radiomuseum.org

 
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.
  The thread rating is reflecting the best post rating. Have you rated this thread (best post)?

Ein 1-Röhren Testsender, einfacher geht's kaum

Moderators:
Ernst Erb Jürgen Stichling Bernhard Nagel 
 
Please click the blue info button to read more about this page.
Forum » Technique, Repair, Restoration, Home construction ** » Home construction and general radio technique » Ein 1-Röhren Testsender, einfacher geht's kaum
           
Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
Editor
NL  Articles: 851
Schem.: 37
Pict.: 29
01.Aug.09 16:09
 
Count of Thanks: 66
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

--- For an English translation click here --- 

 
Ausgangspunkt für dieses Projekt war das DYNATRON, eine Erfindung von A. Hull vor etwa 90 Jahren.
 
Vor einiger Zeit machte ich diesen Vorschlag „Eénpit testzender DYNATRON“ im Niederländischen Forum over Oude Radio’s mit folgenden Vorteilen:
 
- nur eine Röhre
- rel. wenig Verzerrungen
- fast keine ungewünschte FM
- nur eine Spule mit Kondensator
 
 
 
 
 
Eine kurze Funktionsbeschreibung:
Im Falle, dass am Schirmgitter (einer Tetrode z.B.) eine wesentlich höhere Spannung als an der Anode vorliegt, wandern die vom Anodenblech herausgeschlagenen Sekundärelektronen zum großen Teil zum Schirmgitter. Diese gehen dem Anodenstrom verloren. In einem bestimmten Bereich ist der Ia rückläufig, obwohl die Ua ansteigt. Das manifestiert sich als ein negatives Widerstandsverhalten und kann zur Entdämpfung eines Schwingkreises ausgenutzt werden. Bei der hier verwendeten Pentode 4P1L muss daher das Bremsgitter mit dem Schirmgitter verbunden werden!
 
Nach der Veröffentlichung meines Vorschlages wurde in der darauffolgenden Diskussion die Reinheit des ausgesendeten Signals, sowie dessen Amplitudenmodulation angezweifelt.
 
 
 
Mit Hilfe meines Spektrum-Analyzers (hp-5885B) machte ich zwei Messungen, welche den Unterschied zwischen dem DYNATRON-Experiment und dem bekannten Philips HF-Generator GM2883 deutlich macht.
Überraschenderweise war die Unterdrückung der 2. Harmonischen (f x 2) bei der sehr einfachen DYNATRON-Schaltung sogar um 7dB besser!
 
 
Wenn man den Minimalaufwand in Betracht zieht, ist die kleine, sichtbare Abweichung der modulierten Hüllkurve zu vernachlässigen. Nach meiner Einschätzung, weniger als 10%.
 

This article was edited 06.Aug.09 22:43 by Wolfgang Holtmann .

Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
Officer
D  Articles: 2335
Schem.: 700
Pict.: 3657
02.Aug.09 11:14

Count of Thanks: 64
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2

Gerade bei einer so einfachen Anordnung stellt sich die Frage:

Wie sieht es bei noch höherem Modulationsgrad aus? bis zu 100%?
Und: reisst die Oszillatorschwingung ab?

Mit neugierigem Gruß,
KoBi

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
Editor
NL  Articles: 851
Schem.: 37
Pict.: 29
02.Aug.09 11:37

Count of Thanks: 59
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3

Lieber Konrad

Habe ich schon probiert, 99% Modulation ist möglich, ohne Abriss der Schwingungen.

Aber, ab 70% Modulationsgrad nehmen die Verzerrungen unverhältnismäßig zu. Nicht empfehlenswert!

Ich bin der festen Überzeugung, dass die LW - MW Rundfunksender bis in die 60er Jahre nicht über 70% in den Spitzen modulierten. Eher weniger!  

MfG

 

 

Wolfgang Eckardt
Wolfgang Eckardt
Officer
D  Articles: 1794
Schem.: 2572
Pict.: 4152
02.Aug.09 15:05

Count of Thanks: 66
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4

Hallo Herr Holtmann,

ich finde es immer wieder spannend, dass es noch Interessenten gibt, die sich mit solch "primitivem Kleinkram" befassen. Um so spannender, wenn nicht nur eine Information sondern auch praktische Ergebnisse geliefert werden. Danke!

