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Bericht von der Großen Deutschen Funkausstellung 1928

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Forum » Radio- and technical History » Decades of broadcasting » Bericht von der Großen Deutschen Funkausstellung 1928
           
Iven Müller
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02.Jun.03 08:29

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Der Bericht stammt aus der Elektrotechnischen Zeitschrift 1928 ( ETZ ).

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             Bericht von der Großen Deutschen Funkausstellung 1928

Ein Jubiläum wurde die 5. Funkausstellung bei ihrer Eröffnung von mehreren Rednern genannt mit der Begründung, dass fünf Jahre bei der stürmischen Entwicklung der Funktechnik schon eine lange Zeit bedeuteten. Das ist in vollem Maße richtig, soweit es die Verbreitung des Rundfunks und die Anpassung der Geräte an den Bedarf der Verbraucher betrifft. Umwälzende Erfindungen sind aber gerade in den letzten Jahren nicht aufgetaucht. Für die Industrie ist das ein Glück, sie hat mehr als genug damit zu tun, das zu verarbeiten und für die Vervollkommnung der Geräte auszuwerten.

An Ausdehnung Übertraf dir Ausstellung selbst dir des Vorjahres. Die alte Funkhalle war durch einen Anbau gleichen Querschnittes verlängert und durch eine Brücke über die Straße hinweg mit der Neuen Autohalle verbunden worden, Auch von dieser wurde noch ein Viertel von einzelnen kleineren Firmen eingenommen. Der übrige Raum war von einer Sonderausstellung belegt, die hauptsächlich von den Behörden veranstaltet war. Hier zeigten u. a. die Reichspost ein Museum für die Geschichte der Funktechnik, die Polizei den Betrieb ihrer Funkeinrichtungen, die Reichs-Rundfunk GmbH statistische Darstellungen. Hier wurden die Fernseher von Prof. Carolus und von Mihaly der Fultograph, das Fernkino von Telefunken und der Triergon -Tonfilm vorgeführt. Eine kleine Ehrenhalle war dem Andenken von Heinrich Hertz gewidmet. Von überwältigender Reichhaltigkeit war die Ausstellung der Industrie. Um auch nur das Wichtigste besichtigen zu können, bedurfte es mehrerer Besuche. Man hatte geradezu das Gefühl eines Missverhältnisses zwischen der kurzen Dauer und dem großen Aufwande. Daran ist leider nichts zu ändern. Um so mehr wäre zu wünschen, dass die Aussteller den Besuchern einen leichteren Überblick ermöglichen. Ein Beispiel, wie es gemacht werden kann, bildete der Vorführungsraum von Ehrich & Graetz. In eine freistehende Wand war je ein Lautsprecher der von der Firma hergestellten Typen eingebaut, mit Preisangabe und Bezeichnung. Sie konnten wahlweise an einem Verstärker angeschaltet werden; der spielende Lautsprecher war an seiner durchscheinenden Beleuchtung erkennbar. Diese Anordnung gestattet einen bequemen Vergleich. Meist aber werden die ausgestellten Gegenstände ohne jeden sachlichen Leitgedanken gruppiert und zwecklos angehäuft; beigefügte Tafeln, wenn überhaupt vorhanden, preisen an, statt aufzuklären, die Stände sehen wie Kaufläden aus. Das ist freilich anderswo auch nicht besser, und im ganzen ist festzustellen, dass die Ausstellung einen erfreulichen Eindruck machte und das sich die Güte der Erzeugnisse weiter merkbar angehoben hat; Minderwertiges trat als Ausnahme auf.

Von den Einzelteilen ist nicht viel Neues zu berichten. So gab es an veränderlichen Kondensatoren keine neuen Formen, vielmehr sind einige extravagante des Vorjahres von der Bildfläche verschwunden. Vorherrschend ist der Drehplatten-Luftkondensator mit frequenzgerader oder logarithmischer Kapazitätskurve. Bei eleganteren Empfängern wird er oft, namentlich wenn mehrere Kondensatoren miteinander gekoppelt sind, mit zur Frontplatte paralleler Achse montiert und trägt nach Art eines Profilinstrumentes eine Trommelskala. Abb. 1 zeigt einein solchen Satz der Nürnberger Schraubenfabrik. Die Einstellung erfolgt durch den vorn befindlichen Drehknopf mittels verlangsamenden Saitentriebes. Ähnliche Bauarten, meist mit Reibradgetriebe, werden von vielen Firmen hergestellt. Sind die Kondensatoren mit parallelen Achsen nebeneinander montiert, so werden sie durch Drahtseile oder Gelenkstangen (Förg u. a.) miteinander gekuppelt und mit einer flachen Skalenscheibe versehen. Häufig beleuchtet ein kleines Lämpchen die Skala, das zugleich anzeigt, ob der Empfänger unter Strom steht. Als "Kurzwellenkondensatoren" werden solche von größerem Plattenabstand und kleinerer Kapazität bezeichnet, bei denen Übergangswiderstände und ähnliche Fehler sorgfältig vermieden sind. Für die Feinstellung der Kondensatoren sind zahlreiche Mittel in Anwendung, am häufigsten die flache Skalenscheibe mit Getriebe. Eine solche der Presswerke G.m.b.H. (Abb. 2) hat Grobstellung und ausrückbare Feinstellung mit einem Übersetzungsver-hältnis von 1:160. Die Kondensatorachse wird nicht durch die unzuverlässige Madenschraube, sondern durch ein zentrisches Zangenfutter angeklemmt.

