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History of the manufacturer  

Heitler, Josef, Radio Engroshaus; Wien

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Name: Heitler, Josef, Radio Engroshaus; Wien    (A)  
Abbreviation: heitlerrad
Products: Model types Others
Summary:

Radio Engroshaus Josef Heitler;
Wien VII, Neustiftgasse 40 (1924 lt. Werbeschaltung in A-Radiowelt, Heft 27, S.15).

Als Vertrieb/Herstellung? des "Radiophon" Detektors bekannt.

History:
Ein möglicher Zusammenhang mit der von OE1ER betriebenen Firma "Erwin Heitler", Wien VII, Neubaugasse 26 [Verkauf v. Radiobastelteile] ist noch zu prüfen. Letzteres Unternehmen findet sich in allen österreichischen Radiopublikationen der Nachkriegszeit mit Werbeschaltungen und Vertrieb v. u.a. elektrotechnisch verwertbarem Wehrmachtsmaterial. 1949 als "Erwin Heitler & Co." eingetragen und lt. WWW bis nach 2000 aktives Unternehmen. Noch in den 1990er Jahren waren dort u.a. VE Röhren als "normales" Handelsgut zu beziehen.
Der erste Präsident des ÖVSV (Österreichischer-Versuchs-Sender-Verband) war OE1ER – OM Erwin Heitler, † 1988?.

This manufacturer was suggested by Wolfgang Scheida.


Some models:
Country Year Name 1st Tube Notes
24 Radiophon   Radiophon; Telux Detektor, schwenkbare Flachspulenkopplung, als reiner Importartikel aus ... 

[rmxhdet-en]

Further details for this manufacturer by the members (rmfiorg):

Zu ERWIN HEITLER - Werbung in der Radio-Technik – Radio-Amateur, Heft 1/1949tbn_a_heitler_erwin_werbung_1949.jpg

Forum contributions about this manufacturer/brand
Heitler, Josef, Radio Engroshaus; Wien
Threads: 1 | Posts: 5
Hits: 6089     Replies: 4
Wien 7, Radio Erwin Heitler & Radio Josef Heitler
Wolfgang Scheida
21.May.11
  1

So manchem Radiobastler wird das Geschäft in der Neubaugasse noch in Erinnerung sein, das bis zu "Conrad Electronic" Zeiten (Nachtrag: 2002) noch existierte.

  • Liegen Informationen zu Erwin Heitler auf, der ja auch in der Amateurfunkszene recht aktiv war und dessen Selbstbau Senderschrank lange im Wiener Radiomuseum stand?
  • Ist tatsächlich ein familärer Zusammenhang von Josef Heitler (1920er Jahre) und Erwin Heitler OE1ER,  SK 1988 gegeben? 

Für Zusendungen danke ich im Vorhinein. Wenn wahrscheinlich auch keine eigene Produktion vorhanden war, so war sein Geschäft denoch für viele ein Eintritt in die Welt der Funktechnik, geführt von jemanden der mit Fleisch und Blut bei der Sache war. 

Links:

  • ÖVSV Geschichte
  • Bildnachweis als Amateurfunkpionier mitsamt (mech.) Fernsehempfangsanlagen 1935
  • Zeittypische Werbeschaltung in A-Radiopraktiker Nr. 48, 29. Nov. 1958, wie sie im Wettbewerb zu u.a. >Wien-Schall< Getreidemarkt sowie >Radiobaster< Kaiserstraße stand. Beachte auch die Transistorpreise in öS!
  • Nachtrag: Die Auslagen hat ein ebenso begeisterter Kunde dokumentiert
  • Ebenso hart an der Grenze für "noch meine Generation" zu nennen, ist ein Geschäft das sich "Technische Schwemme" nannte, und wie der Name sagt alles und nichts hatte. Alles, das waren Posten von Stahlröhren! bis hin zum Touch-Screen Monitor verteilt über zwei Schaufenster, den dahinter liegenden meist vollgeräumten Verkaufsräumen und noch einem Keller dazu. Das eigentlich besondere daran war, dass das ganze im renomierten und teuren I. Wiener Gemeindebezirk in der Zedlitzgasse 3 als "Josef Körbers Technische Schwemme" firmierte. Ich wurde wenn ich kam stets von einer liebenswerten älteren Dame bedient die wohl ebenfalls zumindest im groben immer wusste was sie da hatte. Bei komplizierteren Themen sollte man sich an den Chef wenden den ich aber nie kennengelernt habe. Das Geschäft wird ebenso um 2000 aufgelöst worden sein. "Gerechnet" haben wird sich das ganze wenn überhaupt dann nur auf Basis eines Mietvertrages aus sehr alten Zeiten.  PS: Die von mir gekauften Stahlröhren waren alle Emissionslos wie sich Jahre später herausstellte.

