Model: Einröhren-Audion






Antique radios, Old Time Radios

Einröhren-Audion
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Radio Adolf Topp; Neheim-Hüsten
Year: 1927 – 1930 ??
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 88045
previous
|
Result List
|
next
|
New search for Radios etc.
Schematics etc.: 1 (for
members)
Principle
TRF with reaction (regenerative)TRF (tuned radio frequency or straight receiver) with manual regenerative (feed-back) control.
Récepteur TSF à amplification directe avec réaction maneuvrable.
Geradeausempfänger mit bedienbarer Rückkopplung, die auch zum Selbstschwingen führen kann. Siehe «Radios von gestern» Seite 59.
Tuned circuits
1 AM circuit(s);
Wave bands
Broadcast (MW) and Long Wave.Broadcast- and long-waves (AM, medium- and long-waves) PO et GO (petites ondes et grandes ondes).
Langwellen- und Mittelwellen-Bereich.
Auch wenn in diesen Bereichen eine Unterteilung vorkommt - bei älteren Geräten z.B. die Antenne umgesteckt werden sollte - geht dies hier nicht daraus hervor.
Power type and voltage
Batteries (storage and/or dry) / 90; 4 VoltBattery supply. Alimentation de batterie
Batteriespeisung
Das Gerät erhält seine Betriebsspannungen von Akkumulatoren (Sekundärzellen) und/oder Batterien (Primärzellen).
Solche Geräte wurden auch mit sogenannten Netzanoden gespiesen, die zumindest die Anodenspannung lieferten, in manchen Fällen auch Gittervorspannungen und teilweise auch Heizspannungen.
Loudspeaker/pwr.out
Headset necessary because no built in audio amplifier (or it is a head set).Headphone. Casque téléphonique.
Es handelt sich um einen Kopfhörer, nicht um einen Empfänger. Meist sind es Doppelkopfhörer, die mit einem Bügel verbunden sind. Nur ganz in der Anfangszeit kennt man einzelne Kopfhörer oder bei einfachen Baukästen.
www.radiomuseum.org
Model: Einröhren-Audion
Material
Wooden case, TUBES VISIBLEWooden case, open cabinet.
Caisse en bois. Lampes (tubes) visibles.
Röhren und möglicherweise auch Spulen sind direkt zu sehen. Es gibt wenig Ausnahmen, wo lediglich der oberste Teil von Röhren direkt offen sichtbar ist.
Shape
Tablemodel, with any shape - general.
Dimensions (WHD)
170 x 185 x 170 mm / 6.7 x 7.3 x 6.7 inch
Valves / Tubes
1:
RE064Mir ist keine technisch identische Röhre eines anderen Herstellers bekannt, doch ist die Röhre meist austauschbar mit Philips A410N.
Notes
Im Schaltbild sind "lang" und "kurz" vertauscht. Das bezieht sich auf die Antennenlänge, nicht auf den Wellenbereich. Letzterer wird durch Spulenwechsel geändert. Der Koppler dient zur Einstellung der Rückkopplung.
Net weight
1 kg / 35.3 oz
External source of data
Werner Bösterling, Arnsberg
Source of data
-- Collector info (Sammler)
Mentioned in
Funkgeschichte der GFGFDas Gerät ist beschrieben oder kommt vor in der Zeitschrift Funkgeschichte der GFGF, Gesellschaft der Freunde der Funk-Geschichte e.V., Düsseldorf.Die nachfolgenden Ziffern (JJNN) zeigen das Jahr und die Nummer ohne Hunderterstelle.
(164, S. 315)
This model was suggested by Anonymous 1 Collector.
mit frdl. Erlaubnis durch H.Bösterling und Funkgeschichte GFGF
mit frdl. Erlaubnis durch H.Bösterling und Funkgeschichte GFGF
Further information on
Einröhren-Audion (Radio Adolf Topp; Neheim-Hüsten)
Zu diesem Originalgerät ist ein Nachbau aufgetaucht. Eigentlich ist er eine Fälschung , denn das Anbringen eines im Original nicht vorhandenen Firmenschildes (das es auch seinerzeit noch kaum gab) kann nur eine Irreführung bezwecken.
