radiomuseum.org

EM 34, Daten für TUBATEST L3 erbeten

Moderadores:
Martin Renz Ernst Erb Vincent de Franco Martin Bösch Mark Hippenstiel Bernhard Nagel Dietmar Rudolph Otmar Jung Heribert Jung Eilert Menke 
 
Por favor haga click en la caja azul de información para leer más acerca de esta página.
Foro » Radios etc. » MODELOS DEMONSTRADOS » EM 34, Daten für TUBATEST L3 erbeten
           
Joachim Röhling
Joachim Röhling
 
D  Artículos: 263
Esquemas: 29
Fotos: 277
12.Oct.06 16:53

Agradecimientos totales: 4
Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   1

Liebe Sammlerfreunde,

wer kann mir die Einstellungsdaten der EM 34 für das TUBATEST "L3" zur Verfügung stellen?

Danke im voraus!

Gruß vom Bodensee

Joachim

Hans-Thomas Schmidt
Hans-Thomas Schmidt
Redactor
D  Artículos: 520
Esquemas: 7
Fotos: 4
15.Oct.06 13:37

Agradecimientos totales: 4
Respuesta  |  Usted no ha entrado su «login».(Invitado)   2
 
Hallo Herr Röhling,

das Tubatest L3 ist ein sogenannter Leistungsprüfer..

Dieser arbeitet nach folgendem Prinzip:
Die Röhre wird beheizt. Alle kalten Elektroden eines Systems werden zusammen geschaltet. Zwischen den kalten Elektroden und der (warmen) Kathode wird eine kleine Wechselspannung angelegt und der Strom gemessen. Die Wechselspannung beträgt hier typisch 4...20 V, selten auch bis zu 60V, was aber die Röhre beschädigen kann. (Bei zu hoher Prüfspannung wird das Steuergitter überlastet, das ja den Löwenanteil des Kathodenstroms aufnehmen muss). Also wird jede Röhre erst zu einer Diode beschaltet, bevor die Prüfung erfolgt. Mehrere Systeme können selbstverständlich getrennt geprüft werden.

Im Prinzip wird bei der Leistungsprüfung die Emissionsfähigkeit der Kathode geprüft.
Übrigens ist dieser Messaufbau gleich wie die von den Röhrenherstellern angegebenen statischen Prüfungen von Demodulatordioden und teilweise Gleichrichtern.

Die Prüfspannung beträgt beim L3 ungefähr 25 V. Das ist zu wenig, um eine EM34 zum Leuchten anzuregen. Es lässt sich bestenfalls die Emissionsfähigkeit der Kathode überprüfen, die Funktionsfähigkeit und Leuchtkraft eines Magischen Auges jedoch nicht. Im Übrigen hält die Kathode von Anzeigeröhren erheblich länger als die Leuchtschicht auf dem Schirm.

Anders sieht es jedoch aus, wenn Sie das L3 als Heizstromquelle benutzen und zusammen mit einem Hochvoltnetzteil einen kleinen Prüfaufbau erstellen. In den hier hinterlegten Daten ist ein solcher abgebildet.

Gruß,  H.-T. Schmidt
  
rmXorg