Das Gerät muss dann mindestens über einen Zeitraum von zwei Jahren gefertigt worden sein, denn auf einem Becherkondensator in meinem Gerät konnte ich die Datumsangabe 11.55 finden. Das Gerät wurde in einem der Wernerwerke für Fernmeldetechnik gebaut und zeigt demzufolge auch die typischen damaligen Konstruktionsmerkmale der Fernmeldetechnik von Siemens & Halske. (Zur Erleuterung: Siemens & Halske bezeichnete damals seine Werke nach dem Namen des Firmengründers Werner von Siemens als Wernerwerke). Das Einsatzgebiet müsste dann auch die Fernmeldetechnik und der dazugehörige Drahtfunk gewesen sein, weniger die Rundfunk- bzw. HF-Technik. Um mit dem Gerät richtig umgehen zu können, benötigt man unbedingt die Bedienungsanleitung und grundlegende Kenntnisse über Modulations-/Mischvorgänge. Damit kann man dann nachvollziehen, wie im Vordigitalen-Zeitalter gemessen wurde und es funktioniert sogar. Gedacht ist das Gerät zur selektiven Spannungsmessung im Frequenzbereich von 30Hz bis 1MHz. Es handelt sich um einen Überlagerungsempfänger mit der Stufenfolge aperiodische Vorstufe, Dioden-Gegentaktmischer und zweistufiger Resonanzverstärker mit zwei Bandbreiten (10Hz und 100Hz) und als Anzeigemöglichkeit Messhörer oder Drehspulinstrument. Der Oszillator arbeitet unterhalb 30kHz als RC-Phasenschieber-Generator und oberhalb von 30kHz als LC-Generator. Abgestimmt wird mit einem Drehkondensator. Die Ausgangsfrequenz (Ergebnis der Mischung) ist 950Hz. Will man Frequenzmessungen durchführen, muss man darauf achten, dass man nicht auf die Spiegelfrequenz abstimmt. Wegen der  aperiodischen Vorverstärkung wird diese natürlich mit der gleichen Amplitude angezeigt wie die Messfrequenz. Sinnvoll ist die Möglichkeit der akustischen Anzeige über Messhörer. So findet man die Messpunkte schneller und sicherer. Mein Gerät funktioniert so, wie in der Anleitung beschrieben. Fehler würde man ohne detaillierten Schaltplan sicherlich schwer finden können, wenn sie im Bereich der frequenzbestimmenden Bauelemente, der Filter und des Eingangsspannungsteilers liegen. Der Übersichtsschaltplan hilft nur bei den generellen Funktionen. Ein Blick in das Innere lässt Schlimmes erahnen, was dort alles an Trickschaltungen eingebaut ist. Es ist auf jeden Fall ein interessantes Gerät und es macht Spass, wenn man z.B. direkt die Spannung an der Antenne messen kann. An meiner Aktivantenne messe ich z.B. für Radio Bremen auf Mittelwelle 1,4...2 mV (je nach Stärke der Modulation) und für DCF77 0,35 mV. Hans-Dieter Haase            
rmXorg-08 About Radiomuseum.org | Contact | Press | Privacy | Copyright | Logos | send2friend 21AugX