radiomuseum.org
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.
 

Symphion B7; Ungewöhnliche Röhrenheizung

Moderators:
Martin Renz Ernst Erb Vincent de Franco Martin Bösch Bernhard Nagel Otmar Jung Heribert Jung Eilert Menke 
 
Please click the blue info button to read more about this page.
Forum » Radios and other type of sets (Physics) etc. » MODELS DISPLAYED » Symphion B7; Ungewöhnliche Röhrenheizung
           
Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
 
D  Articles: 2334
Schem.: 700
Pict.: 3655
07.Sep.09 21:00

Count of Thanks: 2
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1

Um einerseits die direkt geheizten Trioden UX201A ohne Netzbrumm verwenden zu können, kam man hier (und auch beim Modell B9) auf die Idee, mit Hochfrequenz zu heizen. Vorteil: das Gerät ist sofort betriebsbereit, und der Wiedergabe-Frequenzbereich ließ sich ausweiten, vor allem nach unten..

Als Frequenz wurde etwa 3 MHz gewählt, somit weit über dem Rundfunkband gelegen. Eine rückgekoppelte UX210A die bei 12 W maximaler Anodenverlustleistung normalerweise nur 1,6 W Sprechleistung bringt, macht voll durchgesteuert (Klirrfaktor ist egal) gerade schön die erforderlichen 6,25 W für die fünf UX201A (je 5V /  0,25 A).

Diese Neutrodyne-Vierkreiser waren bald überholt durch bessere Röhren mit indirekter Heizung, durch Schirmgitterröhren und schließlich durch die aufkommenden Superhets.

This article was edited 07.Sep.09 21:01 by Konrad Birkner † 12.08.2014 .

  
rmXorg