In meinem "Bastelbuch" steht schon seit Jahren eine ähnliche Schaltung, die ich damals der Funktechnik Heft 16/1949 entnommen habe:

Hier müsste lediglich die NF-Seite zwecks Fremdmodulation verändert werden. Leider hat aber diese Schaltung den Zustand "Unerledigte Projekte" noch nicht verlassen.....
Ich entschied mich damals in den 1960er Jahren zu einem Modell mit ECH11 (ECH81) ähnlich der Schaltung aus Funktechnik 10/1949, S. 297 , das allerdings noch heute funktioniert und als "Heimsenderlein" zur Zufriedenheit in meinen Ausstellungen bei Vorführungen arbeitet.
In diesem Heft ist auch noch ein weiterer "Winzling" mit einer Röhre beschrieben, der nach dem Prinzip des Negadyn arbeitet.

So viel als meine Anmerkungen. Vielleicht findet sich doch noch einmal die Zeit, diese Schaltungen zu erproben.

Mit besten Hobbygrüßen

Wolfgang Eckardt 

  

Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
Officer
D  Articles: 2335
Schem.: 700
Pict.: 3657
02.Aug.09 15:16

Count of Thanks: 63
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5

 Ja, lieber Wolfgang, im Prinzip richtig, aber darum geht es hier eigentlich gar nicht. Wir sollten für unsere Zwecke, eine möglichst neutrale Modulation zu erreichen, schon höher ausmodulieren können, d.h. möglichst bis 100%. Was die alten Rundfunksender anstellten, ist für uns so nicht nachvollziehbar.

Warum ging man früher nicht höher? dafür gibt es zwei Gründe: Bei der früher in Rundfunksendern meist angewandten Anodenmodulation sind
1.) die Kennlinien der Endröhren nicht linear genug, und
2.) entstehen im Modulationstrafo hohe Rückschlagspannungen, wenn der auf der Sekundärseite fließende Anodenstrom der HF-Endröhren bei m= 100% auf Null geht. Solche Überschläge sind nicht nur gefährlich, sondern sie treten auch in der Modulation auf, selbst wenn sie durch Funkenstrecken etc. abgefangen werden!

Also begrenzte man auf m= 70-80%. Zu lesen ist meist 70, aber nach Aussage eines Fachmanns, der jahrelang in der Senderüberwachung eines 300kW-Großsenders tätig war, wurde das Modulationssignal für etwa m= 80% begrenzt. Damit war man auf der sicheren Seite, und ein paar Prozent Klirr für eine Impulsspitze fielen kaum auf.

Jetzt zu unserem, der Sammler, Anliegen:

Wir wollen nach dem fortgesetzten Sterben brauchbarer AM-Mittel- und Langwellensender trotzdem unsere Geräte hören. Also brauchen wir eine möglichst neutrale Quelle.

Entweder wir bauen eine weiche Begrenzung für die Modulation ein, oder wir suchen eine Lösung, die erst bei 100% zu klirren beginnt. Das letztere schenkt uns nicht nur 3 dB mehr Dynamik, es erlaubt uns auch eine mit Rundfunksendern vergleichbare Lautstärke.

Wenn man zur Vermeidung möglicher Spitzenverzerrungen nur schwach moduliert, dann wird auch die Wiedergabe im Radio vergleichsweise leise.
Beim Vergleich mit einem AM-Ortssender und vergleichbarem Programm schlägt sehr schnell die Stunde der Wahrheit.

Allerdings ist dabei eines zu berücksichtigen: die Begrenzung der Bandbreite des Modulationssignals auf 6-9 kHz. Sonst hinkt der Vergleich.

Da wir nur mit sehr geringen Leistungen arbeiten, lassen sich auch Röhrenschaltungen für unsere Zwecke realisieren. Siehe z.B. bei Jacob Roschy. Da gibt es kein Problem mit Rückschlagspannung, weil keine Induktivität ihr Feld abbaut. Und die Kennlinie ist auch sehr schön gerade.

Technisch noch besser, aber leider nicht nostalgisch, lassen sich Schaltungen mit ICs verwirklichen: vom Funktionsgenerator (im A-Modulator, genannt Heimsenderlein, obwohl es ein mobiles Gerät ist...), der allerdings mit einem gewissen HF-Klirrfaktor leben muss (Oberwellen), bis hin zum Transkonduktanzverstärker (TCA) mit seinen absolut idealen Modulationseigenschaften.

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
Editor
NL  Articles: 851
Schem.: 37
Pict.: 29
02.Aug.09 16:26

Count of Thanks: 56
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   6

Lieber Wolfgang,
vielen Dank für die lobenden Worte.