Vielleicht die bedeutendste Neuerung sind die Trockengleichrichter. Ihr wirksames Element` besteht aus mit Kupferoxyd oder -jodür überzogenen Kupferplatten, die in der Regel gegen eine Bleiplatte gepresst sind. Die Ausführung von S. & H. (Abb. 3) ergibt z. B. 0,5 A bei 2,5 ... 6,5V. Ursprünglich nur zum Laden von Akkumulatoren bestimmt, scheinen die Trockengleichrichter jetzt, ein Jahr nach ihrem ersten Auftreten, zuverlässig genug zu sein, um unmittelbar die Empfangsröhren heizen zu dürfen. Das kombinierte Netzanschlussgerät von Dr. Seibt enthält z. B. einen solchen Cuprox-Gleichrichter.

Bekanntlich macht es viel mehr Schwierigkeiten, die Heizung als die Anodenspannung aus einem Wechselstromnetz zu entnehmen. Die unmittelbare Heizung mit Wechselstrom ist nur für die Hochfrequenzstufen und für die Endstufen - hier wird sie allgemein angewendet - zulässig, nicht aber für die ersten Niederfrequenzstufen, weil der Wechselstromton zu sehr verstärkt würde. Kurze Heizfäden helfen etwas, aber nicht ausreichend. Auch das Gleichrichten wirkt nicht; man hätte bei der niedrigen Spannung und großen Stärke des Heizstromes zu seiner völligen Beruhigung Siebketten mit so großen Kapazitäten nötig, dass sie als Papierkondensatoren mehrere Kubikdezimeter erfüllen würden. Was hier gefehlt hat, bringen die Hydra - Werke und die Firma Wandel u. Schmidt, nämlich einen Niederstspannungskondensator, der in einem Volumen von etwa 300 cm einige tausend Mikrofarad enthält. Sein Isolationswiderstand ist niedrig, und er darf nur mit 10 V belastet werden, das genügt aber für den vorliegenden Zweck. über die Bauart war nichts Näheres zu erfahren. Vermutlich ist es ein aus Aluminiumfolie gewickelter Kondensator, dessen wirksame Schicht die Aluminiumoberfläche darstellt, ähnlich wie bei den elektrolytischen Kondensatoren.

Ein anderer Weg, vom Netz zu heizen, wurde m. W. nur von der Ideal Werke A.G. Berlin beschritten. Die Fäden der Röhren sind in Reihe geschaltet, sodass auch der Heizstrom geringe Stärke besitzt und parallel zum Anodenstrom über eine mäßig große Siebkette dem Gleichstromnetz, gegebenenfalls über einen verhältnismäßig kleinen Gleichrichter dem Wechselstromnetz, entnommen werden kann. Sollte das nicht die einfachste und beste Lösung sein? - Dasjenige Mittel aber, welches am meisten benutzt wird, ist die Röhre mit indirekter Heizung. Ihrer im letzten Jähre gelungenen Ausbildung ist der große Aufschwung zu verdanken, den die Netzanschlussempfänger seither genommen haben. Noch haben sie nicht auf der ganzen Linie gesiegt. Die Akkumulatoren- und die Batteriefabriken führen den Kampf gegen sie mit Verbesserungen ihrer Erzeugnisse und haben den billigeren Anschaffungspreis für sich. Schließlich gibt es auch nicht überall Steckdosen. Aber das allgemeine Bestreben geht dahin, den Rundfunkempfänger immer mehr vom Laboratoriumsgerät zum Gebrauchsgegenstande werden zu lassen, der keinerlei Wartung bedarf und mit dem jeder Laie umgehen kann. Mit anderen Worten: Netzanschluss und Einknopfbedienung! Hingegen ist der Wunsch nach unendlicher Reichweite vernünftigerweise in den Hintergrund getreten. Gesteigerter Wert wird auf gute akustische Wiedergabe und Lautstärke gelegt.

