Model: Projektions-TV (Karolus)



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Projektions-TV (Karolus)


Country: Germany Manufacturer/Brand: Telefunken Deutschland (TFK)
Year: 1929 / 1930 Type: Television Receiver (TV)Television receiver.
Alle Arten von Fernsehempfängern, angefangen von mechanischen Systemen, zu Röhren- und schliesslich zu IC-Systemen finden Sie unter diesem Typ. Es gibt im Radiokatalog (Ernst Erb) aber nur einige Beispiele davon. Nur durch Selbstinitiative wird dieses virtuelle Museum bzw. dieser KATALOG auch in dieser Richtung vollständiger. TV-Sammler sind gesucht!
Mod.-ID = 4534 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 0 (for members) Wave bands n.a.When collecting this field of data I had no information on the wave bands - or this set is not a receiver. Quand je faisait la collection je ne savais rien de ces dates des gammes d`ondes - ou bien l`apparaeil n`est pas un récepteur.
Beim Erfassen dieses Feldes waren mir die Wellenbereiche nicht bekannt - oder der Apparat ist kein Empfänger.

Power type and voltage Alternating Current supply (AC)AC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.

Loudspeaker/pwr.out Magnetic Loudspeaker in general (system not defined)Magnetic speaker (with horseshoe magnet). Haut-parleur magnétique (avec aimant en fer à cheval).
Siehe «Radios von gestern» Seite 61 und 329ff.Magnetisches System, mit einem Hufeisenmagneten ausgerüstet. Es ist aber nicht bekannt, ob mit oder ohne Einstellmöglichkeit und ob das verbesserte Vierpolsystem oder (ab 1932) sogar ein Freischwinger zur Anwendung kam.

www.radiomuseum.org Model: Projektions-TV (Karolus) Material Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.

Shape Console with any shape - in general (details not known).
Notes Karolus Versuchsfernseher, Bilderzeugung mit Bogenlampe, Kerr-Optik und Spiegelrad, 30x30cm, 30 Zeilen/12,5 Bildwechsel/s, Antrieb mit Synchronmotor.
Mentioned in Fernsehen wie es Begann S69
Literature/Schematics Lehmann: Die Rundfunktechnik (1930?)
Picture reference Eine Abbildung findet sich im Doppelband "Radio von gestern"
   

Lehmann, Die Rundfunktechnik Ein Telefunken-Karolus-Fernsehempfänger fürVorführungszwecke. Das Bild erscheint auf deroben vertieft angeordneten Mattscheibe, undder Lautsprecher gibt die akustische Sendungwieder.Aus Funkschau 1929 drittes Mai Heft Spiegelrad  
Further information on

Projektions-TV (Karolus) (Telefunken Deutschland (TFK))

telefunken: (Karolus); Projektions-TV  (29.07.2008)  Uwe RonnebergerHits: 162     Replies: 0 Entscheidende Fortschritte im wirklichen Fernsehen. Von Erich Schwandt, Berlin-Niederschöneweide. Die Fernsehtechnik hat in der letzten Zeit so bedeutende Fortschritte gemacht, daß es notwendig geworden ist, daß sich nun Funkfreunde und Radiohändler eingehender über die Technik des Fernsehens informieren. Es ist sehr wohl möglich, daß bereits im nächsten Jahr ein regelmäßiger Fernsehdienst eingerichtet wird, genau wie wir heute den akustischen Rundfunk haben. Darauf muß sich jeder, der am Funkwesen interessiert oder gar beteiligt ist, durch eine eingehende Unterrichtung vorbereiten. Das Tempo der vorwärtsstürmenden Technik steigert sich größenordnungsmäßig; die Entwicklung wird jetzt in wenigen Monaten soweit vorwärts getrieben, wie Anfang des Jahrhunderts in zehn Jahren. Es wird täglich schwerer, technische Zukunftsromane zu schreiben, denn kein Schriftsteller weiß, ob er die Zukunft für das Jahr 2000 oder lieber bloß für 1932 prophezeien soll. Denn es ist leicht möglich, daß das, was für das Jahr 2000 vorausgesagt wird, schon 1930 eintritt. Gerade so ist es heute mit dem Fernsehen. Während der letzten Berliner Flinkausstellung konnte man nur stark durchleuchtete Diapositive übertragen, und die Wiedergabe, die man von stehenden Bildern, teilweise nur von ganz einfachen Figuren: Kreuzen und großen, deutlichen Buchstaben, erzielte, war nicht einmal besonders gut. Man hatte Mühe, überhaupt etwas zu erkennen. In wenigen Monaten ist es Prof. Karolus nun gelungen, nicht nur die Uebertragung von Diapositiven und Kinofilm ganz gewaltig zu verbessern, sondern auch das w i r k l i c h e Fernsehen möglich zu machen. Ende April fand im Telefunkenhaus in Berlin eine Fernseh-Vorführung vor Vertretern der Behörden und der Presse statt; zu den Besuchern der Veranstaltung gehörte auch Rundfunk-Kommissar Dr. Bredow, der sich ganz besonders für die technischen Daten und für die Einführung des Fernsehens in den Rundfunkdienst interessierte. Die Güte der Uebertragungen, die man hier zu sehen bekam, hatte eigentlich niemand erwartet. Genau wie bei einer mittelmäßigen Filmvorführung sah man die Köpfe der Personen, die sich fernsehen ließen.  Es waren alle Einzelheiten:  Lippen, Augenbrauen, Falten der Haut, das Mienenspiel und der Blick der Augen deutlich zu erkennen. Als erste Fernseh-Künstlerin trat eine Dame der Firma Telefunken auf; sie lachte uns zu, erzählte uns (ihre Stimme wurde durch den Lautsprecher übertragen), wie der Name Karolus richtig geschrieben wird, bekräftigte ihre Worte, indem sie ein großes Kartonblatt mit einem K hochhielt, sie zeigte uns Spielkarten, die man teilweise erkennen konnte, kämmte sich und puderte sich. Man konnte ihr die Worte vom Munde ablesen, und Klang und Bild paßten ausgezeichnet zusammen. Das Bild des Wiedergabeapparates war 30 X 30 cm groß, sehr hell, sodaß nicht einmal die vollständige Verdunkelung des Raumes notwendig war, um das Bild klar zu 1.1 kennen, und sehr deutlich.  Ausgezeichnet war die Uebertragung der Halbtöne, so daß man alle Schatten und Lichter in den Gesichtern erkennen konnte. Professor Karolus hielt den einleitenden Vortrag, in dem er sagte, daß in Sender und Empfänger als Bildzerleger ein Spiegelrad verwendet wird, das gegenüber der im Ausland gebräuchlichen Nipkow'schen Scheibe den Vorzug hat, zur Erzielung einer größeren Bildhelligkeit beizutragen. Das Objekt wird von einem feinen wandernden Lichtstrahl abgetastet, den eine Bogenlampe erzeugt und der durch das Spiegelrad nacheinander auf 2500 verschiedene Punkte des Objektes geworfen wird. Es findet also eine Zerlegung des Fernsehbil  
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