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Bibliothek des Radiomuseum.org

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Ernst Erb
Ernst Erb
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26.Aug.09 07:44

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Eine Bibliothek kann auch digital existieren.
Dann sind es entweder Forumsbeiträge, Wordfiles oder gescannte Dokumente in PDF - und als beste Form gescannte Dokumente, die wir mit OCR-Erkennung für die Computer und uns als Text lesbar machen, nicht als OCR-Bild. So bauen wir an einem Werk für die Deutsche Zeitschrift Funkschau. Thomas Günzel und wenige Mithelfer leisten da eine riesige Arbeit.

Ein Verzeichnis ist das wichtigste, dazu Verfügbarkeit - und Beurteilungen.

Andererseits habe ich seit Jahren den Gedanken, dass wir wenigstens an EINEM Ort zumindest Titel von Periodikas und Büchern festhalten, und zwar mit allen verfügbaren Angaben wie Titel, Autor, Land, Sprache, Verlag, Datum, Umfang, Grösse (DIN oder Höhe Breite), Inhalt farbig oder s/w, Anzahl Bilder, revidierte Auflagen, Druckauflage, Nummer der Auflagen, Preis. Gefolgt von einer Inhalts-Kurzbeschreibung und zwei drei Wahlmenüs für die Klassifizierung und Inhaltskurzbeschreibung. Die Kurzbeschreibung sollte sich sogar auf jede Ausgabe eines Periodikas ausdehnen können. Danach kann man dann auch suchen. Klassifizierungen: Periodikas zu unserem Gebiet können z.B. Programmzeitschriften sein. Die können viel, mittel oder wenig Inserate über Modelle zeigen oder in einem gewissen Umfang auch Fachliches. Dann gibt es Bastlerzeitschriften, Amateur-Zeitschriften, Zeitschriften von Herstellern, Händlerzeitschriften, Sammlerzeitschriften der "heutigen Zeit" im Gegensatz zu den historischen Zeitschriften etc. Schon alleine das finden der vollständigen Kategorie-Unterteilungen sollte ein Team erarbeiten statt ich.

Erfassung des Inhalts bezüglich Modelle - Prospekte

Ein weiterer Aspekt kommt noch dazu: Welche Periodikas oder Bücher haben wir bezüglich Nennung und Beschreibung von Modellen durchgearbeitet und erfasst? Da denke ich vor allem auch an Zeitschriften wie (für die USA) "Radio Retailing", die man inklusive Prospekte und Herstellerkataloge und Jahreskataloge als Primärliteratur bezeichnen kann. Diese ist extrem wichtig für das Datieren von Modellen. Siehe z.B. Lafayette-Kataloge, an denen ich gerade am Arbeiten bin. Hier wie ein solches Modell aussieht - oder sollen es 24 Röhren sein?

Prospekte müssen in unserem Programm ebenfalls als Kategorie vorkommen, wobei da die Parameter anders gesetzt sein sollen. Da spielt vor allem der Hersteller/Marke eine Rolle, Datum, Modelle etc.

Vertrauliche Bestandesaufnahmen - und öffentlicher Teil

Das ist nur der ganz allgemein, allen zur Verfügung stehende Teil, an dem auch alle (unter Kontrolle eines Admins) aufbauen können. Die Beschickung mit Daten der Tabellen, also dem eigenen Bestand ist dann vertraulich. Diese enthält auch den Aufenthaltsort (Gebäude, Zimmer, Schrank, Tablar bzw. eine 4stufige beliebige Unterteilung). Dabei darf auch nicht eine Möglichkeit der Angabe von beliebig vielen anderen Bibliotheken fehlen. Z.B. hat die GFGF eine umfangreiche, heute gut geführte Bibliothek. Eine weitere Möglichkeit ist, eigene Duplikate oder Mehrfachexemplare festzuhalten - ja, sie sogar zu offerieren ...

Wir würden also höchstens zeigen, was bei einem oder mehreren Mitgliedern vorhanden ist. Jedes Mitglied kann auch entscheiden, ob und was andere Mitglieder über ihre Sammlung wissen dürfen, also ob sie auch mal Hilfe anbieten oder nicht - im Sinne eines Scans oder einer Auskunft.