Zwischen den Orts- und den Fernempfänger hat sich - ohne scharfe Grenze nach beiden Seiten - der Bezirksempfänger eingeschoben, der an jeder Stelle Deutschlands mindestens den nächsten Sender zu empfangen gestattet. Vom Ortsempfänger unterscheidet er sich durch bessere Abstimmmittel und Rückkoppelung, begnügt sich aber, wie dieser, neuerdings oft mit zwei Stufen, dank der Güte der neuzeitlichen Endröhren. Beinahe verschwunden ist die Reflexschaltung, und mit Recht. Der Überlagerungsempfänger hat, weil er für Rahmenempfang geeignet ist, dort Fuß gefasst, wo man es ihm am wenigsten zugetraut hätte, nämlich bei den Koffergeräten. Im übrigen hat er merklich zugunsten des Neutrodynempfängers an Boden verloren. Fast durchgehend wird der Wellenbereich von 200 ... 2000 m in zwei Stufen unterteilt, wobei die rundfunkfreie Zone von 600...1000 m mitunter ausgelassen ist. Sperrkreise werden in zunehmendem Maße benutzt: sie sind, da sie nicht nachgestellt zu werden brauchen, ein bequemeres Mittel zur Erhöhung der Selektivität als die eigentlichen Abstimmkreise. - Außer vollständigen Kurzwellenempfängern sind auch Vorsatzgeräte mit einer Audionröhre erhältlich, hinter die ein gewöhnlicher Empfänger oder Verstärker geschaltet wird. Einige Beispiele typischer oder interessanter Geräte mögen folgen.

Der Orts- und Bezirksempfänger von Neufeldt u. Kuhnke , Kiel (Abb. 4), für Anschluss an Wechselstrom bestimmt, enthält in einem Blechkasten eine Gleichrichter-, eine indirekt geheizte Audion- und eine Niederfrequenzröhre. Auf der Vorderseite sind die Skalenscheibe des Abstimmkondensators und der Umschalter für die zwei Wellenbereiche zu sehen. Die Antennenkuppelungen für die beiden Bereiche sind getrennt und von der linken Seite durch einen Schlüssel ein für allemal nach Maßgabe der verwendeten Antenne einzustellen. Ähnliche Netzanschlussempfänger mit zwei oder drei Röhren bauen die meisten Firmen, zum kleineren Teil auch für Gleichstrom. Loewe hat seinen bekannten Ortsempfänger durch Ausbau einer Rückkoppelung zum Bezirksempfänger umgestaltet.

 

Geräte mit vier Röhren sind schon als richtige Fernempfänger anzusehen. Von den unzähligen Ausführungsformen sei ein für Gleich- und Wechselstromanschluss lieferbares Neutrodyn der Nora - Radio G.m.b.H. (Abb. 5) aufgeführt. Sehr gut durchgearbeitete Fünf-Röhren-Neutrodvne mit getrennt abgeschirmten Kreisen haben S.& H. und Telefunken (Abb. 6) herausgebracht.

 

Die für Einknopfbedienung erforderliche sorgfältige Abgleichung der einzelnen Kreise verteuert die Herstellung mehrstufiger Neutrodynempfänger wesentlich. Man sucht sie daher zu umgehen. Ein Mittel ist die Schirmgitterröhre, die in einer Stufe etwa hundertfache Verstärkung erbeben soll. Der "Geadem" - Fernempfänger der AEG enthält eine solche vor dem Audion. Einen anderen Weg ist Loewe gegangen. Er schaltet in seinem neuen Fernempfänger drei seiner neuen zweistufigen Hochfrequenzröhren hintereinander, hat also sechs aperiodische Hochfrequenzstufen, worauf eine Dreifachröhre für Niederfrequenz folgt. Abgestimmt wird nur der Rahmen und ein Kreis hinter der Hochfrequenz. Unter den Überlagerungsempfängern ist wegen seiner Schaltung der der Kramolin G.m.b.H. bemerkenswert. Die Hochfrequenz wird zunächst durch eine viergliedrige Filterkette geführt, welche nur die 'Wellen von 200...600 m bzw. nach Umschaltung von 700...2500 m durchlässt. Der Abstimmknopf ändert die Überlagerungswelle, wobei die Zwischenfrequenz immer 650 m beträgt. Das hat folgenden Sinn: Jede Überlagerungswelle ergibt bekanntlich die vorgegebene Zwischenfrequenz nicht nur mit der einen gewünschten, sondern auch mit einer zweiten Welle. Diese unangenehme Eigenschaft des Überlagerungsempfängers ist hier dadurch beseitigt, dass die zweite Welle von der Filterkette nicht mehr durchgelassen wird. - Der "Neutrohet" der Deutschen Telephonwerke u. Kabelindustrie A.G. (Abb.7) ist gegenüber dem des Vorjahres vervollkommnet worden, indem er Einradbedienung, also gekuppelte Kondensatoren, erhalten hat.

