Model: 054GWK



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054GWK


Country: Germany Manufacturer/Brand: Telefunken Deutschland (TFK)
Year: 1940 / 1941 Type: Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 4160 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 1 (for members) Principle Super-Heterodyne (Super in general)Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.

Tuned circuits 5 AM circuit(s);
Wave bands Broadcast, Long Wave and Short Wave.LW, MW/BC and SW (long-, medium- and short waves).
GO, PO et OC (grandes ondes, petites ondes et ondes courtes).
LW, MW, KW.
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt, was aus den Unterlagen nicht ersichtlich war.
Standard-KW-Bereich ist 16 bis 49 m. Manche Rundfunkempfänger beginnen bei 13, andere bei 19 m. Äusserst selten geht der Bereich über 49 m hinaus ins Tropenband.

Power type and voltage AC/DC-set / 110-240 VoltAC-DC set (all-mains) - sometimes plus voltage range:
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Attention: Chassis mostly connected to deadly high tension!

Apparareil à tous-courants. Tensions mentionnées.
Wechsel- und Gleichstrom:
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl
Vorgeschalteten Trenntrafo verwenden! Chassis oft unter Starkstrom stehend!

Loudspeaker/pwr.out Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)Permanent magnet type moving coil speaker (principle by Rice-Kellog, without field excitation coil).
Haut-parleur avec système dynamique à aimant permanent (sans bobine d`excitation).
Permanentdynamischer Lautsprecher, also (modernes) Tauchspulenprinzip mit Selbsterregung bzw. Permanentmagnet statt Magnetspule. Siehe «Radios von gestern» Seiten 329ff.

www.radiomuseum.org Model: 054GWK Material Bakelite caseBakelite case, shape horizontal or not known.
Caisse en bakélite.
Das Gehäuse des Apparates besteht zum grössten Teil aus Bakelit oder anderen ähnlichen Stoffen (wie z.B. Philit).
Die Form ist Querformat oder nicht bekannt. Vielleicht haben Sie weitere Angaben dazu - z.B. Masse (falls diese fehlen)? Bitte mittels «Infos zum Modell hinzufügen» als Text eingeben. Danke.

Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 360 x 240 x 225 mm / 14.2 x 9.4 x 8.9 inch
Valves / Tubes 4: UCH11     (more for members)
Notes Export
Net weight 5.9 kg / 208.1 oz
Collectors prices 2 Collector prices (for members)
Circuit diagram reference Lange+Schenk+FS-RöhrenbestückungDie Schaltung ist in den 11 Bänden von Lange-Nowisch und bei Schenk-Regelien aufgeführt. Die Röhrenbestückung führt zudem das Heft A4 Funkschau-Bestückungstabellen für Rundfunkempfänger. Doch die Bestückungstabelle gibt meist neuere Ersatzröhren bekannt und ist mit vielen Fehlern behaftet. Schenk-Regelien bedeutet 30 Broschüren Format A4, die auch als Nachdruck erhältlich sind. Viele Ihrer Kollegen besitzen diese Hefte, die auch noch öfters auf Radioflohmärkten zu kaufen sind.
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.
   

Telefunken 054GWK Telefunken 054GWK (Rückansicht) More pictures  
Further information on

054GWK (Telefunken Deutschland (TFK))