Eine Zusammenfassung des Inhalts und evtl. Inhaltsverzeichnis sind wichtig.

Für Periodikas möchte ich schon seit vielen Jahren ein Instrument, das es uns erlaubt, auch die einzelnen Hefte und Inhalte darüber systematisch darstellen zu können. Schliesslich soll eine Kartei jedem Mitglied erlauben festzuhalten, was das Mitglied selbst zur Verfügung hat - mit einer Möglichkeit, das privat für sich zu tun oder gewisse oder alle für andere Mitglieder sichtbar, um auch einmal einen Artikel auf Wunsch zu zeigen oder so. Eine ähnliche Kartei haben wir für Geräte und für Röhren. Siehe den Link bei jedem Modell. Sie können den auch lediglich zum Schnuppern verwenden ...

Wie unübersichtlich sind z.B. reine Buchtitel, wenn deren Inhalt und Qualität nicht bekannt ist ...

Ein grosses Projekt - wann realisieren?

Wir hatten bis jetzt aber immer andere, wichtigere Aufgaben bei der Programmierung. Im Moment ist das der Ausbau der Modellsuche zur "Professionelle Modellsuche", danach der SchaltplanFinder (zahlreiche Verbesserungen sind nötig, das Programm steckt seit Monaten im Stadium der Unvollendetheit), gefolgt von vielen Punkten, die noch hängig sind.

Danach möchte ich das Projekt einmal angehen. Sorgen bereiten mir z.B. Periodikas, die den Namen einige Male wechselten, z.T. mitten im Jahr - oder sogar die Periodizität. So viel oder wenig momentan zu diesem Thema. Möglicherweise müssen wir da vollkommen dynamisch vorgehen, was wiederum Probleme bei der Darstellung beschert.

Es ist gut, wenn sich Mitglieder auf so etwas via eine Excel-Datei vorbereiten oder auf andere Werke hinweisen, die etwa das Gleiche umfassen. So können sie ihre Daten schneller übertragen. Die Vorteile einer solchen gemeinschaftlichen Bibliothek sind für Interessierte ungemein hoch. Besonders wenn der Bestand umfangreich aber doch lückenhaft ist, findet man seine Lücken sofort, man weiss wo eine Zeitschrift begonnen oder geendet hat etc. Nur um einen der Vorteile zu nennen.

Ein ganz wichtiger Vorteil ist, dass man die Übersicht immer und überall zur Hand haben kann und nicht mehrere Versionen (die man verwechseln kann) existieren. Sie sichern sich den Überblick über die eigene Bibliothek - und können den Überblick über das Gesamte bekommen, wenn viele Mitglieder mitmachen. Ich habe es lange Zeit mit Excel versucht und dann vor Jahren wieder aufgegeben. Es ist so sinnlos.

Vielleicht meldet sich sogar jemand bei mir, der seine Ideen zu einer solchen Bibliothek bzw. Bibliotheksnachweis mit einbringt, wie wir vor allem Periodikas behandeln können. Noch schlimmer, ich könnte mal einen Bibliothekar brauchen, der bei uns überwintern kann und die umfangreiche wirkliche Bibliothek aufnimmt und evtl. besser ordnet. Aber zuerst müssen wir (muss ich wohl ...) das Konzept so entwickeln, dass ein Programmierer damit beauftragt werden kann. Danach gibt es viel Arbeit für die Realisierung, die man aber stufenweise vertiefen könnte. Ein Skelett für den Anfang mit den wichtigsten Parametern würde genügen, wobei wir die bestehende Literaturauswahl mit übernehmen würden. Der erste Teil daraus - bis Nummer 308 ist in "Radios von gestern" festgehalten. Diese Nummern könnten/sollten wenn möglich gerade die ID bilden ...

Sorry, ist nicht ausgegoren, sondern der frühe Morgen hatte mir das beschert - weil ich bei uns einen spanischen Post sah und dort etwas antwortete.

  
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