 

Einen Zentralempfänger fast in der Größe eines Kleiderschrankes für Siedlungen und Krankenhäuser, der 500 Lautsprecher zu speisen vermag und selbstverständlich für Netzanschluss eingerichtet ist, haben die Radio-Werke Schneider-Opel gebaut. Unter den Lautsprechern ist der elektromagnetische weitaus am häufigsten. Für größere Leistungen wird er mit magnetisch neutralem Anker versehen, nach Art eines polarisierten Relais. Der elektrostatische Lautsprecher hat sich auf der Höhe des Vorjahres gehalten. Elektrodynamischer Antrieb wird insbesondere in Verbindung mit Kraftverstärkern verwendet, weil er allein auch für große Amplituden Proportionalität zwischen Strom und Ausschlag, also verzerrungsfreie Wiedergabe, sichert. Abb. 8 zeigt den elektrodynamischen Geakord Lautsprecher der AEG, dessen Fußgestell einen Wechselstromgleichrichter für das Magnetfeld und einen Ausgangstransformator 25 : 1 enthält.

Vogt, Ideal Werke und S.& H. bringen im Fuße ihrer Lautsprecher einen Bezirksempfänger mit Netzanschluss unter. Unter den Empfängern mit eingebautem Lautsprecher sind die Koffergeräte der Lorenz A.G. (6 Röhren) und der Ideal Werke A.G. (5 Röhren) zu erwähnen, beide als Überlagerungsempfänger ausgeführt. Durch Formschönheit und Zweckmäßigkeit zeichnet sich ein Dreiröhren-Netzanschlussempfänger (Abb. 9) der Ideal Werke A.G. aus, der im einen Seitenteile einen Lautsprecher, im anderen die Netzanschlusseinrichtung enthält; letztere ist für Gleich- oder Wechselstrom auswechselbar.

 

Viele der größeren Empfänger sind mit einer Steckdose zum Anschluss eines Tonabnehmers für Grammophonplatten versehen. Mehrfach gab es auch Truhen, die einen Empfänger, ein Grammophon mit elektrischem Tonabnehmer und einen Lautsprecher enthielten (Abb. 10).

 

Ein Umschalter gestattet, den Lautsprecher nach Belieben vom Rundfunk oder von der Platte spielen zu lassen. Für besonders große Lautstärken sind die Kraftverstärker bestimmt, deren Ausgang stets in Gegentakt geschaltet ist und bis zu einigen Watt Tonstrom ergibt. Abb. 11 zeigt offen eine solche Anlage von Dr. Dietz u. Ritter, Leipzig.        

 

Man erkennt rechts vorn das Netzanschlussgerät für Wechselstrom mit zwei Gleichrichtröhren, links vorn den Verstärker mit zwei Vor- und zwei Endröhren, links hinten ein Grammophon mit elektrischem Tonabnehmer, rechts einen elektrodynamischen Lautsprecher. Die Kraftverstärker können sowohl in Verbindung mit einfachen Rundfunkempfängern als auch mit einem Grammophon arbeiten. Bei einem Modell der Ideal Werke besitzt die Endstufe vier Röhren, und diese sowie die Vorröhren sind alle in Reihe geheizt, wobei die Emissionsströme zur Heizung beitragen. Daraus ergibt sich ein überraschend hoher Nutzeffekt: Bei einer Stromaufnahme von etwa 0,25 A aus dem Netz beträgt der Ausgangstrom 70 mA.

Bildrundfunkempfänger stellen schon mehrere Firmen her: Wohl der billigste ist der von Lootze, der vollkommenste der von Telefunken, bei welchem die Synchronisierung durch den antreibenden Wechselstrommotor erfolgt.

 

Das geschäftliche Ergebnis der Ausstellung soll für die Industrie sehr befriedigend gewesen sein. Die Zahl der Besucher überstieg 200 000 und damit um gut ein Drittel die des vergangenen Jahres.

 

 

 

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This article was edited 31.Aug.03 10:16 by Iven Müller .

Franz-Josef Haffner
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02.Jun.03 13:17

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Der IE verkleinert die Anzeige. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man es eigentlich recht gut lesen und der Ausdruck ist auch okay.

