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HIFI Stereo Tonbandgerät B116 (B 116)

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Tesla, narodni : HIFI Stereo Tonbandgerät B116 [R-Player] ID = 196738 500x497
 
Country: Czechoslovakia Manufacturer/Brand: Tesla, narodni podnik
Year: 1983 – 1986 Type: Recorder and/or Player
Transistors There are transistors, but the number is unknown:
Principle Audio-Amplification
Wave bands n/a no information
Details Tape Recorder
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 220 V
Loudspeaker/pwr.out - For headphones or amp.
from Radiomuseum.org Model: HIFI Stereo Tonbandgerät B116
Material Modern plastics (no Bakelite or Catalin)
Shape Miscellaneous shapes - described under notes.
Dimensions (WHD) 404 x 187 x 428 mm / 15.9 x 7.4 x 16.9 inch
Notes Gerät lässt sich im Stehen und auch im Liegen betreiben. Erfüllt die HIFI Norm , 3 Tonköpfe , Stereo 4 Spuren ,2 Bandgeschwindigkeiten 9,53 und 19,05 cm/s Frequenz: 50 - 15000 Hz ( bei besonderen Qualitätsbändern bis 20000 Hz) Counter, manuelle und automatische Aussteuerung bei der Aufnahme, Lautstärke-, Bass-, Höhenregler, Anschlüsse für 2 Lautsprecher , Plexiglasschutzdeckel , Spulen bis 18 cm

This model was suggested by Wolfgang Lill.

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Forum contributions about this model
Tesla, narodni : HIFI Stereo Tonbandgerät B116
Threads: 2 | Posts: 3
Hits: 942     Replies: 0
tesla: B116 (B 116); Einmessen
Mario Spitzer
27.Apr.08
  1

Vor allen Arbeiten, Tonköpfe putzen und entmagnetisieren! Wichtig! Alle eingestellten Werte müssen auf beiden Kanälen gleich sein!

Tongenerator 1 kHz an Phonobuchse anschließen. Beide Kanäle kurzschließen! Monitorschalter auf Source, Spurschalter auf Stereo. Aussteuerungsregler so einstellen, dass an den Punkten 2 jeweils 2,9 Volt anliegen. Aussteuerungsanzeige kontrollieren, die Potentiometer 3 so einstellen, dass beide Zeiger exakt 0 dB anzeigen. An den Messpunkten 1 wird die Vormagnetisierung gemessen und mit den Potis 4 eingestellt. Tesla empfiehlt 10V wobei man bedenken muss, die B116 kam Anfang 80er Jahre auf den Markt und ist auf ORWO, Stilton und Co eingemessen. Ich verwende BASF LP35, DP26 und ORWO Typ 122 (Nachwendeproduktion Dessauer Magnetbandfabrik GmbH). Für diese Bänder halte ich hier 7V für optimal. R1 und R2 sind für den Aufnahmestrom und sollten erst einmal nicht verstellt werden.


 
Jetzt zeichnen wir das 1 kHz Signal auf und schalten auf Monitor. Im Idealfalle sind beide Zeiger gleich bei 0 dB. Wenn nicht, Aufnahme stoppen, Gerät ausschalten und eine Brücke am Wiedergabekopf löten und beide Kanäle DORT kurz schließen. Gerät einschalten, Aufnahme und Band ab. Beide Potis  R6 auf dem Wiedergabeentzerrern so einstellen, dass beide Zeiger exakt 0 dB anzeigen. 

Nun ist die Maschine elektrisch ein gemessen. Kleine Pegelunterschiede lassen sich mit R1 und R2 ausgleichen.

Jetzt die Drahtbrücke rausnehmen und Aufnahme widerholen, im Idealfall zeigen beide Zeiger im Monitorbetrieb 0 dB an. Tongenerator durchdrehen und beobachten, ob beide Zeiger gleichmäßig wandern. Tun sie das nicht, Entzerrer probeweise tauschen. Tauschen sich die Unterschiede mit, Fehlersuche in den Entzerrern und Linearverstärker erforderlich.