Zur Dynatronschaltung mit der P2000:
Ich habe auch andere Röhren in meinem Testsender ausprobiert, wie die RENS1204 und die EF80 (g3 an g2), jedoch mit schlechterem Resultat.

Wenn man die 4P1L mal genauer betrachtet, erkennt man, warum diese sich hervorragend für den DYNATRON-Betrieb eignet:
Das Bremsgitter ist dicht gewickelt und steht nahe an der Anode, ideal um die Sekundärelektronen aufzufangen.....

Dann zur zweiten Schaltung mit der RV 2,4 P700:
Hier ist die Erklärung und die Abbildung fehlerhaft.

Zur Schaltung: Es handelt sich -wie schon geschrieben- um die "Negadyn-Schaltung" und zwar sowohl für die HF (L1 - C1), als auch für den NF-Oszillator (L2 - C2).
Es fehlt die Verbindung der beiden Kreise, welche in Reihe geschaltet, beide Frequenzen generiert !! 
Also keine übliche Rückkopplung nach Meißner. G1 bekommt dann  die NF-Spannung zur Modulation angeboten.

  

Nacheditiert:

Wer schonmal mit der Negadyn-Schaltung experimentiert hat weiß, dass die Heizspannung von großer Bedeutung für die Funktion ist. Das begründet das eingezeichnete Voltmeter.
Es geht um die interne Stromverteilungssteuerung, die nur bei einer genau dosierten Emission (nicht die volle Uf) richtig arbeitet. Daher findet man immer einen Heizregler (R). Diesen habe ich noch hinzugefügt.   

MfG

This article was edited 03.Aug.09 10:11 by Wolfgang Holtmann .

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
Editor
NL  Articles: 851
Schem.: 37
Pict.: 29
02.Aug.09 16:43

Count of Thanks: 134
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   7

 

Mir ist aufgefallen,

dass in der deutschen Version WIKIPEDIA die Funktion des DYNATRON  falsch beschrieben steht.

Habe heute Morgen einen Änderung des Textes vorgeschlagen. Mal sehen, ob das (nach Überprüfung natürlich) übernommen wird?
Edit: Sehe gerade, die Änderung wurde übernommen.

Sollte heißen:
Durch die beim Aufschlagen der schnellen Elektronen auf die zweite Anode freigesetzten Sekundärelektronen werden durch die durchlöcherte Anode -mit der höheren Spannung- aufgenommen.

 

This article was edited 26.Aug.09 11:03 by Wolfgang Holtmann .

Jacob Roschy
Jacob Roschy
Editor
D  Articles: 1605
Schem.: 17
Pict.: 68
02.Aug.09 16:48

Count of Thanks: 54
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   8

 Man muss wissen, was man bauen, bzw. haben will - und warum man es baut. Wolfgang nannte diese Schaltung ausdrücklich "Testsender".

Damit ist schon ausgesagt, dass es sich nicht unbedingt um eine Schaltung mit hohem Modulatinsgrad und hoher Modulationsqualität, als Ersatz für nicht mehr vorhandene AM- Sender handeln muss. - Also etwas, das mehr zum Experimentieren gedacht ist.

Sieht man sich die Schaltung etwas genauer an, erkennt man, dass hier eine Art von Schirmgitter- Modulation angewandt wird, die eine gewisse Treiber- Leistung erfordert. Indem hier ein NF- Verstärker benötigt wird, der die entsprechende Leistung liefert, ist diese Schaltung in der Gesamtbetrachtung nun doch nicht mehr ganz so einfach im Vergleich zu Schaltungen, die ohne Treiber- Leistung auskommen, wie dies mittels einer Heptode, z. B. der ECH84 möglich ist und im
Röhren - Modulator für Lang- und Mittelwelle mit Erfolg angewandt wurde.

Wer nichts gegen Selbstbau- Schaltungen mit Halbleitern hat, kann sich in wenigen Stunden mit minimalem Aufwand ein kleines Selbstbau-Heimsenderchen mit einem Dual-Gate FET aufbauen, das als Signalquelle zur Speisung von AM- Radios bestens geeignet ist !

M. f. G. J. R.


 


 

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
Editor
NL  Articles: 851
Schem.: 37
Pict.: 29
02.Aug.09 17:52

Count of Thanks: 69
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   9

.... hat Jacob getroffen!

Natürlich kenne ich schon lange die hervorragenden Bauvorschläge von Jacob und anderen Autoren. Sind zwei verschiedene Welten.