Gruß

Franz-Josef

Claus Timmermann
 
 
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02.Jun.03 15:48

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3 Der Beitrag ist prima und auch einigermaßen lesbar. Den Blaupunkt (ideal) besitze ich, daher ist es besonders wertvoll etwas darüber zu lesen. Weiter so!
Joerg Manneschmidt
Joerg Manneschmidt
 
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02.Jun.03 19:15

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Also erstens, bei mir sind alle 4 Seiten auf Anhieb lesbar!!

Zweitens würde mich interessieren, wie kommt man an solche Sachen??  Büchereien, oder hat man einen Verwandten aus jener Zeit der so etwas aufhebt???

Sammlergrüße, Jörg Manneschmidt

Iven Müller
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02.Jun.03 21:11

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eBay - wie bei anderen seltenen Sachen auch ...

Hallo Jörg !

Da habe ich das Buch einmal erwischt. Das sind so knapp 1900 Seiten - der ganze Jahrgang der Zeitschrift von 1928 als gebundene Ausgabe. Herausgeber: Verlag von Julius Springer - Berlin.

Auch mit Berichten z. Bsp. von M.v.Ardenne über Braunsche Röhren... Leider nicht alles mit Rundfunktechnik zu tun, sondern mit Elektrotechnik allgemein. Aber es ist schon ein Lesevergügen !

Auf "normalen" Flohmärkten habe ich so etwas leider noch nicht gesehen - und in Büchereien gibts sowas bestimmt auch nicht ?!

Schade, dass man bei ebay grösstenteils einen stolzen Preis dafür zahlt :-(

viele Grüße - Iven 

 

This article was edited 02.Jun.03 21:14 by Iven Müller .

Franz-Josef Haffner
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03.Jun.03 00:03

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ich hatte das seltene Glück bei meinem Ex-Schwieger-Opa auf dem Speicher einen gebundenen Jahrgang der Zeitschrift "Funk" 1926 sowie "Der Radio-Amateur" ebenfalls gebunden 1925 zu finden. Da gabs noch kein ebay..

Allein das Inhaltsverzeichnis der beiden Bände hat ca. 20 Seiten, das kann ich bei Interesse zumailen und auch einzelne Artikel einscannen.

Gruß

Franz-Josef

Jacob Roschy
Jacob Roschy
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03.Jun.03 08:21

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Ein Hobbykollege hat auf: http://www.j-br.de/hoschis/ einige Scans von Funkschau - Heften aus 1928 und 1932 sowie einige andere interessante Sachen ins Netz gestellt - Auch nicht schlecht !

MfG JR

Oliver Tomkowiak
 
 
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12.Jun.03 20:17

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Leider mussten die digitalisierten Funkschau Hefte, welche ihr unter dem vom Herrn Roschy angegebenen Link http://www.j-br.de/hoschis finden konntet, aus dem Netz genommen werden. 
Laut eines ersten Bescheids vom WEKA-Fachzeitschriftenverlag ist eine Veröffentlichung von digitalisierten Heften nicht zulässig, hierbei sei es "irrelevant" wie alt diese Hefte sind, so der Verlag.

Herr Erb hat nun Kontakt zum Verlag aufgenommen um sich dafür einzusetzen dass wir die Rechte vielleicht doch noch erhalten.

MfG
Oliver

This article was edited 12.Jun.03 21:25 by Oliver Tomkowiak .

Franz-Josef Haffner
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13.Jun.03 13:00

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Ich sehe hier eine Problematik mit großer Tragweite. Stellt sie doch nicht nur unsere geplante Literaturecke in Frage sondern lässt sich ausdehnen auf alle Arten Informationsbeschaffung von denen dieses Museum lebt und mit denen es uns überhaupt erst möglich ist kulturhistorisches Gut zu pflegen und zu bewahren.

Es soll doch den Verlagen oder anderen Rechteträgern recht sein, wenn wir eine Lücke füllen, die von ihnen selbst nicht mehr bewirtschaftet wird. Sind sie nicht an der Bewahrung ihrer Tradition interessiert?

Ernst Erb
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13.Jun.03 14:42

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Ich kann Verlage gut verstehen, wenn sie ihre Copyrights schützen. Meistens ist es auch so, dass die Autoren Copyrights haben, die wiederum der Verlag schützen muss. Die Rechtslage ist jedenfalls klar.

Ich habe Kontakt mit dem WEKA-Verlag aufgenommen, der den Franzis-Verlag aufgekauft hatte. Es sieht für uns ganz positiv aus, wenn wir bestimmte Regeln strikte einhalten können. Ich kann aber momentan nicht mehr dazu berichten, doch werde ich das, sobald die Verhandlungen abgeschlossen sind.

