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Ergänzung Firma Sachsenwerk, Verweis:

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Eilert Menke
 
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17.Feb.04 14:08

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Firmengeschichte und weitere Details siehe auch hier:

http://www.radiomuseum.org/dsp_hersteller_detail.cfm?company_id=23

Nach dem WK II eigenständige Betriebe (Betriebsteile?) Niedersedlitz und Radeberg, beides nähe Dresden. 1946 Enteignung durch die Besatzungsmacht und bis 1952 (1953?) als SAG = Sovjetische Aktiengesellschaft. Danach Übergabe an den ostdeutschen Staat als VEB = Volkseigener Betrieb.

In Radeberg wurden nur die Modelle 463W und 482W gefertigt. Fertigungsschwerpunkte dort waren die professionelle Nachrichtentechnik sowie Entwicklung und der Bau von Fernsehempfängern, so beispielsweise des berühmten Leningrad T2, der Rembrandt-, Rubens-, Dürer- und Cranach-Serien. Das Werk in Radeberg hieß ab 1956 RAFENA.

Niedersedlitz war weiterhin für die alleinige Rundfunkgeräteproduktion zuständig. Dort verließ 1960 als letztes Modell der 59-3W das Werk.

Der AEG-Konzern, der seit 1930 bis zur Verstaatlichung (der ostdeutschen Betriebsteile) 1946 die Aktienmehrheit bei der Sachsenwerk Licht- und Kraft AG hielt, hatte kein Interesse daran, in den westdeuschen Betriebsteilen München und Regensburg durch eine eigenständige Rundfunkgeräteproduktion die Marke weiterexistieren zu lassen. Somit wurden Sachsenwerk-Radios - im Gegensatz zu z.B. Mende, Körting oder Staßfurt/Imperial nach dem Ende des WK II - nie in Westdeutschland gebaut.

This article was edited 18.Feb.04 13:19 by Eilert Menke .

  
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