Bleiben die Unterschiede so, sind die Köpfe zu Prüfen, dazu Justieren oder Tauschen der Abwickelbremse und Kontrolle der Regelstrecke (gegebenfalls Feder umhaken). Ist der Bandzug zu schwach, hat man einen schlechten und ungleichmäßigen Band-Kopf Kontakt. Ist er zu stark, leiert es umso mehr, je mehr abgewickelt wurde.

Hinweis:

Die Bandmaschinen von Tesla sind Heimtonbandgeräte und werden die Perfektion von Revox und Studer nicht erreichen! Also bitte keine Wunder erwarten. Ich empfehle, die Elkos zu tauschen und die Widerstände auf den Entzerrern zu messen, sie sollten Kanalgleich sein. Das Spurübersprechen bei 19 wird man auch nicht ganz 100%ig wegbekommen!

An die Tonkopfschrauben bitte nur drehen, wenn diese getauscht, verstellt wurden oder Spuren rückwärts durchkommen. Das lässt sich wie folgt testen.


Tongenerator auf 50 Hz einstellen, Aussteuerung auf 0 dB, Spurschalter auf 1-4 schalten, ein jungfräuliches Band verwenden und Aufzeichnen.

Danach Tongenerator auf 100 Hz einstellen, Spurschalter auf 2-3 schalten, Aussteuerung auf 0 dB und wieder aufzeichnen. Band umdrehen und abspielen. Kommen beide Töne durch, sind einer oder beide Köpfe zu tief eingestellt (oder Bandführungsbolzen zu hoch). Kommt nur Spur 2-3 durch, sind einer oder beide Köpfe zu hoch eingestellt (oder Bandführungsbolzen zu tief).

Achtung: Alle Bänder, die vorher mit nicht exakter Justage aufgenommen wurden, klingen hinterher dumpfer!

Ein Messband kann man bei Tonstudiobedarf Bluthardt bestellen. Ich verwendete MB04-19.

Messband vorspulen bis zum Transparentteil. Wiedergabe mit 9 und Bandlauf kontrollieren. Bandrissschalter blockieren und Aufwickelteller kurz festhalten. Ändert sich der Bandlauf, ist die Capstanwelle schief und das Band wird durch den Zug grade gerichtet. Capstanwellenlager lockern und justieren. Mit Holspiegel Kopfhöhe kontrollieren.

Zur Justage der Kopfneigung, Messband mit hoher Frequenz widergeben (am Kopf beide Kanäle kurzschließen) und auf Pegelmaximum einstellen.

Kontrolle der Bandführung


Am Löschkopf anfangen, da dieser nicht Höhenjustierbar ist
(nur mit Pappsteifen einklemmen)


Kontrolle Aufnahmekopf


Kontrolle Widergabekopf

 

Zum Eintaumeln der Wiedergabekopfes wieder die Drahtbrücke einlöten, Messband mit 19 abspielen und auf lautestes Signal einstellen. Besonders bei den 18 kHz (ein Oszillograf ist hier hilfreich, da die heutigen Messgeräte viel zu träge sind, besonders bei Automatischer Bereichswahl. Nach Gehör geht es halbwegs auch, jedoch dann bei 10 kHz (die 16 kHz kann ich kaum wahrnehmen, ist bei jedem Mensch anders).

Wenn das erledigt ist, Drahtbrücke und Drähte ablöten und an den Aufnahmekopf löten Dieser wird zur Justage als Wiedergabekopf geschaltet. Den Justagevorgang hier widerholen.