In unserem aller Interesse kann ich Sie nur bitten, mir sofort über Copyright-Verletzungen zu berichten, wenn Sie solche entdecken. Auch Internet gehört unter den Rechtsraum von Copyrights. Heute habe ich erfahren müssen, dass jemand ein 4er-Pack von CD's recht günstig verkauft - aber viele Daten stammen entweder von Büchern wie "Radios von gestern" oder "Radiokatalog", sowie von Schaltplänen und Artikeln, die wir hochgeladen haben. Ich will die Sache wenn möglich vertraulich regeln. Jedenfalls ist das Mitglied vorübergehend gesperrt. Ich werde orientieren wie es dazu kam und was sich die Person dabei gedacht hat.

Wir wollen und können niemandem verbieten, dass er sich Kopien von «unseren» Unterlagen anfertigt, solange er sie nicht weiter verbreitet und sie vor Weiterverbreitung schützt. Deshalb habe ich bis jetzt nichts unternommen, als unsere ganzen Seiten regelrecht abgespidert worden sind. Wenn diese Daten aber Verbreitung finden - z.B. in Form eines Kataloges (ich möchte einmal einen Taschenkatalog ohne Bilder aber mit Preisen veröffentlichen - möglichst günstig ...), Webauftritts oder CD etc., dann müssen wir rechtliche Schritte einleiten.

Es gilt eine allgemeine Regel für das Copyright:
1.
Man hat in einer Veröffentlichung ganz klar darauf hinzuweisen von wo die Unterlagen stammen. Da sind wir beim Scannen von Schaltplänen oft nachlässig, wenn es sich um Werke wie Lange-Nowisch handelt, doch haben wir für das die Rechte eingeholt - ohne diese Auflage!
2.
Der Autor oder Verlag (manchmal beide!) haben einer Veröffentlichung vorgängig zuzustimmen und können dafür etwas verlangen und/oder die Erfüllung bestimmter Bedingungen als Vorbedingung stellen. Das gleiche gilt für Homepages, Websites etc.
3.
Es gibt Fälle, wo man füglich sagen kann, dass keine Beeinträchtigung des Copyrightinhabers stattfindet. Das ist nach meiner Ansicht z.B. bei eBay-Bildern der Fall, die von privaten Personen aufgegeben wurden, um ihr Angebot zu untermauern - sofern das Angebot keine Persönlichkeitsrechte verletzt - wie etwa Bilder von bekannten Personen das tun würden. Ganz grundsätzlich müsste man da auch eine Bewilligung einholen. Das ist klar. Da wir aber den Verkäufer weder wirschaftlich schädigen können und es sich im einzelnen Fall um eine Bagatelle handelt, tun wir das nicht. Aber: Wir sollten in der Bildlegende vermerken, dass es sich um ein Bild aus eBay handelt. Wir haben in einem anderen Thread darüber geschrieben ...

Ich würde es auch nicht anstössig finden, wenn jemand einige Texte oder Bilder aus dem Radiomuseum.org auf seiner Site veröffentlicht und darauf klar unsere Urheberschaft zu erkennen ist - im Gegenteil. Nur wäre ich froh, davon zu wissen. Auch sollte der eigentliche Hochlader dazu genannt sein.

Iven Müller
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30.Aug.03 08:32

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Hier ist die neu - mittels OCR Software ( OMNI PAGE SE ) - bearbeitete Version.

So ist der Beitrag jetzt ohne Probleme für jeden lesbar.

Gruß Iven

This article was edited 31.Aug.03 10:23 by Iven Müller .

Ernst Erb
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30.Aug.03 10:16

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Bravo, Iven!
Du hast nun den Weg gezeigt, wie wir allgemein interessante Artikel aus alten Zeitschriften digitalisieren könnten:
Digitalisierung inkl. Bildintegration auf dem WYSIWYG-Editor, gefolgt von Scans, damit man den ursprünglichen Artikel sehen kann, den man aber nicht lesen muss ...
Dies gilt natürlich nur für alte Zeitschriften, auf denen kein Copyright zu verletzen ist, da kein Nachfolger oder Berechtgter besteht.