Wir haben es bei der DYNATRON-Schaltung mit einer -wie ich schon andeutete- Minimallösung zu tun, welche verhältnismäßig überraschend günstige Eigenschaften zeigt. Die Klangreinheit hat mich so beeindruckt, dass ich dachte, das muss ich doch mal untersuchen und dokumentieren.

Habe selber über eine längere Zeit meine nostalgischen Musik- und Sprachkonserven (auf MD) damit "ausgesendet" und auf kurzem Abstand mit verschiedenen Radios von "Gestern" mit Vergnügen abgehört. Damit meine ich Empfänger von vor 1960!

Ein Vergleich mit einem heutigen AM-Ortssender ist nicht angesagt, ich sage nur OPTIMOD .... Diese Wahrheit will ich absichtlich von mir halten. So denke ich.



 

 

Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
Officer
D  Articles: 2335
Schem.: 700
Pict.: 3657
02.Aug.09 19:14

Count of Thanks: 59
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   10

Lieber Wolfgang Holtmann,

Natürlich geht es hier vor allem ums Dynatron. Eine hochinteressante Sache. Danke!

Götz Linss machte mich darauf aufmerksam, dass bei etlichen 100 kW natürlich nicht die Endstufen moduliert wurden, sondern eine Vorstufe. Die aufzuwendende Leistung liegt immerhin bei 1/3 bis 2/3 der HF-Leistung.Aber auch die Vorstufenmodulation erfolgte schon mit einiger Leistung, wobei das Problem der Rückschlagspannung bestand.

re Ortssender: 
Ich kann mich hier nur auf den BR beziehen, der noch nicht so extrem zu modulieren scheint. Jedenfalls bleiben die magischen Augen ruhig.
Meine persönlichen Vergleiche laufen so: ein "Senderlein" wird mit der NF des MW-Programms auf 801 kHz gespeist und soweit ausgesteuert, dass auf einem Empfänger etwa gleiche Lautstärke erreicht wird. Dann sollten über das Senderlein keine Verzerrungen hörbar werden. Sicher subjektiv, aber doch aussagekräftig für die Praxis.
Natürlich tun es für den Hausgebrauch auch 3 dB weniger. Hauptsache, es funktioniert und überzeugt.

Können wir uns darauf einigen?

Grüße,
KoBi

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
Editor
NL  Articles: 851
Schem.: 37
Pict.: 29
02.Aug.09 19:37

Count of Thanks: 123
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   11

KoBi schrieb:

"Natürlich tun es für den Hausgebrauch auch 3 dB weniger. Hauptsache, es funktioniert und überzeugt.
Können wir uns darauf einigen?"

Klar doch, Konrad!

MfG, Wolfgang

Robert Latzel
Robert Latzel
Editor
D  Articles: 278
Schem.: 16
Pict.: 204
02.Aug.09 20:10

Count of Thanks: 55
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   12

Hallo Herr Holtmann,

ich möchte mal noch einen, bisher offenbar ganz und gar wenig bis unbeachtet gebliebenen Aspekt Ihres Testsenders loben:

Den m.E. sehr angenehmen optischen Eindruck, den Ihr Apparat hinterlässt - und das als Brettaufbau!

R. Latzel

 

Joe Sousa
Joe Sousa
Editor
USA  Articles: 654
Schem.: 193
Pict.: 418
03.Aug.09 06:59

Count of Thanks: 58
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   13

Hallo Wolfgang, mit Entschuldigung für die Google-Übersetzung. ( jump down to my original English)

Schön zu sehen, die große Resonanz, dass Ihre Dynatron hat. Wir haben es hier mit einem anderen großen klassischen RM Thread!

Die verschiedenen Maßnahmen, insbesondere mit der RV12 P2000, haben dazu beigetragen, weitere Neugier.

Es wäre interessant zu sehen, ein Signal-Messungen in der Mitte der Kathode Leuchtkörpers, und für die aktuellen Bildschirm.

Die Kathoden-Produktion in einer der RV12 P2000 Schaltungen, sollte die Schwingung Frequenz weniger, aber es kann immer noch berührt es die Amplitude. Aber Ihr sorgfältig ausgewählt 10pF Ausgabe Kopplung GAP in zwei Segment 2k Belastung sollte auch Ihre Häufigkeit relativ stabil.

Es wäre interessant zu sehen, was Ihr S. Platte Swing ist, im Vergleich zu einer Platte fegen der Röhre.

