Model: Imperial 5 (5 W)



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Imperial 5 (5 W)

Truhe


Country: Germany Manufacturer/Brand: Stassfurter Licht- und Kraftwerke AG; Stassfurt
Year: 1932 / 1933 Type: Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 73664 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 7 (for members) Principle Superhet with RF-stage; IF-Freq. 124 kHzSuperhet with a preamplification stage.
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Récepteur TSF superhétérodyne avec préamplification de HF.
Superhet mit HF-Vorstufe.

Tuned circuits 8 AM circuit(s);
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.Broadcast- and long-waves (AM, medium- and long-waves) PO et GO (petites ondes et grandes ondes).
Langwellen- und Mittelwellen-Bereich.
Auch wenn in diesen Bereichen eine Unterteilung vorkommt - bei älteren Geräten z.B. die Antenne umgesteckt werden sollte - geht dies hier nicht daraus hervor.

Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 150; 220 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.

Loudspeaker/pwr.out - This set has no built-in loudspeaker (separate or not necessary).This set has no built-in loudspeaker. It requires a separate loudspeaker or headset - or the set has no speaker output (not a radio).
Cet appareil n`a pas d`haut-parleur.
Das Gerät verfügt nicht über einen eingebauten Lautsprecher - entweder weil er nicht nötig ist (Gerät hat keine Tonwiedergabe) oder weil er separat zu stellen ist - bzw. das Gerät ist für Kopfhörerbetrieb.

www.radiomuseum.org Model: Imperial 5 (5 W) Truhe Material Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.

Shape Tablemodel, Box - most often with Lid (NOT slant panel).
Dimensions (WHD) 450 x 255 x 245 mm / 17.7 x 10 x 9.6 inch
Valves / Tubes 6: RENS1264     (more for members)
Notes Skala mit 87 Sendernamen. Erregerstrom für elektrodynamischen Lautsprecher kann entnommen werden, z.B. für Makrodyn. 4-fach-Drehko. Anschluss für KW-Vorsatz KW5. - Grundmodell der "Imperial 5" Reihe für Wechselstrom, in einigen Katalogen auch 5W benannt.
Net weight 11.5 kg / 405.6 oz
Price in first year of sale 272 RM
Collectors prices 7 Collector prices (for members)
Source of data Katalog Radio Zentrale ProhaskaDer Katalog von 1927 ist bei L.D. Schmidt, Berlin, als Nachdruck erhältlich.
Circuit diagram reference Lange-NowischDie Schaltung findet sich in der Schaltplansammlung von Lange-Nowisch. Diese 11 Bände tauchen sehr oft auf Radio-Flohmärkten auf. Band 10 und 11 behandeln ausschliesslich Schaltungen aus Österreich.
Mentioned in 1932/33
Literature/Schematics Katalog Conrad 1933/34
   
This model was suggested by Wolfgang Eckardt.
Gerät restauriert More pictures  
Further information on

Imperial 5 (5 W) Truhe (Stassfurter Licht- und Kraftwerke AG; Stassfurt)