 

 

 

W. Scheida 5/2011  

Egon Penker
22.May.11
  2

Hallo Herr Scheida,

vor mehr als 40 Jahrenan haben wir uns an diesen Auslagenscheiben die Nasen platt gedrückt! :-)

Interessante Bilder unter dieser Adresse

MfG, Penker Egon

Wolfgang Scheida
30.Dec.11
  3
Unser Mitglied Herr Helmut Klein, OE1TKW schreibt mir zu obiger Anfrage:
 
"Der Senderschrank vom Museum befindet sich jetzt im Besitz des LV Wien des ÖVSV, 2 Stock tiefer im gleichen Haus,
Wien 6, Eisvogelgasse 6/2.
Eine Schaltung dazu haben wir nicht vorgefunden.
 
Wir haben festgestellt, daß offenbar bei einem Inbetriebnahmeversuch noch im Museum ein Elko explodiert ist.
Die Stelle war bereits gereinigt, aber nichts ausgetauscht.
 
Wir werden uns um eine originalgetreue Wiederherstellung bemühen.
 
Der Senderschrank beinhaltet, genauer betrachtet, eine Leistungs-Endstufe.
D.h. es ist zum Betrieb notwendig, einen Steuersender anzuschließen."
 
Somit befindet sich das Gerät in guten und dem Thema gewidmeten Händen.
 
Wenn auch Sie Anekdoten oder Biografiebestandteile vom Privat wie auch Berufsleben von Josef/Erwin Heitler haben so bitte ich wieder um Nachricht an mich - Danke!
 
W. Scheida 12/2011
Johannes Bernhauser
30.Dec.11
  4

Ja, dort hat mich die die Radioinfektion voll erwischt. Ich habe (noch als Volksschüler) mit einem Philips-Baukasten begonnen, und als nach einigen Experimenten ein Transistor offensichtlich kaputt war, hat mich mein Vater in die Neubaugasse geschickt.

Das wars. Ich habe jahrelang mein bescheidenes Taschengeld dort investiert ....

Gehört zu meinen schönsten Kindheits- und Jugenderinnerungen. Die fachkundige Beratung war das lange Anstellen in der Schlange begeisterter Kunden immer wert :-)

Ein frohes und erfolgreiches Sammlerjahr 2012 wünsche ich allen Sammlerkollegen !

Johannes Bernhauser

 

Gerhard Heigl
30.Dec.11
  5

Einkaufstour Ende der 50er-Jahre. Das war die Zeit wo man einen Transistor nicht unter 30ATS bekam. Mit der Bahn nach Wien, vom Westbahnhof per pedes in die Kaiserstrasse zum "Radiobastler" weiter in die Neubaugasse zum "E.Heitler & Co.". Die Auslagen beim Heitler waren immer etwas schmuddelig und staubig, aber man konnte lange Zeit davor verbringen. Im Verkaufsraum war es auch nicht sehr hell, die Regale voll mit meist alten Sachen. Immer eine Menge Leute vor mir, ich kann mich nicht erinnern, dass ich einmal sofort bedient wurde. Dann ging es weiter, hinunter zum Getreidemarkt zum "Wien-Schall" anschliessend den langen Weg zurück zum Westbahnhof. Diese Einkaufstouren waren selten, vielleicht ein- oder zweimal jährlich und waren für mich ein besonderes Erlebnis.

Allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2012, Gesundheit und Erfolg!

 
Heitler, Josef, Radio Engroshaus; Wien
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