Model: Commerz



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Commerz

4-polig


Country: Germany Manufacturer/Brand: WUFA, Wurzen (in Sachsen)
Year: 1930 ? Type: Loudspeaker (or headphone)Loudspeaker of any kind.
Anfangszeit und erste Rundfunkzeit: Kopfhörer, die man bald mechanisch durch Trichter oder Relais (Brown) verstärkt, um darauf Trichterlautsprecher und bald auch magnetische Systeme zu verwenden. Ab 1932 gibt es bessere magnetische LS, sog. Freischwinger (nicht zuvor!) - bald auch niederohmige dynamische Systeme, die sich dann durchsetzten. Siehe Radios von gestern Seiten 34, 53, 54, 60ff, 70, 83, 84, 312, 328ff, 367.
Mod.-ID = 129201 previous | Result List | next | New search for Radios etc. Schematics etc.: 0 (for members) Power type and voltage No Power needed
Loudspeaker/pwr.out Magnetic Loudspeaker of high quality (4 magnet poles) Improved magnetic speaker. (horse-shoe-type with 4 poles). Haut-parleur magnétique perfectionné (avec 4 pôle).
Vierpoliges Magnetsystem - meist hufeisenförmiger Magnet. Aus den Unterlagen geht selten eindeutig hervor, ob es das 4- oder 2pol-System oder (ab 1932) sogar ein Freischwinger ist. Zur Unterscheidung siehe «Radios von gestern» Seiten 61 und 329ff.
/ Ø 30 cm = 11.8 inch

www.radiomuseum.org Model: Commerz 4-polig Material Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.

Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 37 x 39 x 16 inch / 940 x 991 x 406 mm
Notes umschaltbar für normale Endröhren oder Pentoden.
Net weight 1 kg / 35.3 oz
Source of data - - Data from my own collection
   
This model was suggested by Uwe Ronneberger.
Frontansicht mit neuer Stoffbespannung Rückwand mit neuer Stoffbespannung Seitenansicht More pictures  
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Commerz 4-polig (WUFA, Wurzen (in Sachsen))

wufa: Reparaturbericht Wufa Lautsprecher Commerz   (13.04.2008)  Uwe RonnebergerHits: 212     Replies: 0 Reparaturbericht elektromagnetischer Lautsprecher Wufa Commerz 4-polig Ausgangszustand : stark verschmutzt, auf der Deckfläche viele kleine schwarze " Pickel ", Stoffbespannung zerrissen, Membran noch sehr gut erhalten, wahrscheinlich Spule teilweise unterbrochen, Anschlußleitung gebrochen , Isolation zerbröselt, kein Stecker Es handelt sich um einen elektromagnetischen Lautsprecher, Baujahr ca. 1930, der Firma Wurzener Metallfabrik. Ein wippenähnlicher Anker wird durch das Magnetfeld zweier Spulen zwischen den ( 4 ) Magnetpolen eines Hufeisenmagneten bewegt und überträgt über ein Hebelsystem die Auslenkungen auf die Membran. An der Unterseite des Gehäuses befindet sich eine Klemmbrücke, mit der wahlweise unterschiedliche Spulenteile mit dem Empfänger verbunden werden. Vermutlich sind die Spulen nach folgendem Schema angeschlossen. Für normale Endröhren sind je 275 Ohm in Reihe geschalten. Der Anschluß für Penthoden zeigt leider nur einen unendlichen Widerstand an. Wahrscheinlich ist die Verbindung innerhalb der Spulen nicht mehr funktionstüchtig, da jede Spule nur drei Anschlüsse hat. Vorerst möchte ich diese Spulen nicht zerlegen und neuwickeln, da das System genau justiert werden muß. Wenn der Anker bei falscher Justage, aber auch bei Übersteuerung an die Polschuhe anschlägt gibt es dann unschöne knackende Geräusche. 1931 hat Wufa einen mittels Hebel justierbaren Lautsprecher auf den Markt gebracht, aber eine wirkliche Verbesserung wurde erst mit dem Freischwinger erreicht. Um den Bespannstoff zu erneuern muß die Lautsprecher-Membran herausgeschnitten werden und mit dem kompletten System herausgenommen werden. Mit einer dünnen Messerklinge fährt man vorsichtig zwischen den Stoff und das Holzgehäuse und trennt so den 5 mm starken Ring aus Karton heraus. Die schwarzen Verunreinigungen auf der Deckplatte wurden mit einer Ziehklinge fast vollständig entfernt und das gesamte Gehäuse mit Möbelpolitur gereinigt und etwas aufgefrischt. Nach dem Entfernen aller Stoff- und Leimreste wurde der neue Stoff eingeklebt und darauf der Ring aus Karton.  An diesem wird nun die Membran federnd befestigt. Wie im Originalzustand benutzt man hierzu dünnes Leder, hier Fensterleder. Dabei ist zu beachten, das man beim stückweisen Verkleben das Leder nicht zu straff zieht. Es ist wirklich wie Gummi und die zugeschnittenen Streifen können sehr lang und dabei aber gleichzeitig zu schmal werden. Nach dem Durchtrocknen des Klebers ( Holzkaltleim ) wurde der Lautsprecher mit einer neuen Anschlußleitung ( braun, textilumflochten ) und neuem Stecker versehen.  
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