stassfurt: 5W (5 W); Imperial: ZF-Durchlaßkurven  (09.06.2008)  Dietmar RudolphHits: 375     Replies: 1 Conrad H. von Sengbusch beschreibt in der Funkgeschichte Nr. 179 (Juni/Juli 2008) unter dem Titel "Vergessenes Know-How" u.a. die Technik der von Georg Nissen entwickelten und gebauten ZF-Filter, wie sie in den Typen Imperial Junior, Imperial Senior, Imperial 5, Imperial 5a und Imperial 6 verwendet wurden. Der Clou bei diesen Filtern besteht darin, daß keine extra Schwingkreiskapazitäten vorhanden sind; vielmehr sind die Spulen zweidrähtig gewickelt und die (verteilte) Kapazität zwischen den Drähten stellt die Schwingkreiskapazität dar. Das leider vergessene Know-How bezieht sich auf die Herstellung dieser Wicklungen: Wie konnten die notwendigen Toleranzen eingehalten werden? Die Filterspulen wurden anschließend mit Wachs getränkt. Die ZF-Töpfe haben kein Loch um irgend etwas ab- oder nachzugleichen. Nun ist es spannend zu erfahren, wie gut ein solcher Abgleich sich bis heute gehalten hat. Die Mittenfrequenz der ZF-Filter wird mit 124 KHz angegeben. Viele frühe Super haben entsprechend niedrige ZF-Frequenzen; hier konnte man bessere Filterkurven realisieren und größere Verstärkung erreichen. Dafür ist bei niedrigen ZF-Frequenzen die Spiegelfrequenz-Sicherheit nicht so groß, was zu Pfeifstörungen führt. Hier wurde dieses Problem dadurch gelöst, daß eine abgestimmte Vorstufe und ein Eingangsbandfilter spendiert wurde, weshalb dann ein 4-fach Drehkondensator benötigt wurde. Pfeifstörungen treten nicht auf. Der o.g. Artikel hat mich veranlaßt, die ZF-Durchlaßkurven meines Imperial 5W zu messen. Da die Lautstärkeeinstellung beim Imperial 5W über die Veränderung der HF- und ZF-Verstärkung geschieht, ergeben sich leichte Veränderungen der Meßkurven in Abhängigkeit der Stellung des Potentiometers. Die erste Durchlaßkurve ergibt sich bei minimaler Lautstärke (Linksanschlag des Potis). Wird das Poti so weit aufgedreht, wie es zum Empfang eines Ortssenders erforderlich ist, ergibt sich die nun gezeigte Durchlaßkurve, die bereits etwas breiter geworden ist. Die Form der ZF-Durchlaßkurven ist auch noch nach über 75 Jahren nicht zu beanstanden. Der Imperial 5W ist empfindlich und gleichzeitig großsignalfest. Sender in den Nachbarkanälen lassen sich sehr gut trennen. Für das von UKW verwöhnte Ohr klingt er etwas dumpf, denn wie man sieht, ist die 3dB NF-Bandbreite so etwa 4KHz. Trotzdem ist er für Fernempfang bestens geeignet (z.B. DLF Sender Heusweiler 1422 KHz, ca. 1000 km von Berlin). Da der Fadingausgleich nicht sehr stark ist, muß entsprechend oft am Lautstärkepoti nachgestellt werden. Dies erscheint zunächst als nachteilig. Andererseits ergeben gerade Schwundphasen des Trägers die schlimmsten Verzerrungen im demodulierten AM-Signal. Da die Schwundregelung von der Trägeramplitude gesteuert wird, werden beim Imperial 5W verzerrte Passagen leiser wiedergegeben als bei Geräten mit stärkerem Schwundausgleich. Das kann man als vorteilhaft betrachten. [Bei AM und (asynchroner) Hüllkurvendemodulation gibt es keine Lösung für die Verzerrungen durch Trägerschwund.] MfG DR
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stassfurt: 5W (5 W); Imperial: Modell ist doppelt vorhanden  (09.06.2008)  Dietmar RudolphHits: 296     Replies: 2 Das Modell Stassfurt Imperial 5W ist im RM.org doppelt vorhanden . Als zweites Modell (Doublette) ist es als "Imperial 5W Truhe" gelistet, wobei als Bild sowohl die Truhe (ohne Lautsprecher) als auch das Modell mit Lautsprecher (Mitget, also keine Truhe!) dargestellt ist. Die Schaltbilder zu beiden Modellen sind identisch. Der Modelladmin wird hiermit gebeten, die Doublette zu entfernen. Das Modell mit eingebautem Lautsprecher ist als Imperial (5) Mitget gelistet. Gemäß der Monographie von Conrad H. von Sengbusch "Stassfurter Imperial", Verlag Dr. R. Walz (Schriftenreihe zur Funkgeschichte Band 2) gibt es 1932/33 nur einen Typ Imperial 5 (nicht "Imperial 5W", ohne eingebautem Lautsprecher, Wechselstrom). Die Gleichstromausführung heißt im Unterschied dazu "Imperial 5G". Im Jahr 1933/34 gibt es einen Nachfolgertyp "Imperial 5aW"  mit anderer Schaltung (verbesserte Schwundregelung) und anderer Röhrenbestückung. MfG DR
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