radiomuseum.org

 
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

History of the manufacturer  

Görler, J. K.; Berlin (Meuselwitz, Mannheim, Brühl)

As a member you can upload pictures (but not single models please) and add text.
Both will display your name after an officer has activated your content, and will be displayed under «Further details ...» plus the text also in the forum.
Name: Görler, J. K.; Berlin (Meuselwitz, Mannheim, Brühl)    (D)  
Abbreviation: gorler
Products: Model types Others
Summary:

Julius Karl Görler, Hersteller von Radio-Komponenten (hauptsächlich Spulensätze) und Transformatoren. 1923 gegründet in Berlin Moabit,
1926 Umzug nach Berlin Charlottenburg,
1939 Erweiterung in Berlin Reinickendorf,
1943 zusätzliche Fertigungsstätte in Meuselwitz /Thüringen, nach 1950 DDR, siehe  HFWM

1951 Zweigniederlassung in Mannheim-Rheinau, Bruchsaler Str. 125. 
1955 verstirbt J. K. Görler.
1962 Erweiterung mit Neubau in Brühl, Albert-Bassermann-Str.28,
ab 1966 wird Standort Berlin Zweigniederlassung und 1969 aufgelöst.
Ab 1969 geschäftlich verknüpft mit Körting GmbH in Grassau (Hauptteilhaber).
1975 Schließung des Werkes (31. 12.).
Nach 1975 für ca. 3 Jahre  noch Produktion in Marquartstein /Chiemgau als Görler-electronic, J. K. Görler GmbH (Nähe von Grassau, Körting). 

Founded: 1923
Closed: 1975
History:

Julius Karl Görler, Transformatorenfabrik, Berlin, bekannt als wohl größter deutscher Hersteller von Spulen und Spulensätzen, aber auch anderer Radio-Komponenten und später auch kompletter Radioanlagen.

1923 gegründet in Berlin Moabit, 1924 Eintrag in Handelsregister, was auch das 50-jährige Firmen-Jubiläum 1974 begründet.
1926 Umzug nach Berlin Charlottenburg, Tegeler Weg 28-33,
1939 Erweiterung in Berlin Reinickendorf-Ost, Flottenstraße 58.
Als Firmenzeitschrift ist bekannt „Der Kontakt“. [669405]

Bekannt sind Baugruppen und Baupläne für die zahlreichen Bastler in den 1920er- und 30er-Jahren.

1943 entsteht wegen der zunehmenden Kriegsgefährdung eine zusätzliche Fertigungsstätte in Meuselwitz /Thüringen, die nach 1950 als Hochfrequenz-Werkstätten Meuselwitz, Rudolf-Breitscheid-Str. 44 als ein eigenständiger Betrieb der DDR fortbesteht, siehe dort HFWM.

Bis in die 1950er-Jahre unterhält man ein Verkaufsbüro bzw. Auslieferungslager in Leipzig, Querstraße 26-28 auf dem Gelände der Firma Karl Borbs, einem Großhändler der Branche. Von dort aus werden die in Meuselwitz hergestellten Produkte zum Stamm-Firmensitz in Berlin (West) ausgeliefert, aber mit anderen Produkt-Nummern. 

1951 entsteht eine Zweigniederlassung der Julius Karl Görler KG in Mannheim-Rheinau, Bruchsaler Str. 125. Die Fertigung von Rundfunk-Baugruppen und HF-Teilen wird von Berlin verlagert (z.B. Spulen und Bandfilter für Grundig und Becker-Autoradios). Die Produktion der Großtrafos (bis 3200 kVA) bleibt in Berlin-Reinickendorf bis 1966.

1955 stirbt J. K. Görler am 26. März und Dr. Mangold übernimmt die Geschäftsführung, später bis 1964 Dr. Schweitzer, bis 1975 dann Dr. Gerhard Böhme.