Nach erfolgreicher Fertigstellung Stellschrauben mit Nagellack versiegeln. Kleine Pegeldifferenzen beim Hin- und Herschalten des Monitorschalters, lassen sich mit R1 und R2 ausgleichen.  Hinweis zum Bandrauschen. Bei Aufnahme ohne Signal sollten beide Kanäle im hohen Frequenzbereich, gleichmäßig rauschen. Rauscht es im mittlerem Bereich, wahrscheinlich noch unterschiedlich MUSS entmagnetisiert werden. Das ist nicht ganz ohne, denn man kommt bei der Tesla schlecht an den Kopfspiegel damit. Ich habe dazu ein Kopfhörer verwendet und mit Schrottband während der Aufnahme justiert. UNBEDINGT BÄSSE WEGDREHEN UND PEGELSTELLER VON 0 LANGSAM AUFDREHEN!!!!! So hört man ob, die Kopfspiegel vom Entmagnetisierer erreicht werden, das funktioniert ganz gut.
 
Wer jetzt noch etwas mehr machen will, kann parallel zur Pausentaste einen Funkempfänger einlöten und Dolby B nachrüsten. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Hier einige Bilder:

 

Hier wird gerade der Kabelbaum für die Dolbymodule gebunden. Der Drehschalter ist neu, die Klinkenbuchse für den Kopfhörer, Spur- und Monitorschalter, alle Teile der Vormagnetisierung  auch.

Hier werden die Dolbymodule verdrahtet. Sternförmig wegen möglichen Brummeinstreueungen.

Hier sieht man das Netzteil mit den Festspannungsreglern 18V und 15V. Oben rechts sitzt jetzt ein Funkempfänger für die Pausentaste. Die Entzerrer sind umgebaut. Alle Elkos neu, alle Widerstände getauscht (paarweise ausgemessen), Gegenkopplungszweig umgebaut für bessere Höhenaussteuerung.

Die Elkos verhindern das Knacken beim Umschalten.

 
Hits: 1028     Replies: 0
tesla: B116 (B 116); HIFI Stereo Tonbandgerät
Mario Spitzer
09.Feb.08
  1

Liebe Sammlerfreunde,

für ein kirchliches Projekt habe ich meine alte Bandmaschine rausgekramt und bin beim Justieren der Aufnahmepegel, Aussteuerunsanzeige und Vormagneisierung. Nach jahrelangem Stillstand, ist das nötig weil die Postis nicht sonderlich hochwertig sind.

Welche Vormagnetisierungsspannung wird empfohlen? Nach Geröhr mittels Kopfhöhrer und Hinterbandkontrolle (so das Original und Aufnahme gleich klingt (bei 19) bin ich bei 10V Bestwert angekommen. Was empfiehlt der Hersteller? Bei weniger sind die Höhen zu spitz und verzerrt, bei mehr klingt es zu dumpf,  aber das ist ja allen bekannt.

Laut Plan soll die Löschfrequenz bei 100 khz liegen, gemessen habe ich 108 khz, das ist in Ordnung.

Trotz Alter ist der Klang immer wieder verblüffend (Rausminderung wiedergabeseitig ist nachgerüstet).

 

Gruß Mario

PS: Hat noch jemand Ersatzteile?

Gabriel Toth
09.Feb.08
  2

Dear Mario,

I have found in the description of B115, what has practicaly identical schematics that by R13 and R14 on board ZD (bias current) is necessary to tune to the right frequency attenuation performance and simultaneously to keep the noise level - Sorry not more about this issue. Second tuning proceedure is the R1 and R2. If you put to the input Radio 80mV/330Hz test signal, switch in position Source, you have to measure in points L(15) and R (16) 1V. Next switch to position Tape, and in the same points you should measure/tune 1,05V. After check the noise level, next the 3rd harmonic distortion should be under 3%. If not, by the R1 and R2 is necessary to tune a bit. I guess, if these voltage levels you can not achieve, you have to change the bias current level by R13 and R14 and repeat again the R1 and R2 tuning.

Gabriel

 
Tesla, narodni : HIFI Stereo Tonbandgerät B116
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