telefunken: Telefunken 054GWK baugleich zu Siemens GW20  (09.01.2008)  Tom MartensHits: 232     Replies: 0 Hallo und guten Abend, mit eingem Erstaunen musste ich beim zufälligen Betrachten von Bildern des Telefunken GWK054 feststellen, dass dieser verblüffende Ähnlichkeit mit dem Siemens GW20 hat, welches ich in der vergangenen Woche auf meinem Arbeitstisch hatte! Also hab ich den Siemens nochmal flugs aus dem Regal geholt und ein paar Fotos gemacht. Siehe da, so ziemlich alles ist identisch (Schaltung, Röhrenbestückung, Styling der Bedienknöpfe, Lautsprecher). Die einzigen Unterschiede, die ich herausfinden konnte, sind a) Hinter der Seriennr. ist ein kleines "S" eingeschlagen, die Telefunken Modelle haben dort ein "T" b) Das Gehäuse besteht aus Holz, nicht aus Bakelit c) In der Klangregelung und der Enstufe gibt es ein paar kleinere Schaltungsunterschiede d) Die Frontskala ist unterschiedlich beschriftet (tlw. andere Sender) Demnach hat entweder Siemens oder Telefunken das Radio produziert und es dann an den jeweils anderen Hersteller weitergeben. Interessant, das das schon in den 40er Jahren so praktiziert wurde. Bei meinem Radio gibt es noch eine nette Besonderheit, in findiger Reparateur hat (vermutl. in den 50er Jahren) die Triode der UCL11 stillgelegt und durch eine separate VC1 (!!) ersetzt, samt einem eigenen Widerstandsnetzwerk für deren Heizung... Grüße aus München Tom Martens www.radiomuseum.org/r/telefunken_054gwk.html www.radiomuseum.org/r/siemens_20gw.html telefunken: TFK 054GWK, Reparaturbericht  (28.11.2007)  Martin SteyerHits: 326     Replies: 0 Reparaturbericht Telefunken 054GWK Das Gerät war schon vor einiger Zeit beim bekannten Auktionshaus zu einem recht günstigen Preis erstanden worden. Der Verkäufer kam aus Frankreich, das Gerät selbst ist wohl auch in Frankreich gebaut worden, wie das Schild auf der Rückseite dokumentiert. Als Exportradio ist die Beschriftung auf der Rückseite in Deutsch, Dänisch, Holländisch, Französisch und Englisch. Der Chassisaufbau und die Bauteile sind noch sehr solide, vom später im Krieg zu beobachtendem Sparzwang ist noch nichts zu erkennen. Kondensatoren und Widerstände entsprechen den vom Konsortium AEG, Siemens und Telefunken bekannten und sind deutscher Herkunft. Zunächst wurde mit dem Ohmmeter der Heizkreis gemessen, dieser war in Ordnung. Alle Röhren zeigten im Röhrenprüfer gute Werte, Skalenlampe und Sicherung waren ok. Es waren zwei Siebelkos französischer Herkunft nachgerüstet worden, beide reichen noch für einen brummfreien Betrieb aus. Also wurde das Gerät mit ausgebautem, hochkant stehenden Chassis vorsichtig am Trenntrafo in Betrieb genommen. Augenblicklich verabschiedete sich die Skalenlampe mit einem hellen Aufblitzen. Ja, man sollte vorher mal genauer in die Schaltung schauen..... Der 054GWK (und auch der praktisch schaltungsgleiche Nachfolger 154GWK) haben eine pfiffige Schaltung zum Schonen der Skalenbirne. Diese funktioniert aber nur bei normaler, horizontaler Lage des Chassis! Beim Einschalten wird zunächst die Skalenbirne (12V, 0,1A) kurzgeschlossen. Dann wirkt die Netzdrossel als Relais. Wenn nach der Anheizphase der Röhren Strom durch die Drossel fließt, so wird durch die Magnetisierung ein Eisenblech angezogen und die Überbrückung der Skalenbirne aufgehoben. Es macht "klack" und die Beleuchtung geht an. Sehr ungewohnt, so etwas war mir bis dato noch nicht untergekommen. Das Bild zeigt die Drossel von unten. Beim senkrecht stehenden Chassis öffnet der Kontakt und der Einschaltstrom zerstört die Birne. Zu meinem großen Erstaunen zeigte das Gerät sofort Empfang auf allen Wellenbereichen, allerdings mit Einschränkungen. Nach kurzer Zeit wurde der Empfang leiser, bei Aufdrehen des Lautstärkestellers fing die NF an zu kreischen. Dies war der "übliche Verdächtige", nämlich der Kopplungskondensator an der Anode des Triodensystems. Er hatte einen Feinschluß, der mit zunehmender Betriebsdauer stärker wurde. Durch die halbautomatische Gittervorspannungserzeugung bei der UCL11 äußert sich dieser Effekt etwas anders als bei den Endröhren mit Katodenwiderstand. Beim Durchdrehen des Drehkos zeigte jede empfangene Station ein Pfeifen, das fast wie beim Einstellen eines Rückkopplungsaudions klang. Auch dieser Fehler ist ein bekannter: Die Anodenspannungen der Mischhexode UCH11 und der ZF-Röhre UBF11 werden mit einem gemeinsamen Vorwiderstand von 25KOhm erzeugt, es gibt auch nur einen gemeinsamen Abblockkondensator von 0,1uF. Nach Austausch desselben war der Empfang einwandfrei und die Rückkopplungserscheinungen weg. Auch der dritte zu beobachtende Fehler ist typisch: Auf Mittelwelle lagen die Sender am langwelligen Ende fast richtig auf der Skala, aber am kürzerwelligen Ende aber stark zusammengedrängt und Sender von 1500KHz bei ca. 1100KHz. Ursache ist der keramische Trimmer, der dem Oszillatorkreis parallelgeschaltet ist und absoluten Kapazitätsverlust hatte. Durch Sulfidierung ist der Silberbelag restlos unwirksam g telefunken: 054GWK;   (19.03.2007)  Armin KlischatHits: 195     Replies: 0 In einem Auszug des Beitrages von Herrn Otto Kappelmayer im Band 62 des Buches "Das neue Universum" der Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1941, beschreibt er den Leichtbau-super Telefunken 054 GWK.                                                                                               telefunken: Telefunken 054GWK;   (13.02.2007)  Jochen WillnowHits: 325     Replies: 2 Hallo Sammlerfreunde, bei der Reparatur ist mir aufgefallen,daß im vorgegebenen Schaltplan keine Angaben über die Kapazität der Abgleichtrimmer angegeben ist  - welchen Wert besitzen diese ? Gruß Jochen Willnow
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