1962 wird im Oktober eine Erweiterung mit Neubau in Brühl, Albert-Bassermann-Str. 28 fertig. Ab 1966 wird nun der Standort Berlin Zweigniederlassung und 1969 aufgelöst.

Ab 1969 ist die Görler KG geschäftlich verknüpft mit der Körting GmbH in Grassau (Hauptteilhaber). So kann Körting Rundfunkgeräte, die bei Görler entstehen, vermarkten und über Neckermann wird ausgeliefert.

Nach 1973 ist ein stetiger Absatzrückgang (Fernost!) zu verzeichnen; das 50-jährige Firmenjubiläum am 11. Nov. 1974 wird noch begangen.
1975 erfolgt zum 31. Dezember nicht der Konkurs sondern eine „Stillschweigende Beendigung“.

Nach 1975 erfolgt noch für kurze Zeit eine Produktion in Marquartstein /Chiemgau als Görler-electronic,  J. K. Görler GmbH, aber 1978 ist auch die Insolvenz der Körting-Werke im naheliegenden Grassau. 

Quelle: "Die Ortsschell' " Heft 17, 2013, Verein für Heimat- und Brauchtumspflege Brühl/Rohrdorf e.V.


Some models:
Country Year Name 1st Tube Notes
37–39 Bauplan 118 AF3  Durch Verwendung der Transformer (Spulensatz mit Schalter) Nr. 270 und 271 ist das Gerät e... 
39/40 Bausatz EF8  rote Serie! 
38/39 Bauplan 130a KK2  Oktodensuper mit Fadingautomatik. LW + MW + 3xKW; Der Wellenschalter ist Bestandteil des S... 
73–75 STUDIO 2002   ICs: 4.HiFi-Stereo-Steuergerät. NF-Verstärker mit 2 Endstufen je 25 W (Sinus);Phono-Chassi... 
73–76 STUDIO 2004   ICs: 5.HiFi-Stereo-Steuergerät. NF-Verstärker mit 4 Endstufen je 12,5 W (Sinus) oder 2× 15... 
73–76 TR910   ICs: 6.HiFi-Stereo-Tuner. 
73–76 QV920   ICs: 1.HiFi-Quadro-Verstärker mit Decoder für SQ-Schallplattenwiedergabe. NF-Ausgangsleist... 
74–76 SG531   ICs: 1.HiFi-Stereo-Steuergerät. NF-Verstärker mit 2 Endstufen je 30 W (Sinus); Orientierun... 
34 Claravox   Kohle-Mikrofon 50-5000 Hz, Zusatzkasten mit Trafo und Flachbatterie. 
32 Sperr- und Selektionskreis F20    
73–78 Studio MC630SL   7 UKW-Stations-Sensortasten, 2 × 20/50 W, Plattenspieler mit Riemenantrieb und Magnetsyste... 
75/76 Studio 612   ICs: 4.Görler HiFi-Stereo-Steuergerät Studio 612.Ausgangsleistung: 2× 25 W (Sinus); 6 UKW-... 

[rmxhdet-en]

Further details for this manufacturer by the members (rmfiorg):