Ich fand die Art der Diagonale Verzerrung in Ihrem Geltungsbereich Foto sehr interessant. Dies würde nicht zu erwarten, in einen Mixer, sondern in einem Oszillator moduliert, dies kann auftreten, wenn die eingestellten Bandbreite unter den modulierenden Frequenz.

Ich erwarte, dass, wenn die Audio senkt den Bildschirm Spannung ist, wird die Platte Spannung Breite der negativen Widerstand Region und auch die negativen Steigung. Dieser Effekt kann man in diesen Kurven Tetrode Konfiguration des DF97.

Wenn die negative Steigung Tropfen, die Q der Schaltung steigt, wie die positiven und negativen conductances näher zu einander. Dies erklärt die Reduktion der Bandbreite, die bewirken, dass die Diagonale Verzerrung. Durch die Art, wie die Verzerrung in Ihrem Dynatron ist durchaus akzeptabel, es fördert nur die Neugier.

Wenn der Bildschirm Spannung nach einem hohen positiven Audio-Spitze, die negativen Platte Leitfähigkeit mit dem Leitwert des linearen abgestimmte Schaltung, aber lassen Sie die Platte schwingen weit genug außerhalb der negativen Steigung, in die positive Neigung, so dass die "durchschnittliche Steigung" Spiele den Schwingkreis Verluste. Dieser Modus ist sehr auf die Audio-Modulation, da eine kleine Änderung in der Platte Spannung leicht Veränderungen das Eindringen in den positiven Leitwert außerhalb der negativen Steigung Region.

Wenn der Bildschirm Spannung nach einer geringen negativen Audio-Spitze, die negative Steigung in der Region schrumpft Platte Spannung Breite in der Kurve Familie, aber auch die negativen Steigung wird schwächer, weil der aktuelle Kathode reduziert. Dies führt dazu, dass die langsame Reaktion und die Diagonale Verzerrung.

Dies führt in den Sinn, dass die Reaktion verbessert werden könnte durch die Anwendung genug Audio-Modulation in umgekehrter Audio-Phase, um die Kontrolle Gitter, um die Kathode aktuellen konstant, wenn der Bildschirm Spannung. Wenn das Gitter Anteil der Signal korrekt ist, die negativen Steigung würde festen Aufenthalt über die Modulation Bereich, und nur die Platte Spannung Breite der negativen Region würde sich als Reaktion auf das Audiosignal. Diese Reaktion ist sehr linear.

Sorry, wenn ich ein bisschen mitreißen mit dieser Analyse, sondern Sie eine solche Schaltung interessant!

Grüße,

-Joe

S. s.: kein Grund zur Eile mit Messungen.


Hello Wolfgang,

Great to see the great response that your Dynatron has generated. We have here another great RM classic thread!

The various responses, in particular with the RV12 P2000, have stiumulated further curiosity.

It would be interesting to see some signal measurements at the center of the cathode filament, and for screen current.

The cathode output shown in one of the RV12 P2000 circuits, should affect the oscillation frequency less, but it may still affect it's amplitude. But your carefully chosen 10pF output coupling cap into a two segment 2k load should also make your frequency very stable. 

It would be interesting to see what your p-p plate swing is, as compared to a plate sweep of your tube.

I found the diagonal nature of the distortion in your scope photo quite interesting. This would not be expected in a mixer, but in a modulated oscillator, this can occur if the tuned bandwidth falls below the modulating frequency.

I expect that when the Audio lowers the screen voltage, it reduces the plate voltage width of the negative resistance region and also reduces the negative slope. This effect can be seen in these tetrode configuration curves of the DF97.

When the negative slope drops, the Q of the circuit rises, as the positive and negative conductances become nearer each other. This explains the reduction in bandwidth that causes the diagonal distortion. By the way the distortion level in your Dynatron is perfectly acceptable, it just stimulates curiosity.

When the Screen voltage is following a high positive audio peak, the negative plate conductance matches the linear conductance of the tuned circuit, but letting the plate swing far enough outside the negative slope, into the positive slope, such that the "average slope" matches the resonant circuit losses. This mode is very responsive to the audio modulation because a small change in plate voltage easily changes the penetration into the positive conductance outside the negative slope reagion.

When the Screen voltage is following a low negative audio peak, the negative slope region shrinks in plate voltage width in the curve family, but the negative slope also gets weaker because of reduced cathode current. This causes the slow response and the diagonal distortion.

