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History of the manufacturer  

Erfurth, C., Spezialfabrik für Radiotechnik; Berlin SW 68

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Name: Erfurth, C., Spezialfabrik für Radiotechnik; Berlin SW 68    (D)  
Abbreviation: erfurth
Products: Model types
Summary:

C. Erfurth, Spezialfabrik für Radiotechnik
Berlin SW 68, Neuenburger Straße 15

Wirbt 1924 für Apparate für drahtlose Telephonie und Anodenbatterien.
Wird 1931 in "Funkschau"  Heft 50 für Bau von Anodenbatterien erwähnt.

Neuartige patentamtl. geschützte Apparate für drahtlose Telephonie.
Rundfunk-Sonderkonstruktionen für Laien-Handhabung.

Founded: 1893
History:


Some models:
Country Year Name 1st Tube Notes
24 Mikrodion H.1. RE16  Gerät ist im Museum Heusenstamm vorhanden.      

[rmxhdet-en]

Further details for this manufacturer by the members (rmfiorg):

Inserat aus ETZ, Sonderheft zur Funktagung des VDE 1924 (Quelle: Abele, dynamische Chronik)tbn_d_c_erfurth_berlin_sw68.png
Textseite aus "Funkschau" 50/1931tbn_fs_1931_h50_batterien.png
Banderole an einer Anodenbatterie um 1930tbn_erfurth_anodenbatterie_aufkleber.jpg

Forum contributions about this manufacturer/brand
Erfurth, C., Spezialfabrik für Radiotechnik; Berlin SW 68
Threads: 1 | Posts: 3
Hits: 755     Replies: 2
Mikrodion von C. Erfurth, Berlin?
Wolfgang Eckardt
03.Sep.19
  1

Im Museum für Kommunikation, Heusenstamm, existiert  ein Einröhren-Empfänger, dessen Hersteller und Typbezeichnung mir völlig unbekannt sind, auch in RM.org nicht vorhanden:

  • Mikrodion Typ H. 1.
  •  C. Erfurth, Spezialfabrik für Radiotechnik, Berlin S.W. 68

Auch Günter Abele konnte in seiner "Dynamischen Chronik" nur die Existenz dieses Modells vorstellen, und dass die Firma sich nach wenig Radioproduktion der Herstellung von Batterien widmete.  
Die dort gezeigte Röhre besitzt einen uralten Telefunken-Sockel mit 3 Stiften + eine Buchse (z. B. RE16), so dass daraus geschlussfolgert werden könnte, dass dieses Modell vor 1923 entstanden ist. Auf einem zweiten Bild ist auch zu sehen, dass die eingebaute Fassung wirklich die Aufnahme für eine Buchse der Röhre besitzt. Auf dem Typschild ist aber zu lesen, dass es aus 1924 stammt mit der Nummer 501.

Wer hat von dieser Firma C. Erfurth und dem Modellnamen "Mikrodion" schön gehört oder gelesen und kann etwas zu diesem Empfängermodell sagen?

Danke sagt

Wolfgang Eckardt

Manfred Rathgeb
15.Jan.20
  2

Sehr geehrter Herr Eckardt,

leider ist weder hier noch auf der von Ihnen angelegten Modellseite ein Bild gegeben, auch fand ich online keines im Museum  Heusenstamm. Mein Hinweis kann also völlig daneben liegen: Wenn Sie Mikrodion anstatt mit k mit c eingeben,  sehen einige "Microdions" des Horace Hurm, dessen Grosseltern väterlicherseits übrigens aus Stuttgart stammen.Im Katalog von 1922 wird ausdrücklich auch Export, also Lieferung ausserhalb von Frankreich angeboten. Möglicherweise ist Erfurth der Verbreiter oder Rechteinhaber  in Deutschland mit ähnlich wenig Erfolg wie Hurm selbst. H. könnte Hurm bedeuten, Hurm numerierte seine Modellreihe (Stand 1922: Microdion [ohne Nummer!], Microdion No 2, Microdion No 3 - die Bezeichnungen im Bestand des Radiomuseums sind damit nicht ganz konform). Zudem waren nach dem ersten Weltkrieg deutsche Röhren in Frankreich nicht gerade selten.

Mit freundlichen Grüssen

Manfred Rathgeb

Wolfgang Eckardt
15.Jan.20
  3

Lieber Herr Rathgeb,

das ist leider eine sehr betrübliche Sache. Dieser Empfänger Mikrodion Typ H1 von der Firma C. Erfurth, Berlin, existiert wirklich und zwar im Museum für Kommunikation in Heusenstamm. Er ist dokumentiert mit Text und Bild in Günter Abeles "Die dynamische Chronik" Anhang A1, Band A-E Seite 49.
Bilder davon konnte ich bei Recherchen im GFGF-Archiv entdecken. 

Ein  Bild übernahm ich mit dem Hinweis auf diese Quelle und fügte es in meinem Forum-Beitrag ein. Innerhalb kürzester Zeit erhielt ich eine weniger freundliche Aufforderung vom mir bis dahin unbekannten Bildautor, Herrn Eckhard Kull, dieses Bild sofort aus dem Beitrag zu entfernen. Begründung: Seine Bildrechte sind ausdrücklich nicht für Veröffentlichungen im Radiomuseum.org freigegeben!

Ich möchte das nicht weiter kommentieren. Sie können sich aber gern in der von mir angegebenen Quelle von Günter Abele informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Eckardt

 
Erfurth, C., Spezialfabrik für Radiotechnik; Berlin SW 68
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