tbn_goerler_werbung_1.jpg
tbn_goerler_werbung_2.jpg
Firmierung in den 1930er Jahren bis 1945tbn_goerler_firmierung_vorkrieg.gif
Werbung 1933tbn_goerler_1933_adv.png
Stellenanzeige 1971.tbn_d_grler_1971_stellenanzeige.jpg
tbn_d_goerler_einkreiserspulens_f301.jpg
Werbung in der Zeitschrift "das Elektron" August 1959tbn_d_gorler_werbung_1959.png
Görler Werbung für den Transistor-ZF-Verstärker GS 12002 in der Funkschau Heft 21, 1959tbn_d_goerler_werbung_1959.jpg
Görler "ein Viertelhajhrhundert" 1924 - 1949 Funkschau 1949 / Heft 3tbn_d_goerler_werbung_1949.jpg
Q: Die Grosse Rundfunkfibel, 1939tbn_d_goerler_produktwerbung_1939.jpg
Q: Görler, Service-Unterlagentbn_d_goerler_electronic_marquartstein_logo.jpg
Werbung im Sachbuch "Schule des Funktechnikers" Band 2, Jahrgang 1938 (Hanns Günther 7 Heinz Richter)tbn_d_goerler_werbung_1938.jpg
Q: Übertragungsanlagen, Band I, J. Wittwer, 1938tbn_d_goerler_produktwerbung_1938.jpg
Angaben aus der Görler Liste H1, Nov. 1942tbn_d_goerler_firmierung_1942.gif
Beipackzettel zum Spulensatz F296 = ES1 aus Meuselwitz (HFWM) mit Hinweis auf die Existenz eines Görler-Verkaufsbüros in Leipzig nach 1947.tbn_d_goerler_leipzig_1948.png
Firmierung auf einem Datenblatt H12 (1947). - Das ist ein Indiz dafür, dass die Spulensätze und Zubehör nach 1945 nicht in Berlin sondern in Meuselwitz gefertigt und über dieses Verkaufsbüro nach "Westdeutschland" unter J.K.Görler geliefert wurden. Für die SBZ/DDR bekamen die Modelle andere Bezeichnungen, z.B. F304 = BS1.tbn_d_goerler_lager_leipzig_stempel.png
Inserat in "Die Sendung" Nr.34, 16.08.1935tbn_d_goerler_gefeit_1935~~1.png
tbn_goerler_prospekt_1939.jpg
Funkschau Heft 3/1958tbn_sam_1779.jpg
Inserat in Funkschau Nr.36/1936 S.288tbn_d_goerler_adv_fs1936.png
Prospekt Rundfunkbaugruppen von Julius Karl Görler Brühl bei Mannheim. Vermutlich 1973tbn_jkg01.jpg
Prospekt Rückblatt Julius Karl Görler Brühl bei Mannheim.tbn_jkg02.jpg
gefunden beim Bühler Heimatvereintbn_goerler_geschichte01.jpg
Briefkopf der Firma in den 1970er-Jahren, ergänzt mit Daten.tbn_d_goerler_bruehl_briefkopf_erg_1970.jpg
Aus dem Buch Brühl/Baden von Volker Kronemayer und Marko Böhme des Heimatvereins Brühl-Baden.tbn_jkgoerler03.jpg
Aus dem Buch Brühl/Baden von Volker Kronenmayer und Marko Böhme des Heimatvereins Brühl-Badentbn_jkgoerler04.jpg
Rückdeckblatt der Görler-Liste H25tbn_goerler_335_fp.jpg
Werbung aus Funkschau Heft 3-1957tbn_d_goerler_werbung_funkschau_heft_3_1957.jpg
CQ-Mitteilungen 4-1938 Werbungtbn_d_cq_mitteilungen_4_1938_werbung_13.png
CQ-Mitteilungen 5-1938 Werbungtbn_d_cq_mitteilungen_5_1938_werbung_15.png
CQ-Mitteilungen 6-1938 Werbungtbn_d_cq_mitteilungen_6_1938_werbung_17.png
CQ-Mitteilungen 10-1938 Werbungtbn_d_cq_mitteilungen_10_1938_werbung_7.png
CQ-Mitteilungen 12-1938 Werbungtbn_d_cq_mitteilungen_12_1938_werbung_12.png
Werbeanzeige 1934 aus Nesper, Modernisiere Deinen Rundfunk-Empfänger, Instandsetzung und Leistungssteigerung jeder Empfangsanlage.tbn_d_goerler_werbung_1934.jpeg
Werbung aus Hofmann, "Der Bandfilter-Super 6", 1931.tbn_d_goerler_werbung1931.jpeg
Funkschau 1973 Heft 18tbn_goerler_werbung_1973.jpg

  
rmXorg