This brings to mind, that the response might be improved by applying enough audio modulation in reverse audio phase, to the control grid, to keep the cathode current constant, when the screen voltage drops. If the control grid proportion of signal is correct, the negative slope would stay fixed over the modulation range, and only the plate voltage width of the negative region would move in response to the audio. This response should be quite linear.

Sorry, if I got a bit carried away with this analysis, but you put up such an interesting circuit!

Regards,

-Joe

p. s.: No need to rush with measurements.

This article was edited 03.Aug.09 07:08 by Joe Sousa .

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
Editor
NL  Articles: 851
Schem.: 37
Pict.: 29
03.Aug.09 10:52

Count of Thanks: 69
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   14

Lieber Herr Latzel,
danke für Ihre pos. Bemerkungen zum Aufbau.

Es ist mehr oder weniger ein Experiment mit der Möglichkeit, leicht Änderungen anzubringen. Daher auch kein eingebautes Netzteil.

.-.-.-.-.-.

Lieber Joe
Schön, dass ich Dir "was zum Nachdenken" gebracht habe. Aber jetzt geht der Schuss nach hinten los: Du gibst mir "Hausaufgaben". Bitte um etwas Geduld.

Die wichtigste Bemerkung von Dir ist jedoch: p. s.: "No need to rush with measurements."

 

Felix Schaffhauser
Felix Schaffhauser
 
CH  Articles: 189
Schem.: 826
Pict.: 1094
04.Aug.09 12:45

Count of Thanks: 66
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   15

Hallo Wolfgang,

wiedereinmal ein interessantes Projekt aus Deiner "Küche". Ich bin immer wieder erstaunt, was man mit etwas Geschick aus einer Röhre alles herausholen kann, oder anders gesagt, wie interssant es sein kann, die früheren Versuche mit Röhren neu zu beleben und so der Funktionalität der guten alten Elektronenröhre neue Daseinsberechtigungen zu vermitteln. Ganz besonders wertvoll sind Deine untermauernden Messungen und Erklärungen.

Besten Dank für Deinen Beitrag zum Thema Spezialschaltungen! Ich lese diese immer wieder gerne und lasse mich inspirieren. Der neg. Widerstand der Elektrometerröhre T113 für den selbsschwingenden Mischer habe ich ja immer noch im Köcher....(vielleicht nach den schönen Sommertagen!).

Felix  

Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
Editor
NL  Articles: 851
Schem.: 37
Pict.: 29
10.Mar.13 12:51

Count of Thanks: 59
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   16

Ich schrieb bereits, in 2009 lief die Sache bei mir recht gut. Es zeigte sich jedoch, dass die 4p1l, betrieben mit 4V Wechselstromheizung (und 100 Ohm Entbrummer), nicht vollkommen brummfrei modulierte!

Diesen Effekt hatte ich schonmal im Zusammenhang mit dem Ersatz der RES164 durch die 4p1l für den VE untersucht. Die Ursache ist im röhreninternen Aufbau der Heizfäden zu suchen. Große Exemplarstreuungen, diese kann man nicht kompensieren...

Den Nachteil kann man umgehen, indem die Röhre jetzt mit Gleichspannung geheizt wird, und zwar mit nur 2,5V (Unterheizung), anstatt der nominalen 4V! Nur so ist der hohe Modulationsgrad von bis zu 80% mit rel. geringen Verzerrungen möglich geworden. Man beachte bitte auch die angepassten Spannungen für das Schimgitter und der Anode. Diese Werte sind kritisch wegen des eingeschränkten Arbeitsbereich der Dynatron-Schaltung.

Hinweis: Wenn man die Hüllkrve darstellen will, muss man dafür sorgen, dass nicht Restanteile der NF-Modulationsspannung mitgenommen werden. Ich schalte dafür am Vertikalverstärker-Eingang eine HF-Drossel (um die 1mH) parallel.

Weiterhin habe ich noch ein paar Messungen betreffs der ungewünschten Frequenzmodulation der Trägerwelle gemacht. Das ist ein wichtiger Punkt bei allen amplitudenmodulierten Oszillatoren.

Mit dem Oszillografen messe ich die Spannungsvariation der Sinusschwingung am Schirmgitter und ersetze diese mit einer externen variablen Gleichspannung. Am Frequenzzähler kann man dann bequem die Frequenzabweichung ablesen. Das Ergebnis zeigt überraschend geringe Werte: Um die 100Hz für eine 65%ige Modulation und maximal 200Hz für 80%.
Nicht schlecht für diesen simplen Ein-Röhren Heimsender.

  
rmXorg