Ebenso ist es mit dem handgezeichneten Schaltplan, der in seinem ganzen Aufbau, der Teileanordnung, nach der gedruckten Vorlage entstanden sein muss, denn diese Vorlage wurde vom Besitzer des Originalgerätes eigenhändig aufgenommen und gezeichnet (2004). Er kennt die Handzeichnung nicht. Wie sollte er dann zu einer so exakt gleichen Anordnung kommen?
Nebenbei bemerkt gab es die erwähnte KC1 seinerzeit noch nicht. sie kam erst ca 5 Jahre später. Der Plan wurde abgezeichnet und ergänzt.
Hier noch einmal die Vergleich sargumente:
Nach meiner Meinung ist das ein Nachbau nach einem Bild in der Funkgeschichte.Nr.164(Dez.05/Jan.06), S.315. Dazu wurden einige zeitgemäße Teile verwendet.
Begründung:
1) Die Teile sehen ähnlich aus sind aber nicht gleich. Einem Bastler, Amateur oder Kleinfabrikant wäre das Aussehen des Reglers, Drehkos, Spulenkopplers, Knopfes egal gewesen, falls er nicht nochmal den gleichen Typ hatte. Hier wird der Anschein erweckt, der aber nicht täuschen kann.
- Knöpfe sind nur ähnlich
- Drehko (Nora) ist nur ähnlich
- Spulenkoppler ist nur entfernt ähnlich
- Regler sieht nur ähnlich aus (Schleifer, Befestigung)
2) Die Originalschildchen waren seinerzeit in Mengen zu haben. Warum sollte man hier andere verwenden?
3) Da keine passenden Buchsen (ca 3,1 mm) zur Aufnahme der Röhrenstifte greifbar waren (heutzutage schwer zu beschaffen), wurde eine komplette Fassung eingebaut.
4) Im Original ist alles geschraubt was sich schrauben lässt. Hier wurde gelötet.
5) Die Audionkombination ist sicher nicht von vor 1930. Ebensowenig der Kondensator am Hörerausgang.
6) Das Original verwendet englische Spulen (Stift+Buchse). Ein Schwenkhebel-Koppler dieser Art stand für den Nachbau sicher nicht zur Verfügung. Darum ein "normaler" 4/19 mm Koppler.
Englische Spulenstecker waren in den 20er Jahren durchaus verbreitet. Sie wurden z.B. von Radio-Bauer 1927 im Katalog geführt. Auch Radio-Diehr lieferte noch 1928/29 die Brandt-Spulen wahlweise mit deutschen oder englischen Steckern. An deutschen Geräten sind englische Stecker kaum zu finden, deshalb existieren auch kaum Ausschlachtteile.
7) Auch das Firmenschild ist mysteriös: Die Firma wurde 1930 gegründet. Der Inhaber baute solch ein Gerät als Amateur ca 1927/28. Das Original hat kein Schild (warum auch? es gab ja noch gar keine Firma!). Diese Nachbildung hat aber eines. Warum wohl? Um die Herkunft glaubhaft zu machen?
8) Und noch ein Bonbon: die beiliegende Schaltung ist eindeutig eine auf alt gemachte genaue Abkupferung der in der FG164 veröffentlichten Schaltung. Letztere wurde aber vom Besitzer des Originalgerätes erst 2004 erstellt, nicht von Herrn Topp. Beim Abzeichnen passierte dann dem "Nachbauer" ein Fehler: Die Antenne geht zur Anode!
Fazit:
Alles deutet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf einen Nachbau hin. Und weil dies nicht vermerkt ist, unterstelle ich sogar Betrugsabsicht. Das erfundene Firmenschild und die Schaltung sprechen eine allzu deutliche Sprache. Dabei bleibt offen,
More...
Hallo
Wer kann weiterhelfen.
Habe dieses Radiogerät erworben,handelt es sich um ein Orginal der Fa.Topp oder um einen Nachbau.
Soll ich die Bilder auf das Gerät im RM hochladen oder nicht.
Anbei einige Bilder mit Orginal handgezeichneten Schaltplan war im Inneren des Radios.
Gerät funktioniert.
Mfg
Gerhard Härtl
More...