Zwei Dinge wären aber zumindest bei der Funkschau wichtig, weil so mit dem WEKA-Verlag vereinbart:
1)
Wir schützen die digalisierte Form indem wir ein geschütztes PDF als Anlage geben. Dieses trägt ein
Copyright:
"Digitalisiert Monat/Jahr von Vorname Name für
www.radiomuseum.org mit freundlicher Genehmigung des WEKA-Fachzeitschriftenverlag. Die aktuellen Ausgaben der FUNKSCHAU finden Sie im Internet auf www.funkschau.de."
2)
Nur die wichtigsten Stellen mit allfälligen interessanten Suchbegriffen stehen in der digitalisierten Form direkt im WYSIWYG-Editor - oder ein Stichwortverzeichnis. Im ersteren Falle trägt der Text ebenfalls den Copyright-Vermerk.
Warum in jedem Fall einen Teil offen bringen?
Suchmaschinen gehen oft nicht eine weitere Stufe suchen und finden dann den Artikel nicht, um ihn zu indexieren, also haben wir zumindest die möglichen Suchbegriffe im offenen Text zu haben, damit man gut auf den Beitrag stossen kann.

Herr Tomkowiak hat unter
http://www.radiomuseum.org/forumdata/upload/fs002728%2Epdf
ein Muster angelegt, wie man das perfekt in einer Gestaltung integrieren könnte. Wir sollten das immer und in der gleichen Farbe verwenden.

Die zweite, etwas einfachere Methode hat nun Iven gezeigt: Nicht das originale Layout verwenden, sondern diese als Scan beilegen. Im Fall von Funkschau wäre das aber so nicht geschützt. Darum ist auch eine solche Variante als PDF zu bringen - mit dem gleichen Hinweis. Und: bevor Sie den Scan durchführen legen Sie einen Sticker auf eine leere Stelle mit dem Copyrightvermerk, damit das auf die Kopien kommt. So stimmt es dann auch für uns.

Wichtig:
Eine Beilage darf keine 2 MB erreichen. solche Texte gehören nicht unter Forum, sondern unter Texte. Diesen Thread belassen wir aber hier, denn mir scheint, dass zahlreiche Benutzer "Texte" noch nicht beachten - und so hier diesen Hinweis finden.

Koordination:
Da ich alle Funkschau-Hefte bis Kriegsende, ja wohl bis in die 60er Jahre besitze - natürlich viele andere Hefte auch ... - würde ich diese gerne an Mitglieder ausleihen, die solche (bzw. nur interessante Stellen daraus) sorgfältig digitalisieren wollen und können.

Dazu suche ich nun einen Koordinator und Mitglieder, die sich am Vorhaben beteiligen wollen. Bitte melden Sie sich bei Iven Müller per E-Mail - oder hier als Antwort. Herr Tomkowiak hätte als Koordinator natürlich die erste Wahl, da wir wegen seiner Arbeit an anderer Stelle überhaupt auf diese Idee kamen. Ich weiss aber (noch) nicht, ob er das will, denn die 2MB-Hürde scheint problematisch zu sein.

Warum Koordination und Meldung?
Das Forum «Texte» ist gedacht als Gefäss für «Papers», also Texten, die wir als "gültig" betrachten können, also sachlich, abgewogen, informativ etc. Im «normalen» Forum können alle Mitglieder etwas «posten», was natürlich dazu führt, dass es die grosse Vielfalt underer Mitglieder «abbildet». Bei «Texte» wollen wir so informieren, wie deis z.B. eine Zeitschrift oder ein Buch tut. Mit einer Ausnahme: Jedes Mitglied kann und soll da Antwortengeben, die sich rein auf den Beitrag beziehen und diesen entweder korrigieren oder ergänzen. Der Autor hat da das Recht, solche Gedanken (wo angebracht unter Hinweis auf den "Einbringer") in seinen Artikel einfliessen zu lassen, ihn also zu verändern, auch wenn schon eine Antwort da ist.

Wer kann bei Texte bis jetzt posten?
Z.B. jedermann, der einen allgemein interessanten und recherchierten Artikel vorlegt, der sich nicht auf ein Modell oder Firma bezieht. Momentan sind dies (nebst mir und dem Entwickler) Hermann Freudenberg, Ottmar Lauth, Iven Müller, Jacob Roschy und Oliver Tomkowiak. Jedermann kann sich dazu melden und kommt, wenn der Beitrag akzeptiert ist, auf die Liste im Server: Gruppenmitglieder «Textforum». 

 

This article was edited 30.Aug.03 10:37 by Ernst Erb .

Olaf Toenne
 
 
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Hallo Herr Erb!

Da ich glücklicher Besitzer vieler Zeitschriften der "Funktechnik" bin, möchte ich bei Interesse ihnen und allen anderen Sammlerkollegen die Informationen hierin zugänglich machen.

