Cuprox-Trockengleichrichter - wer weiss mehr?

ID: 2792
Cuprox-Trockengleichrichter - wer weiss mehr? 
01.Jun.03 10:36
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Ernst Erb (CH)
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Ernst Erb

Eine meiner alten Notizen (aus EZ2841-1505): Der Cuprox-Trockengleichrichter (mit Kupferoxyd überzogene Kupferplatten an Bleiplatten gepresst) erscheint 1927 vor allem zum Aufladen von Akkus, dient ab 1928 aber auch zur Heizung von Röhren - z.B. beim kombinierten Netzanschlussgerät von Seibt («Protos» bei S&H).

Mich würden mehr Details darüber interessieren wie: Wer hat wann (ganauer?) erfunden, was waren die Leistungen/Verbreitung? Was machen die für Probleme - wie behandeln? Wann wurden sie durch was ersetzt? Was sind Ihre Limitationen wie Leistung, Spannungsverlust, Gleichrichterwirkung etc.? Vielleicht bringt jemand sogar Bilder ein, damit auch Einsteiger einen Cuprox-Trockengleichrichter von anderen unterscheiden können?

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Cuprox - nur bis 3,5 V eff. 
01.Jun.03 16:05

Ernst Erb (CH)
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Ernst Erb

Die niedrige Spannung pro Element und die schlechte "Idealgeraden" der Gleichrichtung sowie das baldige Auftreten von Germanium-Dioden etc. wird den Cuprox-Gleichrichter so selten gemacht haben.

Hier finden Sie ein Modell Protos-Gleichrichter L1701 für 120 Volt Netzspannung und das gleiche Gerät für 220 Volt als L1702. Die gab es z.B. in Österreich für den Preis von 60 S gab. Zumindest ab 1926 verwendete Siemens den Namen Protos für Lautsprecher - und auch für wenige Radimodelle. Weiteren Text über die Trockengleichrichter finden Sie hier.

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Trockengleichrichter selbst gebaut 
06.Feb.09 11:35

Gerhard Heigl (A)
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Gerhard Heigl

Im "das elektron" Heft 3, Seite 57 Jahrgang 1947 steht ein kleiner Beitrag über die Selbstherstellung eines Trockengleichrichters. In den Notzeiten nach dem Krieg sicherlich eine willkommene Bauanleitung:

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