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Ausgelaufener Kondensator bei Grundig Tonband TK-16

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Rainer Bogenschütz
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Hallo liebe Mitglieder.Ich bin neu hier im Radiomuseum und fachlich auch nicht so vorbelastet wie ich es gern wäre.Trotzdem hoffe ich es kann mir jemand helfe.

Ich habe ein Tonband TK16 geerbt und es lief auch ganz gut.Als ich es wieder wegräumen wollte bemerkte ich das an der Unterseite ein rötliche Masse ausgetreten war.Ich öffnete das Gerät und sah daß der große Kondensator rechts neben dem Motor zerschmolzen war.Leider kann ich keinerlei techn. Werte mehr lesen.Kann mir vielleicht jemand helfen.Das Foto von der Unterseite habe ich bei Mitglied Peter Samland gefunden, wo auch der Schaltplan zu finden ist. Doch leider finde ich zu meiner Schande das Bauteil nicht. Kann mir bitte jemand helfen. Der Schaltplan ist von Walter Wiesmüller. Ich hoffe die beiden sind mir nicht böse das ich die Unterlagen zur Hilfe nehmen wollte.

Danke

Franz-Josef Haffner
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25.Oct.03 19:52

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hallo Herr Bogenschütz,

Es ist Sinn und Zweck der techn. Unterlagen daß jedes Mitglied bei rm.org diese benutzen kann. Sie dürfen sich also ruhig bedienen. Die genannten Herren sind bestimmt gerne bereit auch Lagepläne und Aufbauzeichnungen zur Verfügung zu stellen (soweit vorhanden). Ein Foto Ihrerseits auf dem das Bauteil markiert ist wäre der Suche behilflich.

Rainer Bogenschütz
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25.Oct.03 20:37

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Hallo Herr Haffner !

Danke für Ihre freundliche Antwort.

Versuche ein Bild zu senden auf dem das defekte Bauteil drauf ist.

Vielleicht habe ich Glück und es kann mir jemand die Werte des Kondensators sagen.

Gruß Rainer

This article was edited 29.Oct.03 05:50 by Rainer Bogenschütz .

Peter Samland
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26.Oct.03 14:02

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Hallo Herr Bogenschütz,

leider ist das Bild etwas unscharf und Ihre Ausführung des TK 16 scheint sich nicht ganz mit meiner zu decken, Vielleicht liegt der Bösewicht auf der oberen Seite des Chassis und die Masse ist nach unten durchgelaufen? Vielleicht können Sie mal dort nachsehen und detailliertere Fotos schicken, ich bin bei der Lösung des Problems gerne behilflich. Oder Sie versuchen herauszufinden, mit welchen angrenzenden Bauteilen der Kondensator verbunden ist, um ihn auf dem Schaltplan besser lokalisieren zu können.

Man kann ohne größeren Aufwand das Laufwerk mit Motor, Tonkopfträgerplatte und Spulentellerantrieb von der Elektrikeinheit trennen, um genau nachzusehen (siehe Bild). Abzulöten sind wahrscheinlich nur die Leitungen zu den Magnetkupplungen der Spulenteller. Die kleinen Multistecker an der Tonkopfträgerplatte und den großen, der zum Motor führt abziehen. Die Stellung der Distanzbleche von Lautstärkeregler und Tonblende zu den Potis merken. Auch lohnt es sich, bei dieser Gelegenheit alle Relaiskontakte zu reinigen und nachzusehen, ob die kleinen schwarzen Kunststoff- Distanzscheiben an den Achsen der Sperrkupplungen für die Spulenteller noch vorhanden sind. Falls nicht, sucht sich die Schlingfeder darunter gern einen Weg nach draußen und der Antrieb ist dahin.

Grüße

Peter Samland

Franz-Josef Haffner
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26.Oct.03 19:11

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na die Hilfe ist ja prima angelaufen, ich hoffe sie führt auch zum Erfolg. Danke, Herr Samland. Bitte denkt beide daran die doch recht großen Bilder wieder zu löschen wenn das hier abgearbeitet ist.

Gruß
Franz-Josef

Rainer Bogenschütz
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26.Oct.03 20:16

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Hallo Herr Samland und Herr Häffner!!

Danke für die freundliche Unterstützung .

Ich hätte noch 3 Bilder zu zeigen welche  mich das Problem vielleicht (mit Ihrer freundlichen Unterstützung??) lösen lassen.

Es sind drei detailiertere Aufnahmen von der Stelle wo ich den defekten Kond. entfernt habe.

Der obere rosafarbene Draht geht an die zweite Anschlußöse von oben, der rechts vom Trafo befindlichen Pertinaxleiste. Der unter gelbe Draht geht an den Anschluß des Bandgeschwindigkeitsumschalter.(siehe Bild)

Schon im vorraus möchte ich mich für Ihre überaus freundliche Unterstützung bedanken.

Herr Haffner muß ich die Bilder selber löschen ??

Ich hoffe ich nerve Sie beide nicht zusehr.

Gruß Rainer

 

This article was edited 29.Oct.03 05:52 by Rainer Bogenschütz .

Franz-Josef Haffner
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26.Oct.03 20:32

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hallo Herr Bogenschütz,

es ist gut daß Sie diese Frage aufgeworfen haben. Es ist nämlich eine dieser Problematiken die regelmässig neu ins Bewusstsein der Mitglieder gebracht werden müssen.

Eine Anleitung zum Löschen finden Sie in der FAQ auf diesem link:

http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=6198

Gruß
Franz-Josef

Peter Samland
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Hallo Rainer Bogenschütz,

bei Ihrem Gerät ist der ausgelaufene Kondensator wahrscheinlich nicht der originale, sondern ein aufgrund einer früheren Raparatur an anderer Stelle eingesetztes Austauschexemplar, welches ebenfalls seinen Geist aufgegeben hat. Nun, das TK 16 ist ja schon etwas älteren Datums. Auf Ihrem Bild der Rückseite des Gerätes ist links neben der Pertinaxplatte des Geschwindigkeitsumschalters eine Blechlasche zu sehen, in der der Kondensator ursprünglich gesessen hat (bei meinem Gerät ist es jedenfalls so).

Die Daten: 0,2 µF +100 Ohm, 220V~ 2000V = .

Um dieses herauszufinden, habe ich mein TK 16 geöffnet und siehe da: der originale Kondensator ist ebenfalls ausgelaufen und war abgelötet. Das habe ich wahrscheinlich 1983 gemacht, als ich das Gerät gekauft habe. Es läuft aber trotzdem. Meiner Meinung nach dient dieses Teil zur Vermeidung von Funkenbildung an den Kontakten des Geschwindigkeitsumschalters während dessen Betätigung im eingeschalteten Zustand.

Die altgedienten Sammlerkollegen wissen vielleicht mehr darüber.

Peter Samland

This article was edited 27.Oct.03 14:37 by Peter Samland .

Rainer Bogenschütz
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27.Oct.03 16:57

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Hallo Herr Samland !!

Vielen,vielen Dank das Sie mir nochmals antworteten.

Ich werde das Gerät nun einfach mal ohne diesen Kondensator wieder in Betrieb nehmen und es für geraume Zeit unter Aufsicht beobachten. An diese Stelle möchte ich mich nochmals bei Ihnen und bei Herrn Haffner herzlichst bedanken für die von Ihnen aufgebrachte Geduld und Mühe mir bei meinem Problem zu helfen.

Die Bilder werde ich in den nächsten 2 Tagen löschen falls sich noch ein Mitglied zu diesem Fall äußern will.

Gruß Rainer

  
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