Hier die vorhandenen Jahrgänge jeweils vollständig, teilweise lose geheftet, teilweise gebunden:

1951, 53', 54', 55', 56', 57', 58', 60', 61', 63', 64', 67', 69', 70', 74'

Bei Interesse genügt eine E-Mail, oder eine Nachricht hier im Forum

 

Viele Grüße

Olaf Toenne

This article was edited 07.Sep.03 13:11 by Olaf Toenne .

Ernst Erb
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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   14 Super, das Angebot, danke. Jetzt kommt es einfach darauf an, wer überhaupt ein OCR-Erkennungsproramm (und Zeit dazu) hat - oder vielleicht meldet jemand, wo man günstig ein gutes Programm erwerben kann oder ob sogar wie bei Irfanview jemand Freeware dazu entwickelt hat. Wir werden hier sehen ...

This article was edited 30.Aug.03 18:34 by Ernst Erb .

Oliver Tomkowiak
 
 
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Hallo Herr Erb,

Die Koordination der Digitalisierung bezüglich der Funkschau Hefte kann - falls keine Einwände bestehen - ich übernehmen.


 

Detlef Boeder
Detlef Boeder
 
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Hallo Herr Erb,

was ist ein "OCR Erkennungsprogramm" ?

Gruss

DeBo

Oliver Tomkowiak
 
 
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30.Aug.03 20:07

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Abkürzung für "Optical Character Recognition" -> "Optische Zeichenerkennung".
Das Bild einer gescannten Vorlage kann von einem solchen OCR-Programm gelesen werden.
Als Resultat dieses Prozesses erhält man "echten Text" , dieser kann jetzt in ein Textverarbeitungsprogramm eingelesen und weiter verarbeitet werden.
 
Gute OCR-Programme sind z.B. ABBYY Finereader und Omnipage.

This article was edited 30.Aug.03 20:09 by Oliver Tomkowiak .

Ernst Erb
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30.Aug.03 20:33

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Danke Herr Tomkowiak. Ja, das könnten wir so machen.
Auch danke für die Antwort an Herrn Boeder. Ja, Omnipage ist ja der "traditionelle Leader" in dieser Sparte - habe aber seit einiger Zeit nicht weiter verfolgt. Und: Ist teuer, der Feinreader auch? Sicher kommen noch andere Mitglieder mit Vorschlägen?

Wichtig: Man muss wissen, dass die Digitalisierung nur zu 98-99 % OK ist - und man eine klar abzeichnende Schrift dazu benötigt, wenn möglich Sans-Seriff, also Arial, Helvetica, Frutiger etc. Das ist natürlich bei alten Zeitschriften nicht der Fall, also gibt es viel manuelle Feinarbeit.

Der grosse Vorteil, die Suchmaschinen können den Text lesen, auch wenn in ein PDF eingepackt, damit normalerweise nicht kopierbar, er ist (im Rohzustand) bearbeitbar.

Herr Tomkowiak wird jemandem sicherlich helfen - auch Herr Haffner, wenn er Zeit hat.
Wenn jemand die ersten Gehversuche hinter sich hat und gewisse Hefte digitalisieren will, kann ich oder vielleicht besser jemand im eigenen Land Hefte zur Verfügung stellen.

Hans Kamann
Hans Kamann
 
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02.Sep.03 14:41

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Ich bin auch grundsätzlich bereit und in der Lage OCR Scans zu machen ( max. DIN A4 ). würde das als "Abfallprodukt" sehen für des Lesen der entsprechenden Funkschau Ausgaben. Mich interessiert der Zeitraum 50er Jahre.

Ich möchte aber, bevor mir jetzt jemand einen Container mit 120.000 Heften vor die Tür stellt, die qualität meine OCR Software testen. Melde mich dazu nochmal.

Mit dem Copyright hat Herr Erb recht, es ist eine Verletzung des Urheberrechts, Dokumentationen "einfach" zu kopieren und für jedermann verfügbar ins Netz zu stellen ( im Prinzip das gleiche was unter den Stichworten Software- oder Musikpiraterie bekannt ist ). Ich möchte nicht eines Tages den Staatsanwalt vor der Tür haben und meine Festplatte nach illegalen Publikationen scannen lassen.

Ich bin zwar kein Jurist aber es sollte erlaubt sein, die Schaltpläne, die den Geräten beigelegt waren, zu kopieren und zu veröffentlichen.

Oliver Tomkowiak
 
 
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02.Sep.03 17:17

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Hallo Herr Kamann

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Projekt.
Erste Hinweise, welche evtl. für Ihre Testläufe wichtig seien könnten, finden Sie unter Texte
im Thread Funkschau Projekt FAQ.           

Funkschau Projekt FAQ

This article was edited 02.Sep.03 17:19 by Oliver Tomkowiak .

  
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